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Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH
Karl-Marx-Straße 195
15230 Frankfurt (Oder)
Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH mit Sitz in Karl-Marx-Straße 195, 15230 Frankfurt (Oder), gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Frankfurt (Oder)
Adresse: Karl-Marx-Straße 195, 15230 Frankfurt (Oder)
Telefon allgemein: 0335 5533-0
Fax: 0335 5533-113
E-Mail allgemein: kontakt@stadtwerke-ffo.de
Geschäftsführer: Torsten Röglin
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Handelsregister: HRB 2299
USt-IdNr.: DE138998907
Kundencentrum: Karl-Marx-Straße 195, 15230 Frankfurt (Oder)
Service-Telefon: 0335 5533-300
E-Mail Kundenservice: service@stadtwerke-ffo.de
24 h Störungsmanagement Strom, Erdgas, Fernwärme: 0335 5533-600
Öffnungszeiten Kundencentrum Montag: 09:00 - 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Kundencentrum Dienstag: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Kundencentrum Mittwoch: geschlossen
Öffnungszeiten Kundencentrum Donnerstag: 09:00 - 14:00 Uhr
Öffnungszeiten Kundencentrum Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr
Grundversorger im Stromnetzgebiet: Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH
Grundversorgungsgebiet: Stadt Frankfurt (Oder)
Regionale Ausrichtung: Frankfurt (Oder), Oderland und ergänzend weitere Brandenburger Vertriebsansätze im Online-Bereich
Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH ist ein klassischer regionaler Versorger mit echter lokaler Verankerung. Das ist kein austauschbarer Fernvertrieb, sondern ein Anbieter mit Kundencentrum, 24-Stunden-Störungsdienst und klarer Grundversorgerrolle im Stadtgebiet. Für viele Haushalte ist das grundsätzlich ein Pluspunkt, weil hinter dem Vertrag ein realer Ansprechpartner steht.
Man sollte sich davon trotzdem nicht blenden lassen. Auch ein regionales Stadtwerk ist nicht automatisch der beste Vertrag. Entscheidend bleibt, welcher Tarif wirklich zum eigenen Verbrauch, zur gewünschten Abwicklung und zur vorhandenen Technik passt.
Die Tarifstruktur ist für einen Regionalversorger ordentlich aufgebaut. Sichtbar sind mit FF-Lokalstrom und FF-Lokalstrom Online zwei klassische Sondertarife, mit FF-Klassik-Strom die Grundversorgung inklusive Ersatzversorgung, mit FF-LokalStrom Dynamisch ein echter dynamischer Tarif sowie mit FF-LokalStrom Wärmepumpe ein spezielles Produkt für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG.
Das ist grundsätzlich stark, weil nicht jeder Haushalt in denselben Einheitstarif gedrückt wird. Gleichzeitig steigt damit die Gefahr der falschen Tarifwahl. Wer Standardtarif, Onlinetarif, Grundversorgung, dynamischen Tarif und Wärmepumpenprodukt gedanklich in einen Topf wirft, vergleicht schlampig.
Besonders wichtig ist die Vertragslogik. FF-Lokalstrom Online ist nur online abschließbar. Die Grundversorgung folgt ihrer gesetzlichen Standardlogik. Das dynamische Produkt hängt direkt an der Strombörse. Das Wärmepumpenprodukt ist klar an technische Voraussetzungen gebunden. Genau diese Unterschiede sind nicht nebensächlich, sondern der Kern der Entscheidung.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist auf den sichtbaren Stromtarifseiten nicht so offensiv und scharf profiliert wie bei manchen anderen Stadtwerken. Im Vordergrund stehen dort eher Produktlogik, Regionalbezug und Tarifform als eine groß herausgestellte Premium-Ökostrommarke.
Das heißt nicht automatisch, dass die Produkte schwach sind. Es heißt nur: Wer gezielt einen besonders klar zertifizierten oder prominent vermarkteten Ökostromtarif sucht, sollte hier genauer in Stromkennzeichnung, Vertragsunterlagen und Produktdetails schauen und nicht allein vom Tarifnamen auf die ökologische Ausrichtung schließen.
Hart gesagt: Wer beim Thema Ökostrom nur rät, statt sauber zu prüfen, macht sich die Bewertung selbst kaputt.
Für normale Haushalte sind vor allem FF-Lokalstrom, FF-Lokalstrom Online und FF-Klassik-Strom relevant. FF-Lokalstrom ist der klassische Sondertarif. FF-Lokalstrom Online ist die digitale Variante für Kunden, die den Abschluss und die Abwicklung bewusst online nutzen wollen. FF-Klassik-Strom ist die Grundversorgung und damit die gesetzliche Auffanglösung.
Die Ersatzversorgung ist ebenfalls klar ausgewiesen. Das ist wichtig, aber eben keine bewusste Dauerlösung, sondern eine gesetzliche Übergangsversorgung. Wer dort einfach hängen bleibt, weil es bequem ist, nutzt die eigentliche Tarifauswahl nicht sinnvoll aus.
Mit FF-LokalStrom Dynamisch gibt es zusätzlich einen echten dynamischen Tarif. Das ist kein Produkt für Leute, die einfach nur ihre Ruhe wollen. Dafür braucht man ein intelligentes Messsystem und die Bereitschaft, mit Börsenpreisen zu leben. FF-LokalStrom Wärmepumpe richtet sich an steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage oder Batteriespeicher und ist klar an technische Voraussetzungen gekoppelt.
Regional spielt die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH eine echte Rolle. Das Unternehmen ist Grundversorger im Stadtgebiet Frankfurt (Oder) und damit kein bloßer Tarifverkäufer, sondern Teil der lokalen Versorgungsstruktur. Für viele Kunden ist das ein echter Vorteil, weil hier Versorgungssicherheit und lokale Erreichbarkeit zusammenkommen.
Gleichzeitig zeigt das Produktportfolio, dass der Anbieter nicht nur rein städtisch denkt. Mit zusätzlichen Online-Produkten und regionaler Ausweitung in angrenzende Gebiete versucht das Unternehmen, über das enge Stadtgebiet hinaus relevant zu bleiben. Das ist strategisch sinnvoll und macht den Anbieter etwas beweglicher als reine Kleinstadt-Modelle.
Positiv fällt zuerst die klare Tariftrennung auf. Standardtarif, Onlinetarif, Grundversorgung, dynamischer Tarif und Wärmepumpenprodukt sind sauber voneinander abgegrenzt. Das ist deutlich besser als dieses übliche Tarifgewaber, bei dem am Ende keiner mehr weiß, was eigentlich verkauft wird.
Ebenfalls stark ist, dass das dynamische Produkt nicht weichgespült verkauft wird. Der Anbieter benennt offen Chancen und Nachteile, also sowohl niedrige Börsenpreise als auch hohen Planungsaufwand und das Risiko steigender Preise. Diese Ehrlichkeit ist mehr wert als schöngefärbtes Marketing.
Hinzu kommen die regionale Präsenz und der greifbare Service. Kundencentrum, feste Öffnungszeiten und 24-Stunden-Störungsmanagement sind im Alltag oft mehr wert als ein minimal günstigerer Tarif bei einem Anbieter, der im Problemfall kaum erreichbar ist.
Der größte Fehler wäre, einfach irgendeinen Tarif zu nehmen, weil alles lokal und vertraut wirkt. Genau so baut man sich einen mittelmäßigen Vertrag. Man muss sauber unterscheiden, ob man einen klassischen Tarif, einen reinen Onlinetarif, die Grundversorgung, einen dynamischen Tarif oder ein Produkt für steuerbare Verbrauchseinrichtungen abschließt.
Besonders kritisch ist FF-LokalStrom Dynamisch. Der Tarif klingt modern, ist aber nichts für bequeme Kunden. Wer Preisbewegungen nicht versteht oder den eigenen Verbrauch nicht aktiv steuern kann, holt sich damit eher Unsicherheit als Vorteil ins Haus.
Auch FF-LokalStrom Wärmepumpe ist kein Tarif für jeden. Ohne separaten Stromzähler, ausreichenden Anschlusswert und passende technische Einordnung nach § 14a EnWG ist das Produkt schlicht unpassend. Wer solche Spezialtarife blind anklickt, produziert Tarifmüll.
Und natürlich gilt auch hier: Grundversorgung ist bequem, aber Bequemlichkeit ist selten die beste Tarifstrategie.
Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH ist ein ernstzunehmender regionaler Stromanbieter mit echter lokaler Verankerung, sauberer Tarifstruktur und klar erkennbarer Grundversorgerrolle. Das Unternehmen wirkt nicht wie eine leere Vertriebsmarke, sondern wie ein Versorger mit realer Substanz.
Gut wird das Angebot aber erst dann, wenn der passende Tarif bewusst gewählt wird. Für viele klassische Haushalte kann FF-Lokalstrom die naheliegende Lösung sein. Wer alles digital abwickeln will, schaut eher auf FF-Lokalstrom Online. FF-LokalStrom Dynamisch und FF-LokalStrom Wärmepumpe sind nur etwas für Kunden, die genau wissen, worauf sie sich einlassen. Wer sauber auswählt, kann hier einen guten Vertrag finden. Wer blind klickt, baut sich auch hier seinen eigenen Tarifmüll.
Stand: 08.04.2026
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