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Stadtwerke Lichtenfels
Eichenweg 15
96215 Lichtenfels
Stadtwerke Lichtenfels mit Sitz in Eichenweg 15, 96215 Lichtenfels, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Lichtenfels
Rechtsform: Eigenbetrieb der Stadt Lichtenfels
Sitz: Lichtenfels
Adresse: Eichenweg 15, 96215 Lichtenfels
Postanschrift: Postfach 15 29, 96205 Lichtenfels
Handelsregister: HRA 4026
Registergericht: Amtsgericht Coburg
Werkleiter: Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Weiß
Kaufmännische Leiterin: Julia Trütschel
Telefon: 09571 9552-0
Fax: 09571 9552-52
E-Mail: info@stadtwerke-lichtenfels.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE166376458
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 13:00 bis 16:00 Uhr
Bereitschaftsdienst: 24 Stunden erreichbar
Telefon Bereitschaftsdienst: 09571 9552-0
Versorgungsbereiche laut Unternehmensauftritt: Strom, Erdgas, Trinkwasser und Mobilitätsangebote
Die Stadtwerke Lichtenfels ist ein klassischer kommunaler Regionalversorger. Das ist keine anonyme Strommarke, sondern ein Eigenbetrieb der Stadt mit echter lokaler Verankerung, persönlicher Erreichbarkeit und klarer Präsenz vor Ort. Genau das ist im Alltag oft mehr wert als irgendein Billigtarif mit hübscher Startseite und schwacher Abwicklung.
Im Strombereich wirkt der Auftritt bewusst bodenständig. Statt künstlich aufgeblasener Tarifwelten gibt es eine überschaubare Struktur für normale Haushalte, größere Verbräuche, Gewerbe und Heizstrom. Das ist nicht spektakulär, aber deutlich brauchbarer als der übliche Tarifmüll vieler Wettbewerber.
Die Tarifstruktur ist klar und relativ einfach. Für Haushaltsstrom werden öffentlich vor allem zwei Haupttarife unterschieden: Körbla.Strom für kleinere Verbräuche und Korb.Strom für höhere Verbräuche. Dazu kommt Korb.Strom Gewerbe für gewerbliche und industrielle Anforderungen.
Zusätzlich gibt es mit Korb.Strom Heizen einen eigenen Bereich für Heizstrom. Dabei wird nicht einfach alles über einen Kamm geschoren, sondern zwischen gemeinsamer und getrennter Messung sowie zwischen Ein- und Doppeltarifzähler unterschieden. Genau so muss man das machen. Alles andere wäre fachlich schlampig.
Auffällig ist, dass die Stadtwerke Lichtenfels auf eine eher klassische Tariflogik setzt. Ein öffentlich stark vermarkteter dynamischer Stromtarif springt derzeit nicht ins Auge. Das ist weder modern noch aufregend, aber immerhin ehrlich und nachvollziehbar.
Die Ökostrom-Ausrichtung wird öffentlich nicht mit maximalem Marketingdruck verkauft. Ein separat groß herausgestellter Ökostromtarif springt auf der Stromseite nicht direkt ins Auge. Das ist der erste Punkt, den man klar sagen muss.
Gleichzeitig ist die Stromkennzeichnung interessant. Für den veröffentlichten Stadtwerkemix werden null Gramm CO2 pro Kilowattstunde und null Gramm radioaktiver Abfall ausgewiesen. Das spricht zumindest auf dem Papier für eine sehr klimafreundliche beziehungsweise entsprechend bilanziell ausgerichtete Beschaffung.
Unterm Strich heißt das: Die ökologische Linie wirkt vorhanden, aber sie wird öffentlich eher über Stromkennzeichnung und Mixdarstellung transportiert als über einen laut beworbenen Premium-Ökotarif. Wer darauf besonderen Wert legt, sollte sauber in die Unterlagen schauen und sich nicht mit Schlagworten abspeisen lassen.
Körbla.Strom ist für kleinere Haushaltsverbräuche gedacht. Korb.Strom richtet sich an Haushalte mit höherem Jahresverbrauch. Korb.Strom Gewerbe ist für gewerbliche und industrielle Kunden vorgesehen.
Im Heizstrombereich ist Korb.Strom Heizen das zentrale Produkt. Das Angebot ist nicht bloß ein umbenannter Standardtarif, sondern klar auf Heizungsanwendungen zugeschnitten. Technisch wird sauber unterschieden, ob gemeinsame oder getrennte Messung vorliegt und ob ein Ein- oder Doppeltarifzähler genutzt wird.
Zusätzlich fällt auf, dass neue Stromkunden eine 10-Euro-LIF-Card erhalten. Das ist kein riesiger Vorteil, aber immerhin ein konkreter lokaler Zusatznutzen statt bloß leerem Werbegerede.
Die regionale Rolle der Stadtwerke Lichtenfels ist stark. Als Eigenbetrieb der Stadt ist der Anbieter kein externer Tarifvermarkter, sondern Teil der kommunalen Infrastruktur. Das schafft ein anderes Maß an Verlässlichkeit und regionaler Bindung als bei vielen reinen Onlineanbietern.
Auch der öffentliche Auftritt zeigt, dass die Stadtwerke nicht nur Strom verkaufen, sondern in Lichtenfels insgesamt als lokaler Versorger und Dienstleister auftreten. Genau dieser lokale Bezug ist für viele Kunden ein echter Vorteil, vor allem wenn es um Erreichbarkeit, Service oder praktische Fragen rund um Anschluss, Abrechnung und Versorgung geht.
Positiv fällt zuerst die klare Tariflogik auf. Kleine Verbräuche, größere Verbräuche, Gewerbe und Heizen sind sauber getrennt. Das ist deutlich besser als der übliche Tarifzirkus vieler Wettbewerber.
Gut ist außerdem die starke regionale Verankerung. Eigenbetrieb der Stadt, feste Öffnungszeiten, 24-Stunden-Bereitschaftsdienst und persönliche Erreichbarkeit schaffen Vertrauen und machen den Anbieter greifbar.
Stark ist auch, dass der Heizstrombereich nicht stümperhaft behandelt wird. Die Unterscheidung zwischen gemeinsamer und getrennter Messung zeigt, dass man wenigstens die technische Realität ernst nimmt.
Zusätzlich ist der öffentliche Auftritt insgesamt angenehm unaufgeregt. Weniger Marketing-Show heißt oft mehr Substanz. Das ist hier eher ein Pluspunkt als ein Nachteil.
Der erste kritische Punkt ist die öffentliche Ökostrom-Kommunikation. Die Stromkennzeichnung wirkt ökologisch stark, aber ein klar separat beworbener Ökostromtarif steht öffentlich nicht im Vordergrund. Wer genau darauf Wert legt, sollte nicht raten, sondern sauber prüfen.
Der zweite Punkt ist die eher begrenzte Tarifbreite. Wer dynamische Modelle, viele digitale Spezialprodukte oder einen großen Tarifbaukasten sucht, bekommt hier öffentlich eher eine klassische als eine moderne Produktwelt.
Der dritte Punkt betrifft den Heizstrom. Solche Tarife sind nur dann sinnvoll, wenn Messkonzept und Technik wirklich passen. Wer das blind auswählt, baut sich den Fehler selbst.
Der vierte Punkt ist die Verbrauchsgrenze zwischen Körbla.Strom und Korb.Strom. Die Tariflogik ist zwar einfach, aber genau deshalb sollte man prüfen, ob die eigene Verbrauchssituation sauber eingeordnet ist.
Die Stadtwerke Lichtenfels ist als Stromanbieter kein Müll, sondern ein solider kommunaler Regionalversorger mit echter lokaler Substanz. Die Stärke liegt nicht in maximaler Tarifvielfalt, sondern in regionaler Nähe, verständlicher Tarifstruktur und einer insgesamt bodenständigen Aufstellung.
Besonders stark ist der Anbieter für Kunden, die einen greifbaren Versorger mit klassischem Aufbau statt irgendeiner anonymen Strommarke suchen. Haushaltsstrom, Gewerbestrom und Heizstrom sind sauber getrennt, und der lokale Service wirkt belastbar.
Kritisch prüfen sollte man vor allem die genaue Tarifpassung und die Frage, wie die ökologische Ausrichtung im konkret gewählten Produkt ausgestaltet ist. Wer das sauber trennt, bekommt hier keinen Blender, sondern einen brauchbaren Regionalversorger.
Stand: 13.04.2026
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