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Stadtwerke Emmerich GmbH
Wassenbergstraße 1
46446 Emmerich
Stadtwerke Emmerich GmbH mit Sitz in Wassenbergstraße 1, 46446 Emmerich, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbieter: Stadtwerke Emmerich GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Emmerich am Rhein
Adresse: Wassenbergstraße 1, 46446 Emmerich am Rhein
Handelsregister: Amtsgericht Kleve
Handelsregisternummer: HRB 3057
Umsatzsteuer-ID: DE 120060564
Geschäftsführer: Steffen Borth
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Jan Ludwig
Telefon Zentrale: 02822 / 604-0
Fax: 02822 / 604-187
E-Mail: info@swe-gmbh.de
Kundenservice Telefon: 02822 / 604-188
Kundencenter: Wassenbergstraße 1, 46446 Emmerich am Rhein
Störungsnummer Gas: 0800 604-0001
Störungsnummer Allgemein: 0800 604-0002
Die Stadtwerke Emmerich GmbH ist ein regional verankerter Versorger mit echter lokaler Substanz. Das Unternehmen liefert in Emmerich am Rhein Strom, Erdgas und Trinkwasser und ist damit kein austauschbarer Online-Tarifverkäufer, sondern ein echter Infrastrukturakteur vor Ort.
Im Strombereich wirkt das Angebot sinnvoll aufgebaut. Es gibt die gesetzliche Grundversorgung, einen dynamischen Tarif, spezielle Heizstromprodukte für Wärmepumpe und Nachtspeicher sowie ergänzende Energielösungen wie Mieterstrom, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur. Das ist deutlich mehr als bloß derselbe Tarif mit anderem Namen.
Die Tarifstruktur ist klar gegliedert. Sichtbar sind Mein EmmerichStrom als Grundversorgung, Mein EmmFlex als dynamischer Tarif sowie Mein HeizStrom Wärmepumpe und Mein HeizStrom Nachtspeicher für passende Heizstrom-Anwendungen. Für Gewerbekunden gibt es zusätzlich ProfiStrom und Profi Heizstrom Wärmepumpe.
Das ist sachlich sinnvoll, weil ein normaler Haushalt, ein Kunde mit Wärmepumpe und ein Haushalt mit Interesse an flexiblen Börsenpreisen eben nicht dieselbe Tariflogik brauchen. Genau an dieser Stelle versagen viele schwache Anbieter, weil sie alles in einen Einheitsvertrag pressen.
Die Grundversorgung bleibt vergleichsweise flexibel. Laut Tarifdarstellung läuft Mein EmmerichStrom ohne lange Bindung und ist mit kurzer Frist kündbar. Die Heizstromprodukte arbeiten dagegen mit anderer technischer Logik und eigener Vertragsstruktur. Das ist normal und sollte nicht verwechselt werden.
Hier muss man sauber denken, sonst wird die Analyse Müll. Die sichtbaren Privatkundentarife werden im aktuellen Tarifauftritt als 100 % Grünstrom beworben. Das gilt auch für Mein EmmerichStrom in der Grundversorgung sowie für Mein HeizStrom Wärmepumpe.
Die offizielle Stromkennzeichnung 2024 zeigt gleichzeitig einen wichtigen Unterschied. Für die ausgewiesenen Ökostromprodukte werden 100 % erneuerbare Energien ausgewiesen, zusammengesetzt aus 50,9 % EEG-geförderten erneuerbaren Energien und 49,1 % erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweisen. Die CO2-Emissionen liegen dort bei 0 g pro kWh.
Der Gesamtenergieträgermix des Unternehmens ist aber nicht identisch mit diesem Produktmix. Dort sind weiterhin Kohle, Erdgas und sonstige fossile Energieträger enthalten. Wer Gesamtmix und Ökostromprodukte durcheinanderwirft, bewertet den Anbieter falsch.
Zusätzlich ist wichtig: Die Ökostromqualität ist bilanziell sauber, aber nicht automatisch gleichbedeutend mit rein lokal erzeugtem Strom aus Emmerich. Wer maximale Regionalität erwartet, darf sich an dieser Stelle nichts vormachen.
Für Privatkunden sind aktuell vor allem Mein EmmerichStrom, Mein EmmFlex, Mein HeizStrom Wärmepumpe und Mein HeizStrom Nachtspeicher relevant. Damit deckt der Anbieter die wichtigsten Standardsituationen ab: normaler Haushaltsstrom, dynamische Preislogik und klassische Heizstrom-Anwendungen.
Darüber hinaus sind weitere energienahe Angebote sichtbar. Die Stadtwerke arbeiten an Mieterstrommodellen, bieten Photovoltaiklösungen an und bauen das Thema E-Mobilität weiter aus. Das gehört nicht alles direkt in einen klassischen Haushaltsvertrag, zeigt aber, dass das Unternehmen Strom nicht nur auf einen simplen Zählervertrag reduziert.
Regional spielt die Stadtwerke Emmerich GmbH eine starke Rolle. Das Unternehmen versorgt nach eigener Darstellung mehr als 30.000 Menschen mit Trinkwasser, Erdgas und Strom. Das ist kein theoretischer Regionalbezug, sondern eine echte Versorgungsfunktion.
Zusätzlich ist die Rolle in der lokalen Energiewende sichtbar. Die Stadtwerke treiben Netzausbau für Strom und Nahwärme, öffentliche Ladeinfrastruktur, Photovoltaikprojekte und Mieterstrommodelle voran. Genau das macht den Anbieter glaubwürdiger als irgendeine Billigmarke ohne Ortsbezug.
Auch der lokale Service ist ein echter Faktor. Kundencenter, Ansprechpartner vor Ort und ein 24-Stunden-Störungsdienst sorgen dafür, dass hinter dem Tarif ein Unternehmen mit echter Präsenz steht und nicht bloß ein Callcenter-Schatten.
Positiv fällt zuerst die klare Produktlogik auf. Grundversorgung, dynamischer Tarif und eigene Heizstromprodukte sind sauber voneinander getrennt. Das ist deutlich vernünftiger als die übliche Standardware in mehreren Verpackungen.
Stark ist außerdem die sichtbare Verbindung aus Stromvertrieb und Energielösungen. Mieterstrom, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur zeigen, dass die Stadtwerke nicht komplett in alten Tarifmustern hängen geblieben sind.
Ebenfalls positiv ist die grüne Positionierung im Tarifauftritt. Wer als Privatkunde heute auf Grünstrom achtet, bekommt hier keine versteckte Randnotiz, sondern ein klar kommuniziertes Produktbild.
Der größte Fehler wäre, blind zu buchen, nur weil Stadtwerke draufsteht. Genau das wäre bequem und dumm. Entscheidend bleiben Preislogik, Kündigungsfrist, Messkonzept und die Frage, ob der gewählte Tarif wirklich zum eigenen Verbrauch passt.
Beim dynamischen Tarif Mein EmmFlex gilt das besonders. Der Arbeitspreis richtet sich viertelstündlich nach den Börsenstrompreisen. Das ist nichts für bequeme Kunden. Ohne intelligentes Messsystem und ohne die Bereitschaft, Stromverbrauch aktiv in günstigere Zeitfenster zu verschieben, kauft man sich schnell eher Komplexität und Risiko als Nutzen ein.
Auch bei Heizstrom muss die technische Konstellation passen. Wärmepumpe und Nachtspeicher brauchen die passende Zähler- und Anlagensituation. Wer einfach irgendeinen Spezialtarif bucht, ohne die eigene Technik sauber zu prüfen, bestellt im Zweifel den falschen Vertrag.
Und beim Thema Ökostrom muss man nüchtern bleiben. Die ausgewiesenen Ökostromprodukte sind klar grün, der Gesamtmix des Unternehmens aber nicht identisch dazu. Wer das alles in einen Topf wirft, baut sich eine schlechte Analyse zusammen.
Die Stadtwerke Emmerich GmbH ist im Strombereich ein solider regionaler Anbieter mit echter lokaler Substanz, nachvollziehbarer Tarifstruktur und sichtbar grüner Ausrichtung im Privatkundensegment. Das ist kein Müllanbieter und auch keine leere Vertriebshülle.
Besonders stark sind die regionale Verankerung, die klare Trennung zwischen Grundversorgung, dynamischem Tarif und Heizstrom sowie die Einbindung in Mieterstrom, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur. Der Haken bleibt wie fast immer derselbe: Nicht das Image kaufen, sondern den konkreten Vertrag. Wer Verbrauch, Technik und Preislogik ehrlich prüft, hat hier eine ernstzunehmende Option.
Stand: 09.04.2026
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