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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH

Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH
Uferstr. 36-44
32108 Bad Salzuflen

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Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH mit Sitz in Uferstr. 36-44, 32108 Bad Salzuflen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbieter: Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH

Rechtsform: GmbH

Sitz: Bad Salzuflen

Adresse: Uferstraße 36-44, 32108 Bad Salzuflen

Kundenzentrum: Uferstraße 36-44, 32108 Bad Salzuflen

Handelsregister: Amtsgericht Lemgo

Handelsregisternummer: HRB 131

Umsatzsteuer-ID: DE 124617728

Geschäftsführer: Volker Stammer

Prokurist: Christian Müller

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dirk Tolkemitt

Telefon: 05222 808-0

Fax: 05222 808-222

E-Mail: info@stwbs.de

Überblick

Die Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH ist ein kommunal geprägter Regionalversorger mit echter lokaler Substanz. Das Unternehmen versorgt Bad Salzuflen seit weit über 100 Jahren mit Strom und ist nicht nur Lieferant, sondern auch tief in die örtliche Infrastruktur eingebunden. Wer hier nur eine austauschbare Vertriebsmarke erwartet, liegt daneben.

Im Strombereich ist der Anbieter breiter aufgestellt, als es auf den ersten Blick wirkt. Neben dem klassischen Haushaltsstrom gibt es Lösungen für Heizen, E-Mobilität, dynamische Tarife und regionale Ökostrombausteine. Das ist deutlich mehr als bloße Grundversorgung mit neuem Etikett.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist sinnvoll gegliedert. Sichtbar sind der klassische Haushaltsstrom für das Zuhause, ein dynamischer Stromtarif, Wärmepumpenstrom, Nachtstrom sowie Angebote rund um das Laden von E-Autos. Dazu kommt mit Öko-Strom-Regio-Lippe ein regionaler Zusatzbaustein, der mit verschiedenen Stromprodukten kombiniert werden kann.

Positiv ist, dass die Stadtwerke nicht alles in einen Einheitstarif pressen. Haushaltsstrom, Heizstrom, E-Mobilität und variable Tarife werden getrennt betrachtet. Das ist sachlich richtig, weil diese Verbrauchsarten technisch und wirtschaftlich eben nicht identisch sind.

Wichtig ist aber auch: Bei Wärmepumpen gibt es unterschiedliche Regelungen je nach Inbetriebnahmedatum der Anlage. Für neuere Anlagen greift nicht einfach stumpf ein alter Sondertarif, sondern die Grundversorgung in Kombination mit möglichen Netzentgeltreduzierungen. Wer das nicht prüft, vergleicht Müll mit Müll.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist klar erkennbar. Die Stadtwerke kommunizieren ausdrücklich, dass Tarifkunden zu 100 Prozent Ökostrom erhalten. Auf der Heizstromseite wird zusätzlich erklärt, dass der Ökostrom für Tarifkunden nachweislich in Wasserkraftwerken erzeugt wird.

Die offizielle Stromkennzeichnung bestätigt, dass der Energieträgermix der Stadtwerke-Tarifkunden vollständig aus erneuerbaren Energien besteht. Gleichzeitig zeigt die allgemeine Gesamtstromlieferung des Unternehmens, dass man sauber zwischen Unternehmensmix und konkretem Tarifprodukt unterscheiden muss. Wer das in einen Topf wirft, analysiert schlampig.

Mit Öko-Strom-Regio-Lippe gibt es außerdem ein regionales Ökostromprodukt, das nach Darstellung der Stadtwerke vollständig aus regenerativen Energiequellen stammt und zusätzliche Investitionen in ökologische Stromerzeugung und -verwendung fördern soll. Das ist mehr als nur grüne Deko im Marketing.

Stromangebote

Für Privatkunden sind mehrere Stromangebote erkennbar. Dazu gehören normaler Haushaltsstrom, Wärmepumpenstrom, Nachtstrom, ein dynamischer Stromtarif sowie Angebote für das Laden von E-Autos. Zusätzlich gibt es Leistungen rund um Photovoltaik und Eigenerzeugung, die den Strombereich sinnvoll ergänzen.

Gerade die Kombination aus Stromlieferung, Ladeinfrastruktur, Eigenverbrauch und regionalen Ökostrombausteinen zeigt, dass die Stadtwerke nicht nur Energie verkaufen, sondern versuchen, den gesamten Energienutzungsalltag im Haushalt abzudecken. Das ist strategisch deutlich stärker als reine Tarifvermarktung.

Regionale Rolle

Regional ist das Unternehmen stark verankert. Die Stadtwerke sind Teil der Stadt Bad Salzuflen und stehen nach eigener Darstellung weiterhin zu 100 Prozent in städtischer Hand. Diese Einbindung ist kein nettes Detail, sondern ein echter Unterschied zu anonymen Online-Anbietern.

Für den Strombereich ist die Infrastrukturrolle wichtig. Die Stadtwerke versorgen ganz Bad Salzuflen mit Strom und betreiben ein Stromnetz, das sich über sämtliche Ortsteile erstreckt. Zusätzlich investieren sie in dezentrale Erzeugung, Photovoltaik und den Ausbau der Energieinfrastruktur. Damit ist die regionale Rolle nicht nur behauptet, sondern sichtbar.

Hinzu kommt, dass die Stadtwerke auch über Strom hinaus in Bad Salzuflen präsent sind, etwa bei Wärme, Wasser, Mobilität, Bädern und weiteren kommunalen Aufgaben. Das macht das Unternehmen zu einem echten lokalen Infrastrukturakteur und nicht zu einer schmalen Stromvertriebshülle.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die klare Ökostromlinie auf. Wer als Tarifkunde standardmäßig 100 Prozent Ökostrom erhält, bekommt mehr als das übliche halbgrüne Werbegerede vieler Anbieter. Dazu kommt mit Öko-Strom-Regio-Lippe noch eine regionale Zusatzoption.

Stark ist außerdem die Produktbreite. Haushaltsstrom, Heizen, E-Mobilität, dynamischer Tarif und Eigenerzeugung bilden zusammen ein brauchbares Portfolio. Das ist kein lieblos zusammengeschobener Standardvertrieb.

Ebenfalls positiv ist die regionale Substanz. Ein Anbieter mit echter Netz- und Infrastrukturrolle, kommunaler Anbindung und lokaler Erzeugung ist für viele Haushalte belastbarer als ein billig wirkender Fernvertrieb ohne Gesicht.

Was man kritisch prüfen sollte

Man sollte sich vom Stadtwerke-Image nicht einlullen lassen. Kommunal heißt nicht automatisch bester Tarif. Entscheidend bleiben Vertragslogik, Laufzeit, Kündigungsfrist, Messkonzept und die Frage, ob der gewählte Tarif wirklich zum eigenen Verbrauchsprofil passt.

Beim dynamischen Stromtarif gilt das besonders hart. Ohne intelligentes Messsystem, stabile technische Voraussetzungen und ein Verbrauchsverhalten, das zeitliche Verschiebungen überhaupt zulässt, bringt so ein Tarif oft weniger als gedacht. Wer ihn nur wählt, weil das modern klingt, handelt nicht clever, sondern bequem.

Auch bei Wärmepumpen- und Nachtstromtarifen muss die technische Situation sauber passen. Vor allem die Unterscheidung zwischen älteren und neueren Wärmepumpenanlagen ist wichtig. Wenn man das ignoriert, ist der Vergleich wertlos.

Beim Ökostrom sollte man ebenfalls sauber bleiben. Der Tarifkundenmix ist vollständig erneuerbar, der Unternehmensmix sieht aber anders aus. Wer diese Ebenen verwechselt, erzählt sich selbst Unsinn.

Fazit

Die Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH ist im Strombereich ein solider regionaler Anbieter mit echter kommunaler Verankerung, sinnvoller Tarifbreite und klarer Ökostrom-Ausrichtung für Tarifkunden. Das ist kein Müllanbieter und auch keine leere Vertriebsmarke.

Besonders stark sind die Kombination aus lokaler Infrastrukturrolle, 100 Prozent Ökostrom für Tarifkunden, spezialisierten Angeboten für Heizen und E-Mobilität sowie die regionale Ausrichtung. Der Haken bleibt wie immer derselbe: Nicht das Image kaufen, sondern den konkreten Tarif. Wer sauber prüft, findet hier aber eine ernstzunehmende Option.

Stand: 08.04.2026

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