Stromvergleich starten
Stadtwerke Bad Pyrmont Energie & Verkehrs GmbH
Südstrasse 3
31812 Bad Pyrmont
Stadtwerke Bad Pyrmont Energie & Verkehrs GmbH mit Sitz in Südstrasse 3, 31812 Bad Pyrmont, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Unter dem vom Nutzer genannten Namen ist der Anbieter heute als Stadtwerke Bad Pyrmont GmbH am Markt aktiv. Im Strombereich ist das Unternehmen deutlich breiter aufgestellt als viele kleine Regionalversorger. Es gibt nicht nur die klassische Grundversorgung, sondern mehrere Sondertarife für unterschiedliche Zielgruppen und Nutzungssituationen. Das ist positiv, aber nur dann, wenn man die Tariflogik auch wirklich versteht und nicht blind irgendeinen Tarifnamen auswählt.
Unternehmen: Stadtwerke Bad Pyrmont GmbH
Frühere Bezeichnung: Stadtwerke Bad Pyrmont Energie & Verkehrs GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Sitz: Bad Pyrmont
Anschrift: Südstraße 3, 31812 Bad Pyrmont
Postfach: Postfach 1654, 31798 Bad Pyrmont
Telefon: 05281 915-0
Fax: 05281 915-146
E-Mail: info@stw-bp.de
Registergericht: Amtsgericht Hannover
Handelsregisternummer: HRB 101800
Umsatzsteuer-ID: DE813877803
Geschäftsführer: Dipl.-Oec. Uwe Benkendorff
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. med. dent. Adrian Wilms
Sparten: Strom, Erdgas, Wasser und Wärme
Weitere Themenfelder: Elektromobilität und energienahe Dienstleistungen
Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 8:00 bis 15:30 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstag 8:00 bis 17:30 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag 8:00 bis 13:00 Uhr
Bereitschaftsdienst: Zentralruf 24 Stunden über 05281 915-0
Die Stadtwerke Bad Pyrmont sind ein regionaler Nahversorger mit klassischem Stadtwerke-Profil, aber ohne das übliche Minimalprogramm. Der Anbieter kombiniert Grundversorgung, Sondertarife, Heizstrom, dynamische Modelle und spezielle Produkte für E-Mobilität und junge Kunden. Das ist tariflich deutlich besser als die belanglose Einheitsware vieler kleiner Versorger.
Gleichzeitig ist genau das der Haken. Wer hier nur schnell irgendeinen Abschluss sucht, kann leicht den falschen Tarif wählen. Das Angebot ist breit genug, dass man den eigenen Verbrauch, die technische Situation und den Wohnort wirklich einordnen muss.
Die Tarifstruktur ist klar gestaffelt. Sichtbar sind der Grundversorgungstarif Pyrmont.Standard, die Sondertarife Pyrmont.Optimal und Pyrmont.Optimal.plus, die regionalen Tarife Regio.Strom und Regioplus.Strom, der E-Mobilitätstarif Pyrmont.Mobil, der Nachwuchstarif Next.Generation, Heizstromlösungen für Speicherheizung und Wärmepumpe sowie ein dynamischer Stromtarif.
Dazu kommen Ersatzversorgungslösungen für Standardlastprofilkunden und Lastgangkunden. Damit ist das Tarifsystem nicht nur auf den Standardhaushalt ausgelegt, sondern deckt verschiedene Versorgungssituationen ab.
Das ist ordentlich, aber nichts für faule Vergleiche. Wer einen Wärmepumpentarif, einen Mobilitätstarif oder einen dynamischen Tarif wie normalen Haushaltsstrom behandelt, vergleicht schlicht schlecht.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist hier kein Randthema, sondern ein echter Kernpunkt. Nach Unternehmensangaben werden seit 2021 alle Haushalts- und Kleingewerbekunden in allen Tarifen mit Strom aus regenerativer Energie versorgt.
Zusätzlich wird bei den Stromtarifen immer wieder ausdrücklich mit 100 Prozent Ökostrom gearbeitet. Das gilt nicht nur für die Grundversorgung, sondern auch für mehrere Sondertarife, Regionalstrom und Wärmepumpenlösungen. Im Vergleich zu vielen Anbietern ist das eine klare und breit angelegte Positionierung.
Das ist stark. Trotzdem ersetzt grüne Vermarktung keinen sauberen Tarifvergleich. Auch ein Ökostromtarif kann unpassend sein, wenn Laufzeit, Zielgruppe oder Technik nicht zur realen Nutzung passen.
Im normalen Haushaltsbereich stehen mit Pyrmont.Standard sowie Pyrmont.Optimal und Pyrmont.Optimal.plus mehrere klassische Stromprodukte bereit. Für Kunden außerhalb der Stadt Bad Pyrmont im Weserbergland gibt es mit Regio.Strom und Regioplus.Strom eigene regionale Tarife.
Hinzu kommen Speziallösungen. Pyrmont.Mobil richtet sich an Kunden mit Bezug zur Elektromobilität. Next.Generation ist als Tarif für Auszubildende und den Einstieg in die erste eigene Wohnung positioniert. Für Heizstrom gibt es getrennte Lösungen für Speicherheizung und Wärmepumpe. Darüber hinaus wird ein dynamischer Stromtarif angeboten.
Damit ist das Portfolio für einen Regionalversorger überraschend breit. Genau das ist gut, solange man nicht den Fehler macht, aus Bequemlichkeit den erstbesten Tarif zu nehmen.
Regional ist das Unternehmen mehr als nur ein lokaler Markenname. Die Stadtwerke sind in Bad Pyrmont tief verankert, versorgen die Region mit Strom, Gas, Wasser und Wärme und treten auch als örtlicher Grundversorger auf.
Gleichzeitig geht der Vertrieb über das enge Stadtgebiet hinaus. Die eigenen Regionaltarife für Kunden im Weserbergland außerhalb der Stadt Bad Pyrmont zeigen klar, dass das Unternehmen nicht nur innerhalb der Kernstadt denkt.
Für Kunden ist das praktisch relevant. Regionale Erreichbarkeit, echte Ansprechpartner und ein nachvollziehbares Leistungsportfolio sind im Alltag oft mehr wert als irgendein anonymer Onlineanbieter mit lautem Marketing und schwacher Substanz.
Positiv ist zuerst die Tarifbreite. Es gibt nicht nur Standardstrom, sondern auch Regionalstrom, Heizstrom, einen Tarif für E-Mobilität, einen Tarif für junge Kunden und ein dynamisches Modell. Das ist mehr als die übliche Pflichtübung.
Positiv ist außerdem die konsequente Ökostrom-Linie. Wenn ein Anbieter nicht nur einen einzelnen grünen Tarif führt, sondern Haushalts- und Kleingewerbekunden tarifübergreifend mit regenerativer Energie versorgen will, ist das ein echter Pluspunkt.
Tariflich ebenfalls stark ist die regionale Differenzierung. Mit Bad Pyrmont und dem weiteren Weserbergland werden unterschiedliche Vertriebsräume erkennbar sauber abgedeckt, statt alles in einen Topf zu werfen.
Der größte Fehler wäre, diese Tarifwelt als einfache Standardversorgung zu behandeln. Pyrmont.Mobil, Next.Generation, Wärmepumpe, Speicherheizung und dynamischer Tarif haben jeweils eine andere Logik. Wer das ignoriert, entscheidet nicht sauber, sondern nach Gefühl.
Der dynamische Tarif ist kein Spielzeug für jeden Haushalt. Solche Modelle lohnen sich vor allem dann, wenn Verbrauch aktiv in günstigere Zeiten verlagert werden kann und die messtechnischen Voraussetzungen passen.
Auch Wärmepumpen- und Heizstromlösungen sollte man nur dann ernsthaft betrachten, wenn Messkonzept, Technik und Nutzung wirklich dazu passen. Und bei Sondertarifen für bestimmte Zielgruppen muss man immer sauber prüfen, ob die Voraussetzungen tatsächlich erfüllt werden.
Dazu kommen die üblichen Pflichtpunkte, die viele Kunden aus Faulheit übergehen: Laufzeit, Kündigungsfrist, Verlängerungslogik, Zielgruppeneinschränkungen und regionale Verfügbarkeit. Wer das nicht prüft, braucht sich über eine schwache Tarifwahl nicht zu wundern.
Die Stadtwerke Bad Pyrmont sind im Strombereich ein ernstzunehmender regionaler Anbieter mit breitem Tarifportfolio, klarer Ökostrom-Ausrichtung und echter lokaler Verankerung. Das Unternehmen wirkt deutlich substanzieller als viele austauschbare Vertriebsmarken.
Besonders stark ist der Anbieter für Kunden, die bewusst zwischen Standardstrom, Regionalstrom, Heizstrom, E-Mobilität und dynamischen Modellen unterscheiden wollen. Genau dort spielt die Breite des Portfolios ihre Stärke aus.
Der Nachteil ist derselbe wie immer bei mehr Auswahl: Der Kunde muss mitdenken. Wer sauber prüft, kann hier einen passenden Tarif finden. Wer nur nach einem sympathischen Namen oder irgendeinem Werbeversprechen abschließt, macht es sich zu leicht.
Stand: 16.04.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.