Stromvergleich starten
WeilerWärme eG
Im Lehnle 15
72285 Pfalzgrafenweiler
WeilerWärme eG mit Sitz in Im Lehnle 15, 72285 Pfalzgrafenweiler, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: WeilerWärme eG
Strommarke / Stromangebot: WeilerStrom
Sitz: Im Lehnle 15, 72285 Pfalzgrafenweiler
Rechtsform: eingetragene Genossenschaft
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart
Registernummer: GNR 720014
Umsatzsteuer-ID: DE265604056
Vorstand laut Impressum: Siegfried Neub, Arndt-Philipp Pfrommer und Martin Bernhardt
Aufsichtsratsvorsitzender: Bernhard Traub
Prüfungsverband: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.
Telefon allgemein: 07445 90 99 012
Telefon Strom: 07445 90990-17
Telefon Büro: 07445 90990-12
Telefon Büro: 07445 90990-13
Telefon Büro: 07445 90990-16
Telefon Vorstand: 07445 90990-11
Telefon Vorstand: 07445 90990-15
Fax laut Stromliefervertragsformular: 07445 8559306
E-Mail allgemein: info@weilerwaerme.de
E-Mail Ansprechpartner Strom: heinemann@weilerwaerme.de
E-Mail Ansprechpartner Vorstand / Stromvertrag: neub@weilerwaerme.de
Ansprechpartner Strom: Tobias Heinemann
Weitere Services: Nahwärme, Strom, Elektromobilität und WeilerMobil
Netzbetrieb Strom: WeilerWärme eG ist als Netzbetreiber im Bereich Strom tätig
Grundversorger im eigenen Stromnetz: WeilerWärme eG für den Zeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2027
Schlichtungsstelle Strom: Schlichtungsstelle Energie e.V., Friedrichstraße 133, 10117 Berlin
Telefon Schlichtungsstelle: 030 2757240-0
E-Mail Schlichtungsstelle: info@schlichtungsstelle-energie.de
Verbraucherservice Bundesnetzagentur: Postfach 8001, 53105 Bonn
E-Mail Verbraucherservice Bundesnetzagentur: verbraucherservice-energie@bnetza.de
Die WeilerWärme eG ist eine Energiegenossenschaft aus Pfalzgrafenweiler im Landkreis Freudenstadt. Der Anbieter verbindet Nahwärme, Strom und Elektromobilität zu einem regionalen Energiekonzept. Der Strombereich läuft unter dem Namen WeilerStrom.
Der Kern des Unternehmens ist nicht der klassische bundesweite Stromvertrieb, sondern ein lokales Genossenschaftsmodell. Die WeilerWärme eG will möglichst viele Bürger in Pfalzgrafenweiler mit Nahwärme und Strom versorgen. Dabei spielen eigene Erzeugungsanlagen, Kraft-Wärme-Kopplung, Biomasseheizkraftwerke, Photovoltaik und regionale Wertschöpfung eine wichtige Rolle.
Das ist kein anonymer Discountanbieter. Die Stärke liegt in lokaler Erzeugung, Genossenschaftsstruktur, regionaler Bindung und einem sehr klaren Energiewende-Ansatz. Wer aber glaubt, dass Genossenschaft automatisch immer der günstigste Tarif bedeutet, denkt zu bequem. Auch hier muss man Tarifmodell, Reststrombeschaffung, Netzgebiet, Grundpreis, Laufzeit und Abrechnung sauber prüfen.
Die Tarifstruktur von WeilerStrom unterscheidet sich deutlich von einfachen Festpreistarifen großer Stromanbieter. Nach den Stromliefervertragsunterlagen besteht das Modell aus einem Anteil lokaler Direktlieferung aus eigenen Anlagen und einem Reststromanteil, der über den Spotmarkt beschafft wird.
Das bedeutet: Ein Teil des Stromverbrauchs wird über lokal erzeugten Strom abgedeckt, insbesondere aus den eigenen Anlagen der WeilerWärme eG in Pfalzgrafenweiler. Wenn die eigene Erzeugung nicht ausreicht, wird zusätzlicher Strom am Markt beschafft. Genau diese Mischlogik macht den Tarif interessant, aber auch erklärungsbedürftig.
Der Stromliefervertrag arbeitet nicht wie ein normaler Tarif mit einem dauerhaft einfachen Endpreisversprechen. In den AGB wird ausdrücklich ein spotmarktabhängiger Preis beschrieben. Netzentgelte, Messentgelte, Abgaben, Umlagen, Konzessionsabgaben, Stromsteuer und Umsatzsteuer spielen weiterhin eine Rolle und können sich verändern.
Für Kunden heißt das brutal einfach: Wer einen völlig simplen Tarif mit maximaler Preisruhe sucht, muss hier genau aufpassen. WeilerStrom ist stärker mit lokaler Erzeugung und Marktbeschaffung verbunden. Das kann sinnvoll sein, ist aber kein Tarif für Menschen, die Vertragsdetails ignorieren.
Die veröffentlichten Unterlagen nennen außerdem verbrauchsabhängige Grundpreise. Das ist logisch, weil Abwicklung, Beschaffung und Abrechnung je nach Verbrauchsgröße unterschiedlich aufwendig sein können. Für normale Haushalte ist die niedrigste Verbrauchsstufe relevant; größere Verbraucher müssen genauer rechnen.
Die Vertragsunterlagen zeigen außerdem, dass der Vertrag Wechselservice, Vollmacht zur Kündigung des bisherigen Stromliefervertrags, SEPA-Zahlung, Widerrufsrecht und AGB-Regelungen enthält. Das ist grundsätzlich sauber, aber Kunden sollten die Details vor Unterschrift lesen und nicht nur den regionalen Charakter des Angebots bewerten.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei WeilerWärme eG sehr deutlich. Der Anbieter bewirbt WeilerStrom als Strom aus erneuerbaren Energien, der in Pfalzgrafenweiler lokal erzeugt wird. Die Stromkennzeichnung 2024 weist den Unternehmensmix der WeilerWärme eG mit 100 Prozent erneuerbaren Energien aus.
Die Stromkennzeichnung nennt beim eigenen Strommix 2024 erneuerbare Energien mit Herkunftsnachweisen sowie einen Anteil erneuerbarer Energien aus EEG-geförderter Erzeugung. CO2-Emissionen und radioaktiver Abfall werden für den ausgewiesenen Unternehmensmix mit null angegeben.
Die Herkunftsnachweise stammen laut Stromkennzeichnung aus Norwegen, Italien und Schweden. Das ist wichtig: Der Anbieter hat zwar einen starken lokalen Erzeugungsansatz, aber Herkunftsnachweise können trotzdem europäisch hinterlegt sein. Wer regionalen Ökostrom wirklich streng bewertet, sollte diese Differenz verstehen.
Positiv ist, dass WeilerWärme eG nicht nur ein grünes Tarifetikett verkauft. Das Unternehmen betreibt ein lokales Energiekonzept mit Nahwärme, Kraft-Wärme-Kopplung, Biomasseheizkraftwerken, Photovoltaikausbau und Elektromobilität. Das ist deutlich greifbarer als reines Ökostrom-Marketing ohne eigene Infrastruktur.
Das zentrale Stromangebot ist WeilerStrom. Es richtet sich vor allem an Kunden im regionalen Umfeld und besonders an Genossenschaftsmitglieder beziehungsweise Kunden im eigenen Stromnetz der WeilerWärme eG.
WeilerStrom basiert auf der Idee, lokal erzeugten Strom aus eigenen Anlagen möglichst direkt an Kunden in Pfalzgrafenweiler weiterzugeben. Reicht die lokale Erzeugung in einzelnen Zeiträumen nicht aus, wird Reststrom über den Markt beschafft.
Der Anbieter nennt im Strombereich auch den Aufbau eines eigenen Stromnetzes. Dadurch ist WeilerWärme eG nicht nur Stromlieferant, sondern im eigenen Netzgebiet auch Netzbetreiber und für den Zeitraum 2025 bis 2027 als Grundversorger festgestellt.
Zusätzlich gibt es einen Downloadbereich mit Stromkennzeichnung, Stromliefervertrag, Anhang zum Stromliefervertrag, Grundversorgung, Ersatzversorgung, ergänzenden Bedingungen und Verbraucherinformationen. Das ist gut, weil Kunden nicht nur Werbeaussagen sehen, sondern Vertrags- und Pflichtinformationen prüfen können.
Ein klassisches breites Tarifportfolio mit vielen Fantasienamen, Bonusstufen und Wechselrabatten steht hier nicht im Vordergrund. Der Anbieter setzt eher auf ein regionales Strommodell aus Eigenerzeugung, Reststrombeschaffung und genossenschaftlicher Energieversorgung.
Die regionale Rolle der WeilerWärme eG ist stark. Das Unternehmen sitzt in Pfalzgrafenweiler und ist dort eng mit lokaler Energieversorgung, Nahwärmenetz, Stromerzeugung und Elektromobilität verbunden.
Das Nahwärmenetz umfasst nach Anbieterangaben mehr als 42 Kilometer und versorgt mehrere hundert Haushalte mit Wärme. Im Strombereich produziert die Genossenschaft durch Kraft-Wärme-Kopplung zeitgleich Wärme und Strom und versorgt Mitglieder über ein eigenes Stromnetz.
Die WeilerWärme eG ist im eigenen Stromnetz für den Zeitraum 2025 bis 2027 als Grundversorger festgestellt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen regionalen Ökostromanbietern, die zwar Strom liefern, aber keine eigene Netzrolle haben.
Die Genossenschaft verfolgt nach eigener Darstellung nicht das Prinzip maximaler Gewinnerzielung, sondern ein Kostendeckungsprinzip. Überschüsse sollen den Mitgliedern zugutekommen. Das passt zum Genossenschaftsmodell und stärkt die lokale Akzeptanz.
Aber auch hier gilt: Regionale Nähe ist kein Ersatz für eine saubere Kostenprüfung. Wer nur wegen „regional“ abschließt und Vertragsstruktur, Spotmarktanteil und Preisänderungsregeln ignoriert, macht einen schwachen Vergleich.
Positiv fällt die starke regionale Erzeugungsnähe auf. WeilerWärme eG verkauft nicht nur bilanziell grünen Strom, sondern verbindet Stromlieferung mit lokalen Anlagen, Nahwärme, Kraft-Wärme-Kopplung und Photovoltaikausbau.
Auch die Genossenschaftsstruktur ist ein Pluspunkt. Ein Anbieter, der lokal verankert ist und nach dem Kostendeckungsprinzip arbeitet, unterscheidet sich deutlich von vielen reinen Stromvertriebsmarken, die vor allem auf Marge, Wechselbonus und Neukundengewinnung ausgerichtet sind.
Die Stromkennzeichnung wirkt sauber: Der Unternehmensmix wird mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ausgewiesen. Für Kunden, die fossile und nukleare Strombestandteile vermeiden möchten, ist das ein starkes Signal.
Gut ist außerdem die Kombination aus Wärme, Strom und Mobilität. Das Konzept ist nicht eindimensional, sondern verbindet mehrere Energiebereiche. Gerade lokal kann so ein integrierter Ansatz mehr Wirkung haben als ein isolierter Stromtarif.
Die Rolle als Grundversorger im eigenen Stromnetz für 2025 bis 2027 zeigt, dass WeilerWärme eG im lokalen Strombereich keine reine Nebenrolle spielt. Das Unternehmen hat dort eine konkrete Versorgungsverantwortung.
Positiv ist auch, dass Ansprechpartner für Strom und Vorstand namentlich beziehungsweise telefonisch greifbar sind. Das ist persönlicher als bei vielen bundesweiten Stromanbietern, bei denen Kunden nur anonyme Hotlines und Ticketsysteme bekommen.
Kritisch prüfen sollte man zuerst die Tariflogik. WeilerStrom ist kein komplett simpler Festpreistarif. Das Modell kombiniert lokale Direktlieferung mit Reststrombeschaffung am Spotmarkt. Wer das nicht versteht, versteht den Tarif nicht.
Der spotmarktabhängige Reststromanteil ist der zentrale Prüfpunkt. Wenn lokale Erzeugung nicht ausreicht, wird Strom zu Marktbedingungen beschafft. Das kann fair und transparent sein, bringt aber mehr Komplexität als ein normaler Festpreisvertrag.
Auch Preisgarantie-Aussagen müssen genau gelesen werden. Wenn nur bestimmte Bestandteile oder Zeiträume abgesichert sind, aber Netzentgelte, Abgaben, Umlagen oder Steuern weitergegeben werden können, ist das keine Vollgarantie. Wer das übersieht, baut seinen Vergleich auf Sand.
Die Verfügbarkeit ist ebenfalls wichtig. WeilerStrom ist stark regional und mit dem eigenen Netz beziehungsweise der lokalen Erzeugung verbunden. Das ist kein beliebiger bundesweiter Online-Tarif für jeden Haushalt in Deutschland.
Beim Grundpreis sollte man prüfen, welche Verbrauchsstufe gilt. Ein Tarif kann für normale Haushalte sinnvoll wirken, bei größeren Verbräuchen aber anders aussehen. Gewerbliche oder größere Verbrauchsstellen dürfen hier nicht oberflächlich vergleichen.
Die Unterlagen zeigen unterschiedliche Ansprechpartner- und Vorstandsangaben auf verschiedenen offiziellen Dokumenten beziehungsweise Seiten. Das ist kein Drama, aber ein Hinweis: Vor Vertragsabschluss sollte man die aktuellste Vertragsbestätigung und die aktuell gültigen Unterlagen prüfen, nicht irgendein älteres PDF.
Wer nur auf die sympathische Genossenschaftsidee schaut, macht es sich zu leicht. Die Idee ist stark, aber Stromtarife werden am Ende über Vertragsbedingungen, Preisbestandteile, Netzgebiet, Verbrauch und Abrechnung entschieden.
Die WeilerWärme eG ist ein außergewöhnlich regional geprägter Energieanbieter aus Pfalzgrafenweiler. Im Strombereich steht WeilerStrom für ein genossenschaftliches Modell aus lokaler Eigenerzeugung, erneuerbaren Energien und ergänzender Reststrombeschaffung.
Besonders stark sind die regionale Verankerung, die Genossenschaftsstruktur, der lokale Energiewende-Ansatz, der ausgewiesene Ökostrommix und die Verbindung von Nahwärme, Strom und Elektromobilität.
Für Kunden im passenden Versorgungsgebiet kann WeilerStrom eine sehr interessante Alternative zu klassischen Stromanbietern sein. Vor allem wer regionale Wertschöpfung, lokale Erzeugung und genossenschaftliche Energieversorgung unterstützen will, sollte den Anbieter ernsthaft prüfen.
Blind abschließen sollte man trotzdem nicht. Die wichtigsten Prüfpunkte sind Spotmarktanteil, lokale Direktlieferung, Grundpreis, Laufzeit, Preisänderungsregeln, Netzentgelte, Stromsteuer, Umlagen, Verfügbarkeit und die aktuellen Vertragsunterlagen.
Unterm Strich: WeilerWärme eG ist kein austauschbarer Stromanbieter. Das Modell ist stark, aber erklärungsbedürftig. Wer die Tariflogik versteht und regionalen Ökostrom bewusst unterstützen will, findet hier ein überzeugendes Konzept. Wer nur den einfachsten oder billigsten Tarif sucht, muss knallhart gegenrechnen.
Stand: 10.06.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.