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Energie von nebenan - eine Marke der Stadtwerke Herne AG
Grenzweg 18
44623 Herne
Energie von nebenan - eine Marke der Stadtwerke Herne AG mit Sitz in Grenzweg 18, 44623 Herne, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 3,2 von 5 Sternen bewertet. 64 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von Energie von nebenan entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.
Energie von nebenan ist die überregionale Vertriebsmarke der Stadtwerke Herne AG. Die Marke verbindet den Hintergrund eines etablierten Stadtwerks mit einem klar digital ausgerichteten Angebot für Stromkunden außerhalb des klassischen Herner Versorgungsgebiets. Der Auftritt ist bewusst einfach gehalten und zielt auf Kunden, die online vergleichen, abschließen und ihren Tarif ohne unnötigen Ballast verwalten möchten.
Anbietername: Energie von nebenan
Markenzugehörigkeit: Marke der Stadtwerke Herne AG
Rechtsform des Markeninhabers: Aktiengesellschaft
Anschrift: Grenzweg 18, 44623 Herne
Sitz des Unternehmens: Herne
Telefon: 02323 592 - 1688
E-Mail: info@energie-von-nebenan.de
Vorstand des Markeninhabers: Dipl.-Kfm. Ulrich Koch
Handelsregister: Amtsgericht Bochum, HRB 9354
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 811336593
Schlichtungsstelle: Schlichtungsstelle Energie e.V., Friedrichstraße 133, 10117 Berlin
Verbraucherservice der Bundesnetzagentur: Postfach 80 01, 53105 Bonn
Energie von nebenan ist kein beliebiger No-Name-Discounter, sondern eine Marke der Stadtwerke Herne AG. Das ist erst einmal ein Pluspunkt, weil dahinter ein kommunal geprägtes Unternehmen mit realer Infrastruktur und regionaler Verankerung steht. Gleichzeitig ist die Marke nicht auf den lokalen Herner Markt beschränkt, sondern richtet sich gezielt auch an Kunden außerhalb des Stadtgebiets.
Für Verbraucher ist das durchaus interessant: Man bekommt nicht den völlig anonymen Eindruck eines reinen Billiganbieters, sondern ein Angebot mit Stadtwerke-Hintergrund. Das heißt aber nicht automatisch, dass jeder Tarif stark ist. Am Ende zählt wie immer das konkrete Produkt und nicht das Logo auf der Startseite.
Die Stromstruktur ist erfreulich klar und nicht mit Unsinn überladen. Energie von nebenan bietet klassischen Ökostrom für Haushalte, spezielle Stromlösungen für Wärmepumpen, einen Autostrom-Tarif für private Ladepunkte sowie mit StadtwerkeFlex von nebenan auch einen dynamischen Stromtarif an. Dazu kommt seit Juni 2025 die Umstellung auf den 24-Stunden-Lieferantenwechsel im Rahmen der neuen Marktprozesse.
Das ist grundsätzlich sinnvoll, weil damit nicht nur der Standardkunde angesprochen wird, sondern auch Haushalte mit Wärmepumpe, Wallbox oder höherer Bereitschaft zur Verbrauchssteuerung. Der Nachteil liegt auf der Hand: Je spezieller der Tarif, desto wichtiger werden technische Voraussetzungen, Zählerkonzept und tatsächliches Nutzungsverhalten. Wer das ignoriert, bucht schnell am Bedarf vorbei.
Die Marke positioniert ihren Strom klar als Ökostrom und wirbt offiziell mit 100 % erneuerbaren Energien sowie TÜV-geprüfter Qualität. Damit ist die ökologische Stoßrichtung eindeutig und keine bloße weichgespülte Andeutung. Wer einen Anbieter sucht, der erneuerbare Stromprodukte offensiv in den Vordergrund stellt, bekommt hier eine klare Aussage.
Trotzdem gilt: Das Schlagwort Ökostrom allein reicht nie als Entscheidungsgrundlage. Entscheidend ist, wie das jeweilige Produkt konkret ausgestaltet ist, welche Nachweise geführt werden und ob der Tarif im Gesamtpaket aus Vertragsbedingungen, Preislogik und Service wirklich überzeugt. Nur weil grün draufsteht, ist der Tarif noch lange nicht automatisch gut.
Im Strombereich deckt Energie von nebenan mehrere typische Bedarfslagen ab. Der normale Haushaltskunde findet klassische Ökostrom-Angebote. Für E-Mobilität gibt es Auto-Strom von nebenan, der ausdrücklich auf die Nutzung mit eigener Wallbox oder Ladesäule ausgerichtet ist. Für Haushalte mit Wärmepumpe gibt es einen eigenen WärmeStrom-Tarif. Wer stärker marktorientiert unterwegs sein will, findet mit StadtwerkeFlex einen dynamischen Tarif.
Genau diese Differenzierung ist besser als der übliche Einheitsbrei vieler Anbieter. Sie schafft aber auch Arbeit für den Kunden. Man muss vorher wissen, was man technisch zuhause hat und welcher Tarif wirklich passt. Wer einen dynamischen Tarif ohne Lastverschiebung abschließt oder einen Wärmepumpentarif ohne saubere technische Voraussetzungen erwartet, trifft keine clevere Entscheidung, sondern baut sich selbst Probleme.
Die regionale Rolle der Marke ist klar: Sie kommt aus Herne, trägt Stadtwerke-DNA in sich und transportiert diese Herkunft bewusst nach außen. Gleichzeitig soll sie gerade Kunden außerhalb des Herner Stadtgebiets ansprechen. Damit ist Energie von nebenan im Kern eine regionale Marke mit überregionalem Vertriebsanspruch.
Das kann im Wettbewerb ein echter Vorteil sein. Viele Kunden wollen keinen gesichtslosen Massenanbieter, aber auch nicht auf lokale Stadtwerke beschränkt sein. Genau diese Lücke versucht Energie von nebenan zu besetzen. Das Konzept ist sinnvoll. Es lebt aber davon, dass die Tarife am Ende nicht nur sympathisch wirken, sondern vertraglich sauber und wirtschaftlich vernünftig sind.
Positiv fällt auf, dass die Marke nicht nur einen Standardstromtarif anbietet, sondern mehrere praxisnahe Stromprodukte für unterschiedliche Lebenslagen. Ökostrom, Wärmepumpe, E-Mobilität und dynamischer Tarif ergeben zusammen ein deutlich moderneres Bild als bei vielen Anbietern, die immer noch nur 08/15-Tarife durchs Dorf treiben. Dazu kommt der kommunale Hintergrund durch die Stadtwerke Herne AG, was für viele Kunden ein Vertrauensvorteil sein kann.
Ebenfalls positiv ist die klare Ökostrom-Ausrichtung und die Umstellung auf den 24-Stunden-Lieferantenwechsel. Das zeigt, dass die Marke nicht völlig stehen geblieben ist, sondern aktuelle Marktanforderungen mitgeht. Gerade wenn ein Anbieter sowohl klassische Haushalte als auch moderne Verbrauchssituationen wie Wallbox und Wärmepumpe abdecken will, ist das ein brauchbares Signal.
Beim dynamischen Tarif darf man sich nichts vormachen: Der ist nicht automatisch schlau, nur weil er modern klingt. Laut Anbieter muss für die korrekte Abrechnung ein Smart Meter die Verbrauchsdaten im 15-Minuten-Intervall übermitteln. Ohne passende Messtechnik und ohne echtes Verbrauchsmanagement ist so ein Tarif schnell eher Selbsttäuschung als Vorteil. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv steuern kann oder will, sollte das nüchtern prüfen statt sich vom Trendbegriff blenden zu lassen.
Auch bei Auto-Strom und WärmeStrom sollte man sauber hinschauen. Solche Tarife sind sinnvoll, aber nur dann, wenn Zählerkonzept, Verbrauchsprofil und technische Einbindung passen. Zusätzlich sollte man wie immer Vertragslaufzeit, Preisgarantie, Kündigungsfrist, eventuelle Bonuslogik und die Bedingungen nach dem ersten Belieferungsjahr genau lesen. Das ist keine Kleinigkeit, sondern der Kern der Entscheidung. Wer das überspringt, kauft blind.
Energie von nebenan ist als Stromanbieter insgesamt deutlich interessanter als viele austauschbare Discount-Marken. Der Stadtwerke-Hintergrund, die klare Ökostrom-Ausrichtung und die sinnvoll aufgefächerte Produktpalette machen den Anbieter grundsätzlich relevant. Vor allem für Kunden mit Wärmepumpe, Wallbox oder Interesse an dynamischen Tarifen ist das Angebot auf den ersten Blick mehr als nur Standardware.
Trotzdem gilt die übliche harte Wahrheit: Ein sympathischer Markenauftritt ersetzt keine saubere Tarifprüfung. Wer nur auf das gute Gefühl schaut, macht denselben Fehler wie bei jedem anderen Anbieter auch. Wenn Vertragsbedingungen, technische Voraussetzungen und persönliches Verbrauchsprofil sauber zusammenpassen, kann Energie von nebenan eine gute Wahl sein. Wenn nicht, ist es eben nur nett verpackter Durchschnitt.
Stand: 02.04.2026
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