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Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG
Klosterhof 3
97990 Weikersheim
Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG mit Sitz in Klosterhof 3, 97990 Weikersheim, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG
Kurzbezeichnung: ÜWS
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft: Weikersheim
Adresse: Klosterhof 3, 97990 Weikersheim
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Handelsregister: HR A 680 832
Geschäftsführung: Überlandwerk Schäftersheim Verwaltungs GmbH
Geschäftsführer: Volker Hofmann
Kommanditist: N-ERGIE Aktiengesellschaft, Anteil 100 Prozent
Telefon: 07934 103-93111
E-Mail: kundenservice@uews.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE814495914
Tätigkeitsbereiche laut Unternehmensauftritt: Strom, Erdgas sowie Einrichtung, Erwerb, Erweiterung und Betrieb der dazugehörigen Anlagen
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag 08:00 bis 16:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr
Störungsdienst Strom: 0800 234-2500
Die ÜWS ist ein klassischer regionaler Energieversorger mit starker lokaler Verankerung rund um Weikersheim. Das ist kein anonymer Billigvermarkter, der nur Tarife durch den Markt schiebt, sondern ein Anbieter mit echter regionaler Präsenz, persönlichem Ansprechpartner und langer Markterfahrung. Laut Eigenauftritt hebt die ÜWS ihre Energiekompetenz von über 120 Jahren hervor. Das ist im Vergleich zu vielen austauschbaren Online-Marken ein echtes Stabilitätssignal.
Für Stromkunden ist vor allem relevant, dass die ÜWS nicht nur irgendeinen Einheitstarif anbietet. Es gibt eine Grundversorgung, klassische Stromprodukte für Haushalte, einen zertifizierten Ökostromtarif, Lösungen für Heizstrom und spezielle Angebote rund um Elektromobilität. Das macht das Angebot breiter und praxisnäher als bei vielen Wettbewerbern, die groß werben und am Ende nur zwei fast identische Tarife haben.
Die Tarifstruktur ist erkennbar auf mehrere Nutzungssituationen aufgeteilt. Die ÜWS arbeitet im Strombereich mit einem Produktfinder und unterscheidet sichtbar zwischen günstigen, flexiblen und ökologisch ausgerichteten Produkten. Dazu kommen Speziallösungen für Heizen mit Strom sowie für das Laden von Elektrofahrzeugen.
Positiv ist, dass die ÜWS auf ihrer Stromseite ausdrücklich mit Preisgarantie, zuverlässiger Belieferung und persönlicher Betreuung wirbt. Das ist erst einmal solide. Es zeigt, dass nicht nur auf kurzfristige Wechselanreize gesetzt wird, sondern auf Tarifmodelle mit mehr Planbarkeit. Gleichzeitig gilt wie immer: Preisgarantie ist nur dann etwas wert, wenn man sich die tatsächlichen Bedingungen ansieht. Wer nur die Überschrift liest, handelt fahrlässig.
Zusätzlich gibt es die gesetzliche Grundversorgung. Diese greift im Grundversorgungsgebiet automatisch, etwa nach einem Einzug. Das ist wichtig, weil es zeigt, dass die ÜWS nicht nur Sondertarife verkauft, sondern auch die klassische Versorgerrolle erfüllt.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei der ÜWS kein loses Marketing-Geschwätz, sondern konkret benannt. Der angebotene Ökostrom wird als 100 Prozent Ökostrom beschrieben und laut Unternehmensauftritt durch den TÜV Rheinland als Ökostromprodukt aus deutschen Anlagen zertifiziert. Das ist deutlich stärker als das übliche weichgespülte Gerede vieler Anbieter, die irgendwie grün wirken wollen, aber kaum belastbare Aussagen liefern.
Auch im Bereich Elektromobilität zieht die ÜWS diese Linie durch. Für Ladeprodukte und öffentliche Ladepunkte wird ebenfalls mit nachhaltigem Strom aus erneuerbaren Quellen beziehungsweise mit Ökostrom aus Deutschland gearbeitet. Das passt in sich zusammen und wirkt nicht wie zusammengebasteltes Marketing.
Trotzdem muss man sauber unterscheiden: Ein zertifizierter Ökostromtarif ist etwas anderes als der allgemeine Unternehmensstrommix. Die ÜWS weist selbst darauf hin, dass ihr Energiemix aus unterschiedlichen Anteilen von Kernkraft, fossilen Energieträgern und erneuerbaren Energien besteht. Positiv ist dabei, dass der Anteil erneuerbarer Energien laut Eigenangabe über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Wer aber kompromisslos nur zertifizierten Grünstrom will, sollte den konkret gewählten Tarif prüfen und nicht blind vom gesamten Anbieter auf jedes Produkt schließen.
Im Strombereich bietet die ÜWS mehrere Produktarten an. Dazu gehören normale Haushaltsstromprodukte, die gesetzliche Grundversorgung, ein klar ausgewiesenes Ökostromprodukt, Heizstromlösungen für Wärmepumpen, Direktheizungen und Speicherheizungen sowie spezielle Ladeprodukte für Elektromobilität.
Besonders sinnvoll ist, dass die ÜWS beim Thema Heizen mit Strom nicht so tut, als gäbe es eine Einheitslösung für alle. Laut Unternehmensauftritt gibt es passende Modelle sowohl für getrennte als auch für nicht getrennte Messung. Das ist praxisnah, weil genau dort viele Anbieter anfangen zu schwimmen oder den Kunden mit Halbwissen abspeisen.
Im Bereich Elektromobilität bietet die ÜWS nicht nur einen Stromvertrag, sondern ein ganzes Umfeld aus Wallbox-Förderung, Heimladelösungen und öffentlichem Laden. Das ist für Kunden interessant, die Stromanbieter und Ladeinfrastruktur möglichst aus einer Hand betrachten wollen. Für reine Standardhaushalte ohne E-Auto ist das kein Muss, aber für die passende Zielgruppe ein echter Zusatznutzen.
Die regionale Rolle der ÜWS ist klar erkennbar. Der Anbieter tritt ausdrücklich als regional und kundennah auf. Dazu kommen persönliche Ansprechpartner vor Ort, feste Öffnungszeiten und eine sichtbare regionale Infrastruktur. Das ist mehr wert, als viele denken. Solange alles glattläuft, wirkt jeder Anbieter okay. Interessant wird es erst, wenn es hakt. Dann trennt sich meist der brauchbare Versorger von der Hotline-Fassade.
Außerdem ist die Einbindung über die N-ERGIE-Struktur relevant. Der Kommanditist ist zu 100 Prozent die N-ERGIE Aktiengesellschaft, und im Netzbereich taucht die N-ERGIE Netz GmbH als technischer Ansprechpartner auf. Das zeigt, dass hinter der ÜWS keine Luftnummer steckt, sondern ein belastbares energiewirtschaftliches Umfeld.
Positiv fällt zuerst die klare Aufteilung der Stromprodukte auf. Haushaltsstrom, Grundversorgung, Ökostrom, Heizstrom und E-Mobilität sind sauber getrennt. Das macht die Auswahl nachvollziehbarer und spart den üblichen Tarifmüll, mit dem viele Anbieter ihre Kunden absichtlich verwirren.
Sehr stark ist auch die Ökostrom-Positionierung. Ein TÜV-zertifizierter Ökostromtarif aus deutschen Anlagen ist ein brauchbares Argument und kein bloßes grünes Etikett. Dazu kommt, dass auch das Thema Elektromobilität nicht halbherzig behandelt wird, sondern mit konkreten Produkten und Zusatzleistungen verbunden ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die regionale Nähe. Persönliche Ansprechpartner, feste Öffnungszeiten und eine sichtbare lokale Verankerung sind im Strommarkt keine Kleinigkeit. Viele Kunden unterschätzen das, bis sie bei einem Problem in einer anonymen Servicewüste landen.
Auch die Preisgarantie bei den Stromprodukten ist grundsätzlich positiv. Sie kann mehr Planbarkeit schaffen, was für viele Haushalte deutlich wichtiger ist als irgendein kurzfristiger Lockvorteil.
Der erste kritische Punkt ist wie fast immer die genaue Tariflogik. Nur weil auf der Website Begriffe wie günstig, flexibel oder Ökostrom auftauchen, heißt das noch lange nicht, dass jeder Tarif automatisch gut zu jedem Haushalt passt. Das wäre naives Wunschdenken. Verbrauchsprofil, Zählerkonstellation und tatsächliche Vertragsbedingungen entscheiden.
Der zweite Punkt ist die Preisgarantie. Die klingt gut, ist aber nur dann etwas wert, wenn man weiß, was genau davon erfasst ist. Wer glaubt, eine Preisgarantie bedeute vollständige Unveränderlichkeit sämtlicher Preisbestandteile, versteht den Markt nicht. Genau dort steckt oft der Denkfehler.
Der dritte Punkt betrifft Heizstrom und E-Mobilitätsprodukte. Solche Spezialtarife können sinnvoll sein, aber oft nur bei passender technischer Voraussetzung. Getrennte Messung, steuerbare Verbrauchseinrichtung oder zusätzliche Zählerkosten können die Rechnung verändern. Wer das ignoriert, rechnet sich schnell künstliche Vorteile schön.
Der vierte Punkt ist die Grundversorgung. Sie ist verlässlich, aber meistens nicht die cleverste Dauerlösung. Wer dauerhaft in der Grundversorgung hängen bleibt, zahlt oft für Bequemlichkeit drauf. Das ist kein spezielles ÜWS-Problem, sondern ein typischer Fehler vieler Verbraucher.
Auch die regionale Stärke kann je nach Ziel ein Nachteil sein. Wer nur den absolut billigsten Kampfpreis im Bundesvergleich sucht, wird bei einem regionalen Qualitätsversorger nicht immer den radikalsten Dumpingtarif finden. Die Frage ist dann aber, ob man einen ernsthaften Anbieter will oder nur den niedrigsten Einstiegspreis.
Die Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG ist als Stromanbieter kein Blender und kein Tarifschrott. Das Unternehmen wirkt regional solide, strukturell belastbar und im Strombereich vernünftig aufgestellt. Besonders stark sind die klare Produkttrennung, die lokale Erreichbarkeit und der sauber kommunizierte Ökostrombereich.
Für Haushalte in der Region, die nicht nur auf den letzten Cent starren, sondern Wert auf Verlässlichkeit, persönliche Ansprechpartner und nachvollziehbare Produkte legen, ist die ÜWS ein ernstzunehmender Anbieter. Heizstrom und E-Mobilitätslösungen erweitern das Angebot sinnvoll, statt nur künstlich Produktnamen aufzublasen.
Kritisch prüfen sollte man trotzdem die Tarifdetails im Einzelfall. Gerade bei Spezialtarifen für Heizung oder Elektromobilität entscheidet die technische Realität im Haus und nicht das Marketing auf der Website. Unterm Strich macht die ÜWS aber einen deutlich brauchbareren Eindruck als viele austauschbare Discountmarken.
Stand: 13.04.2026
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