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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Stadtwerke Mühlacker GmbH

Stadtwerke Mühlacker GmbH
Danzigerstraße 13
75417 Mühlacker

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Stadtwerke Mühlacker GmbH mit Sitz in Danzigerstraße 13, 75417 Mühlacker, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbieter: Stadtwerke Mühlacker GmbH

Rechtsform: GmbH

Sitz: Mühlacker

Adresse: Danziger Straße 17, 75417 Mühlacker

Handelsregister: Amtsgericht Mannheim

Handelsregisternummer: HRB 510151

Umsatzsteuer-ID: DE 144523632

Geschäftsführer: Roland Jans

Aufsichtsratsvorsitzender: Oberbürgermeister Stephan Retter

Telefon: 07041 8765-0

Fax: 07041 8765-43

E-Mail: swm@stadtwerke-muehlacker.de

Kostenlose Servicenummer für Kundenanliegen: 0800 876-5555

Kundencenter E-Mail: kundencenter@stadtwerke-muehlacker.de

Entstörungsdienst allgemein: 07041 876565

Gasstörung: 07041 876566

Zuständige Aufsichtsbehörde: Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg

Überblick

Die Stadtwerke Mühlacker GmbH ist ein kommunal geprägter Regionalversorger mit echter lokaler Substanz. Das Unternehmen liefert nicht nur Energie und Trinkwasser, sondern ist auch in weiteren Infrastrukturthemen der Stadt aktiv. Damit steht hier kein beliebiger Tarifverkäufer ohne Fundament, sondern ein Anbieter mit greifbarer Präsenz und regionaler Verantwortung.

Im Strombereich ist das Angebot sinnvoll aufgebaut. Es gibt die gesetzliche Grund- und Ersatzversorgung, reguläre Haushaltsstromtarife, einen dynamischen Tarif, Wärmestrom für verschiedene Anwendungsfälle und mit enzSTROM eine zusätzliche grüne Tarifergänzung mit lokalem Umweltbezug. Das ist mehr als bloß umetikettierter Standardkram.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist klar gegliedert. Neben der Grund- und Ersatzversorgung bietet der Anbieter reguläre BEST-Stromtarife für Haushalte, Wärmestromtarife für Wärmepumpen und Speicherheizungen sowie einen dynamischen Stromtarif an. Zusätzlich kann enzSTROM als ergänzende Ökostrom-Variante gewählt werden.

Positiv ist, dass die Modelle nicht alle in einen Einheitsvertrag gepresst werden. Ein normaler Haushalt, ein Haushalt mit Wärmepumpe und ein Kunde mit Interesse an dynamischen Börsenpreisen haben unterschiedliche Anforderungen. Genau daran scheitern viele schwache Anbieter.

Die Grundversorgung bleibt vergleichsweise flexibel. Wer sich später für einen anderen Tarif oder Lieferanten entscheidet, kann laut Anbieter mit einer Frist von 14 Tagen wechseln. Das ist verbraucherfreundlicher als unnötig verklebte Vertragsmodelle.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar und nicht nur Marketingdeko. Die Stadtwerke Mühlacker haben nach eigener Darstellung die gesamte Stromlieferung an Haushaltskunden bereits zum 01.01.2021 auf 100 Prozent Ökostrom umgestellt.

Zusätzlich gibt es mit enzSTROM eine grüne Tarifergänzung, die mit 100 Prozent Wasserkraft beworben wird und laut Anbieter TÜV-zertifiziert ist. Der Mehrbetrag aus enzSTROM wird nach Unternehmensangaben vollständig in lokale Umweltprojekte investiert. Das ist substanzieller als das übliche grüne Geschwätz vieler Wettbewerber.

Trotzdem muss man sauber denken. Die Stromkennzeichnung 2024 zeigt, dass der Unternehmensmix insgesamt nicht identisch mit dem grünen Produktmix ist. Der ausgewiesene Produktmix der Grünstromprodukte besteht vollständig aus erneuerbaren Energien, während der Unternehmensmix weiterhin fossile Anteile enthält. Wer das durcheinanderwirft, analysiert schlampig.

Stromangebote

Für Privatkunden sind aktuell die Grundversorgung, reguläre Haushaltsstromtarife, Wärmestromtarife für Wärmepumpen und Speicherheizungen, der dynamische Tarif sowie die enzSTROM-Ergänzung erkennbar.

Das ist inhaltlich sinnvoll. Standardhaushalte bekommen einen normalen Stromtarif, Haushalte mit Heizstrombedarf eine gesonderte Lösung und flexible Kunden ein variables Modell. Genau so sollte ein Regionalversorger arbeiten und nicht alles mit einem einzigen Tarif erschlagen.

Regionale Rolle

Regional spielt der Anbieter eine starke Rolle. Die Stadtwerke Mühlacker übernehmen als zuständiger Netzbetreiber zentrale Aufgaben bei Strom, Erdgas, Fernwärme, Wasser, Lichtwellenleiter und Straßenbeleuchtung. Das ist ein echter Unterschied zu reinen Vertriebsmarken.

Hinzu kommt die breitere Infrastrukturrolle. Die Stadtwerke sind laut Unternehmensdarstellung auch im Bäderbetrieb und im Stadtverkehr aktiv. Für Stromkunden ist das relevant, weil hinter dem Tarif ein Unternehmen mit lokaler Verantwortung und echter technischer Basis steht.

Auch beim Ausbau regenerativer und dezentraler Erzeugung ist der regionale Anspruch sichtbar. Das Unternehmen betont den Fokus auf erneuerbare Energien und eine ökologische Versorgung der Region.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die klare Ökostromlinie im Haushaltskundensegment auf. Wer als Haushalt ohnehin mit grünem Strom beliefert wird, bekommt mehr als das übliche halbgrüne Marketing vieler Anbieter.

Stark ist außerdem die Ergänzung enzSTROM. Wer nicht nur grünen Strom beziehen, sondern zusätzlich regionale Umweltprojekte finanzieren will, bekommt hier ein klar positioniertes Zusatzmodell.

Ebenfalls positiv ist die Tariflogik. Grundversorgung, Standardtarif, Wärmestrom und dynamischer Tarif sind sauber getrennt. Dazu kommt der Vorteil eines echten lokalen Versorgers mit Kundencenter, Service und Netzkompetenz.

Was man kritisch prüfen sollte

Man sollte sich vom Stadtwerke-Image nicht einlullen lassen. Auch hier gilt: Nicht den Namen kaufen, sondern den Vertrag. Grundversorgung ist bequem, aber nicht automatisch der beste Tarif für jeden Haushalt.

Beim dynamischen Tarif gilt dasselbe wie fast immer: Das klingt modern, ist aber nichts für bequeme Kunden. Laut Anbieter braucht es ein intelligentes Messsystem. Außerdem muss man den Verbrauch aktiv in günstigere Stunden verschieben können. Wer das nicht kann, kauft eher Komplexität als Vorteil.

Auch bei Wärmestromtarifen muss die technische Konstellation sauber passen. Wärmepumpe, Speicherheizung und Messkonzept müssen zum Tarifmodell passen. Sonst ist der Vertrag schlicht der falsche.

Und noch ein Punkt: Der grüne Haushaltsstrom und enzSTROM sind nicht dasselbe wie der gesamte Unternehmensmix. Wer pauschal behauptet, die komplette Stromwelt des Unternehmens sei identisch grün, macht eine schlechte Analyse.

Fazit

Die Stadtwerke Mühlacker GmbH ist im Strombereich ein solider regionaler Anbieter mit echter kommunaler Substanz, sinnvoller Tarifstruktur und klar erkennbarer Ökostrom-Ausrichtung für Haushaltskunden. Das ist kein Müllanbieter und auch keine leere Vertriebshülle.

Besonders stark sind die regionale Verankerung, die Netzrolle, die 100-Prozent-Ökostrom-Linie für Haushaltskunden und die zusätzliche enzSTROM-Option mit lokalem Umweltbezug. Der Haken bleibt wie fast immer derselbe: Nicht das Image kaufen, sondern den konkreten Tarif. Wer das sauber prüft, hat hier eine ernstzunehmende Option.

Stand: 09.04.2026

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