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Der Wert ist ungültig.
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Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn

Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn
Hauptstr. 18
67677 Enkenbach-Alsenborn

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Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn mit Sitz in Hauptstr. 18, 67677 Enkenbach-Alsenborn, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn

Stammdaten

Unternehmen: Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn

Rechtsform: Eigenbetrieb der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn

Sitz: Verwaltungsgebäude Hochspeyer

Besucheranschrift: Hauptstraße 121, 67691 Hochspeyer

Postanschrift: Hauptstraße 18, 67677 Enkenbach-Alsenborn

Telefon: 06305 71-0

Fax: 06305 71-192

E-Mail: vg-werke@enkenbach-alsenborn.de

Handelsregister: HRA 30487

Registergericht: Amtsgericht Kaiserslautern

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 148641651

Steuernummer: 19 / 660 / 0019 / 0

Bürgermeisterin: Silke Brunck

Werkleiter: Thorsten Kruska

Stv. kaufmännische Werkleitung: Ron Adam-Beer

Stv. technische Werkleitung: Michael Marques Alves

Aufsichtsbehörde: Kreisverwaltung Kaiserslautern

Leitweg-ID: 073355002000-003-06

Öffnungszeiten Montag: 08:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr

Öffnungszeiten Dienstag: 08:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten Mittwoch: 08:30 bis 12:30 Uhr

Öffnungszeiten Donnerstag: 08:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 08:30 bis 12:30 Uhr

Überblick

Die Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn sind kein privatwirtschaftlicher Billiganbieter, sondern ein kommunaler Eigenbetrieb der Verbandsgemeinde. Genau das ist der Kern: regionale Infrastruktur statt reiner Tarifvertrieb. Das Unternehmen ist im Gebiet nicht nur beim Strom präsent, sondern auch bei Wasser, Fernwärme und Abwasser. Beim Strom ist es dort relevant, wo die Werke tatsächlich selbst versorgen. Das macht den Anbieter für Kunden interessant, die einen lokalen Ansprechpartner und eine sichtbare kommunale Zuständigkeit wollen.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist breiter, als man bei einem kleineren kommunalen Versorger zunächst erwarten würde. Es gibt die klassische Grundversorgung, die Ersatzversorgung, allgemeine Preise für Kunden über 10.000 kWh, Sondertarife für Haushaltskunden und Gewerbekunden sowie Sonderabkommen für Raumheizung. Zusätzlich können Naturstrom und Öko-Regional als Zusatzprodukt zu bestehenden Stromtarifen gewählt werden. Einen sichtbar veröffentlichten Standard-Dynamiktarif habe ich auf der Stromseite dagegen nicht gefunden. Wer hier etwas anderes behauptet, erzählt ohne Grundlage.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist vorhanden, aber nicht so simpel wie bei Anbietern, die einfach alles pauschal als 100 Prozent Ökostrom labeln. Hier laufen zwei Zusatzprodukte: Naturstrom und Öko-Regional. Naturstrom basiert laut Anbieter auf 100 Prozent TÜV-zertifizierter Wasserkraft aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Öko-Regional nutzt Regionalnachweise, damit Strom aus EEG-geförderten Anlagen innerhalb eines 50-Kilometer-Postleitzahlenumkreises einem Letztverbraucher zugeordnet werden kann. Das ist sauber erklärt und deutlich besser als übliches grünes Nebelgerede. Gleichzeitig muss man klar sagen: Es handelt sich um zubuchbare Produkte zu bestehenden Tarifen, nicht um die pauschale Aussage, dass automatisch jeder Standardtarif reiner Ökostrom ist.

Stromangebote

Im veröffentlichten Portfolio stehen mehrere Stromangebote mit unterschiedlicher Logik. Für Haushalte gibt es Privat, Privat Bonus L und Privat Bonus XL. Für Gewerbekunden gibt es Profi und Profi Bonus XL. Dazu kommen Tarife für Wärmepumpe und Speicherheizung sowie die Grund- und Ersatzversorgung. Zusätzlich existieren Preisregelungen für Kunden mit höherem Verbrauch. Die Produktpalette ist also nicht winzig, aber auch nicht künstlich aufgeblasen. Sie ist auf das regionale Geschäft zugeschnitten und nicht auf Marketing-Show.

Regionale Rolle

Regional haben die Verbandsgemeindewerke echte Substanz. Laut Verbandsgemeinde-Seite sind sie für die Stromversorgung in Fischbach, Hochspeyer, Waldleiningen und in Teilen von Enkenbach-Alsenborn zuständig. Gleichzeitig ist die Abgrenzung wichtig: Nicht die komplette Verbandsgemeinde wird im Strombereich von ihnen versorgt, denn andere Orte liegen bei Pfalzwerke. Dazu kommt, dass die Verbandsgemeindewerke im eigenen Netzgebiet für die Jahre 2025 bis 2027 als Grundversorger festgestellt wurden. Das ist keine Randnotiz, sondern der zentrale Punkt für die Einordnung des Anbieters.

Was positiv auffällt

Positiv fällt auf, dass die Tarifwelt nicht auf einen einzigen Standardtarif zusammengestaucht wird. Es gibt unterschiedliche Modelle für Haushalte, Gewerbe und elektrische Heizsysteme. Auch die Bonusvarianten zeigen, dass zumindest ein bisschen Differenzierung vorhanden ist. Stark ist außerdem, dass Naturstrom und Öko-Regional nicht nur als leere Schlagwörter auftauchen, sondern konkret beschrieben werden. Wer regionalen Versorger, lokale Erreichbarkeit und zusätzliche Öko-Optionen will, bekommt hier ein brauchbares Angebot statt austauschbarem Tarifschrott.

Was man kritisch prüfen sollte

Man sollte trotzdem nicht blind zugreifen. Erstens ist entscheidend, ob die eigene Lieferstelle überhaupt im relevanten Stromversorgungsgebiet der Verbandsgemeindewerke liegt. Zweitens sind Naturstrom und Öko-Regional Zusatzvereinbarungen, also keine automatische Eigenschaft jedes Basistarifs. Drittens muss man die Bonusmodelle sauber verstehen, weil Vorauszahlungen nicht für jeden sinnvoll sind. Viertens ist die Tarifstruktur regional und technisch geprägt, etwa durch HT- und NT-Varianten oder spezielle Heizstrommodelle. Wer solche Tarifdetails nicht versteht und einfach irgendetwas anklickt, baut sich seinen Fehler selbst.

Fazit

Die Verbandsgemeindewerke Enkenbach-Alsenborn sind ein ernstzunehmender kommunaler Stromanbieter mit echter regionaler Funktion, aktueller Grundversorgerrolle im eigenen Netzgebiet und einer überraschend breiten Tarifstruktur. Besonders stark sind die lokale Verankerung, die verschiedenen Tarifmodelle und die nachvollziehbar erklärten Öko-Zusatzprodukte. Der Haken liegt wie fast immer im Detail: Versorgungsgebiet, Tariflogik, Vorauszahlungsmodelle und die Frage, ob man einen Basistarif oder zusätzlich Naturstrom beziehungsweise Öko-Regional will. Wer das sauber prüft, kann hier ordentlich aufgehoben sein. Wer schlampig vergleicht, vergleicht Müll.

Stand: 20.04.2026

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