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Stadtwerke Rastatt GmbH
Markgrafenstraße 7
76437 Rastatt
Stadtwerke Rastatt GmbH mit Sitz in Markgrafenstraße 7, 76437 Rastatt, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbieter: Stadtwerke Rastatt GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Rastatt
Adresse: Markgrafenstraße 7, 76437 Rastatt
Kundenzentrum: Markgrafenstraße 7, 76437 Rastatt
Handelsregister: Amtsgericht Mannheim
Handelsregisternummer: HRB 731257
Umsatzsteuer-ID: DE213372686
Geschäftsführer: Olaf Kaspryk
Aufsichtsratsvorsitzender: Raphael Knoth
Telefon: 07222 773-0
Fax: 07222 773-120
E-Mail: info@stadtwerke-rastatt.de
Vertrieb: 07222 773-333
Abrechnung und Service: 07222 773-222
24h-Störungsmeldung: 07222 773-111
Die Stadtwerke Rastatt GmbH ist ein kommunal geprägter Regionalversorger mit echter lokaler Präsenz. Das Unternehmen ist nicht nur Stromlieferant, sondern zugleich Netzbetreiber und grundzuständiger Messstellenbetreiber im eigenen Versorgungsgebiet. Damit steht hier kein austauschbarer Tarifverkäufer ohne Substanz, sondern ein Anbieter mit realer Infrastruktur im Hintergrund.
Im Strombereich ist das Angebot für Privatkunden klar aufgestellt. Neben der gesetzlichen Grundversorgung gibt es reguläre Ökostromtarife und einen dynamischen Tarif. Das wirkt nicht überladen, aber auch nicht lieblos. Für normale Haushalte reicht das Portfolio aus, ohne künstlich zehn fast identische Produkte zu erfinden.
Die Tarifstruktur ist übersichtlich. Sichtbar sind die gesetzliche Grundversorgung unter RASTATTStrom Basis sowie der dynamische Tarif RASTATTStrom Flex. Gleichzeitig kommunizieren die Stadtwerke, dass alle Tarife mit 100 Prozent Ökostrom geführt werden. Dazu kommt ein vergünstigter Nachtstromansatz für passende Verbrauchssituationen.
Das ist sachlich sinnvoll, weil damit ein klassischer Standardtarif und ein variables Börsenmodell sauber getrennt sind. Viele Anbieter machen genau das nicht und verkaufen nur denselben Tarif in anderer Verpackung. Hier ist die Linie klarer.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei den Stadtwerken Rastatt nicht nur Dekoration. Auf der offiziellen Stromseite wird ausdrücklich kommuniziert, dass alle Tarife mit Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien beliefert werden. Der Strom stammt laut Anbieter aus europäischen Wasser-, Windkraft- oder Solarenergieanlagen.
Zusätzlich verweisen die Stadtwerke auf eigene Anlagen, darunter zwei Wasserkraftanlagen in der Josefstraße und in Niederbühl sowie eigene Photovoltaikanlagen. Das gibt dem grünen Auftritt mehr Substanz als das übliche weichgespülte Marketing vieler Wettbewerber.
Man muss aber trotzdem sauber unterscheiden: Die Stromkennzeichnung 2025 auf Basis des Jahres 2024 zeigt im Gesamt-Unternehmensmix nicht 100 Prozent Ökostrom, sondern einen Mix mit 91,3 Prozent erneuerbaren Energien, 5,3 Prozent Kohle, 3,0 Prozent Erdgas und 0,3 Prozent sonstigen fossilen Energieträgern. Die Ökostromprodukte werden dagegen mit 0 g CO2 je kWh ausgewiesen. Wer Unternehmensmix und Tarifprodukt vermischt, analysiert schlampig.
Für Privatkunden sind vor allem RASTATTStrom Basis als Grundversorgung und RASTATTStrom Flex als dynamischer Tarif sichtbar. Die regulären Stromtarife werden insgesamt als Ökostromtarife positioniert. Zusätzlich werben die Stadtwerke mit vergünstigtem Nachtstrom für passende Verbrauchssituationen.
Das Angebot ist damit eher fokussiert als aufgeblasen. Für einen normalen Haushalt reicht das aus. Wer allerdings eine sehr feingliedrige Tarifwelt mit Bonusmodellen, Regionaltarifen oder Spezialprodukten für jede Kleinigkeit erwartet, bekommt hier weniger Auswahl als bei manchen größeren Versorgern.
Regional spielt der Anbieter eine starke Rolle. Die Stadtwerke Rastatt betreiben das Elektrizitätsnetz in Rastatt, sind im eigenen Netzgebiet Grundversorger und grundzuständiger Messstellenbetreiber. Das ist ein echter Unterschied zu reinen Vertriebsmarken, die nur Strom einkaufen und weiterverkaufen.
Zusätzlich betonen die Stadtwerke ihre regionale Verwurzelung und die Tatsache, dass Gewinne in der Region bleiben. Die Beteiligungen und die technische Infrastruktur zeigen, dass das nicht nur Gerede ist. Wer Wert auf lokale Ansprechpartner und ein greifbares Unternehmen legt, bekommt hier deutlich mehr Substanz als bei einem anonymen Discountanbieter.
Positiv fällt zuerst die klare Ökostromlinie auf. Wenn ein Anbieter nicht nur ein einzelnes Nischenprodukt grün färbt, sondern alle Tarife auf 100 Prozent erneuerbare Energien ausrichtet, ist das ein echter Unterschied.
Ebenfalls positiv ist die regionale Substanz. Netzbetrieb, Messstellenbetrieb, Kundenzentrum und lokaler Service sind echte Pluspunkte. Dazu kommen eigene Wasserkraft- und Photovoltaikanlagen, die den Anbieter glaubwürdiger machen.
Stark ist außerdem die Transparenz. Die Stadtwerke veröffentlichen Stromkennzeichnung, Tarifunterlagen und Informationen zum dynamischen Tarif offen. Das ist wichtig, weil ein Tarif nur dann ernst zu nehmen ist, wenn die Grundlagen nachvollziehbar sind.
Man sollte sich vom Stadtwerke-Image nicht einlullen lassen. Regional und kommunal heißt nicht automatisch bester Tarif. Entscheidend bleiben wie immer Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen, Preislogik und die Frage, ob das Produkt wirklich zum eigenen Verbrauch passt.
Besonders beim dynamischen Tarif RASTATTStrom Flex gilt: Das ist nichts für Bequeme. Der Tarif setzt bereits vor Vertragsabschluss ein intelligentes Messsystem voraus. Zusätzlich braucht man eine stabile Internetverbindung und idealerweise steuerbare Verbraucher wie Wallbox, Wärmepumpe oder Batteriespeicher. Wer das nicht hat, kauft schnell eher Komplexität als Nutzen.
Auch die Ökostrom-Ausrichtung sollte man sauber lesen. Die Tarifprodukte sind grün, der Gesamt-Unternehmensmix ist aber nicht identisch damit. Wer diese Ebenen durcheinanderwirft, bewertet den Anbieter falsch.
Die Stadtwerke Rastatt GmbH ist im Strombereich ein solider regionaler Anbieter mit echter Infrastrukturrolle, klarer Ökostrom-Ausrichtung und nachvollziehbarer Produktstruktur. Das ist kein Müllanbieter und auch keine leere Vertriebsmarke.
Besonders stark sind die kommunale Verankerung, der Netzbezug, die Offenheit bei der Stromkennzeichnung und die Tatsache, dass alle Tarife als Ökostromtarife geführt werden. Der Haken bleibt derselbe wie fast immer: Nicht den Namen kaufen, sondern den konkreten Tarif. Wer das sauber prüft, hat hier eine ernstzunehmende Option.
Stand: 08.04.2026
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