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TauberEnergie Kuhn
Engelsbergstraße 1
97980 Bad Mergentheim
TauberEnergie Kuhn mit Sitz in Engelsbergstraße 1, 97980 Bad Mergentheim, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: TauberEnergie Kuhn
Offizielle Firmierung: Karl und Andreas Kuhn OHG
Rechtsform: OHG
Sitz: Bad Mergentheim-Markelsheim
Adresse: Engelsbergstraße 2, 97980 Bad Mergentheim
Vertretungsberechtigte Gesellschafter: Karl Kuhn
Vertretungsberechtigte Gesellschafter: Andreas Kuhn
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Handelsregisternummer: HRA 724735
Telefon: 07931 96494-0
Service-Hotline: 07931 96494-44
Fax: 07931 96494-9
E-Mail Kundenservice: kundenservice@tauberenergie-kuhn.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE304791088
Netz- und Stördienst: Andreas Kuhn
Telefon Netz- und Stördienst: 07931 96494-13
Mobil Netz- und Stördienst: 0171 1729603
Vertrieb: Karl Kuhn
Telefon Vertrieb: 07931 96494-14
Tätigkeitsfelder laut Unternehmensauftritt: Strom, Gas, E-Mobilität, Stromnetz, Wasserkraft und Photovoltaik
Regionale Herkunft laut Unternehmensauftritt: Familienunternehmen in vierter Generation
TauberEnergie Kuhn ist kein gesichtsloser Tarifverkäufer, sondern ein kleines, familiengeprägtes Energieunternehmen mit historischer Verwurzelung in Markelsheim. Genau das ist der große Unterschied zu vielen austauschbaren Strommarken. Hier steht nicht bloß Vertrieb im Vordergrund, sondern ein Unternehmen, das aus der lokalen Stromerzeugung heraus gewachsen ist.
Die Historie ist lang. Die Wurzeln reichen über die Taubermühle bis ins 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1898 gab es einen Stromlieferungsvertrag mit der Gemeinde Markelsheim. Das ist nicht irgendein aufgeblasener Marketingtext, sondern ein echter Hinweis darauf, dass hier energiewirtschaftliche Praxis über Generationen entstanden ist.
Der Anbieter positioniert sich klar als regional, nachhaltig und unabhängig. Im Strombereich wirkt der Auftritt bewusst einfach gehalten. Das ist grundsätzlich gut, weil viele Anbieter ihre Tarifwelt mit unnötigem Müll aufblähen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass der öffentliche Produktauftritt nicht maximal tief ist.
Die Tarifstruktur wirkt eher schlank als verspielt. Öffentlich sichtbar sind ein klassischer Haushaltsstrombereich über den Stromtarifrechner, die Grund- und Ersatzversorgung sowie spezielle Mobilstromtarife für Elektroautos. Ein überladenes Tarifregal mit zehn fast identischen Fantasieprodukten gibt es hier nicht.
Für E-Mobilität werden zwei klar erkennbare Varianten angeboten. Mobilstrom ÖKO Home richtet sich an Haushalte, die ihr Elektroauto über den normalen Haushaltszähler laden. Mobilstrom ÖKO Plus ist für Kunden mit separatem steuerbarem Zähler gedacht. Diese Trennung ist sinnvoll, weil nicht jede technische Situation gleich ist.
Was man nüchtern sagen muss: Der öffentliche Standard-Stromauftritt ist nicht besonders breit beschrieben. Es gibt einen Tarifrechner und allgemeine Aussagen, aber nicht die maximale Produkttransparenz, wie man sie von größeren Versorgern mit ausführlichen Produktseiten kennt. Das ist kein K.o.-Kriterium, aber eben auch kein Glanzstück.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist einer der stärkeren Punkte des Anbieters. Auf der Startseite wird Strom aus 100 Prozent Wasserkraft klar herausgestellt. Auch im Bereich E-Mobilität wird ausdrücklich mit maßgeschneiderten Mobilitätstarifen aus 100 Prozent Wasserkraft gearbeitet.
Positiv ist außerdem, dass die Herkunft nicht nur abstrakt behauptet wird. Öffentlich genannt werden das Wasserkraftwerk Aschach an der Donau sowie das eigene Kraftwerk an der Tauber in Markelsheim. Dazu kommt die lange eigene Wasserkraftgeschichte im Unternehmen. Das wirkt deutlich glaubwürdiger als das übliche grüne Werbegeschwafel ohne greifbaren Ursprung.
Trotzdem sollte man sauber bleiben. Teile der öffentlich verlinkten Zertifikate und Stromkennzeichnungsunterlagen sind nicht mehr frisch, sondern stammen aus älteren Veröffentlichungszeiträumen. Das macht die ökologische Grundlinie nicht automatisch schlecht, zeigt aber, dass der öffentliche Dokumentationsstand nicht in allen Bereichen auf Top-Niveau gepflegt ist.
Im Strombereich steht zunächst der normale Haushaltsstrom im Vordergrund, der über den Stromtarifrechner kalkuliert werden kann. Hinzu kommen Grund- und Ersatzversorgung für das lokale Netzgebiet sowie die bereits genannten Mobilstromtarife.
Mobilstrom ÖKO Home ist für Haushalte gedacht, die ihr Elektroauto ohne separaten Ladezähler über den normalen Haushaltszähler laden. Mobilstrom ÖKO Plus richtet sich an Kunden mit separatem steuerbarem Zähler. Das ist technisch sauberer gedacht als bei vielen Anbietern, die einfach nur irgendeinen E-Auto-Tarifnamen auf die Website klatschen.
Außerdem ist sichtbar, dass TauberEnergie Kuhn das Thema Strom nicht nur bis zur Haushaltssteckdose denkt. Öffentliche Ladesäulen, Ladeinfrastruktur und der Mobilitätsbereich gehören klar zum Auftritt dazu. Das erweitert das Stromangebot sinnvoll, statt nur Produktnamen aufzublasen.
Die regionale Rolle ist stark, auch wenn das Unternehmen klein ist. TauberEnergie Kuhn ist tief mit Markelsheim verbunden und historisch aus der lokalen Stromversorgung heraus gewachsen. Das ist kein Detail, sondern der Kern des Anbieterprofils.
Besonders relevant ist der Netzbezug. Im öffentlichen Auftritt wird klar, dass das Unternehmen im Stromnetzbereich von Markelsheim aktiv ist. Damit ist TauberEnergie Kuhn eben nicht bloß ein Händler, sondern auch technisch näher an der regionalen Versorgungsrealität als viele reine Onlineanbieter.
Gleichzeitig muss man sauber unterscheiden: Die Rolle als lokaler Netzakteur und die Rolle als überregionaler Stromlieferant sind nicht dasselbe. Für Kunden ist das wichtig, weil ein traditionsreicher lokaler Hintergrund nicht automatisch bedeutet, dass jede öffentlich sichtbare Marktrolle heute unverändert genauso gilt.
Positiv fällt zuerst die echte Herkunft auf. Vier Generationen Energiewirtschaft sind kein austauschbarer Werbesatz, sondern ein klares Profil. Das Unternehmen wirkt dadurch greifbarer und glaubwürdiger als viele neumodische Strombuden.
Stark ist außerdem die klare Ökostrom-Linie mit 100 Prozent Wasserkraft. Zusammen mit eigener Wasserkrafttradition und benannter Herkunft ist das inhaltlich deutlich solider als bei vielen Wettbewerbern.
Gut ist auch die technische Trennung bei den Mobilstromtarifen. Haushaltszähler und separater steuerbarer Zähler werden nicht in einen Topf geworfen. Das zeigt, dass hier nicht nur Marketing, sondern reale Anwendung mitgedacht wird.
Ebenfalls positiv ist die Aussage, dass viele Dienstleistungen vom Kundenwechsel über Zählerablesung bis zur Abrechnung im eigenen Haus erbracht werden. Das spricht für kurze Wege und weniger Abhängigkeit von ausgelagerten Serviceketten.
Der erste kritische Punkt ist die öffentliche Informationslage. Der Tarifauftritt ist funktional, aber nicht besonders tief. Wer maximale Transparenz zu Vertragslogik, Laufzeiten, Sonderbedingungen oder Produktdetails erwartet, bekommt öffentlich nicht überall die gleiche Tiefe wie bei größeren Versorgern.
Der zweite Punkt ist die Grundversorgung. Genau hier ist der öffentliche Auftritt nicht sauber aktuell. Die eigene Marktpartner-Seite nennt als Grundversorger nur den Zeitraum 2022 bis 2024 im Netzgebiet Markelsheim. Gleichzeitig weist eine neuere Grundversorger-Veröffentlichung für das Konzessionsgebiet Bad Mergentheim für 2025 bis 2027 einen anderen Grundversorger aus. Das ist kein Detail, sondern ein echter Widerspruch in der öffentlichen Informationslage.
Der dritte Punkt betrifft die Dokumentation der Ökostrom-Nachweise. Die Grundrichtung ist gut, aber Teile der öffentlich verlinkten Zertifikate und Stromkennzeichnungen sind zeitlich älter. Wer in diesem Punkt absolute Aktualität und perfekte Dokumentenpflege erwartet, wird hier Schwächen sehen.
Der vierte Punkt ist die Eignung der Spezialtarife. Gerade Mobilstrom ÖKO Plus ist nur dann sinnvoll, wenn ein separater steuerbarer Zähler tatsächlich vorhanden ist. Wer so etwas blind auswählt, ohne die eigene technische Situation zu prüfen, baut sich den Fehler selbst.
TauberEnergie Kuhn ist als Stromanbieter kein Müll, sondern ein kleiner, traditionsreicher und fachlich durchaus ernstzunehmender Anbieter mit starkem regionalem Kern und klarer Ökostrom-Ausrichtung. Die Kombination aus historischer Verwurzelung, Wasserkraft und eigener technischer Nähe hebt das Unternehmen deutlich von vielen austauschbaren Tarifmarken ab.
Besonders stark ist der Anbieter für Kunden, die regionale Glaubwürdigkeit, 100 Prozent Wasserkraft und einen Anbieter mit echter energiewirtschaftlicher Herkunft schätzen. Die Mobilstrom-Tarife wirken sinnvoll aufgebaut, und die Inhouse-Abwicklung vieler Prozesse ist ebenfalls ein Pluspunkt.
Die Schwäche liegt nicht in fehlender Substanz, sondern in der öffentlichen Aufbereitung. Tarifinformationen könnten an einigen Stellen tiefer und aktueller sein. Vor allem die widersprüchliche Informationslage zur Grundversorgung ist unsauber. Unterm Strich ist das trotzdem kein Blender, sondern ein brauchbarer Anbieter mit echtem Profil.
Stand: 13.04.2026
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