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Stadtwerke Stockach GmbH
Ablaßwiesen 8
78333 Stockach
Stadtwerke Stockach GmbH mit Sitz in Ablaßwiesen 8, 78333 Stockach, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Stockach GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Stockach
Anschrift: Ablaßwiesen 8, 78333 Stockach
Telefon: 07771 915-0
Telefax: 07771 915-145
E-Mail: info@stadtwerke-stockach.de
Kundenservice E-Mail: kundenservice@stadtwerke-stockach.de
Kundenservice Telefon: 07771 915-700
Netze E-Mail: netz@stadtwerke-stockach.de
Netze Telefon: 07771 915-410
24h-Störung Strom und Wasser: 07771 915522
24h-Störung Gas: 07771 915511
Geschäftsführer: Jochen Stein
Vorsitzende des Aufsichtsrats: Susen Katter
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender: Thomas Stäbler
Registergericht: Amtsgericht Freiburg
Handelsregisternummer: HRB 590394
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE211493846
Hauptgesellschafter: Stadt Stockach
Beteiligung Hauptgesellschafter: 74,9 %
Weiterer Gesellschafter: EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH
Beteiligung weiterer Gesellschafter: 25,1 %
Unternehmensprofil: kommunaler Regionalversorger und Netzbetreiber
Versorgungsfokus laut Außendarstellung: Stockach Kernstadt und Stadtteile
Grundversorger Strom im eigenen Netzgebiet: Stadtwerke Stockach GmbH
Die Stadtwerke Stockach GmbH ist ein klassischer regionaler Versorger mit echter kommunaler Verankerung. Das ist kein austauschbarer Online-Stromanbieter, sondern ein Unternehmen mit lokaler Infrastruktur, Mehrheitsbeteiligung der Stadt und sichtbarer Verantwortung vor Ort.
Der Anbieter verkauft nicht nur Strom, sondern betreibt in Stockach auch Strom- und Gasverteilnetze sowie zusätzlich Wasser-, Fernwärme- und Glasfasernetze. Genau das ist ein echter Unterschied zu vielen Billigmarken, die nur Verträge verkaufen und sonst nichts in der Region tragen.
Im Strombereich wirkt das Angebot insgesamt ordentlich strukturiert. Es gibt Standard-Ökostrom, Regionalstrom, E-Mobilitätsstrom, Wärmestrom, Grund- und Ersatzversorgung sowie einen dynamischen Tarif. Das ist breit genug, um verschiedene Anwendungsfälle sinnvoll abzudecken, aber nicht so überladen, dass der Kunde im Tarifmüll versinkt.
Die Tarifstruktur ist sauber gegliedert. Im Vordergrund stehen SparStrom Öko12, RegionalStrom12, e-MobilStrom Öko, BasisStrom Öko sowie Wärmestromprodukte wie SparStrom ÖkoWärme, ÖkoWärme Duo und ÖkoWärme WP. Dazu kommt ein dynamischer Tarif.
BasisStrom Öko ist die Grundversorgungslinie mit flexibler Laufzeit. Das ist für Kunden relevant, die nicht aktiv in einen Sondervertrag wechseln oder kurzfristig eine Versorgung brauchen. Für die Ersatzversorgung werden ebenfalls eigene Produkte ausgewiesen.
Die 12er-Tarife sind klar als Sonderverträge mit Preisgarantie bis Ende 2026 positioniert. Beim RegionalStrom ist in den öffentlich zugänglichen Vertragsunterlagen eine Erstlaufzeit bis zum 31.12.2026 vorgesehen. Danach läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter, wenn er nicht fristgerecht gekündigt wird. Das ist solide, aber eben nicht maximal flexibel.
Der dynamische Tarif folgt einer ganz anderen Logik. Hier geht es nicht um klassische Preisruhe, sondern um schwankende Börsenpreise, einen festen Basispreis und die Möglichkeit, den Verbrauch aktiv auf günstige Stunden zu verlagern. Wer das nicht kann oder nicht will, sollte sich davon nicht blenden lassen.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei den Stadtwerken Stockach deutlich sichtbar. Die aktuell beworbenen Haushalts- und Sondertarife werden klar mit Ökostrom aus Wasserkraft oder mit regionalem grünem Strom vermarktet. Das ist kein beiläufiges grünes Etikett, sondern Teil der Produktlogik.
Besonders stark ist der RegionalStrom. Dieser wird als regionaler CO2-freier Ökostrom aus dem Hegau beschrieben. Öffentlich wird dazu der Windpark Verenafohren genannt. Zusätzlich wird ab 2025 auch Strom aus dem Solarpark Schorenweiher in diesem Zusammenhang hervorgehoben.
Man muss aber sauber trennen. Die Stromkennzeichnung zeigt nicht nur grüne Tarife, sondern auch einen verbleibenden Energieträgermix und einen Gesamtenergieträgermix. Das heißt brutal einfach: Die Produktwelt im Vertrieb ist stark grün positioniert, aber man sollte daraus nicht blind folgern, dass jede denkbare Stromlieferung des Unternehmens identisch aufgebaut ist.
Für normale Haushalte ist SparStrom Öko12 die naheliegende Hauptlinie. Dieser Tarif ist als klassischer Ökostrom-Sondervertrag positioniert und richtet sich an Kunden, die Preisstabilität und einen regional erreichbaren Anbieter wollen.
Mit RegionalStrom12 gibt es ein inhaltlich stärker profiliertes Produkt. Das ist für Kunden interessant, die nicht nur irgendeinen Ökostromtarif wollen, sondern einen Tarif mit regionalem Bezug zur Erzeugung. Genau das hebt diesen Tarif aus dem üblichen Einheitsbrei heraus.
Für E-Auto-Besitzer gibt es e-MobilStrom Öko. Der Tarif ist aber nicht für den kompletten Haushaltsverbrauch gedacht, sondern ausdrücklich nur für den Ladestrom. Zusätzlich ist ein separater Zähler erforderlich. Wer diese Voraussetzung nicht erfüllt, kann sich den Tarif theoretisch schönreden, praktisch bringt das nichts.
Für Wärmeanwendungen stehen mehrere Produkte bereit. Das ist sinnvoll, weil Wärmepumpe und andere steuerbare Anwendungen nicht in einen normalen Haushaltsstromtarif gepresst werden sollten. Dazu kommen Grund- und Ersatzversorgung für Kunden, die nicht in einem Sondervertrag sind.
Der dynamische Tarif ist die modernste, aber auch anspruchsvollste Linie. Der kann für flexible Nutzer mit steuerbarem Verbrauch sinnvoll sein. Für starre Alltagsprofile ist er schnell eher Risiko als Vorteil.
Regional spielt die Stadtwerke Stockach GmbH eine starke Rolle. Das Unternehmen ist nicht nur Stromlieferant, sondern betreibt in Stockach das Strom- und Gasverteilnetz sowie weitere Netze. Damit ist die Gesellschaft deutlich mehr als nur ein Vertriebsarm.
Hinzu kommt die kommunale Mehrheitsbeteiligung durch die Stadt Stockach. Das stärkt die lokale Verankerung zusätzlich. Für viele Kunden ist genau das ein echter Unterschied zu überregionalen Marken, die außer Rechnung und Hotline wenig Greifbares bieten.
Auch bei der Energieerzeugung ist ein regionaler Bezug sichtbar. Die Stadtwerke sind an Projekten wie dem Windpark Verenafohren beteiligt und treten beim Solarpark Schorenweiher ebenfalls als Gesellschafter auf. Das macht die Regionalstrom-Positionierung glaubwürdiger als bei Anbietern, die nur mit regionalen Schlagworten spielen.
Positiv fällt zuerst die klare regionale Verankerung auf. Kommunale Mehrheit, Netzbetrieb und echte Infrastruktur vor Ort sind harte Pluspunkte. Das ist Substanz und nicht bloß Marketing.
Stark ist außerdem die Tarifwelt. SparStrom Öko12, RegionalStrom12, E-Mobil-Strom, Wärmestrom und Grundversorgung sind sauber voneinander getrennt. Das ist deutlich besser als ein undurchsichtiger Tarifzoo.
Ebenfalls positiv ist die grüne Ausrichtung der beworbenen Produkte. Gerade RegionalStrom sticht heraus, weil hier nicht nur Ökostrom behauptet wird, sondern ein konkreter regionaler Bezug zur Erzeugung hergestellt wird.
Auch der Vor-Ort-Service ist ein echter Vorteil. Bei regionalen Stadtwerken ist Erreichbarkeit oft mehr wert als irgendein aggressiver Lockpreis mit späterem Kater.
Der erste kritische Punkt ist die Tarifpassung. Die Produktwelt ist ordentlich, aber genau deshalb muss man sauber auswählen. Wer ein E-Auto-Produkt ohne separaten Zähler will oder Wärmestrom ohne passende Technik bucht, macht es schlicht falsch.
Der zweite Punkt ist die Preisgarantie. Sie klingt gut, ist aber nicht grenzenlos. In den öffentlich zugänglichen Vertragsunterlagen ist klar festgehalten, dass gesetzliche Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte ausgenommen sind. Wer Preisgarantie mit absoluter Preissicherheit verwechselt, versteht den Vertrag nicht.
Der dritte Punkt ist der dynamische Tarif. Das ist nichts für Leute, die einfach nur einen modernen Begriff toll finden. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv steuern kann und mit Börsenpreisschwankungen nichts anfangen will, sollte eher bei einem klassischen Tarif bleiben.
Außerdem sollte man die Ökostrom-Frage nicht pauschal vereinfachen. Die beworbenen Tarife sind klar grün ausgerichtet, die Stromkennzeichnung zeigt aber auch einen verbleibenden Energieträgermix. Wer daraus vorschnell ein komplett einheitliches Bild baut, denkt zu oberflächlich.
Die Stadtwerke Stockach GmbH ist ein seriöser kommunaler Regionalversorger mit echter lokaler Verankerung, breiter Stromproduktwelt und spürbar grünem Profil. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine gesichtslose Strommarke ohne Substanz.
Stark sind vor allem die regionale Rolle, der Netzbetrieb, die kommunale Mehrheitsstruktur und das klar erkennbare Ökostrom- und Regionalstrom-Angebot. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Tarifmechanik, die Grenzen der Preisgarantie und die Eignung des dynamischen Tarifs.
Unterm Strich ist der Anbieter für Kunden in Stockach und Umgebung klar ernst zu nehmen. Die richtige Wahl hängt aber wie immer nicht am Stadtwerke-Logo, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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