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Stadtwerke Hünfeld GmbH
Lindenstraße 8
36088 Hünfeld
Stadtwerke Hünfeld GmbH mit Sitz in Lindenstraße 8, 36088 Hünfeld, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stadtwerke Hünfeld GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Hünfeld
Adresse: Lindenstraße 8, 36088 Hünfeld
Telefon: 06652 180-201
Telefax: 06652 180-219
E-Mail: info@stadtwerke-huenfeld.de
Kundenzentrum: 0800 48 36 200
Kundenzentrum alternativ: 06652 180-220
Vertrieb E-Mail: vertrieb@stadtwerke-huenfeld.de
Geschäftsführer: MBA B. Eng. Manuel Gollbach
Aufsichtsratsvorsitzender: Bürgermeister Benjamin Tschesnok
Registergericht: Amtsgericht Fulda
Handelsregister: HRB 3203
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE112404501
Unternehmenscharakter: kommunaler Regionalversorger
Tätigkeitsbereiche: Strom, Gas, Wasser sowie weitere kommunale Dienstleistungen
Grundversorger Strom im eigenen Netzgebiet: Ja
Regionale Ausrichtung: Hünfeld und Umgebung
Die Stadtwerke Hünfeld GmbH ist kein austauschbarer Online-Tarifverkäufer, sondern ein kommunal geprägter Regionalversorger mit fester Verankerung vor Ort. Genau das ist der Kern: Hier steht ein Unternehmen mit Kundenzentrum, Netzbezug und regionaler Verantwortung dahinter. Das ist für viele Kunden wertvoller als irgendein aggressiver Locktarif, der nur auf dem Papier glänzt.
Im Strombereich wirkt der Anbieter solide und strukturiert. Die Stadtwerke decken klassische Haushalts- und Gewerbetarife, Wärmetarife sowie Elektromobilität ab. Zusätzlich betreiben sie eigene Aktivitäten rund um Photovoltaik und Speicher. Das ist kein spektakulärer Sonderfall, aber ein brauchbares Gesamtbild. Man sollte trotzdem sauber bleiben: Regional heißt nicht automatisch bester Vertrag.
Die Tarifstruktur ist nachvollziehbar aufgebaut. Für Privatkunden sind vor allem Selekt Plus Haushalt, Selekt Plus Single und Selekt Plus Öko sichtbar. Für Geschäftskunden gibt es Selekt Plus Gewerbe. Ergänzt wird das Ganze durch Grund- und Ersatzversorgung, Wärmespeichertarife, Wärmepumpentarife und gesonderte Elektromobilitätstarife.
Das ist vernünftig, weil nicht jeder Kunde in denselben Standardvertrag gepresst wird. Normale Haushalte, Single-Haushalte, Gewerbekunden, Wärmekunden und E-Auto-Nutzer haben unterschiedliche Anforderungen. Genau dafür braucht es unterschiedliche Tariflogiken. Alles andere wäre billiger Einheitsbrei.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist seit 2026 ein echter Schwerpunkt. Die Stadtwerke Hünfeld haben offiziell kommuniziert, dass ab 2026 alle Tarifkunden für mindestens fünf Jahre vollständig mit Ökostrom beliefert werden. Das ist deutlich stärker als ein einzelner grüner Nischentarif, der irgendwo im Tarifdschungel versteckt wird.
Zusätzlich gab es schon vorher mit Selekt Plus Öko einen Tarif, der ausschließlich Strom aus regenerativen Energien bietet. Laut Unternehmensdarstellung stammt dieser Tarif zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Das ist ein klarer Pluspunkt. Aber man sollte sich nicht selbst belügen: Auch 100 Prozent Ökostrom ersetzt keine Prüfung von Laufzeit, Kündigung, Preislogik und technischer Eignung.
Für klassische Haushaltskunden stehen mit Selekt Plus Haushalt und Selekt Plus Single zwei klar erkennbare Wahltarife zur Verfügung. Für Gewerbekunden gibt es mit Selekt Plus Gewerbe ein eigenes Produkt. Daneben bleibt die Grundversorgung als gesetzliches Sicherheitsnetz bestehen. Wer ohne aktiven Sondervertrag versorgt wird, landet dort.
Für spezielle Anwendungsfälle ist das Angebot ebenfalls brauchbar. Im Wärmebereich werden Wärmespeichertarife und Wärmepumpentarife geführt. Im Bereich Elektromobilität bietet der Anbieter zwei eigene Modelle an: Selekt Plus Öko und Elektromobil mit Ökostrom. Das ist sinnvoll, weil Wallbox, Wärmepumpe und normaler Haushaltsverbrauch eben nicht dieselbe Tariflogik brauchen.
Regional spielt die Stadtwerke Hünfeld GmbH eine klare Rolle als örtlicher Versorger mit kommunalem Hintergrund. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als regionalen Energieversorger für Hünfeld und Umgebung. Gleichzeitig geht das Profil über reinen Energievertrieb hinaus. Zu den kommunalen Leistungen zählen zusätzlich Wasser, Verkehr und Bäder. Das macht den Anbieter vor Ort relevanter als irgendeine Vertriebsmarke ohne echte Funktion.
Hinzu kommen eigene Aktivitäten im Bereich Energieerzeugung und Photovoltaik. Mit Angeboten rund um Dach-PV und Speicher zeigt das Unternehmen, dass es nicht nur Strom verkauft, sondern sich auch an der regionalen Energiewende beteiligt. Das ist kein Garant für den besten Tarif, aber es ist mehr Substanz als bei vielen Vergleichsportal-Anbietern.
Positiv fällt zuerst die klare kommunale Verankerung auf. Zweitens ist die Tarifwelt breit genug, um Haushalte, Gewerbe, Wärmekunden und E-Mobilität nicht stumpf in ein einziges Produkt zu pressen. Drittens ist die Ökostrom-Ausrichtung ab 2026 nicht nur Marketingdeko, sondern ein echter strategischer Schritt.
Ebenfalls positiv ist, dass der Anbieter regionale Energieprojekte sichtbar mitdenkt. Photovoltaik, Speicher und E-Mobilität werden nicht nur als Schlagworte benutzt, sondern als echte Angebotsfelder geführt. Das wirkt belastbarer als bei Anbietern, die nur mit bunten Nachhaltigkeitssprüchen jonglieren.
Der größte Fehler wäre, aus Regionalität und Ökostrom automatisch auf den besten Vertrag zu schließen. Das ist Unsinn. Auch ein sauber aufgestellter kommunaler Anbieter kann im Einzelfall nur Mittelmaß sein. Deshalb müssen Laufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie und Verlängerungslogik sauber geprüft werden.
Besonders bei Wärmetarifen und Elektromobilitätstarifen sollte niemand blind abschließen. Solche Modelle setzen technische Voraussetzungen voraus. Bei Wallboxen und Wärmepumpen geht es nicht um nette Tarifnamen, sondern um Messkonzept, Anschluss, Lastverhalten und tatsächliche Nutzung. Wer das ignoriert, baut sich seinen Fehlvertrag selbst.
Auch die Ökostrom-Umstellung ab 2026 ist zwar stark, aber kein Freifahrtschein. Ein ökologisch besserer Strommix macht aus einem unpassenden Vertrag noch keinen guten Vertrag. Wer nur das grüne Etikett sieht und den Rest ausblendet, handelt bequem statt klug.
Die Stadtwerke Hünfeld GmbH ist als Stromanbieter eine ernstzunehmende regionale Option mit kommunaler Verankerung, breiter Tarifstruktur und klarer Ökostrom-Ausrichtung ab 2026. Das ist deutlich solider als das übliche anonyme Strommarketing vieler überregionaler Marken.
Der Haken bleibt wie fast immer derselbe: Solide ist nicht automatisch optimal. Wer hier abschließt, sollte das nicht aus Lokalromantik oder wegen des Ökostrom-Labels tun, sondern weil Tarifart, Technik und Verbrauchsprofil wirklich zusammenpassen. Wenn das passt, ist Stadtwerke Hünfeld eine vernünftige Wahl. Wenn nicht, ist auch ein kommunaler Anbieter am Ende nur der falsche Vertrag.
Stand: 14.04.2026
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