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Stadtwerke Neumarkt in der Oberpfalz
Ingolstädter Straße 18
92318 Neumarkt i.d.Opf.
Stadtwerke Neumarkt in der Oberpfalz mit Sitz in Ingolstädter Straße 18, 92318 Neumarkt i.d.Opf., gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Neumarkt i.d.OPf. Energie GmbH
Kurzbezeichnung: Stadtwerke Neumarkt
Rechtsform: GmbH
Sitz: Neumarkt i.d.OPf.
Adresse: Ingolstädter Straße 18, 92318 Neumarkt i.d.OPf.
Postanschrift: Postfach 1525, 92305 Neumarkt i.d.OPf.
Registergericht: Nürnberg
Handelsregisternummer: HRB 34309
Geschäftsführer: Dipl.-Ökonom Dominique Kinzkofer
Telefon Kundenservice: 09181 239-222
Fax: 09181 239-202
E-Mail: service@swneumarkt.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE313293687
Störungshotline: 09181 239-111
Öffnungszeiten Kundencenter: Montag bis Mittwoch 07:00 bis 16:30 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter: Donnerstag 07:00 bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter: Freitag 07:00 bis 12:00 Uhr
Versorgungsbereiche laut Unternehmensauftritt: Strom, Erdgas, Wasser, Wärme, Glasfaser sowie weitere kommunale Dienstleistungen
Unternehmenscharakter laut Eigenbeschreibung: modernes und expandierendes Querverbundunternehmen der Stadt Neumarkt
Die Stadtwerke Neumarkt ist kein kleiner Nischenversorger und auch keine billige Tarifhülle ohne Substanz. Das Unternehmen ist ein kommunal geprägter Regionalversorger mit breiter Infrastruktur und sichtbar starkem Bezug zur Stadt Neumarkt und zur Region. Genau das ist ein echter Unterschied zu vielen austauschbaren Strommarken, die nur online hübsch aussehen und bei Problemen nichts als Hotline-Warteschleifen liefern.
Im Strombereich ist das Angebot ordentlich aufgestellt. Es gibt klassische Haushaltsstromtarife, einen Ökostromtarif, ein Sonderprodukt für Ehrenamtliche aus Feuerwehr, THW und BRK, einen halbdynamischen Tarif, einen echten dynamischen Tarif, Wärmepumpenstrom, Klima-Auto-Strom sowie Grund- und Ersatzversorgung. Das ist kein zusammengewürfelter Produktfriedhof, sondern eine klar segmentierte Tarifwelt.
Wer einen Anbieter sucht, der regionale Nähe, Kundencenter vor Ort und mehrere sinnvolle Strommodelle verbindet, ist hier grundsätzlich nicht falsch. Wer nur den letzten Dumping-Cent jagt, muss dagegen nüchtern prüfen, ob ein kommunaler Anbieter überhaupt zur eigenen Strategie passt.
Die Tarifstruktur ist breit und zugleich nachvollziehbar. Für normale Haushalte gibt es mit Jura-Privatstrom ein klassisches Standardprodukt. Mit Jura-Privatstrom Klima wird ein eigener Ökostromtarif angeboten. Dazu kommt mit Jura-Privatstrom Florian ein Sondertarif für Mitglieder von Feuerwehr, THW und BRK. Das ist ungewöhnlich und zeigt, dass die Stadtwerke nicht einfach nur generische Tarifnamen in den Markt kippen.
Hinzu kommen mit PulsPower und PulsPower Flex zwei Tarife, die sich stärker an der Marktentwicklung orientieren. PulsPower ist ein halbdynamischer Tarif, bei dem sich der Arbeitspreis monatlich am durchschnittlichen Spotmarktpreis des Vormonats orientiert. PulsPower Flex geht einen Schritt weiter und ist als dynamischer Tarif aufgebaut, bei dem Preisbewegungen deutlich direkter weitergegeben werden.
Ergänzt wird das Ganze durch Wärmepumpenstrom, Klima-Auto-Strom und die gesetzliche Grund- und Ersatzversorgung. Unterm Strich ist die Tarifstruktur also kein Müll, sondern inhaltlich sauber auf verschiedene Nutzungssituationen verteilt.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist hier mehr als nur grünes Etikett. Der Tarif Jura-Privatstrom Klima wird ausdrücklich als Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien beschrieben. Genannt werden europäische Wasser-, Windkraft- und Solaranlagen. Zusätzlich wird betont, dass für jede abgegebene Kilowattstunde ein Anteil in den Ausbau erneuerbarer Energien oder in Klimaschutzprojekte investiert wird, vorzugsweise in der Region.
Auch der Sondertarif Jura-Privatstrom Florian wird mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien beworben. Klima-Auto-Strom ist ebenfalls klar als umweltfreundlicher Ladestrom für Haushalte mit Wallbox positioniert. Damit ist die grüne Linie im Tarifportfolio sichtbar und nicht nur ein einmalig platziertes Feigenblatt.
Trotzdem gilt wie immer: Nur weil ein Anbieter mehrere grüne Produkte hat, ist nicht automatisch jeder Stromtarif grün. Wer gezielt Ökostrom will, muss den konkreten Tarif wählen und nicht einfach blind vom Anbieterimage auf jedes Produkt schließen.
Jura-Privatstrom ist der klassische Haushaltsstromtarif für Kunden, die eine preisgünstigere Alternative zur Grundversorgung suchen. Positiv ist hier die klare Kommunikation mit flexibler Vertragslaufzeit und monatlicher Kündigungsfrist. Das ist für viele Haushalte deutlich brauchbarer als Tarife mit unnötig starren Bindungen.
Jura-Privatstrom Klima richtet sich an Kunden, die bewusst einen Ökostromtarif wollen. Jura-Privatstrom Florian ist ein spezielles Angebot für Ehrenamtliche in Feuerwehr, THW und BRK. Solche Tarife sind nicht lebensverändernd, aber sie zeigen, dass der Anbieter Zielgruppen nicht komplett ignoriert.
PulsPower ist der halbdynamische Einstieg in den Strommarkt. Der Arbeitspreis wird monatlich an den durchschnittlichen Spotmarktpreis des Vormonats angepasst. PulsPower Flex ist der echte dynamische Tarif. Dafür ist ein intelligentes Messsystem notwendig. Zusätzlich gibt es Klima-Auto-Strom für Haushalte mit Wallbox und einen extra günstigen Tarif für Wärmepumpen. Abgerundet wird das Ganze durch die Grund- und Ersatzversorgung.
Die regionale Rolle der Stadtwerke Neumarkt ist stark. Laut Unternehmensauftritt versorgt das Unternehmen über 40.000 Einwohner im Stadtgebiet und in der Region mit Produkten und Dienstleistungen. Dazu gehören nicht nur Strom und Erdgas, sondern auch Wasser, Wärme, Glasfaser sowie weitere kommunale Aufgaben. Das ist echte lokale Infrastruktur und nicht bloß Tarifvertrieb.
Gerade im Strommarkt ist das ein Vorteil, den viele erst verstehen, wenn irgendwo etwas schiefläuft. Solange alles läuft, sieht fast jeder Anbieter akzeptabel aus. Spannend wird es bei Umzug, Störung, Zählerproblemen oder Vertragsfragen. Dann ist ein real erreichbarer Regionalversorger meist deutlich mehr wert als ein billiger Onlineanbieter mit hübscher Startseite und mieser Abwicklung.
Die Stadtwerke Neumarkt wirkt deshalb insgesamt wie ein Anbieter mit Substanz. Nicht perfekt, nicht automatisch der billigste, aber klar mit regionalem Fundament.
Positiv ist zuerst die klare Produktlogik. Standardstrom, Ökostrom, Ehrenamtstarif, halbdynamischer Tarif, dynamischer Tarif, Wärmepumpenstrom und Ladestrom für E-Mobilität sind sauber voneinander getrennt. Das verhindert einen Teil des üblichen Tarifchaos, das viele Anbieter absichtlich erzeugen.
Gut ist außerdem die regionale Verankerung mit Kundencenter, Kundenservice und echter Infrastruktur im Hintergrund. Wer keine Lust auf anonyme Strombuden hat, bekommt hier deutlich mehr Handfestigkeit.
Stark ist auch die Ökostrom-Schiene. Jura-Privatstrom Klima und weitere grüne Produkte sind klar sichtbar im Portfolio verankert. Dazu kommt die Verbindung zu regionalen Klimaschutzprojekten. Das ist zumindest inhaltlich deutlich solider als das übliche grüne Marketing-Geschwurbel vieler Wettbewerber.
Ein weiterer Pluspunkt ist die flexible Vertragsgestaltung bei den klassischen Privatstromtarifen mit monatlicher Kündigungsfrist. Das ist verbraucherfreundlicher als starre Konstruktionen, die Kunden unnötig festhalten.
Der erste kritische Punkt sind die dynamischen und halbdynamischen Tarife. Viele Verbraucher lesen so etwas und fantasieren sofort von automatischen Einsparungen. Das ist oft Unsinn. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv steuern kann oder keine Lust hat, sich damit zu beschäftigen, sollte von solchen Modellen lieber die Finger lassen oder sie sehr nüchtern prüfen.
PulsPower Flex setzt ein intelligentes Messsystem voraus. Fehlt diese technische Grundlage, ist der Tarif für den normalen Haushalt erst einmal keine echte Option. Auch PulsPower als halbdynamischer Tarif bringt zwar mehr Marktnähe, aber eben auch mehr Schwankung. Wer Planbarkeit will, ist mit einem klassischen Tarif oft besser bedient.
Auch die Grundversorgung sollte man nicht romantisieren. Sie ist verlässlich, aber in aller Regel keine clevere Dauerlösung. Die Stadtwerke selbst weist darauf hin, dass Kunden außerhalb der Grundversorgung günstigere Preise haben können. Wer also aus Bequemlichkeit in der Grundversorgung hängen bleibt, verschenkt unter Umständen Geld.
Bei Spezialtarifen wie Klima-Auto-Strom oder Wärmepumpenstrom gilt außerdem: Nur weil der Tarif technisch gut klingt, passt er noch lange nicht automatisch zum Haushalt. Entscheidend sind Zählerkonzept, Verbrauchsprofil, vorhandene Technik und die tatsächlichen Vertragsbedingungen.
Die Stadtwerke Neumarkt in der Oberpfalz ist als Stromanbieter insgesamt solide, breit aufgestellt und regional klar verankert. Das ist kein Tarifschrott und keine Luftnummer. Der Anbieter hat ein ernstzunehmendes Produktportfolio, ein kommunales Fundament und mehrere sinnvolle Strommodelle für unterschiedliche Kundengruppen.
Besonders stark ist der Anbieter für Haushalte, die regionale Nähe, persönliche Erreichbarkeit und eine vernünftig aufgebaute Tarifwelt schätzen. Die Kombination aus Standardstrom, Ökostrom, Wärmepumpenstrom, E-Mobilitätsangeboten und marktnäheren Tarifen ist inhaltlich gut aufgestellt.
Kritisch prüfen sollte man vor allem die Spezialtarife. Dynamisch klingt modern, ist aber nicht automatisch klug. Wer das sauber trennt und nicht auf Marketingwörter hereinfällt, bekommt mit den Stadtwerken Neumarkt einen durchaus brauchbaren Regionalversorger mit Substanz.
Stand: 13.04.2026
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