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WEP Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH
Friedrichplatz 1
41836 Hückelhoven
WEP Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH mit Sitz in Friedrichplatz 1, 41836 Hückelhoven, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: WEP Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Hückelhoven
Adresse: Sophiastraße 2, 41836 Hückelhoven
Registergericht: Amtsgericht Mönchengladbach
Handelsregisternummer: HRB 9360
Geschäftsführer: Dipl.-Ing. (FH) Fabian Brücher
Gesellschafter: Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH
Vertreter des Gesellschafters: Dipl.-Kfm. Josef Kremer
Telefon: 02433 902-0
Fax: 02433 902-191
E-Mail: info@wep-h.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 811 144 063
Gründungsjahr laut Unternehmensdarstellung: 1983
Unternehmenscharakter laut Unternehmensdarstellung: Tochterunternehmen der Stadtwerke Dinslaken
Liefergebiet laut Unternehmensdarstellung: Strom- und Gasbelieferung in ganz Deutschland
Regionale Fernwärmeversorgung laut Unternehmensdarstellung: Hückelhoven und Setterich
Mitarbeiterzahl laut Unternehmensdarstellung: rund 70
Service-Center: Sophiastraße 2, 41836 Hückelhoven
Servicezeit Strom & Gas Neukunden: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 17:00 Uhr
Servicezeit Strom & Gas Neukunden: Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr
Servicezeit Strom & Gas Zählerstand: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 17:00 Uhr
Servicezeit Strom & Gas Zählerstand: Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr
Servicezeit Strom & Gas Verbrauchsabrechnungen: Montag bis Mittwoch 10:00 bis 16:00 Uhr
Servicezeit Strom & Gas Verbrauchsabrechnungen: Donnerstag 08:30 bis 16:30 Uhr
Die WEP ist kein klassischer kleiner Stadtwerkeversorger, sondern ein regional geprägter Energiedienstleister mit überregionalem Vertrieb. Das Unternehmen sitzt in Hückelhoven, ist am Niederrhein verwurzelt und liefert laut Eigenauftritt Strom und Gas bundesweit. Gleichzeitig steckt dahinter mehr als bloßer Tarifvertrieb, weil die WEP auch im Wärmegeschäft, im Contracting und in der Energieerzeugung aktiv ist.
Für Stromkunden ist vor allem wichtig, dass die WEP nicht nur einen Standardtarif vermarktet. Öffentlich sichtbar sind Haushaltsstrom, Wärmepumpenstrom, Wärmespeicherstrom, Elektromobilitätslösungen und zusätzliche Städtetarife. Das ist deutlich breiter als bei vielen simplen Strommarken, die nur einen Rechner hinstellen und sonst nichts liefern.
Die Tarifstruktur ist funktional und klar nach Nutzungsarten getrennt. Sichtbar kommuniziert werden Haushaltsstrom HS, Wärmepumpenstrom WPS, Wärmespeicherstrom WSS und Elektromobilität EMS. Dazu kommen gesonderte Städtetarife für mehrere Städte wie Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Iserlohn und Lüdenscheid.
Positiv ist, dass die WEP die Tarifwelt nicht künstlich mit Fantasienamen aufbläht. Stattdessen wird klar nach Anwendung unterschieden. Normale Haushalte, Wärmepumpennutzer, Nachtspeicherkunden und E-Mobilitätskunden werden nicht in denselben Tarif gedrückt. Genau das ist sinnvoll.
Zusätzlich wirbt die WEP bei ihren Stromprodukten mit monatlicher Abschlagszahlung, monatlicher Kündbarkeit und der Übernahme der Wechselformalitäten. Das ist für viele Kunden praktischer als starre Vertragsmodelle mit unnötig langen Bindungen.
Die Ökostrom-Ausrichtung läuft bei der WEP nicht über ein besonders laut vermarktetes einzelnes Ökostrom-Label, sondern stärker über den regionalen Erzeugungsansatz. Laut Unternehmensauftritt wird der Strom zu mindestens 50 Prozent am Niederrhein aus regionalen Quellen erzeugt. Genannt werden dabei Holz, Biogas, Wind und Sonne.
Auch die offizielle Stromkennzeichnung passt zu diesem Bild. Der Unternehmensverkaufsmix weist einen hohen Anteil erneuerbarer Energien aus und gleichzeitig keine Kernenergie. Das ist ordentlich, auch wenn die WEP den grünen Ansatz stärker über regionale Herkunft und Energiemix kommuniziert als über einen besonders aggressiv vermarkteten Premium-Ökotarif.
Unterm Strich ist die ökologische Ausrichtung vorhanden und glaubwürdig, aber nicht im typischen Hochglanzstil vieler Anbieter aufgezogen. Wer ausdrücklich ein besonders klar abgegrenztes Ökostromprodukt mit eigener Label-Logik sucht, sollte trotzdem die konkrete Tarifausgestaltung prüfen.
Der Haushaltsstrom ist das Standardprodukt für normale private Stromkunden. Dazu kommt Wärmepumpenstrom als Sondertarif für Haushalte mit elektrischer Wärmepumpe. Laut WEP ist dafür eine gesonderte Messeinrichtung erforderlich.
Mit Wärmespeicherstrom spricht die WEP gezielt Kunden mit elektrischer Wärmespeicherheizung an. Das ist bemerkenswert, weil viele Anbieter diesen Bereich eher stiefmütterlich behandeln oder gar nicht aktiv vermarkten.
Hinzu kommt Elektromobilität EMS. Hier verbindet die WEP den Stromvertrieb mit Ladeinfrastruktur, einer eigenen Ladekarte und dem Zugang zu einem größeren Verbund. Das ist mehr als ein bloßer Stromtarifname und kann für E-Auto-Fahrer tatsächlich nützlich sein.
Ergänzend vermarktet die WEP Städtetarife für verschiedene Orte. Das zeigt, dass der Anbieter nicht nur lokal in Hückelhoven denkt, sondern gezielt auch Kunden außerhalb des unmittelbaren Heimatmarktes ansprechen will.
Die regionale Rolle der WEP ist stärker, als der bundesweite Vertrieb zunächst vermuten lässt. Das Unternehmen ist im Umfeld der Zeche Sophia-Jacoba entstanden und bis heute klar am Niederrhein verankert. Es versorgt nach eigener Darstellung rund 5.000 Privathaushalte und Industriekunden in Hückelhoven und Setterich mit Fernwärme.
Dazu kommen Nahwärmeanlagen mit Leistungen von 20 bis 1.560 kW für rund 3.400 Kunden im Umkreis von 100 Kilometern um Hückelhoven. Außerdem betreibt die WEP zwei Biomasse-Kraftwerke, in denen Energie aus Altholz und Frischholz aus dem regionalen Umfeld erzeugt wird.
Das ist wichtig, weil es zeigt, dass die WEP eben nicht nur Rechnungen verschickt, sondern reale Energieinfrastruktur im Hintergrund hat. Genau das macht den Anbieter belastbarer als viele reine Vertriebsbuden.
Positiv fällt zuerst die klare Spezialisierung auf. Wärmepumpenstrom, Wärmespeicherstrom und Elektromobilität sind keine Alibi-Produkte, sondern sichtbar ernst gemeinte Angebotsbereiche. Das ist im Markt nicht selbstverständlich.
Gut ist außerdem die Mischung aus regionaler Herkunft und bundesweiter Lieferfähigkeit. Die WEP verkauft also nicht nur lokalromantische Geschichten, sondern kann auch außerhalb ihres Heimatmarktes liefern. Das macht den Anbieter flexibler als manche rein kommunale Struktur.
Auch die Vertragslogik wirkt kundenfreundlich. Monatlich kündbar und ohne unnötiges Vertragsgezerre ist deutlich besser als viele Modelle, die mit langen Bindungen arbeiten.
Stark ist außerdem der reale Unterbau mit Fernwärme, Nahwärme und Biomasse-Kraftwerken. Das verleiht der WEP mehr Substanz als einer Marke, die nur Strom einkauft und weiterverkauft.
Der erste kritische Punkt ist die technische Eignung der Spezialtarife. Wärmepumpenstrom und Wärmespeicherstrom sind nur sinnvoll, wenn die Mess- und Zählerstruktur wirklich passt. Wer das nicht sauber prüft, baut sich den Fehler selbst.
Der zweite Punkt ist die Ökostrom-Frage. Die WEP arbeitet klar mit regionalen und regenerativen Anteilen, aber der öffentliche Auftritt setzt weniger auf ein separat herausgestelltes Ökostrom-Label als manche Wettbewerber. Wer genau so etwas sucht, sollte nicht blind annehmen, dass jedes Produkt exakt dieselbe grüne Logik hat.
Der dritte Punkt ist die Städtetarif-Logik. Sie kann sinnvoll sein, macht das Angebot aber auch etwas unübersichtlicher. Man muss genau hinschauen, welcher Tarif zur eigenen Region und zum eigenen Nutzungsprofil passt.
Außerdem gilt wie immer: Spezialtarife für E-Mobilität klingen modern, sind aber nur dann wirklich gut, wenn Ladeverhalten, Technik und Vertragsbedingungen sauber zusammenpassen. Alles andere ist Selbsttäuschung.
Die WEP Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH ist als Stromanbieter kein Müll, sondern ein ernstzunehmender regionaler Energieversorger mit technischer Substanz und gleichzeitig überregionalem Vertrieb. Das Unternehmen ist breiter aufgestellt als viele klassische Stadtwerke und greift mit Wärmepumpe, Wärmespeicher und Elektromobilität mehrere relevante Spezialbereiche aktiv auf.
Besonders stark ist die WEP für Kunden, die nicht nur einen Standardtarif suchen, sondern spezielle Stromanwendungen haben und dabei einen Anbieter mit realem Energiehintergrund wollen. Die Kombination aus regionaler Erzeugung, Wärmegeschäft und bundesweiter Lieferfähigkeit ist durchaus interessant.
Kritisch prüfen sollte man vor allem die technische Passung der Sondertarife und die genaue Tariflogik. Wer das sauber macht, bekommt hier keinen Blender, sondern einen Anbieter mit echter Substanz. Wer blind abschließt, kann sich wie üblich trotzdem selbst den falschen Vertrag zusammenbauen.
Stand: 13.04.2026
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