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Stadtwerke Staßfurt GmbH
Athenslebener Weg 15
39418 Staßfurt
Stadtwerke Staßfurt GmbH mit Sitz in Athenslebener Weg 15, 39418 Staßfurt, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Staßfurt GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Staßfurt
Anschrift: Athenslebener Weg 15, 39418 Staßfurt
Telefon: 03925 960-0
Telefax: 03925 960-292
E-Mail: info@sw-stassfurt.de
24h-Notfallnummer: 03925 960-0
Geschäftsführer: Eugen Keller, Dipl.-Kfm. (Univ.)
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Stephan Czuratis
Registergericht: Amtsgericht Stendal
Handelsregisternummer: HRB 103431
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 139489230
Unternehmensprofil: kommunaler Energieversorger und Netzbetreiber
Versorgungsfokus laut Außendarstellung: Staßfurt und umliegende Ortschaften
Grundversorger im Netzgebiet: Stadtwerke Staßfurt GmbH für den Zeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2027
Die Stadtwerke Staßfurt GmbH ist ein regional verankerter kommunaler Energieversorger mit klassischem Stadtwerke-Profil. Das Unternehmen tritt nicht nur als Stromlieferant auf, sondern auch als Netzbetreiber und Anbieter weiterer Energieleistungen. Genau das ist ein echter Unterschied zu anonymen Billigmarken, die oft nur Strom verkaufen, aber keine eigene regionale Substanz haben.
Im Strombereich ist das Angebot breiter als bei vielen kleineren Regionalversorgern. Für Privatkunden und Gewerbekunden gibt es mehrere Sonderprodukte, dazu Grundversorgung, Ersatzversorgung, Heizstrom und einen dynamischen Tarif. Das ist grundsätzlich stark, weil dadurch verschiedene Verbrauchsprofile nicht in einen Einheitsvertrag gepresst werden.
Die Tarifstruktur ist klar gegliedert. Für Haushalte werden unter anderem LieblingsStrom Treue, LieblingsStrom Flex, LieblingsStrom Plus und LieblingsStrom SmartFlex angeboten. Ergänzt wird das Ganze durch Heizstromtarife für Wärmepumpen sowie für Nachtspeicher- und Direktheizungen. Für Gewerbekunden gibt es ebenfalls mehrere eigene Produktlinien.
Besonders auffällig ist, dass die Tarife unterschiedliche Vertragslogiken haben. LieblingsStrom Treue ist auf eine feste Erstlaufzeit ausgelegt. LieblingsStrom Plus arbeitet ebenfalls mit Preisstabilität und einer anschließenden Fortsetzung auf unbestimmte Zeit. LieblingsStrom Flex und die Heizstrom-Clever-Produkte sind deutlich beweglicher und monatlich kündbar. Der dynamische Tarif SmartFlex folgt wiederum einer ganz anderen Logik, weil dort der Verbrauch stärker an Marktpreisschwankungen gekoppelt ist.
Das ist sinnvoll, aber genau hier liegt auch der Prüfpunkt: Wer einfach irgendeinen Tarif bucht, weil der Name nett klingt, macht es sich zu leicht. Man muss die Vertragsmechanik sauber zum eigenen Nutzungsprofil passend auswählen.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden, aber man sollte sie nicht platt romantisieren. Mehrere Sonderprodukte wie LieblingsStrom Treue und LieblingsStrom Plus werden ausdrücklich als 100 Prozent Ökostrom angeboten. Auch der dynamische Tarif wird als Grünstromprodukt vermarktet. Das ist ein klarer Pluspunkt.
Gleichzeitig zeigt die veröffentlichte Stromkennzeichnung, dass der Gesamtmix des Unternehmens nicht einfach pauschal als vollständig grün beschrieben werden sollte. Genau das ist der wichtige Unterschied: Einzelne Produkte sind klar ökologisch positioniert, das gesamte Lieferbild des Unternehmens ist differenzierter zu betrachten.
Unterm Strich ist die ökologische Ausrichtung im Produktangebot durchaus stark, aber nicht so simpel, dass man blind überall dasselbe Öko-Niveau unterstellen sollte.
Für Privatkunden stehen mehrere klar getrennte Stromangebote zur Verfügung. LieblingsStrom Treue richtet sich eher an Kunden, die Stabilität und eine feste Erstlaufzeit bevorzugen. LieblingsStrom Plus ist ebenfalls auf einen stabilen Energiepreis angelegt. LieblingsStrom Flex ist für Kunden gedacht, die keine feste Mindestlaufzeit wollen und eine monatliche Kündbarkeit bevorzugen.
Mit LieblingsStrom SmartFlex gibt es zusätzlich einen dynamischen Tarif. Dieses Produkt ist nichts für Bequeme. Wer davon profitieren will, muss seinen Verbrauch aktiv steuern können und mit Preisschwankungen umgehen wollen. Ohne technisches Verständnis und ohne Bereitschaft zur aktiven Nutzung ist so ein Tarif schnell eher Ballast als Vorteil.
Ergänzend gibt es Heizstromprodukte für Wärmepumpen sowie für Nachtspeicher- und Direktheizungen. Das ist sinnvoll, weil solche Anwendungen nicht in normale Haushaltstarife gepresst werden sollten. Für Gewerbekunden wird die Stromwelt ebenfalls differenziert abgebildet und nicht nur mit einem Standardtarif abgespeist.
Regional spielt die Stadtwerke Staßfurt GmbH eine starke Rolle. Das Unternehmen versorgt Staßfurt und umliegende Orte nicht nur mit Energie, sondern betreibt auch das Stromnetz im eigenen Gebiet. Dadurch entsteht eine andere Nähe zum Kunden als bei rein überregionalen Vertriebsmarken.
Hinzu kommt, dass sich die Stadtwerke sichtbar in regionale Infrastruktur- und Energiewendeprojekte einbringen. Der lokale und regionale Bezug ist daher nicht nur ein Werbespruch, sondern Teil des tatsächlichen Unternehmensprofils. Genau das macht den Anbieter für viele Kunden greifbarer und glaubwürdiger.
Wer bewusst einen kommunalen Versorger mit regionaler Zuständigkeit sucht, findet hier ein insgesamt plausibles Gesamtbild.
Positiv fällt zuerst die breite Produktstruktur auf. Es gibt feste Tarife, flexible Tarife, dynamische Modelle und spezielle Heizstromangebote. Das ist wesentlich brauchbarer als ein einziger Stromtarif für alle Lebenslagen.
Ebenfalls positiv ist die kommunale und regionale Verankerung. Das Unternehmen ist nicht nur ein Stromverkäufer, sondern Teil der regionalen Energieinfrastruktur. Gerade bei Service, Erreichbarkeit und technischer Substanz ist das ein echter Vorteil.
Stark ist außerdem, dass mehrere Sonderprodukte klar als 100 Prozent Ökostrom positioniert werden. Dazu kommt die offene Darstellung der unterschiedlichen Tariflogiken. Es wird also nicht alles weichgespült als angeblich perfekt verkauft.
Der größte Punkt ist die Tarifpassung. Die Stadtwerke bieten viele Produkte an, aber genau das bedeutet auch: Nicht jeder Tarif ist automatisch sinnvoll. Wer Laufzeit, Kündigungsfrist und Produktlogik nicht sauber liest, kann sich schnell für das falsche Modell entscheiden.
Beim dynamischen Tarif SmartFlex sollte man besonders kritisch sein. Das Produkt kann sinnvoll sein, aber nur für Kunden, die ihren Stromverbrauch aktiv verlagern können und mit Börsenpreislogik umgehen wollen. Wer das nicht kann, sollte die Finger davon lassen.
Auch bei Heizstromtarifen gilt: Technische Voraussetzungen wie unterbrechbare Anlagen und passende Messkonzepte sind keine Nebensache. Wer hier schlampig prüft, bucht am Bedarf vorbei.
Beim Thema Ökostrom sollte man ebenfalls sauber unterscheiden. Einzelne Produkte sind klar grün positioniert, der veröffentlichte Gesamtmix des Unternehmens ist aber differenzierter. Wer das vermischt, bewertet den Anbieter zu oberflächlich.
Die Stadtwerke Staßfurt GmbH ist ein solider kommunaler Regionalversorger mit echter lokaler Verankerung, breiter Tarifwelt und ordentlicher Produktdifferenzierung. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine austauschbare Strommarke, sondern ein Unternehmen mit realer regionaler Substanz.
Stark sind vor allem die kommunale Rolle, die Auswahl unterschiedlicher Tarifmodelle und die sichtbare Ökostrom-Ausrichtung bei mehreren Sonderprodukten. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Tarifmechanik, die Eignung dynamischer Modelle und die technischen Voraussetzungen bei Heizstrom.
Unterm Strich ist der Anbieter regional klar ernst zu nehmen. Die richtige Wahl hängt aber nicht am Stadtwerke-Label, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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