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Stadtwerke Scheinfeld
Karl-Lax-Str. 1
91443 Scheinfeld
Stadtwerke Scheinfeld mit Sitz in Karl-Lax-Str. 1, 91443 Scheinfeld, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stadtwerke Scheinfeld
Rechtsform: Eigenbetrieb der Stadt Scheinfeld
Sitz: Scheinfeld
Adresse: Karl-Lax-Straße 1, 91443 Scheinfeld
Telefon: 09162 1834
Fax: 09162 6986
E-Mail: info@stadtwerke-scheinfeld.de
Vertretungsberechtigter / Werkleiter: Helmut Wiesinger
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 131 948 755
Tätigkeitsbereiche: Strom, Wasser, Wärme sowie weitere kommunale Dienstleistungen
Versorgungsgebiet im Strombereich: Stadt Scheinfeld mit Stadtteilen sowie darüber hinaus
Grundversorger Strom im Netzgebiet: Ja
Grundversorger-Zeitraum: 01.01.2025 bis 31.12.2027
Messstellenbetrieb im Stromnetzgebiet: Ja, als grundzuständiger Messstellenbetreiber
Historischer Hinweis: Seit 2012 werden die Stadtwerke Scheinfeld als Eigenbetrieb geführt
Die Stadtwerke Scheinfeld ist ein klar kommunal geprägter Regionalversorger. Das ist kein anonymes Tarifkonstrukt, sondern ein lokaler Anbieter mit echter Verankerung in Scheinfeld. Genau das ist im Alltag oft mehr wert als das übliche Lockangebot irgendeiner austauschbaren Strommarke. Wer Erreichbarkeit, regionale Zuständigkeit und einen greifbaren Ansprechpartner sucht, bekommt hier ein solides Grundprofil.
Im Strombereich positioniert sich der Anbieter nicht über eine riesige Fantasie-Tarifwelt, sondern über eine eher schlanke, praktische Struktur. Das ist grundsätzlich gut. Viele Anbieter blasen ihre Tariflandschaft künstlich auf, damit sie komplexer und angeblich individueller wirkt. Hier wirkt das nüchterner. Aber nüchtern heißt nicht automatisch überragend. Wer deswegen blind abschließt, denkt zu bequem.
Die Tarifstruktur ist nach außen hin übersichtlich. Öffentlich sichtbar sind Standardtarife, ein dynamischer Stromtarif sowie die Grund- und Ersatzversorgung. Dazu kommt ein zentrales Verkaufsargument der Stadtwerke Scheinfeld: die Bestpreisabrechnung. Nach eigener Darstellung wird der Kunde automatisch mit dem für seinen tatsächlichen Verbrauch günstigsten passenden Tarif innerhalb der Tariflogik abgerechnet.
Das ist durchaus stark, weil damit nicht jede kleine Verbrauchsänderung sofort zu einem manuellen Tarifwechsel zwingen soll. Wenn das sauber umgesetzt wird, ist das kundenfreundlicher als starre Tarifmodelle, bei denen man nach einer Lebensveränderung erst merkt, dass man im falschen Vertrag hängt. Trotzdem gilt auch hier: Eine gute Idee ersetzt keine Prüfung der Vertragsdetails.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist vorhanden und klar kommuniziert. Die Stadtwerke Scheinfeld bieten ihren Kunden nach eigener Aussage einen kostenlosen Wechsel in den Öko-Strom-Tarif an. Dieser wird mit einer Versorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen beschrieben. Das ist ein echter Pluspunkt, weil das Thema nicht nur als teure Zusatzoption versteckt wird.
Man sollte das aber sauber einordnen. Ein Öko-Tarif ist gut, aber kein Ersatz für einen kritischen Blick auf die gesamte Vertragslogik. Wer nur das Wort Öko sieht und dann aufhört zu denken, handelt nicht klug. Ein Tarif muss insgesamt passen. Alles andere ist Selbstberuhigung mit grünem Etikett.
Für Stromkunden sind aktuell vor allem vier Bausteine relevant: die Standardtarife, die Bestpreisabrechnung, der Öko-Strom-Tarif und der dynamische Tarif. Zusätzlich existieren die gesetzliche Grundversorgung und die Ersatzversorgung. Das ergibt kein riesiges Produktfeuerwerk, aber eine funktionale und verständliche Struktur.
Gerade das kann für viele Haushalte sinnvoller sein als ein undurchsichtiger Tarifzoo. Normalkunden bekommen einen Standardansatz mit automatischer Bestpreislogik, Kunden mit Nachhaltigkeitsfokus können in den Öko-Tarif wechseln, und für technisch sowie preislich flexiblere Nutzer steht ein dynamischer Tarif zur Verfügung. Wer dagegen eine hochdifferenzierte Speziallogik mit vielen sichtbaren Unterprodukten sucht, findet hier öffentlich eher eine schlanke Darstellung statt maximaler Tarifshow.
Regional ist die Rolle der Stadtwerke Scheinfeld klar und belastbar. Der Anbieter versorgt nicht nur Scheinfeld selbst, sondern auch die Stadtteile und kann darüber hinaus Strom liefern. Gleichzeitig ist er als Grundversorger im Netzgebiet festgelegt. Das ist kein Marketingnebel, sondern ein echter Hinweis auf Marktpräsenz und Verantwortung im eigenen Gebiet.
Dazu kommt, dass die Stadtwerke nicht nur Strom verkaufen. Wasser, Wärme und weitere kommunale Aufgaben gehören ebenfalls zum Gesamtbild. Gerade diese Breite macht den Anbieter vor Ort relevanter als reine Stromvertriebsmarken. Seit 2012 werden die Stadtwerke Scheinfeld zudem als Eigenbetrieb geführt. Das unterstreicht die direkte kommunale Anbindung und den lokalen Charakter.
Positiv fällt zuerst die Bestpreisabrechnung auf. Das ist nicht bloß ein hübsches Schlagwort, sondern im Kern ein vernünftiger Ansatz, weil Verbrauchsänderungen nicht sofort zu einem Tarifnachteil führen sollen. Zweitens ist der kostenlose Wechsel in einen Öko-Strom-Tarif ein klarer Pluspunkt. Drittens ist die Rolle als regionaler Grundversorger ein echtes Stabilitätssignal.
Außerdem ist die kommunale Struktur ein Vorteil. Ein Eigenbetrieb mit lokaler Verankerung arbeitet anders als irgendeine aggressive Vertriebsmarke ohne regionale Verantwortung. Für viele Kunden ist genau das ein echter Wert, auch wenn es allein noch keinen Spitzenvertrag garantiert.
Der größte Fehler wäre, aus Bestpreisabrechnung oder Regionalität automatisch auf den besten Vertrag zu schließen. Das ist Unsinn. Auch ein sympathischer kommunaler Anbieter kann im Einzelfall nicht die wirtschaftlich beste Lösung sein. Deshalb müssen Laufzeit, Kündigungsfrist, Verlängerungslogik und die genaue Vertragsmechanik sauber geprüft werden.
Besonders beim dynamischen Tarif sollte niemand blind unterschreiben. Solche Modelle klingen modern, sind aber nicht automatisch sinnvoll. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv im Blick hat oder Preisschwankungen nicht bewusst mittragen will, holt sich unter Umständen mehr Unruhe als Vorteil ins Haus. Auch die Grundversorgung sollte man nicht mit dem besten Tarif verwechseln. Sie ist in erster Linie ein Sicherheitsnetz.
Ein weiterer Punkt: Die öffentliche Tarifdarstellung ist eher schlank. Das ist angenehm, kann aber auch bedeuten, dass man für Details tiefer in Preisblätter und Vertragsunterlagen schauen muss. Wer darauf keine Lust hat und einfach aus dem Bauch heraus abschließt, handelt schlampig.
Die Stadtwerke Scheinfeld ist als Stromanbieter eine ernstzunehmende regionale Option mit kommunaler Bodenhaftung, klarer Grundversorgerrolle, Öko-Tarif und einem interessanten Bestpreisabrechnungs-Modell. Das ist kein aufgeblasenes Marketingkonstrukt, sondern ein bodenständiger Versorger mit echter lokaler Funktion.
Der Haken bleibt wie immer derselbe: Bodenständig ist nicht automatisch optimal. Wer hier abschließt, sollte das nicht aus Lokalromantik oder Bequemlichkeit tun, sondern weil Tariflogik, Verbrauchsprofil und Vertragsdetails wirklich zusammenpassen. Wenn das passt, ist Stadtwerke Scheinfeld eine vernünftige Wahl. Wenn nicht, ist auch ein sympathischer Regionalanbieter am Ende nur der falsche Vertrag.
Stand: 14.04.2026
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