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Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH
Lustgartenstraße 4a
03130 Spremberg
Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH mit Sitz in Lustgartenstraße 4a, 03130 Spremberg, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH
Kurzbezeichnung: SWS
Rechtsform: GmbH
Sitz: Spremberg
Anschrift: Lustgartenstraße 4a, 03130 Spremberg
Telefon: 03563 3907-0
Fax: 03563 3907-999
E-Mail: post@swspremberg.de
Kundenservice Telefon: 03563 3907-666
Vertrieb Telefon: 03563 3907-777
Zahlungsverkehr Telefon: 03563 3907-555
Störungsdienst: 03563 3907-926
Geschäftsführer: Michael Schiemenz
Aufsichtsratsvorsitzender: Andreas Bränzel
Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende: Christine Herntier
Aufsichtsratsmitglied: Jörg Plonka
Registergericht: Amtsgericht Cottbus
Handelsregisternummer: HRB 1068
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE138825750
Steuernummer: 056/126/00009
Unternehmensprofil: regionaler Energieversorger für Strom, Erdgas und Fernwärme
Versorgungsgebiet laut Außendarstellung: Spremberg und Umgebung
Versorgte Kundenzahl laut Außendarstellung: rund 20.000 Haushalts- und Gewerbekunden in den Sparten Strom, Erdgas und Wärme
Die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH ist ein klassischer regionaler Versorger mit klarer lokaler Verankerung. Das ist kein gesichtsloser Online-Anbieter, sondern ein Stadtwerke-Unternehmen mit Kundencenter, regionalem Vertrieb und technischer Präsenz vor Ort.
Im Strombereich wirkt die SWS bodenständig und nicht künstlich aufgeblasen. Die öffentlich klar sichtbaren Hauptlinien sind die Grund- und Ersatzversorgung sowie der dynamische Tarif Perlestrom flex. Gleichzeitig zeigt der Preisrechner, dass darüber hinaus auch Stromprodukte für Wärmepumpenstrom und Elektromobilität angeboten werden. Das ist sinnvoll, weil nicht jeder Verbrauch in denselben Standardtarif gepresst werden sollte.
Genau hier liegt die Stärke, aber auch die Schwäche. Die SWS wirkt substanziell und regional belastbar. Die Website macht die gesamte Produktwelt aber nicht maximal transparent bis ins letzte Detail sichtbar. Wer abschließt, sollte also nicht nur nach Bauchgefühl gehen, sondern die konkrete Tariflogik sauber prüfen.
Die Tarifstruktur ist funktional aufgebaut. Perlestrom basis ist die flexible Grund- und Ersatzversorgung ohne Mindestvertragslaufzeit. Perlestrom flex ist das dynamische Stromprodukt. Zusätzlich werden über den Preisrechner Tarife für Haushaltsstrom, Geschäftskunden, Wärmepumpenstrom und Elektromobilität angeboten.
Das ist grundsätzlich eine vernünftige Trennung. Normale Haushalte, Gewerbekunden, steuerbare Verbrauchseinrichtungen und dynamische Modelle brauchen eben nicht dieselbe Tariflogik. Genau das bildet die SWS ab.
Der Haken ist aber offensichtlich: Die Produktwelt außerhalb von Perlestrom basis und Perlestrom flex wird öffentlich nicht so klar auf eigenen Produktseiten erklärt wie man es von manchen anderen Stadtwerken kennt. Es gibt Angebote, aber die vollständige Tarifdarstellung läuft stark über den Preisrechner. Das ist nicht katastrophal, aber eben auch nicht maximal sauber für einen schnellen öffentlichen Vergleich.
Hier muss man sauber unterscheiden, sonst erzählt man Müll. Die Stromkennzeichnung 2026 auf Basis 2024 zeigt für den allgemeinen Unternehmensmix einen deutlich konventionellen Schwerpunkt mit hohen Anteilen von Kohle und Erdgas. Das ist die nüchterne Wahrheit.
Gleichzeitig weist dieselbe Stromkennzeichnung für Naturstrom-Tarife einen vollständig erneuerbaren Produktmix mit 0 g/kWh CO2 aus. Dazu kommt, dass die SWS auf ihrer Elektromobilitätsseite ausdrücklich mit 100 Prozent Naturstrom für die Wallbox- und e:mobil-Welt arbeitet. Das heißt brutal einfach: Es gibt echte grüne Produkte, aber man darf nicht so tun, als sei automatisch jeder Tarif des Unternehmens gleich grün.
Positiv ist, dass diese Trennung immerhin offen dokumentiert ist. Schwächer ist, dass die grüne Produktwelt auf der Website nicht so klar und breit erklärt wird wie die Grundversorgung oder der dynamische Tarif.
Für Kunden, die es schlicht und flexibel wollen, ist Perlestrom basis die zentrale Linie. Das ist der Tarif für Grund- und Ersatzversorgung ohne Mindestvertragslaufzeit. Für Verbraucher, die Preisruhe gegen maximale Marktchancen tauschen wollen, gibt es Perlestrom flex als dynamisches Modell.
Zusätzlich ist öffentlich erkennbar, dass die SWS weitere Angebote für klassischen Haushaltsstrom, Geschäftskunden, Wärmepumpenstrom und Elektromobilität vorhält. Genau das zeigt der Preisrechner. Das ist fachlich gut, weil Wärmepumpen und Ladepunkte eben nicht sauber in einen normalen Standardtarif gehören.
Im Bereich Elektromobilität fällt positiv auf, dass die SWS das Thema nicht nur technisch, sondern auch vertrieblich begleitet. Die Website verweist auf Wallbox, THG-Prämie und einen zeitgesteuerten Tarif Perlestrom e:mobil. Das ist grundsätzlich brauchbar, auch wenn die vollständige Tarifdarstellung nicht so transparent offenliegt wie bei Perlestrom basis.
Regional spielt die SWS eine starke Rolle. Das Unternehmen ist tief in Spremberg verankert, betreibt ein Kundencenter vor Ort und tritt klar als regionaler Energiepartner auf. Das ist keine Luftnummer, sondern echte lokale Versorgung.
Dazu kommt die kommunalnahe Bedeutung für die Stadt. Die SWS verbindet Strom, Erdgas und Fernwärme und ist damit deutlich mehr als nur ein Stromverkäufer. Gerade in kleineren und mittleren Regionen ist so ein Anbieter oft viel greifbarer als überregionale Strommarken ohne sichtbare Präsenz.
Für Kunden in Spremberg und Umgebung ist genau diese Nähe ein echter Vorteil. Wer lieber einen greifbaren Ansprechpartner statt einer anonymen Tarifplattform will, bekommt hier ein wesentlich belastbareres Gesamtbild.
Positiv fällt zuerst die klare regionale Verankerung auf. Kundencenter, Beratung, Vertrieb und Störungsdienst sind sichtbar strukturiert. Das ist Substanz und nicht bloß Marketing.
Gut ist außerdem, dass mit Perlestrom basis ein wirklich flexibler Grundversorgungstarif ohne Mindestvertragslaufzeit existiert. Das ist für Kunden interessant, die sich nicht sofort an längere Vertragsmodelle ketten wollen.
Ebenfalls positiv ist, dass die SWS mit Naturstrom-Tarifen und e:mobil-Produkten eine grüne Produktwelt sichtbar im Hintergrund mitführt. Dazu kommt die Unterstützung rund um Elektromobilität und THG-Prämie. Das ist mehr als bloß ein Standardtarif von der Stange.
Auch der dynamische Tarif Perlestrom flex ist ein Pluspunkt, weil er zeigt, dass die SWS moderne Tarifmodelle nicht komplett verschläft. Das ist für die passenden Kunden ein echter Vorteil.
Der größte Schwachpunkt ist die Transparenz der Produktwelt. Perlestrom basis und Perlestrom flex sind öffentlich sauber greifbar. Viele andere Produkte laufen sichtbar über den Preisrechner oder werden nur indirekt erwähnt. Wer maximale Übersicht will, bekommt sie hier nicht sofort auf einem Silbertablett serviert.
Der zweite Punkt ist die Ökostrom-Frage. Ja, es gibt Naturstrom-Tarife. Nein, der gesamte Unternehmensmix ist nicht automatisch grün. Wer das vermischt, bewertet den Anbieter schlampig.
Der dritte Punkt ist Perlestrom flex. Ein dynamischer Tarif klingt modern, ist aber nur für Kunden sinnvoll, die ihren Verbrauch aktiv steuern können. Ohne dieses Verhalten wird daraus schnell mehr Risiko als Nutzen.
Auch bei Wärmepumpen- und Elektromobilitätsprodukten gilt wie immer: Technik zuerst, Tarif danach. Wer keinen passenden Zähler, keine saubere steuerbare Verbrauchseinrichtung oder das falsche Nutzungsprofil hat, bucht sich schnell in das falsche Modell ein.
Die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH ist ein seriöser regionaler Versorger mit echter lokaler Verankerung, greifbarer Service-Struktur und einer insgesamt brauchbaren Stromproduktwelt. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine austauschbare Strommarke ohne Substanz.
Stark sind vor allem die regionale Präsenz, der flexible Grundversorgungstarif, die vorhandenen Naturstrom- und Elektromobilitätsangebote sowie der dynamische Tarif für passende Nutzerprofile. Kritisch prüfen sollte man vor allem die nicht maximal transparente Darstellung der gesamten Tarifwelt und die klare Trennung zwischen grünem Produktmix und konventionellerem Unternehmensmix.
Unterm Strich ist der Anbieter für Kunden in Spremberg und Umgebung klar ernst zu nehmen. Die richtige Wahl hängt aber wie immer nicht am Stadtwerke-Namen, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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