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Stadtwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH
Friedrichsplatz 19
90552 Röthenbach a.d.Pegnitz
Stadtwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH mit Sitz in Friedrichsplatz 19, 90552 Röthenbach a.d.Pegnitz, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stadtwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Röthenbach a.d.Pegnitz
Adresse: Friedrichsplatz 19, 90552 Röthenbach a.d.Pegnitz
Telefon: 0911 / 9575-210
Geschäftsführer: Oliver Rothe
Aufsichtsratsvorsitz: Klaus Hacker, 1. Bürgermeister
Handelsregister: Amtsgericht Nürnberg, HRB 17 536
Umsatzsteuer-Nummer: DE210757980
Gesellschafterstruktur: Stadt Röthenbach a. d. Pegnitz 51 %, N-ERGIE AG 49 %
Versorgungssparten: Strom, Gas und Wasser
Grundversorger im eigenen Stromnetzgebiet: Ja, nach Anbieterangabe bis 31.12.2027
Die Stadtwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH ist ein klassischer kommunal geprägter Regionalversorger. Das Unternehmen tritt nicht wie ein anonymer Billiganbieter auf, sondern als lokaler Anbieter mit fester Verankerung in Röthenbach a.d.Pegnitz. Für Stromkunden ist das vor allem dann interessant, wenn neben dem Preis auch Erreichbarkeit, regionale Zuständigkeit und kommunale Nähe wichtig sind.
Der Anbieter deckt nicht nur den Stromvertrieb ab, sondern ist insgesamt breiter als örtliches Versorgungsunternehmen aufgestellt. Das spricht für eine stabile Einbindung in die lokale Infrastruktur und für einen eher bodenständigen Versorgeransatz statt kurzfristiger Lockangebote.
Die Tarifstruktur wirkt ordentlich und typisch für ein Stadtwerk aufgebaut. Es gibt eine klassische Grundversorgung, dazu einen gesonderten Stromvertrag für private und gewerbliche Zwecke unter dem Namen RöthenbachPlus sowie einen ausgewiesenen Ökostromtarif. Zusätzlich werden Sondertarife für größere gewerbliche oder industrielle Abnehmer angeboten.
Für Verbraucher ist das grundsätzlich positiv, weil sich daraus mehrere Tarifebenen ergeben. Wer einfach abgesichert sein will, landet in der Grundversorgung. Wer gezielter wählen möchte, kann auf einen Vertragstarif oder auf das Ökoprodukt ausweichen. Für größere Abnahmemengen scheint es ebenfalls eigene Lösungen zu geben.
Im Bereich Ökostrom ist der Anbieter nicht blank, sondern hat mit Röthenbach Öko ein klar benanntes Produkt. Laut eigener Darstellung nutzt dieses Produkt Strom aus Wasser, Wind, Biomasse und Sonne und setzt dabei auf regionale Erzeugung. Das ist deutlich besser als ein bloßes grünes Marketingetikett ohne klaren Tarifbezug.
Für Kunden heißt das: Wer bewusst einen nachhaltig ausgerichteten Tarif sucht, findet hier zumindest ein sauber positioniertes Angebot. Entscheidend ist aber, dass man im Vertrag auch wirklich den passenden Ökostromtarif auswählt und nicht automatisch davon ausgeht, dass jeder Tarif dieselbe Ausrichtung hat.
Die Stromangebote richten sich nach der aktuellen Struktur an Haushaltskunden, an private und gewerbliche Vertragskunden sowie an größere Abnehmer mit besonderem Bedarf. Damit ist das Angebot weder ultramager noch überladen, sondern funktional aufgestellt.
Für normale Haushalte dürften vor allem die Grundversorgung, RöthenbachPlus und der Ökotarif relevant sein. Für Unternehmen oder größere Verbräuche können die Sondertarife interessanter sein. Das ist sinnvoll, weil ein brauchbarer Anbieter unterschiedliche Verbrauchsprofile nicht in einen Einheitstarif presst.
Regional ist der Anbieter klar verankert. Die Stadt hält die Mehrheitsbeteiligung, dazu kommt mit der N-ERGIE AG ein starker Minderheitsgesellschafter. Diese Konstruktion ist für viele Kunden ein solides Signal: kommunale Nähe auf der einen Seite, energiewirtschaftliche Substanz im Hintergrund auf der anderen.
Hinzu kommt, dass die Stadtwerke nicht nur als Stromlieferant auftreten, sondern insgesamt Teil der örtlichen Daseinsvorsorge sind. Das stärkt die Rolle vor Ort und macht den Anbieter für Kunden attraktiv, die lieber mit einem regionalen Versorger arbeiten als mit einem austauschbaren Online-Anbieter ohne lokale Präsenz.
Positiv ist zuerst die saubere Tarifaufstellung. Grundversorgung, Vertragstarif, Ökostromprodukt und Sondertarife sind klar getrennt. Das ist deutlich besser als unübersichtliche Konstruktionen, bei denen der Kunde erst nach langem Suchen erkennt, was eigentlich angeboten wird.
Ebenfalls positiv ist die kommunale Verankerung. Wer Wert auf lokale Zuständigkeit, nachvollziehbare Ansprechpartner und ein Stadtwerk mit regionalem Bezug legt, bekommt hier eher ein solides Gesamtbild als bei vielen reinen Preisjägern am Markt.
Aus Tarifsicht ist auch der eigene Ökotarif ein Pluspunkt. Das zeigt, dass das Unternehmen das Thema nicht komplett ignoriert. Für viele Haushalte kann das ein sinnvoller Mittelweg sein: regionaler Anbieter statt No-Name-Versorger, aber trotzdem mit grüner Tarifoption.
Wer nur auf den günstigsten Endpreis aus ist, sollte nicht blind zugreifen. Gerade bei Stadtwerken ist die Grundversorgung oft eher der Sicherheitsanker als das schärfste Preisangebot. Deshalb muss sauber geprüft werden, ob der Vertragstarif wirklich günstiger und passender ist als die Grundversorgung oder Vergleichsangebote anderer Anbieter.
Außerdem sollte man die Vertragsdetails hart prüfen. Dazu gehören Laufzeit, Kündigungsfrist, mögliche Verlängerungen, eventuelle Preisgarantien und die Frage, ob der gewünschte Ökostromtarif ausdrücklich gewählt werden muss. Genau an diesen Punkten trennt sich ein brauchbarer Tarif von einem mittelmäßigen.
Für Gewerbekunden oder größere Verbraucher gilt dasselbe in verschärfter Form. Sondertarife klingen gut, sind aber nur dann stark, wenn Konditionen, Flexibilität und Preisstruktur wirklich zum eigenen Lastprofil passen. Wer das nicht prüft, kauft unter Umständen Bequemlichkeit statt Vorteil.
Die Stadtwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH wirkt als Stromanbieter solide, regional verankert und strukturell nachvollziehbar. Für Kunden, die einen örtlichen Versorger mit kommunalem Hintergrund bevorzugen, ist das kein Müll, sondern eine ernstzunehmende Option.
Der Haken ist der übliche: Lokal und seriös heißt nicht automatisch tariflich überragend. Wer hier abschließt, sollte nicht aus Gewohnheit in der Grundversorgung hängenbleiben, sondern gezielt zwischen Standardtarif, Ökostromprodukt und Alternativen vergleichen. Dann kann der Anbieter gut passen. Wer dagegen nur den letzten Euro jagt und Vertragsdetails ignoriert, macht es sich zu leicht.
Stand: 14.04.2026
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