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Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis GmbH
Fröhliche-Mann-Straße 2
98528 Suhl
Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis GmbH mit Sitz in Fröhliche-Mann-Straße 2, 98528 Suhl, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis GmbH
Kurzbezeichnung: SWSZ
Rechtsform: GmbH
Sitz: Suhl
Anschrift: Fröhliche-Mann-Straße 2, 98528 Suhl
Telefon: 03681 495-0
Fax: 03681 495-1749
E-Mail: info@swsz.de
Kundenservice direkt: 03681 495-500
Kundenservice Fax: 03681 495-1912
Störungsdienst: 03681 495-1111
Geschäftsführer: Tino Schäfer
Registergericht: Amtsgericht Jena
Handelsregisternummer: HRB 302409
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE151292796
Unternehmensprofil: regionaler Energieversorger für Strom, Erdgas und Wärme
Hauptanteilseigner laut Unternehmensdarstellung: Suhl
Hauptanteilseigner laut Unternehmensdarstellung: Zella-Mehlis
Versorgungsfokus laut Außendarstellung: Region Suhl und Zella-Mehlis
Grundversorger Strom: Suhl und Zella-Mehlis
Die Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis GmbH ist ein klassischer Regionalversorger mit kommunalem Einschlag und klarer lokaler Verankerung. Das ist kein gesichtsloser Vergleichsportal-Anbieter, sondern ein Unternehmen mit Kundencenter, Störungsdienst und sichtbarer Präsenz vor Ort.
Im Strombereich ist die Produktwelt sauber gegliedert. Für Haushalte gibt es flexible Standardtarife, ein Komfortmodell mit Lastschrift, ein Produkt für sehr geringe Verbräuche, einen Ökostromtarif aus Wasserkraft, Heizstromlösungen und einen dynamischen Tarif. Für Gewerbekunden existieren ebenfalls eigene Stromprodukte. Das ist vernünftig aufgebaut und deutlich besser als ein unübersichtlicher Tarifbrei.
Man sollte die SWSZ trotzdem nicht automatisch idealisieren. Regionalität ist ein Pluspunkt, aber keine Abkürzung zur richtigen Entscheidung. Am Ende zählt wie immer, ob der konkrete Tarif wirklich zu Verbrauch, Zahlungsweise, Laufzeitwunsch und technischer Situation passt.
Die Tarifstruktur ist klar voneinander getrennt. RennsteigSTROM Classic ist das flexible Modell mit kurzer Laufzeit und Barzahlung oder Überweisung. RennsteigSTROM Comfort ist das klassische Haushaltsprodukt für Kunden mit höherem Verbrauch und Lastschrift. RennsteigSTROM Kleinverbrauch ist für sehr kleine Abnahmemengen wie Garage oder Kleingarten gedacht.
Dazu kommt mit RennsteigSTROM aus Wasserkraft ein eigener Ökostromtarif. Im Heizstrombereich gibt es Tag/Nacht-Modelle sowie Tarife für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen. Zusätzlich bietet die SWSZ einen dynamischen Stromtarif an. Das ist insgesamt eine brauchbare Tarifarchitektur, weil unterschiedliche Nutzungsprofile nicht in einen einzigen Einheitsvertrag gepresst werden.
Wichtig ist aber die Tarifmechanik. Nicht alle Produkte sind gleich flexibel. Classic ist kurzlaufend, Comfort, Kleinverbrauch, Wasserkraft und Heizstrom arbeiten mit längeren Bindungen. Wer maximale Beweglichkeit will, darf das nicht mit einem Jahresvertrag verwechseln.
Hier muss man sauber unterscheiden. Die SWSZ hat mit RennsteigSTROM aus Wasserkraft ein klar positioniertes Ökostromprodukt. Dieses Produkt wird als 100 Prozent Ökostrom und TÜV-zertifiziert beworben. Das ist ein echter Pluspunkt für Kunden, die bewusst ein grünes Stromprodukt wollen.
Gleichzeitig ist der allgemeine Strommix des Unternehmens laut veröffentlichter Stromkennzeichnung deutlich konventioneller. Der durchschnittliche Energiemix 2024 der SWSZ weist hohe Anteile von Kohle und Erdgas aus und liegt bei den CO2-Emissionen klar über dem Deutschlanddurchschnitt. Das muss man offen benennen, sonst wäre die Bewertung weichgespült.
Heißt brutal einfach: Die SWSZ ist kein pauschal durchgehend grüner Stromanbieter über alle Produkte hinweg. Es gibt einen klaren Ökostromtarif, aber der allgemeine Unternehmensmix ist etwas ganz anderes.
Für normale Haushalte stehen vor allem RennsteigSTROM Classic, Comfort und Kleinverbrauch im Mittelpunkt. Classic ist die flexible Linie, Comfort das bequemere Modell mit Lastschrift und Kleinverbrauch die passende Nische für sehr kleine Abnahmemengen.
Mit RennsteigSTROM aus Wasserkraft gibt es eine klare Alternative für Kunden, die nicht einfach nur Standardstrom wollen, sondern ausdrücklich einen Ökostromtarif. Das Produkt ist damit im Sortiment die saubere grüne Hauptlinie.
Im Bereich Heizstrom bietet die SWSZ getrennte Produkte für Tag/Nacht-Nutzung und unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen an. Das ist sinnvoll, weil Wärmepumpen, Direktheizungen oder vergleichbare Anwendungen nicht sauber in einen gewöhnlichen Haushaltstarif gehören. Zusätzlich gibt es einen dynamischen Tarif für Kunden, die Strom bewusst in günstigere Zeitfenster verlagern wollen.
Regional spielt die SWSZ eine starke Rolle. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Bürgerunternehmen der Region und verweist auf seine Hauptanteilseigner Suhl und Zella-Mehlis. Damit ist die kommunale Einbindung kein bloßes Werbewort, sondern Teil der Unternehmensstruktur.
Hinzu kommt die Rolle als Grundversorger für Suhl und Zella-Mehlis. Das ist kein Nebendetail, sondern ein echter Stabilitätsfaktor. Ein Anbieter mit Grundversorgerfunktion, Kundendienst vor Ort und greifbarer Infrastruktur wirkt in der Regel belastbarer als eine reine Strommarke ohne echte lokale Präsenz.
Für Kunden in der Region ist genau das ein echter Vorteil. Wer regionale Ansprechpartner und ein sichtbares Unternehmen vor Ort höher bewertet als bloße Lockangebote, bekommt hier ein plausibles Gesamtbild.
Positiv fällt zuerst die saubere Tariftrennung auf. Die SWSZ unterscheidet sinnvoll zwischen flexiblem Standardtarif, Komfortmodell, Kleinverbrauch, Ökostrom, Heizstrom und dynamischem Tarif. Das ist fachlich sauberer als der übliche Tarifbrei vieler Anbieter.
Stark ist außerdem, dass mit RennsteigSTROM Classic ein wirklich flexibles Produkt vorhanden ist. Das ist für Kunden interessant, die keine lange Bindung wollen und lieber überweisen oder bar zahlen statt per Lastschrift zu arbeiten.
Der Ökostromtarif aus Wasserkraft ist ebenfalls ein klarer Pluspunkt. Das Produkt ist sauber positioniert, 100 Prozent Ökostrom klingt hier nicht nur nach Marketingnebel, sondern wird ausdrücklich so beworben.
Auch die regionale Service-Struktur ist tarifnah ein echter Vorteil. Vor-Ort-Service, Kundencenter und klare Ansprechpartner machen gerade bei Tarifwechsel, Fragen oder Problemen oft mehr aus als ein paar Cent theoretischer Preisunterschied.
Der wichtigste Punkt ist die Verwechslungsgefahr beim Thema Ökostrom. Die SWSZ hat ein grünes Produkt, aber der allgemeine Strommix des Unternehmens ist deutlich konventioneller. Wer das alles in einen Topf wirft, bewertet den Anbieter falsch.
Der zweite Punkt ist die Laufzeitlogik. Comfort, Kleinverbrauch, Wasserkraft und Heizstrom sind keine ultraflexiblen Monatsprodukte. Wer ohne genaues Lesen von maximaler Beweglichkeit ausgeht, baut auf einer falschen Annahme auf.
Beim dynamischen Tarif gilt dasselbe in härterer Form. So ein Modell ist nur für Kunden sinnvoll, die ihren Verbrauch aktiv steuern können und mit Preisschwankungen umgehen wollen. Wer das nicht kann, sollte davon eher Abstand nehmen.
Auch die Heizstromprodukte sollte man nicht blind buchen. Bei Tag/Nacht-Modellen und unterbrechbaren Verbrauchseinrichtungen müssen Zählerkonzept, Anlage und technische Voraussetzungen wirklich passen. Ohne diese Prüfung ist der Tarif schnell mehr Ballast als Vorteil.
Die Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis GmbH ist ein seriöser regionaler Stromanbieter mit kommunaler Verankerung, sinnvoll gegliederter Tarifwelt und echter Präsenz vor Ort. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine austauschbare Strommarke ohne Substanz.
Stark sind vor allem die regionale Einbindung, die klare Tarifstruktur, das flexible Classic-Modell und der sauber abgegrenzte Ökostromtarif aus Wasserkraft. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Unterschiede zwischen grünem Einzelprodukt und allgemeinem Strommix, die Laufzeiten der Standardprodukte sowie die technische Eignung von Heizstrom- und Dynamiktarifen.
Unterm Strich ist die SWSZ für Kunden in Suhl und Zella-Mehlis klar ernst zu nehmen. Die richtige Wahl hängt aber wie immer nicht am Stadtwerke-Namen, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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