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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG

Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 5
90547 Stein

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Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG mit Sitz in Wilhelmstraße 5, 90547 Stein, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbietername: Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG

Rechtsform: GmbH & Co. KG

Sitz: Stein

Anschrift: Wilhelmstraße 5, 90547 Stein

Telefon: 0911 99670-0

Fax: 0911 99670-5505

E-Mail: info@stst.de

Kundenservice-E-Mail: kundenservice@stst.de

24h-Störungsnummer Strom, Gas, Fernwärme und Wasser: 0911 99670-5501

Geschäftsführer: Stefan Mull

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Kurt Krömer

Registergericht: Amtsgericht Fürth

Handelsregisternummer: HRA 6466

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 165850609

Persönlich haftende Gesellschafterin: Stadtwerke Stein Verwaltungsgesellschaft mbH

Eigentümerstruktur: Stadt Stein 51 Prozent

Eigentümerstruktur: N-ERGIE Aktiengesellschaft 49 Prozent

Privatisierung und Umwandlung in GmbH & Co. KG: 01.01.1994

Unternehmensprofil: regionaler Energie- und Wasserversorger

Versorgungsfokus laut Außendarstellung: Stadtgebiet Stein sowie je nach Energieart auch umliegende Ortsteile

Überblick

Die Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG ist ein klassischer regionaler Versorger mit echter lokaler Verankerung. Das Unternehmen verkauft nicht nur Strom, sondern steht insgesamt für Energie, Wasser, Wärme, E-Mobilität, Internet und weitere Infrastrukturthemen. Genau das ist ein harter Unterschied zu austauschbaren Online-Strommarken ohne regionalen Unterbau.

Die Gesellschaft sitzt direkt in Stein und stellt ihre Kundennähe stark in den Vordergrund. Das ist nicht nur Marketing-Gerede, sondern passt auch zum Gesamtprofil. Stadtwerke mit technischer Infrastruktur, Ansprechpartnern vor Ort und kommunaler Beteiligung sind oft belastbarer als reine Billiganbieter, die nur mit niedrigen Einstiegspreisen locken.

Hinzu kommt, dass die Stadtwerke Stein ihre Rolle offen als verantwortungsvoller Grundversorger darstellen. Gleichzeitig werden Grund- und Ersatzversorgung sowie verschiedene Sonderprodukte klar voneinander getrennt. Das wirkt insgesamt deutlich strukturierter als bei vielen kleineren Anbietern.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist ordentlich aufgebaut. Für Privatkunden gibt es Haushaltsstrom, Heizstrom, Ladestrom, einen dynamischen Stromtarif sowie Grund- und Ersatzversorgung. Dazu kommen besondere Tariflogiken wie Bestpreis-Abrechnung innerhalb bestimmter Tarifwelten. Das ist sinnvoll, weil nicht jeder Haushalt und nicht jede technische Anwendung denselben Tarif braucht.

Im Haushaltsbereich arbeiten die Stadtwerke Stein mit verschiedenen Modellen für Ein- und Doppeltarifzähler. Ergänzend gibt es einen regionalen Ökostromtarif. Für Wärmeanwendungen bestehen gesonderte Produkte, und für E-Mobilität gibt es separate Ladestromlösungen. Das ist deutlich besser als ein undifferenzierter Einheitstarif für alles.

Für Geschäftskunden gibt es ebenfalls eigene Angebote. Kleinere Gewerbekunden können direkt online wechseln, bei höherem Verbrauch werden individuelle Lösungen angeboten. Damit zeigt der Anbieter, dass Gewerbe nicht einfach nebenbei mit einem Privathaushaltstarif abgespeist wird.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist hier klar und nicht nur dekorativ. Laut eigener Darstellung beliefern die Stadtwerke Stein seit dem 1. Januar 2021 alle Privatkundinnen und Privatkunden, die Stadt Stein sowie zahlreiche Unternehmen vor Ort mit Ökostrom. Auch der Eigenbedarf des Unternehmens wird als vollständig grün dargestellt.

Zusätzlich gibt es mit dem Regionaltarif StSt PurNatur ein Produkt, das ausdrücklich auf Strom aus regionalen Erzeugungsanlagen in Bayern setzt. Das ist ein echter Pluspunkt, weil hier nicht nur allgemein von erneuerbaren Energien gesprochen wird, sondern die Herkunft konkreter benannt wird.

Trotzdem sollte man sauber unterscheiden: Gute Ökostrom-Ausrichtung ist stark, aber sie ersetzt keine Prüfung des konkreten Tarifs. Entscheidend bleibt, welches Produkt tatsächlich abgeschlossen wird und welche technischen oder vertraglichen Voraussetzungen gelten.

Stromangebote

Für normale Haushalte gibt es klassische Haushaltsstromprodukte, die auf Ein- oder Doppeltarifzähler ausgerichtet sind. Hinzu kommt ein regionaler Ökostromtarif für Kunden, die gezielt bayerische Erzeugungsanlagen unterstützen möchten.

Für Wärmeanwendungen werden spezielle Heizstromtarife angeboten. Diese gelten für Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen und setzen teils voraus, dass der Verbrauch getrennt gemessen wird und die Anlage unterbrechbar ist. Das ist fachlich sauber, aber eben auch nichts für Kunden, die ihre technische Situation nicht kennen.

Für E-Mobilität gibt es einen eigenen Ladestromtarif. Auch hier ist die technische Einbindung wichtig, weil der Tarif für separat gemessene und steuerbare Verbrauchseinrichtungen gedacht ist. Dazu kommt ein dynamischer Stromtarif mit stündlich wechselndem Arbeitspreis als Alternative zu Festpreismodellen.

Regionale Rolle

Regional ist die Rolle der Stadtwerke Stein stark. Das Unternehmen versteht sich ausdrücklich als Versorger für Stein und seine Region. Durch die Beteiligung der Stadt Stein und die lokale Präsenz im Herzen der Stadt ist die Verbindung zur Kommune nicht bloß symbolisch, sondern strukturell verankert.

Auch energiewirtschaftlich ist der lokale Bezug sichtbar. Die Stadtwerke versorgen Privathaushalte, Unternehmen, Landwirtschaft und kommunale Einrichtungen. In der Unternehmensdarstellung werden zudem konkrete Infrastrukturzahlen genannt, etwa für Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmenetze. Das zeigt, dass hier echte Versorgung organisiert wird und nicht nur ein Stromvertrag vermittelt wird.

Für Kunden, die Wert auf regionale Ansprechpartner, kurze Wege und eine greifbare Organisation legen, ist das ein echter Vorteil. Ein Anbieter mit lokaler Verantwortung hat meistens mehr Substanz als eine gesichtslose Strommarke ohne Bezug zum Versorgungsgebiet.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die klare regionale Verankerung auf. Die Stadtwerke Stein sind kein anonymer Vertriebskanal, sondern ein lokaler Versorger mit echter Infrastruktur und kommunaler Beteiligung. Das schafft Vertrauen und macht den Anbieter greifbar.

Ebenfalls stark ist die saubere Produkttrennung. Haushaltsstrom, Wärmestrom, Ladestrom, Gewerbestrom, dynamischer Tarif sowie Grund- und Ersatzversorgung werden nicht in einen einzigen Tarifbrei gedrückt. Das ist sinnvoll und kundenfreundlich.

Sehr positiv ist außerdem die deutliche Ökostrom-Ausrichtung im Privatkundenbereich. Hinzu kommt der regionale Tarif mit Strom aus Bayern. Wer Wert auf erneuerbare Energien und Regionalität legt, bekommt hier mehr Substanz als bei vielen Standardangeboten mit grünem Anstrich.

Auch die Bestpreis-Abrechnung innerhalb der Tarifwelt ist ein nützlicher Punkt. Das reduziert das Risiko, im falschen Untermodell zu hängen, sofern der Tarifrahmen grundsätzlich passt.

Was man kritisch prüfen sollte

Der wichtigste Punkt ist die Tarifpassung. Die Stadtwerke Stein bieten mehrere Tarifarten an, aber genau das bedeutet auch, dass man nicht einfach blind irgendein Produkt anklicken sollte. Wer Zählerart, Messkonzept oder Nutzungsprofil falsch einschätzt, landet schnell im falschen Tarif.

Besonders kritisch ist der dynamische Stromtarif. Dort ändert sich der Arbeitspreis stündlich, und das Preisrisiko liegt beim Kunden. Das ist kein Spielzeug für Leute, die einfach nur auf ein modernes Schlagwort aufspringen wollen. Ohne hohen Verbrauch, flexible Steuerung und Bereitschaft zur aktiven Anpassung kann so ein Tarif schnell mehr Risiko als Nutzen bringen.

Auch Heizstrom- und Ladestromtarife sollte man nicht romantisieren. Diese Angebote sind technisch sinnvoll, aber nur dann, wenn getrennte Messung, Steuerbarkeit und die rechtlichen Rahmenbedingungen tatsächlich erfüllt sind. Wer das ignoriert, macht sich das Leben unnötig schwer.

Für Gewerbekunden gilt zusätzlich: Bei höherem Verbrauch gibt es individuelle Angebote. Das kann gut sein, muss aber im Marktvergleich bestehen. Regionalität allein ist noch kein Beweis für den besten Vertrag.

Fazit

Die Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG ist ein seriöser regionaler Versorger mit echter lokaler Verankerung, breiter Tarifstruktur und klarer Ökostrom-Ausrichtung im Privatkundenbereich. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine austauschbare Strommarke ohne Rückgrat.

Stark sind vor allem die kommunale Nähe, die differenzierte Produktwelt, die regionale Ökostrom-Komponente und die technische Substanz des Unternehmens. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Eignung der Spezialtarife und die Risiken des dynamischen Modells.

Unterm Strich ist der Anbieter regional klar ernst zu nehmen. Die richtige Entscheidung hängt aber wie immer nicht am Namen, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.

Stand: 15.04.2026

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