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Stadtwerke Bad Neustadt a.d. Saale
Goethestr. 17/19
97616 Bad Neustadt
Stadtwerke Bad Neustadt a.d. Saale mit Sitz in Goethestr. 17/19, 97616 Bad Neustadt, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Stadtwerke Bad Neustadt a.d. Saale sind kein bloßer Stromverkäufer, sondern ein kommunaler Versorger mit echter lokaler Funktion. Das Unternehmen ist als Eigenbetrieb der Stadt organisiert und damit deutlich enger an die Stadt und ihre Infrastruktur gebunden als viele normale Strommarken. Genau das ist die Stärke: kurze Wege, klare regionale Zuständigkeit und eine reale Rolle vor Ort. Wer aber glaubt, dass kommunal automatisch den besten Vertrag bedeutet, denkt zu bequem. Auch hier entscheidet am Ende der konkrete Tarif.
Anbieter: Stadtwerke Bad Neustadt a.d. Saale
Rechtsform: Eigenbetrieb der Stadt Bad Neustadt a.d. Saale
Sitz: Bad Neustadt a.d. Saale
Adresse: Goethestraße 17/19, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale
Telefon: 09771 6220-0
Fax: 09771 6220-520
E-Mail: info@stw-badnes.de
E-Mail Technik: technik@stw-badnes.de
E-Mail Geschäftsführer: rutter@stw-badnes.de
Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christian Rutter
Funktionsbezeichnung laut Stadtverwaltung: Geschäftsführer
Registergericht: Amtsgericht Schweinfurt
Registernummer: HRA 5400
USt-IdNr.: DE194655717
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 07:30 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12:45 bis 16:30 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag 07:30 bis 12:15 Uhr
Die Stadtwerke Bad Neustadt sind ein klassischer kommunaler Regionalversorger mit lokaler Verankerung und echter Infrastrukturverantwortung. Neben Strom gehören auch Wasser, der Stadtbusbereich und das Triamare zum Gesamtbild. Das ist mehr als eine hübsche Außendarstellung. Hier steht tatsächlich ein kommunales Unternehmen dahinter, das in der Stadt sichtbar arbeitet. Für Verbraucher ist das grundsätzlich ein Pluspunkt, weil Ansprechpartner, Netzthemen und Service nicht irgendwo ausgelagert wirken.
Die Tarifstruktur ist für einen regionalen Versorger ordentlich aufgestellt. Es gibt die gesetzliche Grundversorgung und die Ersatzversorgung. Darüber hinaus werden FairNES-Tarife angeboten. Zusätzlich sind mit FairNES-Mobil und FairNES-Therm auch spezielle Produktlinien für E-Mobilität und Wärme beziehungsweise steuerbare Verbrauchseinrichtungen erkennbar. Das ist kein riesiger Tarifzirkus, aber auch nicht bloß ein Ein-Produkt-Modell. Die Auswahl ist sinnvoll, solange man versteht, welcher Tarif technisch und wirtschaftlich zum eigenen Verbrauch passt.
Bei der Ökostrom-Ausrichtung fällt auf, dass die Stadtwerke ihre Strombeschaffung klar in Richtung regenerativer Herkunft positionieren. In den veröffentlichten Preisblättern 2026 ist für den Energieträgermix mit EEG-Mengen ein extrem hoher Anteil erneuerbarer Energien mit Herkunftsnachweisen ausgewiesen. Zusätzlich ist ein Ökostrom-Zertifikat für beschafften Strom aus TÜV-Süd-zertifizierten Wasserkraftanlagen veröffentlicht. Das ist deutlich besser als bloßes grünes Marketing. Trotzdem sollte man sauber unterscheiden: Ein ökologisch stark geprägter Beschaffungsmix ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Tarifbedingungen.
Öffentlich erkennbar sind die Grundversorgung, die Ersatzversorgung, die FairNES-Tarife sowie die ergänzenden Linien FairNES-Mobil und FairNES-Therm. Damit decken die Stadtwerke normale Haushaltsversorgung ebenso ab wie spezielle Anwendungen rund um Mobilität und Wärme. Das ist für einen kommunalen Anbieter solide. Wer jedoch auf bundesweite Tarifshow, Bonusmodelle oder besonders aggressive Aktionspreise aus ist, wird hier eher nicht die große Spielwiese finden.
Regional spielen die Stadtwerke Bad Neustadt eine starke Rolle. Sie sind tief in die kommunale Infrastruktur eingebunden und nicht nur im Stromvertrieb sichtbar. Für das Netzgebiet ist außerdem die Festlegung des Grundversorgers für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis 31.12.2027 veröffentlicht. Das unterstreicht die echte Marktverantwortung vor Ort. Genau das unterscheidet das Unternehmen von vielen reinen Vertriebsmarken ohne eigene lokale Substanz.
Positiv ist zuerst die klare kommunale Verankerung. Zweitens sind Kontaktwege, Öffnungszeiten und Zuständigkeiten sauber sichtbar. Drittens ist die Tarifwelt nicht auf einen einzigen Standardtarif zusammengeschrumpft, sondern deckt auch Mobilitäts- und Wärmethemen ab. Viertens ist die Ökostrom-Ausrichtung nicht bloß Werbegerede, sondern durch Preisblätter und Zertifikate wenigstens nachvollziehbar unterlegt. Das wirkt insgesamt belastbarer als viele Billigmarken mit dünner Servicebasis.
Hier liegt der eigentliche Knackpunkt. Nur weil ein Anbieter kommunal und regional wirkt, ist der Vertrag noch lange nicht automatisch gut. Man sollte genau prüfen, ob Grundversorgung oder Sondertarif sinnvoller ist, wie lang Laufzeit und Kündigungsfrist sind und ob FairNES-Mobil oder FairNES-Therm technisch überhaupt zum eigenen Zähler und Nutzungsprofil passen. Gerade bei speziellen Produkten für Mobilität oder Wärme wird schnell blind abgeschlossen, obwohl die technische Voraussetzung nicht sauber geprüft wurde. Das wäre schlicht nachlässig.
Die Stadtwerke Bad Neustadt a.d. Saale wirken als regionaler Stromanbieter solide, greifbar und strukturell belastbar. Besonders stark ist die Kombination aus kommunaler Einbindung, nachvollziehbarer Tarifwelt und einer deutlich erkennbaren Ausrichtung auf regenerative Strombeschaffung. Für Kundinnen und Kunden im Gebiet kann das eine gute Wahl sein. Der Fehler wäre nur, daraus automatisch den besten Vertrag abzuleiten. Der Anbieter wirkt vernünftig. Ob der Tarif vernünftig ist, muss trotzdem hart geprüft werden.
Stand: 27.04.2026
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