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Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH
Am Carl-Dewes-Platz 2
66679 Losheim a. See
Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH mit Sitz in Am Carl-Dewes-Platz 2, 66679 Losheim a. See, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH ist ein regionaler Versorger mit starker kommunaler Verankerung und zugleich spürbarer energiewirtschaftlicher Breite. Im Strombereich ist das Unternehmen nicht auf einen einzigen Standardtarif beschränkt, sondern deckt Grundversorgung, klassische Sondertarife, Regionalstrom, dynamische Modelle und wärmebezogene Anwendungen ab. Das ist grundsätzlich stark, aber genau deshalb muss man sauber vergleichen. Wer hier nur nach einem sympathischen Namen oder regionalem Bauchgefühl entscheidet, macht es sich zu einfach.
Unternehmen: Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH
Kurzbezeichnung: TWL
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Sitz: Losheim am See
Anschrift: Streifstraße 1, 66679 Losheim am See
Telefon: 06872 9029-0
Fax: 06872 9029-30
E-Mail: info@twl-losheim.de
Registergericht: Amtsgericht Saarbrücken
Handelsregisternummer: HRB 64022
Geschäftsführer: Roman Rein
Geschäftsführer: Jörg Fritz
Aufsichtsratsvorsitzender: Norbert Müller
Gesellschafter: Gemeinde Losheim am See mit 50,1 %
Gesellschafter: energis GmbH mit 49,9 %
Gründungsjahr laut Unternehmensdarstellung: 1994
Tätigkeitsfelder: Strom, Erdgas, Wasser sowie Wärmeversorgung im Rahmen des Wärme-Direkt-Service
Die TWL ist kein austauschbarer Fernvertrieb, sondern ein echter Regionalanbieter mit lokaler Infrastruktur, Kundencenter und klarer Verwurzelung in Losheim am See. Im Strombereich fällt positiv auf, dass das Unternehmen nicht nur die gesetzliche Grundversorgung abbildet, sondern zusätzliche Produkte für verschiedene Verbrauchs- und Nutzungssituationen anbietet.
Das Unternehmen kombiniert klassische Versorgung mit stärker vermarkteten Sonderlösungen. Dadurch ist das Profil deutlich breiter als bei vielen kleinen Stadtwerken, die faktisch nur Grundversorgung plus einen einzigen Tarif danebenstellen. Der Haken ist offensichtlich: Mehr Auswahl bedeutet mehr Prüfaufwand für den Kunden.
Die Tarifstruktur ist mehrstufig. Sichtbar sind die gesetzliche Grundversorgung und Ersatzversorgung, ein klassischer Sondertarif im Haushaltsbereich, ein Regionalstromprodukt, ein dynamischer Stromtarif und ein eigener Bereich rund um Wärmepumpen beziehungsweise Wärmestrom.
Der normale Haushaltsstrom wird auf der Website unter Strom KOMFORT geführt. Dazu kommen mit Hochwälder Landstrom und dem dynamischen Stromtarif zwei deutlich unterscheidbare Alternativen. Das ist kein Etikettentausch, sondern ein echter struktureller Unterschied: regionaler Ökostrom auf der einen Seite, börsenorientiertes Preismodell auf der anderen.
Zusätzlich spricht die TWL Geschäftskunden und Sondervertragskunden gesondert an. Das zeigt, dass die Tarifwelt nicht nur auf typische Privatkunden zugeschnitten ist, sondern auch gewerbliche Abnehmer sauber getrennt betrachtet werden.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist hier nicht nur ein dekorativer Zusatz. Mit Hochwälder Landstrom bietet die TWL ausdrücklich ein Produkt an, das zu 100 Prozent als Ökostrom aus der Region beschrieben wird. Nach Unternehmensangaben stammt dieser Strom aus Erzeugungsanlagen im Umkreis von maximal 50 Kilometern, und Kunden können ihren Strommix sogar aus regionalen Anlagen selbst zusammenstellen.
Das ist deutlich stärker als das übliche Greenwashing-Geschwätz vieler Anbieter. Regionaler Ökostrom mit nachvollziehbarem Herkunftsansatz ist mehr Substanz als irgendein grüner Standardtext ohne erkennbare Produktlogik.
Trotzdem gilt auch hier: Nicht jeder Stromtarif des Unternehmens ist automatisch identisch mit diesem Regionalstromprodukt. Wer gezielt Ökostrom will, sollte also genau den passenden Tarif wählen und nicht einfach irgendetwas hineininterpretieren.
Im Strombereich sind mehrere Angebotsbausteine sichtbar. Dazu gehören die allgemeine Grund- und Ersatzversorgung, Strom KOMFORT als klassischer Haushaltsstromtarif, Hochwälder Landstrom als regionales Ökostromprodukt, der dynamische Stromtarif sowie Lösungen im Umfeld von Wärmepumpen beziehungsweise Wärmestrom.
Der dynamische Tarif richtet sich klar nicht an träge Standardkunden, sondern an Nutzer mit steuerbaren Lasten. Die TWL nennt dafür ausdrücklich geeignete Geräte wie Wallboxen, Heiz- und Klimageräte sowie sonstige leistungsstarke Anlagen. Das ist sinnvoll, weil ein dynamischer Tarif ohne verschiebbaren Verbrauch in vielen Fällen einfach unnötige Komplexität erzeugt.
Im Bereich Wärmepumpen zeigt die TWL ebenfalls, dass sie nicht nur an den Standardhaushalt denkt. Gerade für Kunden mit moderner Heiztechnik kann das relevant sein, allerdings nur dann, wenn Technik, Messkonzept und tatsächliche Nutzung sauber dazu passen.
Regional spielt die TWL eine klare Schlüsselrolle. Sie ist mehrheitlich in kommunaler Hand und gleichzeitig mit energiewirtschaftischem Know-how aus der Partnerschaft mit energis aufgestellt. Diese Mischung ist für viele Kunden attraktiv, weil lokale Nähe und professionelle Marktanbindung zusammenkommen.
Hinzu kommt, dass das Unternehmen nach eigener Darstellung nicht nur Strom, Gas und Wasser liefert, sondern auch Aufgaben rund um örtliche Infrastruktur, Wärmeversorgung und das lokale Energiekonzept unterstützt. Das macht die TWL in der Region zu mehr als nur einem simplen Tarifverkäufer.
Für Kunden vor Ort ist das ein echter Vorteil. Regionale Erreichbarkeit ist bei Fragen zu Abrechnung, Wechsel, Abschlägen oder technischen Themen oft mehr wert als irgendein anonymer Onlinepreis ohne Substanz.
Positiv ist die erkennbare Tarifbreite. Die TWL bietet nicht nur Standardstrom, sondern differenziert zwischen klassischem Haushaltsprodukt, Regionalstrom, dynamischem Tarif und wärmebezogenen Stromlösungen. Das erhöht die Chance, dass unterschiedliche Kundentypen auch wirklich ein passendes Modell finden.
Besonders positiv ist Hochwälder Landstrom. Ein regionales Ökostromprodukt mit 100 Prozent Ökostrom aus der Umgebung und individuell wählbarem Strommix ist deutlich überzeugender als die üblichen schwachen Standardfloskeln.
Ebenfalls stark ist die regionale Verankerung. Kundencenter, Ansprechpartner vor Ort und die kommunale Beteiligung machen das Unternehmen greifbarer und vertrauenswürdiger als viele reine Onlineanbieter.
Der größte Fehler wäre, alle Stromprodukte der TWL gedanklich in einen Topf zu werfen. Strom KOMFORT, Hochwälder Landstrom, Wärmestrom und dynamischer Tarif sind unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Stärken und Risiken. Wer das ignoriert, vergleicht nicht ernsthaft, sondern rät.
Beim dynamischen Tarif muss man besonders hart prüfen. Die TWL nennt selbst die technischen Voraussetzungen wie intelligentes Messsystem und passende Konfiguration. Außerdem schwankt der Preis stündlich auf Basis der Börse. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv verlagern kann, holt sich damit leicht mehr Risiko als Vorteil ins Haus.
Auch Wärmestrom- oder Wärmepumpenlösungen sollte man nur dann ernsthaft betrachten, wenn die technische Situation wirklich dazu passt. Und wie immer gilt: Vertragslaufzeit, Abrechnungslogik, Kündigungsfristen, Online-Prozesse und eventuelle Besonderheiten bei Spezialtarifen müssen sauber geprüft werden.
Die Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH ist im Strombereich ein ernstzunehmender regionaler Anbieter mit solider kommunaler Verankerung, breiterem Tarifprofil und klar erkennbarer Ökostrom-Kompetenz. Das Unternehmen wirkt deutlich substanzieller als viele austauschbare Vertriebsmarken.
Besonders stark ist die TWL für Kunden, die regionale Nähe schätzen und bewusst zwischen Standardstrom, Regionalstrom, Wärmestrom und dynamischen Modellen unterscheiden wollen. Genau dort liegt die echte Stärke des Anbieters.
Der Nachteil ist derselbe wie bei jedem breiteren Portfolio: Der Kunde muss sein Gehirn einschalten. Wer sauber prüft, kann hier einen passenden Tarif finden. Wer sich nur von Regionalität oder gut klingenden Produktnamen leiten lässt, trifft schnell eine schwache Entscheidung.
Stand: 16.04.2026
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