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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Stadtwerke Saalfeld GmbH

Stadtwerke Saalfeld GmbH
Remschützer Str. 42
07318 Saalfeld

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Stadtwerke Saalfeld GmbH mit Sitz in Remschützer Str. 42, 07318 Saalfeld, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stadtwerke Saalfeld GmbH

Stammdaten

Anbietername: Stadtwerke Saalfeld GmbH

Rechtsform: GmbH

Sitz: Saalfeld

Adresse: Remschützer Straße 42, 07318 Saalfeld

Telefon: 03671 590-0

Fax: 03671 590-111

E-Mail: info@stadtwerke-saalfeld.de

Kundenzentrum: Markt 20, 07318 Saalfeld

Telefon Kundenzentrum: 03671 590-390

Geschäftsführer: Alexander Kronthaler

Handelsregister: HRB 200731

Registergericht: Jena

USt-IdNr.: DE 150535836

Grundversorger Strom im Netzgebiet: Stadtwerke Saalfeld GmbH

Grundversorger-Zeitraum laut Netzbetreiber: bis 31.12.2027

Stromnetzgebiet laut Netzbetreiber: Stadt Saalfeld/Saale mit Ausnahme der Ortsteile Arnsgereuth, Reichmannsdorf, Saalfelder Höhe, Schmiedefeld und Wittgendorf

Öffnungszeiten Kundenzentrum Montag: 08:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr

Öffnungszeiten Kundenzentrum Dienstag: 08:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr

Öffnungszeiten Kundenzentrum Mittwoch: 08:30 - 12:30 Uhr

Öffnungszeiten Kundenzentrum Donnerstag: 08:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr

Öffnungszeiten Kundenzentrum Freitag: 08:30 - 12:30 Uhr

Telefonsprechzeiten Kundenzentrum Montag: 08:00 - 16:00 Uhr

Telefonsprechzeiten Kundenzentrum Dienstag: 08:00 - 18:00 Uhr

Telefonsprechzeiten Kundenzentrum Mittwoch: 08:00 - 12:30 Uhr

Telefonsprechzeiten Kundenzentrum Donnerstag: 08:00 - 18:00 Uhr

Telefonsprechzeiten Kundenzentrum Freitag: 08:00 - 12:30 Uhr

Unternehmensgründung: 11.10.1990

Handelsregistereintrag laut Unternehmensdarstellung: 06.02.1991

Versorgungsgebiet laut Unternehmensdarstellung: rund 20.000 Einwohner in und um Saalfeld

Überblick

Die Stadtwerke Saalfeld GmbH ist ein regional verankerter Energieversorger mit echtem Vor-Ort-Bezug. Das Unternehmen ist kein gesichtsloser Onlinevertrieb, sondern ein klassisches Stadtwerk mit Kundenzentrum, technischer Präsenz und eigener Rolle im lokalen Versorgungsumfeld. Für viele Haushalte ist das ein Vorteil, weil Erreichbarkeit und regionale Nähe im Alltag eben doch mehr wert sind als billige Werbesprüche.

Trotzdem sollte man den Anbieter nicht weichzeichnen. Auch ein Stadtwerk ist nicht automatisch stark, nur weil es lokal ist. Entscheidend bleibt, ob der konkrete Tarif zur eigenen Nutzung passt und ob man Grundversorgung, Sondertarif, Dynamik oder Wärmestrom wirklich sauber auseinanderhält.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist breiter als bei vielen kleineren Regionalanbietern. Sichtbar sind die Grundversorgung, SaaleStrom, SaaleStrom Regio, SaaleStrom Dynamic und SaaleStrom Wärme Wärmepumpen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Damit deckt der Anbieter klassische Haushalte, regional orientierte Kunden, dynamikaffine Nutzer und bestimmte technische Spezialfälle ab.

Positiv ist, dass die Produkte nicht in einem einzigen Tarifbrei verschwimmen. SaaleStrom ist auf das Grundversorgungsgebiet zugeschnitten, SaaleStrom Regio wird thüringenweit vermarktet, die Grundversorgung bleibt die gesetzliche Auffanglösung ohne Mindestvertragslaufzeit, und SaaleStrom Dynamic ist ein eigenes Modell mit dynamischem Börsenpreisbestandteil. Das ist ordentlich strukturiert, aber genau deshalb muss man auch genauer hinsehen.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist 2026 klarer als bei vielen Wettbewerbern. Die Stadtwerke Saalfeld kommunizieren ausdrücklich, dass sie ihre Tarifkunden seit dem 1. Januar 2026 nur noch mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefern. Auch in den Preisblättern für SaaleStrom, SaaleStrom Regio, SaaleStrom Dynamic und SaaleStrom Wärme steht ausdrücklich, dass diese Tarife ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen enthalten.

Wichtig ist aber die saubere Einordnung: Die Stromkennzeichnung arbeitet weiterhin mit einem allgemeinen Gesamtenergieträgermix und einem Produktmix für Ökostrom. Das ist kein Widerspruch, sondern Folge der gesetzlichen Kennzeichnungssystematik auf Basis der Vorjahresdaten. Für die aktuelle Tarifbewertung 2026 spricht das trotzdem klar für eine starke Ökostrom-Ausrichtung.

Stromangebote

Im Privatkundenbereich treten vor allem vier Produktlinien hervor: SaaleStrom als klassischer Sondertarif im Grundversorgungsgebiet, SaaleStrom Regio als regional breiter platzierter Tarif, die gesetzliche Grundversorgung sowie SaaleStrom Wärme Wärmepumpen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Hinzu kommt mit SaaleStrom Dynamic ein Tarif für Kunden, die mit einem dynamischen Preisbestandteil arbeiten wollen.

Für normale Haushalte sind vor allem SaaleStrom, SaaleStrom Regio und die Grundversorgung relevant. Für technisch passende Haushalte mit Wärmepumpe oder anderer steuerbarer Verbrauchseinrichtung kann SaaleStrom Wärme interessant sein. Der Dynamic-Tarif ist kein Produkt für Leute, die einfach nur einen ruhigen Standardvertrag suchen. Wer auf Dynamik geht, muss verstehen, dass sich der Börsenpreisanteil bewegt und das Tarifmodell bewusst gewählt werden muss.

Regionale Rolle

Regional spielt die Stadtwerke Saalfeld GmbH eine sichtbare und echte Rolle. Das Unternehmen versorgt rund 20.000 Einwohner in und um Saalfeld und ist im lokalen Versorgungsumfeld tief verankert. Dazu kommt die enge Verbindung zum Netzgebiet der Saalfelder Energienetze und die bestätigte Grundversorgerrolle bis Ende 2027.

Das ist ein echter Pluspunkt, weil hier nicht bloß ein Tarif verkauft wird, sondern ein regionaler Versorger mit Substanz dahintersteht. Aber auch hier gilt: Regionale Nähe ist ein Bonus, kein Ersatz für einen sauberen Tarifvergleich.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die inzwischen sehr klare Ökostrom-Linie auf. 2026 ist das Stromportfolio nicht nur an irgendeiner Ecke grün eingefärbt, sondern die Tarifwelt ist sichtbar auf erneuerbare Energien ausgerichtet. Das ist deutlich mehr als das übliche Marketinggerede, das viele Anbieter abliefern.

Ebenfalls stark ist die saubere Produkttrennung. SaaleStrom für das Grundversorgungsgebiet, Regio für eine breitere regionale Vermarktung, Grundversorgung als Standardlösung, Dynamic für preissensible aktive Kunden und Wärmepumpenstrom für technische Spezialfälle. Das ist nicht revolutionär, aber es ist klar und brauchbar aufgebaut.

Außerdem ist der Anbieter real erreichbar. Kundenzentrum, Telefonsprechzeiten und lokale Präsenz machen im Alltag oft mehr aus als irgendein minimal billigerer Tarif eines anonymen bundesweiten Vertriebs.

Was man kritisch prüfen sollte

Der größte Fehler wäre, einfach nur auf den Namen Stadtwerke zu vertrauen und dann die Grundversorgung laufen zu lassen. Bequemlichkeit ist beim Stromvertrag selten ein Qualitätsmerkmal. Die Grundversorgung erfüllt ihren Zweck, ist aber nicht automatisch die beste Wahl.

Kritisch prüfen sollte man auch den Unterschied zwischen den Sondertarifen. SaaleStrom und SaaleStrom Regio klingen ähnlich, sind aber nicht identisch positioniert. Wer im falschen Tarif landet, vergleicht schlecht. Beim Dynamic-Tarif ist die Sache noch härter: Das ist nichts für Kunden, die keine Lust auf Preisbewegungen oder auf eine bewusstere Steuerung ihres Verbrauchs haben.

Bei SaaleStrom Wärme kommt noch die technische Hürde dazu. Der Abschluss ist nur nach Prüfung und mit schriftlicher Zustimmung des örtlichen Netzbetreibers möglich. Wer so einen Tarif ohne passende technische Voraussetzungen im Kopf hat, plant nicht clever, sondern schlicht an der Realität vorbei.

Fazit

Die Stadtwerke Saalfeld GmbH ist ein solider bis starker regionaler Stromanbieter mit echter lokaler Verankerung, bestätigter Grundversorgerrolle und einer 2026 deutlich sichtbaren Ökostrom-Ausrichtung. Das ist keine billige Vertriebsfassade, sondern ein Anbieter mit Substanz.

Gut wird das Angebot vor allem dann, wenn der richtige Tarif sauber gewählt wird. Für normale Haushalte können SaaleStrom oder SaaleStrom Regio sinnvoll sein. Für Wärmepumpenkunden oder technisch passend aufgestellte Haushalte gibt es spezielle Lösungen. Wer dagegen blind in der Grundversorgung bleibt oder Dynamic wählt, ohne das Modell zu verstehen, baut sich seinen Nachteil selbst.

Stand: 08.04.2026

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