Stromvergleich starten
Stadtwerke Hettstedt GmbH
Am Mühlgraben 2
06333 Hettstedt
Stadtwerke Hettstedt GmbH mit Sitz in Am Mühlgraben 2, 06333 Hettstedt, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Stadtwerke Hettstedt GmbH ist ein kommunaler Regionalversorger mit Sitz in Hettstedt. Das Unternehmen ist fest in der Stadt und im Mansfelder Land verankert und bietet Strom, Erdgas, Wasser und Wärme an.
Name: Stadtwerke Hettstedt GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Sitz: Hettstedt
Adresse: Am Mühlgraben 2, 06333 Hettstedt
Telefon: 03476 8702-0
Fax: 03476 8702-40
E-Mail: info@stadtwerke-hettstedt.de
Geschäftsführer: Mario Arnold
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. René Seidel
Registergericht: Stendal
Handelsregisternummer: HRB 207312
USt-IdNr.: DE161155006
Eigentümerstruktur: 100 % im Besitz der Stadt Hettstedt
Unternehmenscharakter: kommunales Unternehmen
Versorgungsfokus laut Unternehmensdarstellung: Hettstedt, Mansfeld und Region des Mansfelder Landes
Serviceadresse 1: Am Mühlgraben 2, 06333 Hettstedt
Servicezeiten Am Mühlgraben 2: Dienstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr
Servicezeiten Am Mühlgraben 2: Donnerstag 09:00 bis 12:00 Uhr
Serviceadresse 2: Servicebüro Markt 29/30
Servicezeiten Markt 29/30: Montag 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:30 Uhr
Servicezeiten Markt 29/30: Dienstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr
Servicezeiten Markt 29/30: Mittwoch 09:00 bis 12:00 Uhr
Servicezeiten Markt 29/30: Donnerstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:30 Uhr
Servicezeiten Markt 29/30: Freitag 08:30 bis 12:00 Uhr
Die Tarifstruktur ist breiter, als man es bei einem kleineren Stadtwerk vielleicht erwartet. Das ist kein Einheitsbrei, sondern eine Mischung aus Festpreis-, Kleinverbrauchs-, Flex- und Spezialtarifen.
Sichtbar sind klassische Festpreismodelle wie KupferStrom Spar, KupferStrom Spar regio und KupferStrom fest. Dazu kommt mit KupferStrom milliWatt ein Tarif, der klar auf kleine Verbräuche zugeschnitten ist. Zusätzlich tauchen in den aktuellen Vertrags- und Downloadunterlagen weitere Modelle wie Mansfelder Energie Strom flex und Mansfelder Energie Strom regio flex auf.
Dazu kommen Speziallösungen für Wärmestrom. Hier wird zwischen Eintarif- und Zweitarif-Modellen unterschieden. Das ist sinnvoll, weil Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen eben nicht sauber in einen normalen Haushaltstarif passen.
Außerdem gibt es mit KupferStrom aktiv einen dynamischen Stromtarif. Damit ist der Anbieter tariflich moderner aufgestellt als viele regionale Versorger, die bei Strom nur Standardkost verkaufen.
Der Nachteil ist aber offensichtlich: Die Tarifwelt wirkt nicht komplett aus einem Guss. Ein Teil der Produkte steht prominent auf der Website, andere aktuelle Modelle muss man sich über Preisblätter und Vertragsdokumente zusammensuchen. Das ist nicht elegant, sondern unnötig unübersichtlich.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist vorhanden, aber man sollte sauber trennen und sich nichts vormachen. Die Stadtwerke Hettstedt treten nach außen nicht so auf, als wäre automatisch jeder sichtbare Standardtarif ein klar gekennzeichneter 100-Prozent-Ökostromtarif.
Belastbar ist aber die Stromkennzeichnung 2024. Dort wird für den Produktmix aus E-Ladesäule und Mansfelder Energie natürlich ein Mix mit 0 g CO2 je kWh und 100 Prozent Wasserkraft aus Herkunftsnachweisen aus Norwegen ausgewiesen. Das ist ein klarer grüner Baustein im Portfolio.
Gleichzeitig zeigt die Stromkennzeichnung auch, dass der Gesamt-Energieträgermix des Unternehmens etwas anderes ist als der grüne Produktmix. Genau deshalb wäre es Unsinn, den Anbieter pauschal als reinen Ökostromanbieter darzustellen.
Hinzu kommt: Seit Ende 2017 erzeugt das Unternehmen aus Erdgas im eigenen Blockheizkraftwerk Strom für rund 4.400 Haushalte. Das zeigt operative Substanz, ist aber natürlich keine klassische reine Ökostrom-Story.
Unterm Strich heißt das: Es gibt eine erkennbare grüne Linie bei einzelnen Produkten und Anwendungen, aber nicht die saubere, einfache Botschaft „alles durchgehend Ökostrom“, die andere Anbieter offensiver spielen.
Zu den aktuell sichtbaren Stromangeboten gehören KupferStrom Spar, KupferStrom Spar regio, KupferStrom milliWatt und KupferStrom fest.
KupferStrom Spar ist als Spartarif für Zuhause positioniert. KupferStrom Spar regio ist die regionale Variante mit ähnlicher Logik, aber stärkerem Regionalbezug. KupferStrom fest ist das klassische Festpreisprodukt. KupferStrom milliWatt richtet sich ausdrücklich an Kleinverbraucher.
Daneben sind über die aktuellen Unterlagen auch Mansfelder Energie Strom flex und Mansfelder Energie Strom regio flex nachweisbar. Diese Modelle liegen außerhalb der Grundversorgung und erweitern das Portfolio um flexiblere Vertragsansätze.
Im Wärmestrombereich sind Mansfelder Energie Wärmestrom und Mansfelder Energie regio-Wärmestrom sichtbar, jeweils als Ein- und Zweitarifmodelle. Diese Tarife sind ausdrücklich für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen relevant.
Mit KupferStrom aktiv bietet das Unternehmen zusätzlich einen dynamischen Tarif an. Der Arbeitspreis orientiert sich stündlich am Day-Ahead-Markt der EPEX Spot. Das ist kein Spielzeugtarif für Bequeme, sondern ein Produkt für Kunden, die Preislogik und Lastverschiebung wirklich nutzen können.
Regional ist die Stadtwerke Hettstedt GmbH kein gesichtsloser Online-Vertrieb, sondern ein echter kommunaler Versorger mit lokaler Verankerung. 100 Prozent Eigentum der Stadt Hettstedt ist mehr als ein Marketingdetail. Das ist echte kommunale Bindung.
Die Stadtwerke betonen selbst ihre Verantwortung für Hettstedt, Mansfeld und das Mansfelder Land. Das Unternehmen engagiert sich nach eigener Darstellung auch sozial, kulturell und im Bereich der Kinder- und Jugendförderung.
Zur regionalen Rolle gehört außerdem, dass die Stadtwerke nicht nur Strom verkaufen, sondern auch Gas, Wasser, Wärme, Straßenbeleuchtung und weitere Infrastrukturbereiche abdecken. Damit steckt hinter dem Anbieter mehr Substanz als bei irgendeiner Strommarke ohne lokales Fundament.
Auch operativ ist das Unternehmen sichtbar in der Region unterwegs. Beispiele sind die Stromnetzübernahme in Hettstedt und Walbeck, der Start des Stromvertriebs ab 2014, das Blockheizkraftwerk seit 2017 und neuere Projekte wie Schnellladesäulen und Photovoltaikvorhaben.
Positiv ist zuerst die echte kommunale Eigentümerstruktur. Das ist kein Pseudo-Regionalanbieter mit hübscher Fassade, sondern ein Unternehmen, das tatsächlich der Stadt gehört.
Tariflich fällt positiv auf, dass nicht nur ein einziger Stromvertrag angeboten wird. Es gibt Festpreisprodukte, Kleinverbrauchstarife, Flex-Modelle, Wärmestrom und einen dynamischen Tarif. Das ist deutlich besser als die übliche 08/15-Lösung.
Stark ist auch, dass mit KupferStrom milliWatt ein Tarif für kleine Verbräuche vorhanden ist. Viele Anbieter behandeln solche Kunden eher stiefmütterlich oder pressen sie in Tarife, die eigentlich für andere Verbrauchsprofile gebaut wurden.
Der dynamische Tarif ist ebenfalls ein Pluspunkt, weil er zeigt, dass das Unternehmen moderne Tariflogik nicht komplett verschläft. Dazu kommt die klare regionale Servicepräsenz mit echten Ansprechpartnern vor Ort.
Auch die grüne Produktseite ist nicht völlig erfunden. Mit Mansfelder Energie natürlich und der E-Ladesäule ist ein sauber ausgewiesener grüner Produktmix nachweisbar. Das ist mehr wert als bloßes Öko-Geschwätz ohne Kennzeichnung.
Der größte Schwachpunkt ist die Übersichtlichkeit. Die Tarifwelt ist auf der Website nicht sauber an einer Stelle durchstrukturiert. Ein Teil der aktuellen Produkte steht auf Produktseiten, andere findet man nur über Preisblätter oder Vertragsdokumente. Das ist unnötig umständlich und für Verbraucher nicht stark gelöst.
Zweitens sollte man beim Thema Ökostrom aufpassen. Wer aus einem grünen Produktmix direkt ableitet, dass das komplette Stromportfolio des Unternehmens pauschal Ökostrom ist, erzählt Unsinn. Genau hier muss man tarifgenau hinschauen.
Beim dynamischen Tarif gilt dasselbe wie immer: Klingt modern, ist aber nur dann sinnvoll, wenn ein intelligentes Messsystem vorhanden ist und der Verbrauch aktiv gesteuert werden kann. Ohne diese Voraussetzungen ist das schnell mehr Risiko als Nutzen.
Auch bei Wärmestrom muss die technische Konstellation passen. Eintarif, Zweitarif, Wärmepumpe, Nachtspeicher und Messkonzept sind keine Nebensache. Wer das schlampig prüft, landet im falschen Produkt.
Bei den Festpreis- und Sparmodellen sollte man außerdem genau auf Laufzeit, Preisgarantie, Kündigungsfrist und die Regeln nach Ablauf der Erstlaufzeit schauen. Ein hübscher Tarifname ersetzt keine sauberen Vertragsbedingungen.
Die Stadtwerke Hettstedt GmbH ist ein echter kommunaler Regionalversorger mit lokaler Substanz und keiner austauschbaren Stromhülle. Das ist ein klarer Pluspunkt.
Besonders stark sind die regionale Verankerung, die echte Eigentümerstruktur, die greifbaren Ansprechpartner und die im Kern recht breite Tariflandschaft. Für Haushalte mit speziellen Anforderungen wie Kleinverbrauch, Wärmestrom oder dynamischem Tarif kann das interessant sein.
Man sollte sich aber nichts schönreden. Die Tarifdarstellung ist unnötig zerfasert, und die Ökostrom-Ausrichtung ist nicht so glasklar und durchgängig kommuniziert, wie man es sich von einem wirklich starken Anbieter wünschen würde.
Unterm Strich ist das ein solider regionaler Anbieter mit echter Nähe zur Stadt. Wer Wert auf Kommunalität und Vor-Ort-Struktur legt, kann hier eine brauchbare Adresse finden. Wer aber maximale Tarifklarheit und ein völlig schlankes, transparentes Portfolio will, sollte genauer hinsehen und nicht blind abschließen.
Stand: 02.04.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.