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Stadtwerke Baiersdorf Kommunalunternehmen AdöR
Am Anger 5
91083 Baiersdorf
Stadtwerke Baiersdorf Kommunalunternehmen AdöR mit Sitz in Am Anger 5, 91083 Baiersdorf, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Stadtwerke Baiersdorf Kommunalunternehmen AdöR
Kurzbezeichnung: Stadtwerke Baiersdorf KU
Rechtsform: Kommunalunternehmen AdöR, Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Baiersdorf
Sitz: Baiersdorf
Anschrift: Am Anger 5, 91083 Baiersdorf
Telefon: 09133 6045-0
Fax: 09133 6045-20
E-Mail: info@stadtwerke-baiersdorf.de
Vorstand: Patrick Nass
Registergericht: Amtsgericht Fürth
Registernummer: HRA 9026
USt-IdNr.: DE 231 259 745
Stromversorgung in Baiersdorf seit: 1923
Heutige Kommunalunternehmens-Struktur seit: 2008
Aktuelle Bezeichnung Stadtwerke Baiersdorf KU seit: 01.01.2021
Mitarbeiter: 13
Unternehmensprofil: Kommunaler Versorger für Strom, Wasser, Wärme und weitere Infrastrukturaufgaben
Versorgungsgebiet: Baiersdorf, Wellerstadt und Region Erlangen-Höchstadt
Die Stadtwerke Baiersdorf ist kein beliebiger Stromverkäufer, sondern ein kommunales Unternehmen der Stadt Baiersdorf in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Das ist ein echter Unterschied, weil hier keine lose Vertriebsmarke ohne Substanz am Werk ist, sondern ein regional verankerter Versorger mit öffentlichem Auftrag.
Im Strombereich tritt der Anbieter seit Jahrzehnten regional auf und verbindet Versorgung, Netzthemen und Kundenservice vor Ort. Wer einen lokalen Ansprechpartner und ein Stadtwerke-Modell mit greifbarer Struktur sucht, findet hier deutlich mehr Substanz als bei vielen anonymen Vergleichsportal-Tarifen.
Das heißt aber nicht automatisch, dass jeder Tarif stark ist. Regionalität ist ein Pluspunkt, aber kein Freifahrtschein. Wer nicht prüft, kauft auch hier im Zweifel nur Bequemlichkeit.
Die Tarifstruktur ist klar gegliedert und nicht künstlich aufgeblasen. Sichtbar sind Grund- und Ersatzversorgung, der Standardtarif SWB Adebar, der Doppeltarif SWB Haikara, der Heizstromtarif Thermo Selekt und ein dynamischer Stromtarif.
Das ist sinnvoll, weil unterschiedliche Verbrauchsprofile eben nicht in denselben Tarif gepresst werden sollten. Standardhaushalte, Kunden mit Doppeltarifzähler, Heizstromkunden und technisch flexible Nutzer brauchen nicht dieselbe Tariflogik.
Gerade diese Trennung ist positiv. Sie macht den Anbieter nachvollziehbarer als viele Wettbewerber, die mehrere fast identische Tarife mit neuen Namen aufhübschen. Trotzdem muss man sauber prüfen, was zum eigenen Verbrauch, Zählerkonzept und Nutzungsverhalten passt.
Hier muss man sauber bleiben und darf keinen grünen Unsinn schreiben: Stadtwerke Baiersdorf ist nicht automatisch in jeder Tariflinie ein durchgehender Voll-Ökostrom-Anbieter.
Es gibt mit SWB Ökostrom ein ausdrücklich ausgewiesenes Ökostromprodukt aus 100 Prozent Wasserkraft. Dieses Produkt wurde nach eigener Darstellung seit dem 01.01.2012 in das Tarifangebot aufgenommen.
Genau das ist der entscheidende Punkt. Wer so tut, als seien automatisch alle Stromtarife identisch grün, schreibt fachlich Müll. Positiv ist aber, dass die Trennung zwischen Standardtarifen und Ökostromprodukt klar erkennbar ist.
Im sichtbaren Stromangebot spielen vor allem die Grund- und Ersatzversorgung, SWB Adebar, SWB Haikara, SWB Ökostrom, Thermo Selekt und der dynamische Tarif eine Rolle.
SWB Adebar ist der klassische Standardtarif für Haushaltskunden. SWB Haikara ist als Doppeltarif auf Nutzer mit entsprechender Zähler- und Verbrauchsstruktur ausgerichtet. Thermo Selekt ist die eigene Lösung für Heizstrom.
SWB Ökostrom ist die grüne Produktlinie für Kunden, die bewusst ein separat ausgewiesenes Ökostromprodukt wählen wollen. Der dynamische Tarif ist dagegen die modernere Variante für Kunden, die Preisschwankungen am Markt aktiv nutzen möchten.
Das Angebot ist für ein regionales Kommunalunternehmen ordentlich aufgestellt. Es ist nicht riesig, aber auch nicht dürr. Genau das ist meistens besser als aufgeblasenes Tariftheater ohne echte Unterschiede.
Regional ist Stadtwerke Baiersdorf mehr als nur ein Name auf einer Rechnung. Das Unternehmen versorgt nicht nur mit Strom, sondern auch mit Frischwasser in Baiersdorf und Wellerstadt und betreibt außerdem Nahwärmenetze.
Hinzu kommen Aufgaben wie Störungsbehebung im Versorgungsnetz, Trafostationen, Netzanschlüsse und Wartung der Straßenbeleuchtung. Das zeigt klar: Hier steckt echte Infrastruktur dahinter und nicht bloß ein Vertrieb mit lokalem Anstrich.
Für Kunden ist das ein echter Vorteil. Ein Anbieter mit operativer Präsenz vor Ort ist im Alltag oft belastbarer als ein vermeintlich billiger Stromvertrag ohne greifbare Zuständigkeit.
Positiv fällt zuerst die klare kommunale Struktur auf. Ein öffentlich-rechtliches Kommunalunternehmen wirkt in der Regel greifbarer und regional verlässlicher als viele austauschbare Strommarken.
Gut ist außerdem die saubere Tariftrennung. Standardtarif, Doppeltarif, Heizstrom, Ökostrom und dynamischer Tarif sind klar unterscheidbar. Das ist deutlich besser als ein Produktbrei mit hübschen Namen und wenig Substanz.
Ebenfalls positiv ist die ehrliche Ökostrom-Logik. SWB Ökostrom wird ausdrücklich als eigenes Produkt aus 100 Prozent Wasserkraft ausgewiesen. Das ist sauberer als diffuse Grünbehauptungen ohne klare Produktabgrenzung.
Auch die regionale Infrastrukturrolle ist ein Pluspunkt. Wer Wert auf lokale Zuständigkeit, Erreichbarkeit und reale Versorgungsaufgaben legt, bekommt hier mehr als nur einen Stromvertrag.
Der erste kritische Punkt ist banal, aber wichtig: Kommunal heißt nicht automatisch günstig. Wer nur wegen des Stadtwerke-Gefühls unterschreibt, kann trotzdem im mittelmäßigen Tarif landen.
Der zweite Punkt betrifft die Ökostrom-Frage. Wer gezielt grünen Strom möchte, sollte nicht blind irgendeinen Tarif nehmen, sondern sauber prüfen, ob wirklich SWB Ökostrom gewählt wird. Sonst erzählt man sich am Ende selbst schöne Märchen.
Beim dynamischen Tarif gilt besondere Vorsicht. Ohne intelligentes Messsystem, flexible Verbrauchssteuerung und Bereitschaft, Marktpreise wirklich zu nutzen, ist so ein Modell schnell mehr Aufwand als Nutzen.
Auch Doppeltarif und Heizstrom sind keine Selbstläufer. Entscheidend sind Zählerkonzept, technische Voraussetzungen und das tatsächliche Verbrauchsprofil. Wer das ignoriert, bestellt leicht den falschen Tarif.
Und wie immer gilt: Grundversorgung ist praktisch, aber selten die cleverste Dauerlösung. Wer nie vergleicht, zahlt häufig für Bequemlichkeit drauf.
Stadtwerke Baiersdorf Kommunalunternehmen AdöR ist ein regional substanzieller Anbieter mit echter öffentlicher Trägerschaft, klarer Tariflogik und realer Infrastrukturrolle. Das ist deutlich belastbarer als der übliche Vertriebsbrei vieler austauschbarer Strommarken.
Besonders interessant ist der Anbieter für Kunden, die regionale Nähe, kommunale Struktur und nachvollziehbare Tarife schätzen. Für Haushalte mit klarem Ökostromfokus ist SWB Ökostrom die relevante Produktlinie. Für andere Nutzer kommen je nach Profil SWB Adebar, SWB Haikara, Thermo Selekt oder der dynamische Tarif in Betracht.
Unterm Strich gilt aber auch hier: Nicht der sympathische lokale Anstrich entscheidet, sondern ob Tarif, Verbrauchsverhalten und Vertragslogik zusammenpassen. Wer das sauber prüft, kann hier eine vernünftige bis starke Wahl finden. Wer das nicht prüft, kauft wieder nur ein gutes Gefühl und nennt es dann Entscheidung.
Stand: 22.04.2026
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