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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Stadtwerke Radevormwald GmbH

Stadtwerke Radevormwald GmbH
Am Gaswerk 13
42477 Radevormwald

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Stadtwerke Radevormwald GmbH mit Sitz in Am Gaswerk 13, 42477 Radevormwald, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stadtwerke Radevormwald GmbH

Stammdaten

Anbietername: Stadtwerke Radevormwald GmbH

Kurzbezeichnung: SWR.

Rechtsform: GmbH

Sitz: Radevormwald

Adresse: Am Gaswerk 13, 42477 Radevormwald

Registergericht: Amtsgericht Köln

Handelsregisternummer: HRB 38080

Geschäftsführer: Florian Weiskirch

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dietmar Busch

Telefon: 02195 9131-0

Fax: 02195 9131-40

E-Mail: info@s-w-r.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE198538514

Kostenlose Störungsnummer Strom, Gas oder Wasser: 0800 9131310

Kostenlose Notrufnummer bei Gasgeruch: 0800 9131312

Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 07:30 bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag 07:30 bis 12:00 Uhr

Termine außerhalb der Öffnungszeiten: nach Absprache

Versorgungsbereiche laut Unternehmensauftritt: Strom, Erdgas und Wasser

Weitere Leistungen laut Unternehmensauftritt: Photovoltaik, Elektromobilität, Wallboxen, Energieberatung und Energieausweise

Stromnetzgebiet laut technischer Beschreibung: Stadtgebiet Radevormwald sowie die Breckerfelder Ortsteile Schiffahrt, Niederklütingen und Oberklütingen

Grundversorger im Niederspannungsnetz laut Veröffentlichung: Stadtwerke Radevormwald GmbH

Zeitraum der veröffentlichten Grundversorgerfeststellung: 2024 bis 2026

Überblick

Die Stadtwerke Radevormwald GmbH ist ein klassischer regionaler Versorger mit echter lokaler Infrastruktur. Das ist keine austauschbare Strommarke, sondern ein Unternehmen mit Netzbezug, Störungsdienst, Vor-Ort-Service und kommunaler Nähe. Genau das ist im Alltag oft mehr wert als irgendein Dumpingtarif, der nur im ersten Vergleich hübsch aussieht.

Im Strombereich ist der Anbieter ordentlich aufgestellt. Sichtbar sind Grund- und Ersatzversorgung, ein günstigerer Sondertarif, ein eigener Ökostromtarif, ein dynamischer Tarif, Produkte für Hoch- und Niedertarif, Tarife für Wärmepumpen und steuerbare Verbrauchseinrichtungen sowie Lösungen für Wärmespeicherheizungen. Das ist keine dumme Einheitssoße, sondern eine brauchbare Trennung nach Nutzung.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist klarer als bei vielen Wettbewerbern. Für normale Haushalte und Gewerbekunden stehen vor allem die Grund- und Ersatzversorgung, SWR. Spar und SWR. Öko im Vordergrund. Dazu kommen Tarife mit Hoch- und Niedertarifregelung, der dynamische Stromtarif sowie Speziallösungen für Wärmepumpen, steuerbare Verbrauchseinrichtungen und Wärmespeicherheizungen.

Das ist sinnvoll, weil ein normaler Haushaltskunde, ein Kunde mit HT/NT-Zähler und ein Haushalt mit Wärmepumpe nun einmal nicht denselben Tarif brauchen. Viele Anbieter machen daraus absichtlich ein undurchsichtiges Chaos. Hier ist die Grundlogik noch nachvollziehbar.

Positiv ist außerdem, dass die dynamische Lösung klar getrennt von den klassischen Fest- oder Standardtarifen auftritt. So wird das moderne Spezialmodell nicht als allgemeiner Standardtarif verkauft, sondern als eigene Tarifart.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden und nicht bloß ein grüner Werbesatz. Mit SWR. Öko gibt es einen klar benannten Tarif, der laut Unternehmensauftritt Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien umfasst und in Deutschland erzeugt wird.

Zusätzlich fällt auf, dass im Bereich Wärmespeicherheizung auch regionale Ökostromvarianten öffentlich ausgewiesen werden. Das ist positiv, weil das Thema Ökostrom damit nicht nur auf einen einzigen Standardtarif begrenzt bleibt.

Man sollte aber sauber trennen: Nicht jeder öffentlich sichtbare Stromtarif ist automatisch derselbe wie SWR. Öko. Wer ausdrücklich Ökostrom will, sollte den passenden Tarif bewusst wählen und nicht blind vom Anbieterimage auf jedes Produkt schließen.

Stromangebote

SWR. Spar ist der klassische Sondertarif für Haushalte, Landwirtschaft, Gewerbe und ähnliche Verbrauchsarten. Er richtet sich an Kunden, die außerhalb der Grundversorgung eine reguläre Standardlösung suchen.

SWR. Öko ist das klar erkennbare Ökostromprodukt. Es eignet sich vor allem für Kunden, die eine regionale Betreuung wollen, aber zugleich bewusst auf einen erneuerbaren Stromtarif setzen möchten.

Hinzu kommen Tarife mit Hoch- und Niedertarifregelung für passende Zählerkonzepte. Dazu kommen Wärmepumpen- und Steuerbare-Verbrauchseinrichtungs-Tarife sowie gesonderte Wärmespeicherstromtarife. Für Kunden mit flexibler Nutzung gibt es außerdem einen dynamischen Stromtarif, der direkt an die EPEX-Börsenpreise gekoppelt ist.

Auch für Geschäftskunden sind eigene Stromlösungen vorgesehen. Das ist sinnvoll, weil gewerbliche Lastprofile oft nicht sauber in einen normalen Haushaltstarif passen.

Regionale Rolle

Die regionale Rolle ist einer der stärksten Punkte dieses Anbieters. Die SWR. betreibt das Stromnetz im eigenen Gebiet und ist dort nicht bloß Verkäufer, sondern Teil der technischen Versorgungsstruktur. Das hebt den Anbieter klar von reinen Vertriebsbuden ab.

Dazu kommen regionale Dienstleistungen wie Photovoltaik, Wallboxen, Energieberatung und E-Mobilität. Das zeigt, dass das Unternehmen Strom nicht nur als Rechnung versteht, sondern als Teil einer breiteren Energielogik.

Für Kunden in Radevormwald und im direkten Umfeld ist das ein echter Vorteil. Solange alles läuft, sehen viele Anbieter brauchbar aus. Interessant wird es erst bei Störungen, Messproblemen, Tarifwechseln oder technischen Rückfragen. Dann trennt sich meist der echte Versorger von der hübsch verpackten Hotline-Bude.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die saubere Trennung der Tarifarten auf. Standardstrom, Ökostrom, HT/NT, dynamischer Tarif, Wärmepumpe und Wärmespeicher werden nicht einfach in einen Topf geworfen.

Gut ist außerdem die klare regionale Verankerung mit Störungsnummer, Netzbezug und Vor-Ort-Service. Das schafft Vertrauen und ist praktisch mehr wert als viele Verbraucher erst merken, wenn etwas schiefläuft.

Stark ist auch, dass der dynamische Tarif offen mit Chancen und Risiken beschrieben wird. Das ist deutlich ehrlicher als das übliche Marketinggeschwätz, das nur Einsparungen verspricht und die Risiken unter den Teppich kehrt.

Auch der Ökostrombereich wirkt brauchbar, weil ein klar benannter Tarif vorhanden ist und darüber hinaus sogar im Wärmespeicherbereich regionale Ökostromvarianten angeboten werden.

Was man kritisch prüfen sollte

Der erste kritische Punkt ist der dynamische Tarif. Der klingt modern, ist aber nichts für Leute, die einfach nur hoffen, dass Technik schon irgendwie spart. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv in günstigere Zeiten verlagern kann, baut sich damit schnell mehr Risiko als Vorteil ein.

Der zweite Punkt ist die technische Voraussetzung. Für den dynamischen Tarif wird ein intelligentes Messsystem benötigt. Auch bei Wärmepumpen, Wärmespeicherheizungen und steuerbaren Verbrauchseinrichtungen entscheidet das konkrete Mess- und Anlagenkonzept. Wer das nicht prüft, schließt schnell den falschen Tarif ab.

Der dritte Punkt ist die Ökostromfrage. Die SWR. hat einen klaren Ökotarif, aber nicht jeder Tarif ist automatisch identisch damit. Wer echten Ökostrom will, muss bewusst den passenden Tarif wählen und nicht einfach den erstbesten Namen anklicken.

Der vierte Punkt ist die Grundversorgung. Sie ist verlässlich und flexibel, aber selten die wirtschaftlich beste Dauerlösung. Wer dort aus Bequemlichkeit hängen bleibt, sollte sich später nicht beschweren, wenn ein Sondertarif besser gepasst hätte.

Fazit

Die Stadtwerke Radevormwald GmbH ist als Stromanbieter kein Müll, sondern ein solider regionaler Versorger mit echter Infrastruktur, brauchbarer Tariftrennung und sichtbarer lokaler Präsenz. Das Unternehmen wirkt deutlich belastbarer als viele austauschbare Discountmarken.

Besonders stark ist der Anbieter für Kunden, die regionale Nähe, technische Erreichbarkeit und einen Versorger mit mehr als nur einem Standardtarif schätzen. Die Tarifwelt ist breit genug, um normale Haushalte, Ökostromkunden, HT/NT-Nutzer sowie technisch speziellere Fälle vernünftig abzudecken.

Kritisch prüfen sollte man vor allem die Spezialtarife. Dynamisch, Wärmepumpe oder Wärmespeicher klingt schnell schlau, ist aber nur dann schlau, wenn die eigene Technik und das eigene Verbrauchsverhalten auch wirklich dazu passen. Wer das sauber trennt, bekommt hier einen ernstzunehmenden Regionalversorger statt irgendeiner Strombude mit hübscher Fassade.

Stand: 13.04.2026

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