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Stadtwerke Hollfeld
Marienplatz 18
96142 Hollfeld
Stadtwerke Hollfeld mit Sitz in Marienplatz 18, 96142 Hollfeld, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stadtwerke Hollfeld
Rechtsform: Eigenbetrieb der Stadt Hollfeld
Sitz: Hollfeld
Anschrift: Marienplatz 18, 96142 Hollfeld
Beratung: im Rathaus Hollfeld
Vertreten durch: Hartmut Stern, Erster Bürgermeister der Stadt Hollfeld
Werkleitung: Jürgen Fiedler
Telefon Zentrale: 09274 9800
Telefon Kundenberatung: 09274 98023
Telefon Technik: 09274 8372
Telefax: 09274 98073
E-Mail: stadtwerke@vg-hollfeld.bayern.de
Registergericht: Amtsgericht Bayreuth
Handelsregister: HRA 4301
Umsatzsteuer-ID: DE229149391
BDEW-Codenummer: 9906037000008
Störungsnummer: 0171 3025526
Öffnungszeiten Beratung: Montag 08:00 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Beratung: Dienstag 08:00 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Beratung: Mittwoch geschlossen
Öffnungszeiten Beratung: Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Beratung: Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr
Außerhalb der Zeiten: nach Vereinbarung
Messstellenbetrieb: Angaben zum Messstellenbetrieb und zu Entgelten sind auf der offiziellen Netzseite veröffentlicht
Regionale Ausrichtung: Hollfeld und Teile des Umlands
Netzgebiet-Hinweis: Mehrere Ortsteile liegen im Netz der Bayernwerk Netz GmbH und nicht im Stromnetz der Stadtwerke Hollfeld
Die Stadtwerke Hollfeld sind kein privater Stromvertrieb mit Regionaletikett, sondern ein kommunaler Eigenbetrieb. Das ist ein echter Unterschied. Hier steckt nicht nur Vertrieb dahinter, sondern eine eng an die Stadt angebundene Struktur mit Werkleitung, Rathaus-Anbindung und eigenem technischen Ansprechpartner.
Für viele Kunden ist genau das attraktiv. Der Anbieter wirkt greifbar, lokal und direkt erreichbar. Das kann im Alltag bei Anmeldung, Rückfragen, Zählerproblemen oder Abrechnung deutlich angenehmer sein als bei anonymen Massenanbietern. Trotzdem gilt auch hier: Lokal ist kein automatischer Qualitätssiegel-Ersatz. Wer nur deshalb unterschreibt, denkt zu bequem.
Die Tarifstruktur ist sichtbar gegliedert und nicht künstlich aufgeblasen. Auf der offiziellen Tarifseite sind vor allem die Produkte Hollfeld direkt und Hollfeld regio zu sehen. Dazu kommen die Grundversorgung sowie ein dynamischer Tarif.
Das ist grundsätzlich sinnvoll. Hollfeld direkt richtet sich erkennbar an Kunden im Stadtgebiet, Hollfeld regio an Kunden in Ortsteilen und weiteren regionalen Bereichen. Das ist keine Spielerei, sondern eine klare regionale Tariftrennung. Zusätzlich gibt es die gesetzlich notwendige Grundversorgung und inzwischen auch ein dynamisches Modell für Kunden, die sich bewusst auf zeitvariable Strompreise einlassen wollen.
Genau hier darf man aber nicht schlampig werden. Ein dynamischer Tarif klingt modern, ist aber nicht automatisch clever. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv steuern kann, holt daraus oft deutlich weniger heraus als erhofft.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden. Die Website bewirbt ausdrücklich Ökostrom und verlinkt ein Zertifikat. Das veröffentlichte Zertifikat bestätigt den Bezug von Ökostrom ausschließlich aus Anlagen erneuerbarer Energien für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2025.
Das ist besser als nur grüne Farbe und leere Werbesätze. Gleichzeitig muss man sauber bleiben: In den belastbaren offiziellen Treffern war kein neueres Zertifikat mit Laufzeit für 2026 sichtbar. Deshalb sollte man für eine ganz aktuelle Zertifikatslage nicht einfach blind annehmen, dass alles unverändert fortgeschrieben wurde. Genau an solchen Stellen werden viele Anbieterprofile unsauber.
Im sichtbaren Angebot stehen Hollfeld direkt, Hollfeld regio, die Grundversorgung und ein dynamischer Tarif im Vordergrund. Damit decken die Stadtwerke Hollfeld sowohl klassische Haushaltsversorgung als auch ein moderneres Tarifmodell ab.
Für einen kleinen kommunalen Anbieter ist das ordentlich. Es zeigt, dass nicht nur stumpf das Pflichtprogramm abgearbeitet wird. Gleichzeitig ist die Produktwelt überschaubar. Wer maximale Tarifvielfalt oder eine ganze Palette an Spezialprodukten erwartet, findet hier eher ein funktionales Sortiment als eine breite Tariflandschaft.
Regional spielen die Stadtwerke Hollfeld eine klare Rolle als lokaler Versorger. Gleichzeitig ist wichtig, das Netzgebiet sauber zu lesen. Auf der offiziellen Netzseite wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zahlreiche Ortsteile im Netz der Bayernwerk Netz GmbH liegen. Genau das muss man klar sagen, weil sonst schnell der falsche Eindruck entsteht, die Stadtwerke Hollfeld seien automatisch für das gesamte Gemeindegebiet durchgängig Netzbetreiber.
Zusätzlich gibt es eine veröffentlichte Grundversorgerseite. Dort werden die Stadtwerke Hollfeld als Grundversorger für die Jahre 2022 bis 2025 ausgewiesen. Eine aktualisierte Feststellung für die Folgejahre war in den belastbaren offiziellen Treffern nicht klar sichtbar. Das sollte man aktuell direkt prüfen, statt so zu tun, als sei der Stand automatisch fortgeschrieben.
Positiv fällt zuerst die kommunale Struktur auf. Ein Eigenbetrieb der Stadt ist greifbarer als eine leere Vertriebsmarke. Das schafft Nähe und im Idealfall klarere Ansprechpartner.
Ebenfalls positiv ist die erkennbare Tariflogik mit Hollfeld direkt, Hollfeld regio, Grundversorgung und dynamischem Tarif. Das ist keine Tarifshow, sondern eine relativ klare Angebotsstruktur.
Auch die sichtbare Ökostrom-Ausrichtung ist ein Pluspunkt. Es gibt nicht nur einen grünen Werbesatz, sondern eine eigene Ökostrom-Seite und ein veröffentlichtes Zertifikat. Das ist substanzieller als bei vielen Wettbewerbern.
Der größte Denkfehler wäre, die Stadtwerke Hollfeld allein wegen der kommunalen Nähe automatisch für die beste Wahl zu halten. Das wäre bequem, aber fachlich schwach. Auch ein lokaler Eigenbetrieb muss sich an Vertragsbedingungen, Tariflogik und Alltagstauglichkeit messen lassen.
Kritisch prüfen sollte man außerdem die Netzgebietsabgrenzung. Gerade in Hollfeld ist das wichtig, weil mehrere Ortsteile ausdrücklich dem Bayernwerk-Netz zugeordnet sind. Wer diesen Punkt ignoriert, versteht die regionale Versorgungslage nicht sauber.
Auch die Grundversorgerfrage sollte man aktuell prüfen. Die zuletzt auffindbare offizielle Feststellung nennt die Jahre 2022 bis 2025. Für 2026 sollte man keine automatische Fortsetzung unterstellen, wenn die aktualisierte Veröffentlichung öffentlich nicht klar sichtbar ist.
Beim dynamischen Tarif gilt dasselbe wie immer: modern heißt nicht automatisch passend. Ohne flexibles Verbrauchsverhalten ist so ein Tarif oft mehr Theorie als echter Vorteil.
Die Stadtwerke Hollfeld sind ein ernstzunehmender kommunaler Lokalversorger mit greifbarer Struktur, sichtbarer Tariflogik und nachvollziehbarer Ökostrom-Ausrichtung. Das Unternehmen wirkt nicht wie eine austauschbare Strommarke, sondern wie ein echter regionaler Anbieter mit Stadt-Anbindung.
Die Stärken liegen in der lokalen Erreichbarkeit, der klaren Tarifstruktur und der kommunalen Verankerung. Die Schwachstelle liegt nicht zwingend im Anbieter selbst, sondern darin, dass man bei Netzgebiet, Grundversorgerstatus und Zertifikatsaktualität sauber hinschauen muss. Wer das nüchtern prüft, kann die Stadtwerke Hollfeld ernsthaft bewerten. Wer einfach auf Lokalgefühl setzt, kauft zu weich ein.
Stand: 15.04.2026
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