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Stadtwerke Borken/Westfalen GmbH
Ostlandstraße 9
46325 Borken
Stadtwerke Borken/Westfalen GmbH mit Sitz in Ostlandstraße 9, 46325 Borken, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbieter: Stadtwerke Borken/Westfalen GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Borken
Adresse: Ostlandstraße 9, 46325 Borken
Handelsregister: Amtsgericht Coesfeld
Handelsregisternummer: HRB 5303
Umsatzsteuer-ID: DE 124 167 408
Geschäftsführer: Ron Keßeler
Vorsitzende des Aufsichtsrates: Mechtild Schulze Hessing
Telefon Zentrale: 02863 9567-0
Fax: 02863 9567-113
E-Mail: info@stadtwerke-borken.de
Service-Hotline: 02861 936-936
Service-E-Mail: kundenservice-borken@emergy.de
24-Stunden-Störung Strom und andere Störungen: 02861 936-600
Die Stadtwerke Borken/Westfalen GmbH ist ein regional verankerter Versorger mit klarem Fokus auf Borken und das umliegende Netzgebiet. Das ist kein austauschbarer Online-Billiganbieter, sondern ein Anbieter mit lokaler Präsenz, Service-Center und echter Infrastrukturrolle. Für Kunden, die nicht nur auf den letzten Cent schauen, ist das ein echter Pluspunkt.
Im Strombereich wirkt das Angebot nicht wie zusammengewürfelter Standardkram. Es gibt klassische Versorgung, regionale Ökostromprodukte, Lösungen für Wärmepumpe und Wallbox sowie einen dynamischen Tarif. Das ist deutlich stärker als das übliche Einerlei vieler Anbieter.
Die Tarifstruktur ist sauber getrennt. Sichtbar sind die Grundversorgung unter dem Tarif Mein Stadtwerke Strom Basis, die Ersatzversorgung, der Regionalstromtarif Mein Stadtwerke Strom Regio und der dynamische Tarif Mein Stadtwerke Strom Dynamisch.
Zusätzlich gibt es strombezogene Speziallösungen für Wärmepumpen, Wallboxen und Wärmespeicher beziehungsweise Nachtspeicherheizungen. Das ist sinnvoll, weil solche Verbrauchsarten nicht sauber in einen normalen Haushaltsstromtarif gepresst werden sollten.
Der dynamische Tarif ist monatlich kündbar, setzt aber ein intelligentes Messsystem voraus. Wer dafür technisch oder vom Verbrauchsverhalten her nicht geeignet ist, sollte die Finger davon lassen. Sonst kauft man nur Komplexität statt eines Vorteils.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei den Sondertarifen klar erkennbar. Mein Stadtwerke Strom Regio wird als 100 Prozent Ökostrom aus der Region beworben. Laut Preisblatt besteht der Energiemix dieses Produkts aus regional geförderten erneuerbaren Energien und ergänzenden erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweisen. Die ausgewiesenen Umweltauswirkungen liegen dabei bei 0 g CO2 je kWh.
Auch bei den Angeboten für Wärmepumpe und Wallbox wird die regionale Ökostrom-Logik offensiv gespielt. Das ist positiv, weil hier nicht nur pauschal grün behauptet wird, sondern konkrete Produktlinien aufgebaut wurden.
Man muss aber sauber unterscheiden: Der allgemeine Unternehmens-Strommix ist nicht identisch mit dem Regio-Produkt. Für die gesamte 2024 gelieferte elektrische Energie weist die Stromkennzeichnung einen Mix mit erneuerbaren Energien, Kohle, Erdgas und sonstigen fossilen Energieträgern aus. Wer das verwechselt, versteht den Anbieter nicht richtig.
Für Privatkunden sind mehrere Stromangebote erkennbar. Dazu gehören die Grundversorgung, die Ersatzversorgung, der Regionalstromtarif, der dynamische Tarif sowie spezielle Tarife für Wärmepumpe, Wallbox und Wärmespeicher.
Zusätzlich gibt es mit Mein Stadtwerke Strom Mobil noch ein Produkt rund um öffentliches Laden. Das gehört eher in den Bereich E-Mobilitätsservice, zeigt aber, dass das Unternehmen das Thema Strom nicht nur auf den klassischen Haushaltszähler reduziert.
Regional ist der Anbieter klar mehr als nur ein Stromverkäufer. Die Stadtwerke Borken treiben zusammen mit Partnern und Kommunen konkrete Erzeugungsprojekte vor Ort mit voran. Dazu gehören unter anderem der Windpark Letter Bruch, die Windkraftanlage im Kreulkerhok über die Gemeindewerke Reken sowie eigene Photovoltaik-Projekte auf Gebäuden in Borken und Weseke.
Genau das macht die regionale Rolle glaubwürdig. Hier wird nicht nur mit Heimat geworben, sondern es gibt reale lokale Wertschöpfung und reale Erzeugungsprojekte. Das ist substanzieller als das übliche Regionalgelaber vieler Anbieter.
Positiv fällt zuerst die klare Produktbreite auf. Grundversorgung, Regionalstrom, Dynamik-Tarif und Spezialtarife für Wärmepumpe, Wallbox und Wärmespeicher ergeben ein brauchbares Portfolio statt Einheitsbrei.
Stark ist außerdem der Regionalstromansatz. Ein Tarif, der sichtbar mit regionaler Erzeugung und Ökostrom arbeitet, ist deutlich interessanter als ein x-beliebiger grün eingefärbter Standardtarif ohne erkennbaren Bezug.
Auch die regionale Projektbasis ist ein echter Pluspunkt. Wind- und PV-Projekte vor Ort machen das Angebot glaubwürdiger und geben dem Anbieter mehr Substanz als einer reinen Vertriebsmarke.
Kommunal oder regional heißt nicht automatisch bester Tarif. Wer nur wegen des Stadtwerke-Namens bucht, macht es sich zu leicht. Entscheidend sind immer Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preislogik, Messkonzept und die technische Eignung des jeweiligen Produkts.
Besonders beim dynamischen Tarif gilt: Ohne Smart Meter und ohne aktives Lastmanagement bringt das Modell oft weniger als gedacht. Wer tagsüber kaum flexibel ist, wird damit nicht plötzlich genial Stromkosten optimieren.
Bei Wärmepumpe, Wallbox und Wärmespeicher muss außerdem die Zähler- und Anlagensituation passen. Wenn die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist der Spezialtarif schlicht der falsche Tarif. Da hilft auch das beste Marketing nicht.
Und noch etwas: Das grüne Produktbild gilt nicht automatisch für den gesamten Unternehmensmix. Wer Regionalstrom und allgemeine Stromkennzeichnung durcheinanderwirft, bewertet den Anbieter falsch.
Die Stadtwerke Borken/Westfalen GmbH ist im Strombereich ein ernstzunehmender regionaler Anbieter mit sinnvoller Tarifbreite, echter lokaler Verankerung und glaubwürdigen regionalen Ökostrom-Elementen. Das ist kein Müllanbieter und auch keine leere Hülle.
Besonders stark sind der Regionalstrom, die Spezialtarife für moderne Verbrauchsanwendungen und die reale Einbindung in regionale Erzeugungsprojekte. Schwach wäre es nur, wenn man blind bucht, ohne das eigene Verbrauchsprofil und die technische Situation zu prüfen. Wer das sauber macht, hat hier eine vernünftige bis starke Option auf dem Tisch.
Stand: 08.04.2026
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