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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Stadtwerke Stadtroda GmbH

Stadtwerke Stadtroda GmbH
Breiter Weg 58
07646 Stadtroda

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Stadtwerke Stadtroda GmbH mit Sitz in Breiter Weg 58, 07646 Stadtroda, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbietername: Stadtwerke Stadtroda GmbH

Rechtsform: GmbH

Sitz: Stadtroda

Anschrift: Breiter Weg 58, 07646 Stadtroda

Telefon: 036428 443-0

Telefax: 036428 443-18

E-Mail: info@stadtwerke-stadtroda.de

Kundenservice E-Mail: support@stadtwerke-stadtroda.de

Geschäftsführer: Ralph Grillitsch

Prokurist: Kersten Hahn

Registergericht: Amtsgericht Jena

Handelsregisternummer: HRB 201575

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 234 251 079

Unternehmensprofil: kommunaler Energieversorger

Versorgungsfokus laut Außendarstellung: Stadtroda und Region

Überblick

Die Stadtwerke Stadtroda GmbH ist ein kommunal geprägter Regionalversorger mit klarem Fokus auf Nähe, Service und Versorgung vor Ort. Das ist kein anonymer Stromverkäufer aus der Retorte, sondern ein Unternehmen mit realer regionaler Verankerung. Genau das ist ein echter Unterschied zu vielen Billigmarken, die nur mit Lockangeboten arbeiten und bei Problemen wenig Substanz zeigen.

Der Anbieter deckt nicht nur Strom ab, sondern tritt insgesamt als regionaler Energie- und Infrastrukturdienstleister auf. Öffentlich sichtbar sind neben Strom auch Erdgas, Fernwärme, Energiedienstleistungen und weitere regionale Aktivitäten. Das stärkt das Bild eines Versorgers mit echter lokaler Rolle statt bloßem Tarifvertrieb.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist breiter, als man bei einem kleineren Stadtwerk zunächst vermuten könnte. Es gibt eine Grund- und Ersatzversorgung, einen dynamischen Stromtarif mit Spotmarktbezug sowie Sonderstromtarife für Wärmepumpen, Nachtspeicher und Direktheizungen. Dazu kommt die normale Tarifwelt für Haushaltskunden über den Tarifrechner.

Das ist grundsätzlich sinnvoll, weil nicht jeder Kunde dasselbe Profil hat. Ein Standardhaushalt braucht etwas anderes als ein Kunde mit Wärmepumpe oder jemand, der bewusst auf ein dynamisches Modell setzen will. Positiv ist auch, dass das Unternehmen die technischen Voraussetzungen beim dynamischen Tarif nicht beschönigt, sondern offen benennt.

Worauf man achten muss: Die Website arbeitet beim normalen Haushaltsstrom stark über den Tarifrechner. Das ist nicht per se schlecht, aber es macht die Produktwelt weniger klar greifbar als bei Anbietern, die jeden Tarif mit sauberer Struktur öffentlich einzeln darstellen.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden. Laut Unternehmensdarstellung setzt sich der Strommix überdurchschnittlich aus erneuerbaren Energien zusammen. Zusätzlich wird ausdrücklich ein Ökostromtarif genannt, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht.

Besonders interessant ist das Produkt RodaStrom.regional. Dabei wird Strom aus der Photovoltaik-Anlage in Bollberg im Umkreis von 50 Kilometern weitergegeben. Das ist aus regionaler Sicht deutlich stärker als das übliche grüne Standardgerede vieler Wettbewerber. Hier gibt es wenigstens einen klaren lokalen Bezug zur Erzeugung.

Trotzdem sollte man sauber bleiben: Ein regionales oder grünes Produkt ist ein Pluspunkt, aber kein Freifahrtschein. Entscheidend ist am Ende immer, welcher konkrete Tarif verfügbar ist und ob er zum eigenen Verbrauchsprofil passt.

Stromangebote

Für Privatkunden gibt es die klassische Grundversorgung und Ersatzversorgung, dynamische Tarifangebote sowie Sonderstrom für Wärmepumpen, Nachtspeicher und Direktheizungen. Dazu kommen reguläre Haushaltstarife, die über den Tarifrechner ermittelt werden. Das Angebot ist also nicht eindimensional, sondern deckt mehrere Verbrauchssituationen ab.

Der dynamische Tarif ist klar als modernes, aber anspruchsvolles Produkt positioniert. Ohne intelligentes Messsystem läuft dort gar nichts. Zusätzlich weist der Anbieter offen darauf hin, dass auch höhere Messkosten und in manchen Fällen sogar Anpassungen am Zählerplatz nötig sein können. Genau diese Offenheit ist positiv, weil sie das Produkt nicht weichspült.

Bei den Wärmepumpentarifen ist ebenfalls klar geregelt, dass ein eigener Zähler nötig ist und der Netzbetreiber steuernd eingreifen können muss. Noch wichtiger: Für bestimmte neuere Anlagen außerhalb des eigenen Stromnetzes war öffentlich ein rechtlicher Übergangshinweis hinterlegt. Das zeigt, dass man hier technische und regulatorische Details ernst nehmen muss und nicht einfach blind buchen sollte.

Regionale Rolle

Die regionale Rolle des Unternehmens ist stark. Die Stadtwerke stellen sich ausdrücklich als kommunales Unternehmen dar, dessen Eigentümer die Stadt ist. Außerdem betonen sie, dass Gewinne regionalen Aufgaben zugutekommen und dass das Engagement Kultur, Sport und soziale Projekte vor Ort unterstützt.

Auch energiewirtschaftlich ist der lokale Bezug sichtbar. Mit dem regionalen Ökostrom aus Bollberg und dem allgemeinen Fokus auf Nähe und persönliche Beratung wirkt das Unternehmen deutlich greifbarer als überregionale Discount-Anbieter. Für viele Kunden ist genau das ein echter Mehrwert.

Wer bewusst einen regionalen Versorger statt einer gesichtslosen Internetmarke sucht, findet hier ein insgesamt schlüssiges Profil. Das ersetzt keinen Tarifvergleich, aber es ist ein ernstzunehmender Pluspunkt.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die kommunale Verankerung auf. Das Unternehmen verkauft sich nicht als hippe Strom-App, sondern als regionaler Versorger mit greifbarer Verantwortung vor Ort. Das ist gerade für Kunden interessant, die Erreichbarkeit und regionale Nähe höher gewichten als reine Preiswerbung.

Stark ist außerdem die Produktbreite. Grundversorgung, dynamischer Tarif und verschiedene Sonderstromlösungen zeigen, dass nicht alles in einen Einheitsvertrag gepresst wird. Das ist solide.

Auch das regionale Ökostromprodukt aus Bollberg ist ein echter Pluspunkt. Viele Anbieter reden groß über Nachhaltigkeit, liefern aber nur austauschbare Beschaffungslogik. Hier gibt es wenigstens einen sichtbaren Bezug zur regionalen Erzeugung.

Ebenfalls positiv ist die offene Kommunikation zu technischen Voraussetzungen und möglichen Zusatzkosten beim dynamischen Tarif. Das ist ehrlicher als die übliche Marketing-Soße, mit der solche Produkte oft verkauft werden.

Was man kritisch prüfen sollte

Der größte Punkt ist die Tariftransparenz bei den normalen Haushaltstarifen. Vieles läuft über den Tarifrechner. Das ist praktisch, aber nicht maximal transparent, wenn man Tarife ohne Eingabe von Daten vorab strukturiert vergleichen will.

Der dynamische Tarif ist nichts für naive Schnellentscheider. Wer keinen Smart Meter hat, seinen Verbrauch nicht aktiv steuern kann oder keine Lust auf Preisschwankungen hat, sollte davon eher die Finger lassen. Dynamisch klingt modern, kann aber für unpassende Nutzer schlicht die falsche Wahl sein.

Bei Wärmepumpen- und Heizstromtarifen muss man genau hinschauen. Eigener Zähler, Steuerbarkeit durch den Netzbetreiber und teils spezielle Rahmenbedingungen sind keine Nebensache. Wer das ignoriert, bucht sich schnell in ein Produkt ein, das technisch gar nicht sauber passt.

Auch beim regionalen Ökostrom sollte man nicht automatisch romantisch werden. Regional klingt gut, aber entscheidend bleibt, ob das Produkt am eigenen Standort verfügbar ist und ob der Tarif insgesamt überzeugt.

Fazit

Die Stadtwerke Stadtroda GmbH ist ein seriöser kommunaler Regionalversorger mit echter lokaler Verankerung, brauchbarer Produktbreite und einem sichtbar stärkeren Regionalprofil als viele austauschbare Strommarken. Das Unternehmen wirkt nicht wie Schrott, sondern wie ein Versorger mit Substanz.

Stark sind vor allem die regionale Rolle, die kommunale Struktur, die Sonderstromlösungen und das regionale Ökostromprodukt. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Detailtransparenz der Standardtarife, die Eignung des dynamischen Tarifs und die technischen Voraussetzungen bei Wärmeanwendungen.

Unterm Strich ist das ein Anbieter, den man regional ernst nehmen kann. Aber wie immer gilt: Nicht das kommunale Etikett entscheidet, sondern ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und Risikobereitschaft passt.

Stand: 14.04.2026

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