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voxenergie GmbH
Großbeerenstraße 2-10
12107 Berlin
voxenergie GmbH mit Sitz in Großbeerenstraße 2-10, 12107 Berlin, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 2,7 von 5 Sternen bewertet. 54 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von voxenergie entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.
Firma: voxenergie GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Berlin
Adresse: Großbeerenstr. 2-10, 12107 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Handelsregisternummer: HRB 154997 B
Umsatzsteuer-ID: DE293557913
Geschäftsführung: Marijan Vukusic
Telefon: 030 / 290 279 999
Fax: 030 / 290 279 998
E-Mail: info@voxenergie.de
Erreichbarkeit Kundenservice: Montag bis Freitag von 8:30 bis 18:00 Uhr
Aufsichtsbehörde: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
Regionale Ausrichtung: Keine klassische regionale Begrenzung, bundesweiter Anbieter
Unternehmenscharakter: Vertriebsmarke für Energie und weitere Produkte rund um Zuhause und Kommunikation
Weitere Angebotsbereiche: Gas, Mobilfunk, DSL, Glasfaser, E-Ladetarife und Photovoltaik
voxenergie ist kein kommunales Stadtwerk und auch kein klassischer Regionalversorger mit lokaler Netzrolle. Das Unternehmen ist ein bundesweit auftretender Vertriebsanbieter mit Sitz in Berlin und klar digitalem Vertriebsansatz.
Für Kundinnen und Kunden ist das vor allem dann relevant, wenn nicht regionale Nähe oder kommunale Struktur gesucht werden, sondern ein bundesweit vermarkteter Tarif mit Online-Abschluss und telefonischem Kundenservice.
Die Tarifstruktur wirkt nach außen vergleichsweise schlank. Auf den öffentlich sichtbaren Stromseiten steht vor allem der Tarifrechner im Vordergrund und nicht eine breit ausgefaltete Familie einzelner, klar benannter Stromprodukte.
Nach den Verbraucherinformationen kommen Stromverträge mit 12 oder 24 Monaten Mindestlaufzeit vor. Nach Ablauf verlängern sie sich auf unbestimmte Zeit, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Danach ist eine monatliche Kündigung möglich.
Der Lieferbeginn erfolgt erst, wenn der bisherige Vertrag beendet ist und der Netzbetreiber den Netznutzungsbeginn bestätigt hat. Den Lieferantenwechsel leitet voxenergie laut Verbraucherinformationen unentgeltlich ein.
Zusätzlich arbeitet voxenergie mit verbrauchsabhängigen monatlichen Abschlagszahlungen. Der Stromverbrauch wird im Regelfall einmal jährlich abgerechnet.
Unterm Strich ist die Tarifstruktur nicht extrem komplex, aber auch nicht besonders transparent auf der Website aufbereitet. Wer Details zu Laufzeit, Abschlägen und Vertragslogik nicht sauber prüft, tappt schnell in vermeidbare Fehler.
Auf den aktuell öffentlich sichtbaren Hauptseiten steht bei voxenergie vor allem die günstige Versorgung und der einfache Wechsel im Vordergrund. Eine klar herausgestellte, breit erklärte Ökostrom-Strategie ist dort deutlich weniger sichtbar als bei vielen Regionalversorgern.
Das heißt nicht automatisch, dass es keine entsprechenden Eigenschaften einzelner Produkte geben kann. Es heißt nur: Die grüne Positionierung ist auf den frei zugänglichen Kernseiten nicht das dominierende Verkaufsargument.
Wer gezielt einen Stromtarif mit klarer, offensiv kommunizierter Ökostrom-Ausrichtung sucht, sollte die konkret ausgewiesenen Vertragsunterlagen und Stammdatenblätter sehr genau prüfen und sich nicht auf ein allgemeines Markenbild verlassen.
Stromvertrieb: Bundesweit über Strompreisrechner und Online-Abschluss
Tariflogik: Auswahl eines passenden Tarifs über den Strompreisrechner
Mindestlaufzeiten laut Verbraucherinformationen: 12 oder 24 Monate
Kündigungsregelung nach stillschweigender Verlängerung: monatlich kündbar
Abrechnung: monatliche Abschläge, regulär jährliche Verbrauchsabrechnung
Lieferantenwechsel: laut Verbraucherinformationen unentgeltlich
Belieferungsbeginn: erst nach Beendigung des bisherigen Stromvertrags und Bestätigung des Netzbetreibers
Das Angebot wirkt damit eher wie ein klassischer bundesweiter Online-Stromvertrieb als wie ein spezialisierter Tarifbaukasten für sehr unterschiedliche Verbrauchssituationen.
Wer einfach einen Stromvertrag online abschließen will, findet hier eine recht direkte Abschlusslogik. Wer dagegen viele klar getrennte Tarifwelten wie Wärmepumpe, Nachtstrom oder regionale Ökostrommodelle sucht, findet auf den öffentlich sichtbaren Seiten deutlich weniger Tiefe.
Hier muss man nüchtern bleiben: voxenergie hat keine klassische regionale Rolle wie ein Stadtwerk oder Grundversorger vor Ort. Das Unternehmen verkauft keine kommunale Nähe, keine lokale Daseinsvorsorge und keine regionale Netzverantwortung.
Die Rolle von voxenergie liegt im bundesweiten Vertrieb von Energie- und Haushaltsprodukten. Regionale Identität spielt dabei sichtbar eine kleinere Rolle als Preis, Einfachheit und die Bündelung mehrerer Produkte für Zuhause.
Wer also einen Anbieter mit lokalem Ortsbezug und echter regionaler Infrastruktur sucht, ist hier in einer anderen Logik unterwegs.
Positiv fällt auf, dass voxenergie den Abschlussprozess sichtbar einfach hält. Der Tarifrechner steht klar im Zentrum und der Anbieter bewirbt einen unkomplizierten Wechselprozess.
Für Kundinnen und Kunden, die vor allem einen bundesweiten Online-Anbieter mit telefonischer Erreichbarkeit suchen, kann das attraktiv sein. Die Website ist auf direkte Vermarktung und einfache Produktführung ausgelegt.
Zusätzlich ist positiv, dass der Lieferantenwechsel laut Verbraucherinformationen unentgeltlich angestoßen wird und nach Vertragsverlängerung eine monatliche Kündigung möglich ist.
Wer kein Stadtwerk-Flair braucht, sondern nur einen online abschließbaren Tarif und eine bekannte Vertriebsmarke für mehrere Haushaltsbereiche sucht, kann das als Vorteil werten.
Der größte Schwachpunkt ist nicht die Sichtbarkeit der Marke, sondern das Vertrauensprofil. Genau hier muss man hart bleiben.
voxenergie war in den vergangenen Jahren Gegenstand erheblicher verbraucherrechtlicher Auseinandersetzungen. Dazu gehörten laut Verbraucherzentralen und vzbv Streitpunkte rund um überhöhte Preise, problematische Vertragslaufzeiten, Kündigungen und Rückerstattungen.
Hinzu kommt, dass 2024 und 2025 weitere rechtliche Themen dokumentiert wurden. Einerseits gab es Vergleiche mit Rückzahlungen und Korrekturen für betroffene Kundinnen und Kunden. Andererseits wurde 2025 gerichtlich beanstandet, dass Umzugskündigungen nicht durch zusätzliche Hürden erschwert werden dürfen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder heutige Vertrag problematisch ist. Es bedeutet aber ganz klar: Wer bei voxenergie abschließt, sollte Vertragsunterlagen, Laufzeiten, Preisgarantien, Abschlagslogik, Kündigungsfristen und jede Vertragsbestätigung besonders sauber prüfen.
Ein weiterer Schwachpunkt ist die begrenzte öffentliche Tariftransparenz. Die Website verkauft stark über den Rechner und weniger über offen ausgefaltete statische Tarifdetails. Das ist bequem für den Vertrieb, aber nicht ideal für eine nüchterne Vorabprüfung.
Und noch ein harter Punkt: Wer Regionalität, lokale Servicepunkte und Stadtwerke-Substanz will, bekommt hier das falsche Modell. Das ist kein Makel an sich, aber man sollte sich nichts vormachen.
voxenergie GmbH ist ein bundesweit auftretender Stromvertrieb mit einfacher Online-Abschlusslogik und breiter Vermarktung für Zuhause-Produkte.
Positiv sind die bundesweite Verfügbarkeit, der sichtbare Fokus auf einen einfachen Wechsel und die eher unkomplizierte digitale Vertriebsstruktur.
Der entscheidende Haken liegt im Risikoprofil. Wer sich mit den dokumentierten Verbraucherstreitigkeiten, Vergleichen und gerichtlichen Themen der vergangenen Jahre befasst, kann diesen Anbieter nicht blind als unproblematischen Standardfall behandeln.
Unterm Strich ist voxenergie kein regionaler Versorger mit Vertrauensbonus aus lokaler Nähe, sondern ein bundesweiter Vertriebsanbieter, bei dem eine besonders gründliche Prüfung der Vertragsunterlagen Pflicht ist. Wer hier schlampig liest, baut sich leicht selbst Probleme.
Stand: 02.04.2026
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