Stromvergleich starten
tado Energy powered by aWATTar
Sapporobogen 6-8
80637 München
tado Energy powered by aWATTar mit Sitz in Sapporobogen 6-8, 80637 München, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: tado Energy powered by aWATTar
Tarifname: Hourly
Stromlieferant / Vertragspartner: aWATTar Deutschland GmbH
Anschrift: c/o tado GmbH, Sapporobogen 6-8, 80637 München
Rechtsform: GmbH
Registergericht: Amtsgericht München
Handelsregisternummer: HRB 277967
Umsatzsteuer-ID: DE319522894
Marken- und Plattformbezug: tado° Energy
tado GmbH Anschrift: Sapporobogen 6-8, 80637 München
tado GmbH Telefon: +49 89 41209569
tado GmbH E-Mail: contact@tado.com
aWATTar Kundenservice Telefon: +49 89 12085217
aWATTar Kundenservicezeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr
aWATTar E-Mail: service@awattar.de
Fax: kein Fax in den offiziellen Kontaktangaben gefunden
Kundenportal / Online-Service: vorhanden
Strompreis- und Tarifinformationen: online über tado Energy beziehungsweise aWATTar abrufbar
Aufsichtsbehörde: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
Schlichtungsstelle: Schlichtungsstelle Energie e.V., Friedrichstraße 133, 10117 Berlin
tado Energy powered by aWATTar ist kein klassischer Standard-Stromanbieter mit dauerhaft festem Arbeitspreis, sondern ein dynamisches Stromprodukt für Kunden, die ihren Verbrauch aktiv steuern können. Im Mittelpunkt steht der Hourly-Tarif, bei dem der Strompreis stündlich an den Börsenstrompreis gekoppelt ist.
Der Anbieter passt besonders zur tado°-Welt rund um Energiemanagement, Wärmepumpensteuerung, Smart Charging und App-basierte Verbrauchsoptimierung. Das ist kein Tarif für passive Kunden, die einmal abschließen und danach nie wieder hinschauen wollen.
Der harte Punkt ist: Dieser Tarif kann stark sein, wenn Verbrauch verschoben wird. Ohne Smart Meter, ohne flexible Großverbraucher und ohne aktive Steuerung ist der Nutzen deutlich schwächer. Dann klingt der Tarif moderner, als er im Alltag tatsächlich wirkt.
Die Tarifstruktur basiert auf einem dynamischen Modell. Der Arbeitspreis richtet sich nach dem stündlichen Börsenstrompreis für Deutschland. Hinzu kommen die üblichen Preisbestandteile wie Netzentgelte, Umlagen, Abgaben, Steuern, Messstellenbetrieb und ein Anbieterbestandteil.
Der Hourly-Tarif ist damit nicht mit einem klassischen Festpreistarif vergleichbar. Kunden zahlen nicht jeden Monat auf Basis eines gleichbleibenden kWh-Arbeitspreises, sondern auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs und der jeweiligen Stundenpreise.
Die Abrechnung erfolgt monatlich auf Basis der gemessenen Verbrauchswerte. Das ist transparenter als pauschale Abschläge, führt aber auch dazu, dass die monatlichen Kosten stärker schwanken können. Wer feste Monatsbeträge liebt, ist hier falsch.
Für die volle stündliche Abrechnung wird ein intelligentes Messsystem beziehungsweise Smart Meter benötigt. Ohne passenden Zähler kann der Tarif nicht seine volle Wirkung entfalten. Bis zum Zählertausch können Übergangslösungen greifen, die nicht denselben Nutzen wie eine echte stundengenaue Messung haben.
Die Tarifbindung ist kurz gehalten. Das passt zu einem dynamischen Tarif, weil Kunden damit nicht über lange Zeit in einem Modell festhängen, das vielleicht nicht zu ihrem Verbrauchsverhalten passt.
Wichtig: Es gibt keine klassische Preisgarantie wie bei vielen Festpreistarifen. Das ist logisch, weil gerade die stündliche Preisänderung der Kern des Produkts ist. Wer bei einem dynamischen Tarif Preissicherheit wie bei einem Festpreisvertrag erwartet, hat das Produkt nicht verstanden.
tado Energy powered by aWATTar positioniert den Hourly-Tarif klar als grünen Stromtarif. Der Anbieter betont, dass Kunden ihren Verbrauch in Zeiten mit viel Wind- und Sonnenstrom verlagern können.
Die ökologische Idee hinter dem Tarif ist sinnvoll: Strom soll dann verbraucht werden, wenn viel erneuerbare Energie im Netz ist und die Börsenpreise entsprechend niedrig sind. Das kann helfen, Stromverbrauch stärker an die tatsächliche Erzeugung aus Wind und Sonne anzupassen.
Das ist stärker als normales Ökostrom-Marketing, weil der Tarif nicht nur bilanziell grün wirkt, sondern Verbrauchsverhalten und Erzeugung zeitlich besser zusammenbringen will. Genau darin liegt der eigentliche Mehrwert.
Aber auch hier gilt: Nicht jeder Kunde trägt automatisch zur Energiewende bei, nur weil er einen dynamischen Tarif abschließt. Wer weiter zu den teuersten und knappsten Zeiten verbraucht, nutzt den ökologischen Ansatz kaum aus.
Das zentrale Stromangebot ist der dynamische Hourly-Tarif. Er richtet sich an Haushalte, die ihren Stromverbrauch flexibel verschieben können oder bereits heute viel Strom in günstigen Zeitfenstern verbrauchen.
Besonders passend ist der Tarif für Kunden mit Elektroauto, Wärmepumpe, Batteriespeicher, steuerbaren Haushaltsgeräten oder Smart-Home-System. Dort kann der Stromverbrauch gezielt in günstigere Stunden gelegt werden.
Für Elektroauto-Kunden ist die Verbindung mit Smart Charging besonders relevant. Ladevorgänge können so geplant werden, dass das Auto bevorzugt in günstigen Stunden geladen wird.
Für Wärmepumpenbesitzer kann der Tarif ebenfalls interessant sein, wenn die Wärmepumpe steuerbar ist und Wärme in Pufferspeichern oder über Gebäudeträgheit sinnvoll verschoben werden kann. Ohne Steuerung ist der Effekt deutlich kleiner.
Die Preisvorschau und Preisentwicklung können online beziehungsweise über die tado°-Energy-Umgebung eingesehen werden. Die Preise für den Folgetag werden typischerweise nach Veröffentlichung der Day-Ahead-Preise angezeigt.
Ein normaler Einpersonenhaushalt ohne Smart Meter, ohne E-Auto, ohne Wärmepumpe und ohne flexible Verbraucher sollte hier sehr kritisch sein. Für so einen Haushalt kann ein einfacher Festpreistarif die bessere Wahl sein.
tado Energy powered by aWATTar hat keine regionale Stadtwerke-Rolle. Der Anbieter ist kein lokaler Grundversorger und kein kommunaler Versorger mit Bindung an eine bestimmte Stadt.
Die Rolle ist überregional und digital. Der Sitz beziehungsweise Plattformbezug liegt in München, die energiewirtschaftliche Abwicklung läuft über aWATTar Deutschland GmbH.
Technische Netzthemen bleiben beim örtlichen Netzbetreiber. Das betrifft zum Beispiel Stromausfälle, Netzanschluss, Zählerwechsel und viele Smart-Meter-Fragen. tado Energy beziehungsweise aWATTar ist Lieferant und Tarifplattform, aber nicht automatisch Netzbetreiber.
Der regionale Nutzen entsteht daher nicht durch lokale Nähe, sondern durch die Einbindung in den deutschen Strommarkt und die stündliche Kopplung an Börsenpreise. Das ist ein komplett anderer Ansatz als bei Stadtwerken.
Positiv fällt die konsequent dynamische Tariflogik auf. Der Tarif ist kein halbgarer Marketingtarif, sondern klar auf stündliche Preise, Verbrauchsverlagerung und Energiemanagement ausgelegt.
Für Haushalte mit Elektroauto, Wärmepumpe oder Batteriespeicher kann das sehr sinnvoll sein. Genau dort entstehen große flexible Strommengen, die in günstige Stunden verschoben werden können.
Auch die monatliche Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch ist ein Pluspunkt. Kunden sehen schneller, was ihr Verbrauch und ihr Verhalten kosten. Das ist ehrlicher als hohe Abschläge, die erst viel später korrigiert werden.
Die Verbindung mit tado°-Lösungen ist ebenfalls stark. Wer bereits tado°-Hardware oder tado°-Apps nutzt, kann den Tarif besser in ein Energiemanagement einbinden als bei einem isolierten Stromtarif ohne Steuerungslogik.
Der Tarif kann auch bei negativen Börsenpreisen interessant sein. Dabei muss man aber sauber bleiben: Netzentgelte, Abgaben und andere Preisbestandteile verschwinden nicht einfach. Wer glaubt, Strom sei dann komplett kostenlos, macht sich etwas vor.
Gut ist außerdem die Transparenz der Preislogik. Der Kunde kann grundsätzlich nachvollziehen, dass der Börsenpreis die zentrale Rolle spielt. Das ist transparenter als viele undurchsichtige Bonus- und Aktionsmodelle.
Der wichtigste Prüfpunkt ist der Smart Meter. Ohne intelligentes Messsystem ist der zentrale Vorteil des Hourly-Tarifs eingeschränkt. Wer keinen passenden Zähler hat und auch keinen zeitnah bekommt, sollte nicht blind abschließen.
Der zweite harte Punkt ist die Verbrauchsflexibilität. Ein dynamischer Tarif lohnt sich nicht durch Magie. Er lohnt sich, wenn relevante Strommengen in günstige Stunden verlagert werden. Ohne E-Auto, Wärmepumpe, Speicher oder steuerbare Verbraucher ist der Vorteil oft dünn.
Die monatlichen Kosten können stärker schwanken. Das ist kein Fehler, sondern System. Wer eine möglichst gleichmäßige Stromrechnung will, wird mit einem dynamischen Tarif wahrscheinlich nicht glücklich.
Es gibt keine klassische Festpreis-Sicherheit. Bei hohen Börsenpreisen kann der Tarif teurer werden. Wer nur die günstigen Stunden sieht und die teuren Stunden ausblendet, rechnet sich den Tarif schön.
Bei Wärmepumpen und Zweitarifzählern muss die Verfügbarkeit besonders genau geprüft werden. Nicht jede Zählerkonstellation passt automatisch zum Hourly-Modell. Wer hier falsch liegt, hat später Ärger mit Messung, Abrechnung oder Tarifnutzung.
Auch die technische Abhängigkeit von App, Online-Service, Smart Meter und Marktkommunikation ist nicht zu unterschätzen. Das Produkt ist digital und datengetrieben. Wer einfache Papierkommunikation und klassische Abschläge erwartet, ist hier falsch.
Die beworbenen Sparpotenziale sollte man nicht ungeprüft übernehmen. Sie hängen massiv vom Verbrauch, vom alten Tarif, von der Börsenpreisentwicklung, vom Zähler und von der tatsächlichen Verbrauchsverlagerung ab. Pauschale Ersparnisversprechen sind ohne eigenes Verbrauchsprofil wenig wert.
tado Energy powered by aWATTar ist ein moderner dynamischer Stromtarif für technikaffine Kunden mit flexiblem Verbrauch. Besonders interessant ist das Angebot für Haushalte mit Elektroauto, Wärmepumpe, Batteriespeicher oder Smart-Home-Steuerung.
Die Stärke liegt in der stündlichen Preislogik, der monatlichen Verbrauchsabrechnung und der Verbindung mit Energiemanagement. Das kann echten Mehrwert bringen, wenn der Kunde seinen Verbrauch aktiv optimiert.
Für klassische Haushalte ohne Smart Meter und ohne steuerbare Großverbraucher ist der Tarif dagegen nur bedingt überzeugend. Dann bleibt von der Innovation oft wenig übrig, außer mehr Preisschwankung und mehr Komplexität.
Wer diesen Tarif prüft, sollte knallhart rechnen: Smart-Meter-Verfügbarkeit, Verbrauchsprofil, flexible Strommengen, App-Nutzung, monatliche Abrechnung und Risikobereitschaft. Wenn diese Punkte passen, ist tado Energy powered by aWATTar eine starke Option. Wenn nicht, ist ein Festpreistarif wahrscheinlich vernünftiger.
Stand: 10.06.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.