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Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH
Sedanstraße 10 - Heerstraße 43
94315 Straubing
Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH mit Sitz in Sedanstraße 10 - Heerstraße 43, 94315 Straubing, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Straubing
Anschrift: Sedanstraße 10, 94315 Straubing
Kundenzentrum Vertrieb und Verbrauchsabrechnung: Heerstraße 43a, 94315 Straubing
Telefon: 09421 864-0
Telefax: 09421 864-200
E-Mail: mail@stadtwerke-straubing.de
E-Mail Vertrieb: vertrieb@stadtwerke-straubing.de
E-Mail Abrechnung: abrechnung@stadtwerke-straubing.de
24h-Störungsannahme: 09421 864-0
Geschäftsführer: Günter Winter
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Oberbürgermeister Markus Pannermayr
Registergericht: Straubing
Handelsregisternummer: HRB 10907
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 813 590 643
Unternehmensprofil: kommunal geprägter Regionalversorger im Stadtwerke-Konzern Straubing
Regionale Ausrichtung laut Außendarstellung: Stadt Straubing und Umgebung
Grundversorger Strom im eigenen Verteilnetz: Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH
Die Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH ist kein anonymer Online-Stromanbieter, sondern ein regional verankerter Versorger mit echter kommunaler Nähe. Genau das ist hier der Kernpunkt. Hinter dem Anbieter steht keine beliebige Tarifhülle, sondern ein Unternehmen mit Kundenzentrum, Störungsdienst, regionaler Präsenz und enger Einbindung in die Stadtwerke-Struktur.
Im Strombereich ist das Angebot breiter als bei vielen kleineren Regionalversorgern. Es gibt Grundversorgung, Standardtarife mit Preisvorteil, Nachtstrommodelle, regionale Ökostromtarife aus Straubing, kombinierte Lade- und Heizstromprodukte sowie einen dynamischen Tarif. Das ist insgesamt sinnvoll aufgebaut und deutlich besser als Tarifchaos mit austauschbaren Fantasienamen.
Man sollte das Unternehmen aber nicht blind idealisieren. Kommunal und regional klingt gut, ersetzt aber keine Tarifprüfung. Entscheidend bleibt wie immer, ob der konkrete Tarif zur eigenen Technik, zum Verbrauchsprofil und zur gewünschten Vertragslogik passt.
Die Tarifstruktur ist sauber getrennt. Im Netzgebiet der Stadtwerke Straubing gibt es BasisStrom als Grundversorgungstarif, aktiv-TH als Jahresvertrag für Eintarifzähler, Nachtstrom-Plus für Zweitarifzähler, aktiv-Donau in Varianten für Ein- und Zweitarifzähler, aktiv-Mobil beziehungsweise aktiv-Donau Extra für getrennt gemessenen Lade- und Heizstrom sowie zusätzlich einen dynamischen Stromtarif.
Hinzu kommt eine zweite Tarifwelt für Kunden im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH. Dort laufen die Angebote unter aktiv-Regio. Das ist kein unwichtiger Punkt, weil damit klar ist, dass sich das Produktangebot je nach Netzgebiet unterscheidet. Wer das ignoriert, vergleicht schnell den falschen Tarif.
Die Vertragslogik ist ebenfalls nicht überall gleich. BasisStrom ist sehr flexibel. aktiv-TH, aktiv-Donau, Nachtstrom-Plus und aktiv-Mobil arbeiten dagegen mit einer Mindestvertragsdauer von zwölf Monaten. Genau hier trennt sich bequemes Bauchgefühl von sauberer Prüfung. Wer sofort maximale Beweglichkeit will, sollte nicht so tun, als wären Jahresverträge dasselbe.
Hier muss man sauber unterscheiden. Die Stadtwerke Straubing haben echte Ökostromprodukte im Angebot, aber nicht jeder Tarif ist automatisch grün. aktiv-Donau und aktiv-Mobil werden ausdrücklich als 100 Prozent Ökostrom aus Straubing beschrieben. Öffentlich genannt wird dabei Wasserkraft aus der Donau am Kraftwerk Straubing an der Staustufe Kagers.
Gleichzeitig werden BasisStrom, aktiv-TH und Nachtstrom-Plus ausdrücklich mit aktuellem Strommix aus herkömmlichen Energiequellen beschrieben. Das ist der entscheidende Punkt. Wer einfach nur den Anbieter liest und pauschal Ökostrom unterstellt, liegt daneben.
Unterm Strich ist die Ökostrom-Ausrichtung im Sortiment stark, aber eben nicht flächendeckend über alle Produkte hinweg identisch. Genau diese Trennung sollte man ernst nehmen und nicht weichzeichnen.
Für normale Haushalte ist BasisStrom die naheliegende Linie in der Grundversorgung. Wer einen Jahresvertrag mit Preisvorteil im klassischen Eintarifmodell sucht, landet eher bei aktiv-TH. Für Kunden mit Zweitarifzähler gibt es Nachtstrom-Plus, das auf günstigere Zeiten in Nacht und Wochenende ausgerichtet ist.
Wer gezielt regionalen Ökostrom möchte, findet mit aktiv-Donau die stärkere Produktlinie. Dieser Tarif ist sowohl für Eintarifzähler als auch für Zweitarifzähler verfügbar. Damit hebt sich das Angebot positiv vom üblichen Standard-Mix ab.
Für E-Autos, Wärmepumpen und Nachtspeicher ist aktiv-Mobil beziehungsweise aktiv-Donau Extra relevant. Diese Produkte sind aber nichts für blindes Anklicken. Sie setzen einen separaten Stromzähler voraus, der den Verbrauch sauber vom übrigen Haushaltsstrom trennt.
Dazu kommt seit Anfang 2025 ein dynamischer Tarif. Das ist kein Spielzeug für Leute, die nur ein modernes Schlagwort attraktiv finden. Wer davon profitieren will, braucht ein intelligentes Messsystem und muss mit stündlich schwankenden Arbeitspreisen umgehen können.
Regional spielt der Anbieter eine starke Rolle. Die Stadtwerke Straubing bezeichnen sich selbst als kommunales Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen der Stadt Straubing und Umgebung. Das ist mehr als ein Werbesatz. Es bedeutet, dass hier echte regionale Infrastruktur, Kundennähe und kommunale Verantwortung dahinterstehen.
Besonders stark ist der lokale Energiebezug. Die Stadtwerke erzeugen nach eigener Darstellung umweltfreundlich Strom in eigenen Kraftwerken und vermarkten mit aktiv-Donau zusätzlich einen klar regional aufgeladenen Ökostromtarif aus Straubing. Das ist substanzieller als bei vielen Strommarken, die Regionalität nur ins Marketing schreiben.
Auch der direkte Service vor Ort ist ein echter Pluspunkt. Vertrieb, Abrechnung, Störungsannahme und Ansprechpartner sind sichtbar strukturiert. Für viele Kunden ist das mehr wert als irgendein theoretischer Locktarif ohne greifbaren Ansprechpartner.
Positiv fällt zuerst die saubere Tariftrennung auf. Standardstrom, Ökostrom, Nachtstrom, Lade- und Heizstrom sowie dynamischer Tarif werden nicht in einen unübersichtlichen Topf geworfen. Das ist fachlich sinnvoll und kundenfreundlicher als viel Tarifmüll am Markt.
Stark ist außerdem die regionale Ökostromlinie. aktiv-Donau und aktiv-Mobil sind nicht nur grün angestrichen, sondern konkret mit Straubing und Wasserkraft aus der Donau verbunden. Das gibt dem Angebot deutlich mehr Profil.
Ebenfalls positiv ist die regionale Verankerung insgesamt. Kommunale Nähe, Kundenzentren, Störungsdienst und klare Ansprechpartner sorgen für mehr Substanz als bei gesichtslosen Online-Marken.
Gut ist auch, dass der dynamische Tarif nicht weichgespült verkauft wird. Die Stadtwerke benennen Chancen und Risiken sichtbar. Genau diese Offenheit ist positiv, weil sie das Produkt nicht künstlich schönredet.
Der größte Punkt ist die Verwechslungsgefahr bei der Ökostrom-Frage. Nicht jeder Tarif ist automatisch grün. Wer BasisStrom oder aktiv-TH bucht und dann glaubt, denselben Ökostromstatus wie bei aktiv-Donau zu haben, macht einen Anfängerfehler.
Der zweite Punkt ist die Tarifbindung. Mehrere Sondertarife laufen mindestens zwölf Monate. Das ist nicht dramatisch, aber auch nicht maximal flexibel. Wer sich diese Bindung schönredet, prüft zu oberflächlich.
Der dritte Punkt betrifft die Spezialtarife für E-Mobilität, Wärmepumpe oder Nachtspeicher. Diese Produkte setzen getrennte Messung und passende Technik voraus. Wer die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt, kann den Tarif noch so toll finden, er passt dann trotzdem nicht sauber.
Beim dynamischen Tarif ist besondere Vorsicht nötig. Ohne Smart Meter, ohne aktives Verbrauchsmanagement und ohne Bereitschaft, sich mit Preisschwankungen auseinanderzusetzen, kann so ein Modell schnell mehr Risiko als Nutzen bringen.
Für Gewerbekunden ist zusätzlich wichtig, dass die öffentliche Tarifdarstellung nicht so transparent und standardisiert ist wie im Privatkundenbereich. Wer als Unternehmen abschließen will, sollte die individuelle Vertragslogik und die konkrete Angebotsstruktur sehr genau prüfen.
Die Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH ist ein ernstzunehmender kommunal geprägter Regionalversorger mit echter lokaler Verankerung, klar gegliederter Tarifwelt und spürbar stärkerem regionalem Profil als viele austauschbare Strommarken. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine bloße Vertriebshülle.
Stark sind vor allem die regionale Präsenz, die saubere Trennung der Tarifwelten, die greifbaren Ökostromprodukte aus Straubing und die insgesamt nachvollziehbare Produktlogik. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Unterschiede zwischen konventionellen und grünen Tarifen, die Mindestlaufzeiten bei Sonderverträgen sowie die technischen Voraussetzungen bei Lade-, Heiz- und dynamischen Tarifen.
Unterm Strich ist der Anbieter regional klar ernst zu nehmen. Die richtige Entscheidung hängt aber wie immer nicht am Stadtwerke-Namen, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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