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Stadtwerke Wernigerode GmbH
Am Kupferhammer 38
38855 Wernigerode
Stadtwerke Wernigerode GmbH mit Sitz in Am Kupferhammer 38, 38855 Wernigerode, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stadtwerke Wernigerode GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Wernigerode
Anschrift: Am Kupferhammer 38, 38855 Wernigerode
Telefon Zentrale: 03943 556-0
Fax: 03943 556-441
E-Mail: info@stadtwerke-wernigerode.de
Telefon Kundenservice: 03943 556-326
Telefon Kundenservice: 03943 556-443
E-Mail Kundenservice: kundenservice@stadtwerke-wernigerode.de
Geschäftsführer: Steffen Meinecke
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Tobias Kascha
Registergericht: Amtsgericht Stendal
Handelsregister: HRB 101732
Umsatzsteuer-ID: DE 139575712
Kundenzentrum Hauptsitz: Am Kupferhammer 38, 38855 Wernigerode
Kundenzentrum Innenstadt: Ringstraße 37, 38855 Wernigerode
Öffnungszeiten Hauptsitz: Montag bis Donnerstag 09:00 bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Hauptsitz: Freitag 09:00 bis 14:00 Uhr
Öffnungszeiten Innenstadt: Montag bis Donnerstag 09:00 bis 16:00 Uhr
Öffnungszeiten Innenstadt: Freitag 09:00 bis 13:00 Uhr
24h-Bereitschaftsdienst Strom: 03943 556-111
24h-Bereitschaftsdienst Erdgas: 03943 556-222
24h-Bereitschaftsdienst Trinkwasser: 03943 556-333
24h-Bereitschaftsdienst Fernwärme: 03943 556-444
Netzgebiet Strom: eigenes Stromverteilungsnetz in und um Wernigerode
Netzlänge Strom: rund 700 Kilometer
Messstellenbetrieb: Preisblatt Digitale Messtechnik 2026 veröffentlicht
Regionale Ausrichtung: Wernigerode und umliegende Ortschaften
Die Stadtwerke Wernigerode GmbH ist ein regionaler Energieversorger mit echter operativer Substanz. Das ist kein leerer Vertriebsaufkleber. Das Unternehmen verkauft nicht nur Strom, sondern betreibt auch ein eigenes Stromverteilungsnetz, veröffentlicht Messstellenpreise und investiert in eigene Erzeugungsanlagen. Genau das macht den Anbieter greifbarer und belastbarer als viele reine Fernvertriebe.
Für Kunden in Wernigerode und im Umland ist das grundsätzlich ein Vorteil. Wer lieber mit einem sichtbaren Unternehmen aus der Region zu tun hat statt mit irgendeinem anonymen Portal-Anbieter, bekommt hier kurze Wege, Kundenzentren vor Ort und einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst.
Die Tarifstruktur ist ordentlich aufgestellt und nicht künstlich aufgeblasen. Sichtbar sind klick universal als klassischer Standardtarif im Netzgebiet, klick natur als Naturstromprodukt, klick extra für steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit separatem Zähler, klick nachtaktiv für Haushalte mit starkem Nachtverbrauch, die Grund- und Ersatzversorgung sowie klick regional für Kunden außerhalb des eigenen Netzgebiets.
Das ist sinnvoll, weil hier nicht jeder Haushalt stumpf in denselben Vertrag gedrückt wird. Standardhaushalte, Nachtverbraucher, Kunden mit Wärmepumpe oder Wallbox und Haushalte außerhalb des Netzgebiets werden erkennbar unterschiedlich angesprochen. Genau so soll eine brauchbare Tarifwelt aussehen.
Der Nachteil bleibt derselbe wie fast immer: Mehrere Tarife nützen nichts, wenn der Kunde die eigene Zähler- und Verbrauchssituation nicht versteht. Wer blind auswählt, kauft schnell am Alltag vorbei.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist einer der stärkeren Punkte des Anbieters. klick natur wird ausdrücklich als Strom aus 100 Prozent Wasserkraft beschrieben. Auch klick extra ist als Naturstromprodukt mit 100 Prozent Wasserkraft ausgewiesen. Zusätzlich verweisen die Stadtwerke bei diesen Produkten auf Herkunftsnachweise.
Positiv ist außerdem, dass die Stadtwerke Wernigerode nicht nur über grüne Tarife reden, sondern auch eigene regenerative Erzeugung vor Ort sichtbar machen. Das Wasserkraftwerk Steinerne Renne erzeugt laut Eigendarstellung bis zu eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr, daneben setzen die Stadtwerke auch auf Photovoltaik. Das ist deutlich substanzieller als bloßes grünes Marketinggerede.
Trotzdem gilt auch hier: Ein Ökostrometikett ersetzt keine Tarifprüfung. Wer nur auf das Wort Wasserkraft schaut und Laufzeit, Zählerkonzept oder tatsächliche Passung ignoriert, entscheidet oberflächlich.
Im sichtbaren Stromangebot stehen vor allem sechs Richtungen im Vordergrund: klick universal, klick natur, klick extra, klick nachtaktiv, die Grund- und Ersatzversorgung sowie klick regional. Damit deckt das Unternehmen klassische Haushaltsversorgung, Naturstrom, steuerbare Verbrauchseinrichtungen, Nachtstromlogik und Versorgung außerhalb des eigenen Netzgebiets ab.
Besonders sinnvoll ist, dass klick extra ausdrücklich für Wärmepumpen, Wallboxen, Stromspeicher und Klimaanlagen gedacht ist. Viele Anbieter reden groß über moderne Energiewelt und liefern dann fast nur Standardstrom. Hier ist die Produktwelt an dieser Stelle besser aufgestellt.
Auch klick regional ist ein brauchbarer Baustein. Damit begrenzen sich die Stadtwerke nicht nur auf das eigene Kernnetzgebiet, sondern nutzen ihre regionale Reichweite aktiv aus.
Regional spielt die Stadtwerke Wernigerode GmbH eine starke Rolle. Das Unternehmen betreibt ein Stromverteilungsnetz in und um Wernigerode mit rund 700 Kilometern Leitungslänge. In den veröffentlichten Netzdaten werden unter anderem die Bereiche Wernigerode, Darlingerode, Schierke und Drei Annen Hohne genannt. Damit ist klar: Das Unternehmen ist vor Ort kein Nebendarsteller, sondern Teil der realen Infrastruktur.
Hinzu kommt die Grund- und Ersatzversorgung im eigenen Netzgebiet auf Basis der StromGVV. Wer dort wohnt, hat es also nicht mit irgendeinem austauschbaren Anbieter zu tun, sondern mit einem Unternehmen, das vor Ort tatsächlich Gewicht hat.
Positiv fällt zuerst die echte operative Substanz auf. Netzbetrieb, Messstellenpreise, Bereitschaftsdienst und Eigenerzeugung zeigen klar, dass hier mehr dahintersteht als bloßer Vertrieb.
Ebenso positiv ist die ordentliche Tariflogik. Standardstrom, Naturstrom, Nachtstrom, §14a-Lösungen und Regionaltarife decken verschiedene Bedarfssituationen ab, ohne in Tarifchaos abzurutschen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die sichtbare Ökostromlinie. 100 Prozent Wasserkraft bei klick natur und klick extra ist ein klarer Profilpunkt. Dazu kommt die eigene regenerative Erzeugung vor Ort über Wasserkraft und Photovoltaik.
Der größte Fehler wäre, aus Regionalität automatisch auf den besten Vertrag zu schließen. Das ist bequem, aber fachlich schwach. Auch ein regional starker Versorger kann im Einzelfall schlechter passen, wenn der falsche Tarif gewählt wird.
Besonders bei klick extra und klick nachtaktiv sollte man sauber prüfen, ob die technische und tatsächliche Nutzung wirklich dazu passt. Ein separater Zähler, steuerbare Verbrauchseinrichtung oder hoher Nachtverbrauch sind keine Details, die man wegignorieren kann.
Auch die Grund- und Ersatzversorgung sollte man nüchtern sehen. Sie ist wichtig und bequem, aber nicht automatisch die beste Dauerlösung. Wer dort nur aus Trägheit bleibt, zahlt oft mit schlechterer Tarifpassung.
Die Stadtwerke Wernigerode GmbH ist ein ernstzunehmender regionaler Stromanbieter mit echter Infrastrukturrolle, ordentlicher Tarifstruktur und sichtbarer Naturstrom-Ausrichtung. Das Unternehmen wirkt nicht wie eine leere Vertriebsfassade, sondern wie ein Versorger mit realer Funktion im Markt.
Stark sind vor allem die regionale Verankerung, die Kombination aus Netzbetrieb und Vertrieb, die brauchbare Tariflogik sowie die klare Wasserkraftlinie bei den Naturstromprodukten. Kritisch prüfen sollte man trotzdem jeden Tarif nüchtern und passend zum eigenen Bedarf. Wer das macht, kann die Stadtwerke Wernigerode ernsthaft in Betracht ziehen. Wer nur wegen Lokalbonus unterschreibt, entscheidet zu weich.
Stand: 16.04.2026
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