Stromvergleich starten
Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG
Rathausplatz 13
33378 Rheda-Wiedenbrück
Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG mit Sitz in Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG ist ein regional geprägter Energieversorger mit klarem Stadtwerke-Profil. Der Anbieter positioniert sich sichtbar als Versorger für Menschen, die in Rheda-Wiedenbrück leben und arbeiten, kombiniert diesen lokalen Ansatz aber mit modernen Stromprodukten und digitalem Abschluss. Das ist erst einmal solide, weil hier kein austauschbarer Online-Discounter ohne Gesicht dahintersteht, sondern ein kommunal geprägtes Unternehmen mit erkennbarem Ortsbezug.
Anbietername: Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Anschrift: Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Sitz der Gesellschaft: Rheda-Wiedenbrück
Geschäftsführer: Stefan Werner
Aufsichtsratsvorsitzender: Theo Mettenborg
Telefon: 05242 404849-50
Telefax: 05242 404849-99
E-Mail: wir@stadtwerk-rw.de
Registergericht: Amtsgericht Gütersloh
Handelsregisternummer: HRA 7059
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 815521114
Kundenbüro: Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Öffnungszeiten Montag: 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Dienstag: 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Mittwoch: 08:00 bis 13:00 Uhr
Öffnungszeiten Donnerstag: 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Freitag: 08:00 bis 12:00 Uhr
Telefonische Servicezeit Mittwoch: 14:00 bis 16:30 Uhr
Störungsnummer Strom: 0800 4112244
Störungsnummer Gas: 0800 0793427
Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück tritt als klassisches regionales Stadtwerk auf, versucht aber nicht, sich nur über Heimatgefühl zu verkaufen. Stattdessen werden mehrere Strommodelle angeboten, die sowohl den normalen Haushaltskunden als auch speziellere Nutzungsfälle abdecken. Genau das ist vernünftig. Ein Stadtwerk, das im Jahr 2026 immer noch nur einen simplen Standardtarif ohne Weiterentwicklung anbietet, pennt schlicht am Markt vorbei. Hier ist das Bild deutlich besser.
Der Anbieter betont regionale Verantwortung, nachhaltige Energie und Engagement vor Ort. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, weil fast jedes Stadtwerk so spricht. Relevant wird es erst dann, wenn Tariflogik, Service und Vertragsbedingungen ebenfalls sauber sind. Immerhin: Der Außenauftritt wirkt nicht wie billige Vertriebsakrobatik, sondern eher wie ein seriös geführtes Regionalangebot.
Bei der Tarifstruktur ist das Stadtwerk breiter aufgestellt als viele kleine Regionalversorger. Für normale Haushalte gibt es mit dem aktuellen Festpreisprodukt einen klassischen Ökostromtarif mit Preisgarantie und klarer Kündigungsregel. Zusätzlich wird ein dynamischer Stromtarif angeboten, der sich an Kunden richtet, die Verbrauch bewusst steuern können und die technischen Voraussetzungen mitbringen. Darüber hinaus existieren spezielle Wärmestromprodukte für Wärmepumpen und für Speicherheizungen beziehungsweise Nachtspeicherlösungen.
Das ist sinnvoll, weil damit nicht alles in einen einzigen Einheitstarif gepresst wird. Gleichzeitig bedeutet diese Vielfalt auch: Wer einfach blind abschließt, kann sich den falschen Tarif holen. Ein dynamischer Tarif ist kein Selbstläufer. Wärmestrom ist ebenfalls kein Tarif, den man einfach nach Lust und Laune mitnimmt. Wer nicht weiß, welches Messkonzept und welche Verbrauchsstruktur zuhause vorhanden sind, sollte erst prüfen und dann bestellen.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist klar und nicht nur halbherzig behauptet. Das Stadtwerk bewirbt seinen Haushaltsstrom als 100 Prozent Ökostrom. Auch beim Wärmestrom für Wärmepumpen wird ausdrücklich mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom gearbeitet. Beim dynamischen Tarif wird ebenfalls 100 Prozent Ökostrom genannt. Damit ist die grüne Positionierung nicht bloß eine Randnotiz, sondern zentraler Bestandteil des Stromangebots.
Das ist positiv. Trotzdem gilt dieselbe harte Regel wie immer: Ökostrom-Label allein machen noch keinen guten Tarif. Wer nur das Wort Ökostrom sieht und den Rest ignoriert, handelt naiv. Entscheidend bleiben Preislogik, Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie, Messkosten und die Frage, ob der Tarif zur eigenen Nutzung wirklich passt.
Im Strombereich sind aktuell mehrere Produktarten erkennbar. Für den klassischen Haushalt gibt es einen festen Ökostromtarif. Wer flexibler und marktnäher unterwegs sein will, kann einen dynamischen Tarif wählen, bei dem sich der Strompreis teilweise an den Börsenpreisen orientiert. Für spezielle Verbrauchseinrichtungen bietet das Stadtwerk außerdem Wärmestrom für Wärmepumpen sowie Wärmestrom für Speicherheizungen an.
Das ist ein brauchbares Portfolio. Der normale Haushalt bekommt einen überschaubaren Festpreis-Tarif. Technisch besser aufgestellte Kunden mit steuerbarem Verbrauch können sich den dynamischen Tarif anschauen. Besitzer von Wärmepumpe oder Speicherheizung finden ebenfalls passende Lösungen. Das ist kein revolutionäres Angebot, aber es ist deutlich mehr als der lieblose Standard vieler kleiner Anbieter.
Regional spielt das Stadtwerk genau die Rolle, die man von einem funktionierenden kommunalen Versorger erwartet. Es stellt sich klar als Anbieter für Rheda-Wiedenbrück dar, betont die Nähe zur Stadt und zu den Bürgern und verknüpft Energieversorgung mit lokalem Engagement. Das ist im Kern glaubwürdiger als die üblichen leeren Nähe-Parolen überregionaler Billigmarken.
Gleichzeitig darf man das nicht romantisieren. Regionalität ist nett, aber kein Freifahrtschein. Ein schlechter Tarif wird nicht besser, nur weil das Büro im Rathaus liegt. Die regionale Rolle schafft Vertrauen und Identität. Ob das für einen Vertragsabschluss reicht, entscheidet aber am Ende nur die Qualität des jeweiligen Stromprodukts.
Positiv fällt zuerst die vergleichsweise saubere Produktlogik auf. Es gibt nicht nur einen Standardtarif, sondern eine erkennbare Trennung zwischen Festpreis, dynamischem Tarif und speziellen Wärmestromlösungen. Das zeigt, dass der Anbieter die verschiedenen Kundensituationen ernst nimmt und nicht alles in dieselbe Schublade stopft.
Ebenso positiv ist die klare Ökostrom-Ausrichtung. Der Festtarif ist als 100 Prozent Ökostrom positioniert, der dynamische Tarif ebenfalls, und selbst beim Wärmestrom wird das Thema erneuerbare Energie nicht weggedrückt. Dazu kommt der regionale Hintergrund mit physischem Kundenbüro und greifbaren Kontaktwegen. Für viele Kunden ist genau diese Mischung aus lokaler Verankerung und moderner Tarifauswahl deutlich attraktiver als ein gesichtsloser Billiganbieter.
Beim Festpreistarif ist außerdem positiv, dass die Kündigungsfrist klar benannt wird und eine Preisgarantie kommuniziert wird. Solche Punkte sind keine Sensation, aber sie sind im Tarifvergleich wichtig, weil sie mehr über Alltagstauglichkeit sagen als jeder Werbeslogan.
Der größte Prüfpunkt ist der dynamische Tarif. Der Anbieter sagt selbst offen, dass dafür ein intelligentes Messsystem nötig ist, die Preise viertelstündlich schwanken können, monatlich abgerechnet wird und sowohl niedrige als auch hohe Börsenpreise direkt durchschlagen. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv steuern kann, sollte von so einem Tarif nicht träumen, sondern rechnen. Sonst wird aus angeblicher Modernität einfach nur ein unnötiges Risiko.
Auch beim Festpreistarif sollte man genau hinsehen. Die Preisgarantie ist laut Produktseite eingeschränkt. Das heißt in der Praxis: Nicht jeder Preisbestandteil ist automatisch auf ewig festgezurrt. Wer so etwas übersieht, vergleicht unsauber. Man muss also sauber lesen, welche Bestandteile abgesichert sind und welche nicht.
Bei Wärmestrom gilt dasselbe in technisch anderer Form. Wärmepumpen- und Speicherheizungstarife sind sinnvoll, aber nur bei passenden Voraussetzungen. Messkonzept, Zählerart, Netzbetreiber-Vorgaben und tatsächliches Verbrauchsverhalten müssen passen. Wer hier schlampig prüft, handelt nicht clever, sondern fahrlässig.
Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG macht im Gesamtbild einen ordentlichen Eindruck. Regional verankert, klar erreichbar, sichtbar auf Ökostrom ausgerichtet und mit mehr als nur einem einzigen Standardprodukt im Rennen. Das ist deutlich besser als der belanglose Tarifbrei vieler kleiner Versorger, die zwar von Nähe reden, aber produktseitig kaum etwas liefern.
Die Stärke des Anbieters liegt vor allem in der Kombination aus lokalem Stadtwerke-Profil und einem brauchbaren Stromportfolio mit Festpreis-, Dynamik- und Wärmestromoptionen. Die Schwäche liegt nicht im Auftritt, sondern wie üblich im Detail: Wer Preisgarantie, Kündigungsfrist, Messsystem und Tariflogik nicht sauber prüft, kann auch hier daneben greifen. Unterm Strich ist das ein Anbieter, den man ernsthaft prüfen kann. Blind abschließen sollte man trotzdem nicht.
Stand: 02.04.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.