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Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH
Gasfabrikstraße 16
92224 Amberg
Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH mit Sitz in Gasfabrikstraße 16, 92224 Amberg, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Amberg
Anschrift: Gasfabrikstraße 16, 92224 Amberg
Telefon: 0800 603-5555
Telefax: 09621 603-499
E-Mail: poststelle@stadtwerke-amberg.de
Geschäftsführer: Frank Backowies
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Oberbürgermeister Michael Cerny
Registergericht: Amtsgericht Amberg
Handelsregister: HRB 2864
Umsatzsteuer-ID: DE211394280
Kundencenter: Gasfabrikstraße 16, 92224 Amberg
Energiekompetenzzentrum: Marktplatz 10, 92224 Amberg
Kundenbüro: Konrad-Mayer-Straße 26, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Kundenbüro: Malerwinkel 1, 91278 Pottenstein
Kundenbüro: Ettmannsdorfer Straße 14, 92421 Schwandorf
Öffnungszeiten Kundencenter Amberg: Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter Amberg: Montag, Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 16:30 Uhr
Öffnungszeiten Energiekompetenzzentrum: Montag, Dienstag und Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:30 Uhr
Öffnungszeiten Energiekompetenzzentrum: Mittwoch und Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr
24h-Entstörungshotline Strom: 09621 603-666
Unternehmensprofil: kommunales Unternehmen
Geschäftstätigkeit: Betrieb von Verteilnetzen für Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser sowie Einkauf, Verkauf und Erzeugung von Energie
Regionale Ausrichtung: Amberg und weitere Teile der Oberpfalz
Die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH ist kein gesichtsloser Billigvertrieb, sondern ein kommunal geprägter Regionalversorger mit echter operativer Substanz. Das ist der entscheidende Unterschied. Hier wird nicht nur Strom verkauft, sondern gleichzeitig auch Netz- und Infrastrukturverantwortung getragen. Genau das macht den Anbieter im Vergleich zu vielen reinen Vertriebsmarken deutlich greifbarer.
Für Kunden ist das grundsätzlich ein Pluspunkt. Wer lieber mit einem sichtbaren Unternehmen aus der Region zu tun hat statt mit irgendeiner austauschbaren Online-Marke, findet hier einen Anbieter mit fester Adresse, Kundencenter und regionalem Fußabdruck. Das heißt aber nicht automatisch, dass jeder Tarif stark ist. Wer das glaubt, denkt zu bequem.
Die Tarifstruktur ist für einen regionalen Anbieter auffallend breit. Sichtbar sind AM Strom im eigenen Netzgebiet, AM Strom Regio außerhalb des Netzgebiets in der Oberpfalz, AM Strom SuRo für den Bereich Sulzbach-Rosenberg, AM Strom Pottenstein, der dynamische Tarif AM Strom dynamic sowie AM Strom netzflex für steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
Das ist nicht bloß Tarifkosmetik. Hier werden unterschiedliche Versorgungssituationen tatsächlich getrennt abgebildet. Ein Haushalt im eigenen Netzgebiet, ein Kunde außerhalb des Stadtgebiets, ein dynamisch orientierter Nutzer oder ein Haushalt mit steuerbarer Verbrauchseinrichtung braucht eben nicht dieselbe Tariflogik. Genau das wird hier sichtbar berücksichtigt.
Der Nachteil liegt auf der Hand: Mehr Auswahl bringt nur dann etwas, wenn der Kunde sauber versteht, welcher Tarif wirklich passt. Wer nur nach Namen auswählt, kauft sich schnell den falschen Vertrag ein.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist einer der stärkeren Punkte dieses Anbieters. Die Stadtwerke Amberg kommunizieren ausdrücklich, dass alle Stromprodukte zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Zusätzlich wurde das bisher optional wählbare Produkt AM Regionalstrom ab Anfang 2025 gestrichen, weil laut Preisheft sämtliche Stromprodukte auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt wurden.
Das ist deutlich belastbarer als das übliche grüne Weichspül-Marketing vieler Wettbewerber. Hier wird nicht nur ein einzelner Spezialtarif grün lackiert, sondern die gesamte Stromproduktwelt entsprechend ausgerichtet. Das ist substanziell und kein bloßes Schaufensteretikett.
Trotzdem gilt auch hier: Ökostrom allein macht noch keinen guten Vertrag. Wer nur auf das grüne Etikett schaut und Laufzeit, Kündigungslogik und technische Passung ignoriert, kauft oberflächlich ein.
Im Strombereich ist das Angebot breiter als bei vielen klassischen Lokalversorgern. Im Zentrum steht AM Strom für das eigene Netzgebiet. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Varianten außerhalb des Kerngebiets, durch AM Strom dynamic für Haushalte mit hoher Flexibilität und durch AM Strom netzflex für steuerbare Verbrauchseinrichtungen im Sinne der aktuellen Regulierung.
Zusätzlich fällt auf, dass die Stadtwerke Amberg ihre regionale Expansion sichtbar vorantreiben. Für Pottenstein ist offiziell veröffentlicht, dass das Unternehmen dort seit dem 1. Januar 2025 Grundversorger ist. Damit wächst das Vertriebsgebiet über den reinen Heimatmarkt hinaus.
Das ist positiv, weil es zeigt, dass das Unternehmen nicht in alter Stadtwerke-Trägheit verharrt, sondern aktiv neue Märkte besetzt. Gleichzeitig sollte man sich nichts vormachen: Mehr Produkte und neue Gebiete bedeuten nicht automatisch, dass jeder Tarif für jeden Kunden die beste Lösung ist.
Regional spielt die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH eine starke Rolle, weil sie nicht nur Strom vertreibt, sondern im eigenen Gebiet auch Verteilnetze betreibt. Das ist energiewirtschaftlich relevant und mehr als ein hübscher Regionalauftritt. Wer im Raum Amberg Kunde ist, hat es also mit einem Anbieter zu tun, der vor Ort tatsächlich Gewicht hat.
Hinzu kommt die kommunale Einbindung. Das Unternehmen ist klar als kommunaler Versorger positioniert und kombiniert klassische Infrastrukturverantwortung mit einem deutlich breiteren Vertriebsansatz in der Oberpfalz. Das macht die Stadtwerke Amberg greifbarer als viele Fernvertriebe, aber eben auch anspruchsvoller zu bewerten. Denn Größe und Regionalnähe ersetzen keine Tarifprüfung.
Positiv fällt zuerst die echte operative Substanz auf. Die Stadtwerke Amberg verkaufen nicht nur Strom, sondern betreiben Netze und sind damit deutlich mehr als eine Vertriebsfassade. Das schafft Vertrauen und macht den Anbieter im Alltag nachvollziehbarer.
Ebenso positiv ist die breite, aber noch verständliche Tarifwelt. Die sichtbaren Stromprodukte decken mehrere reale Anwendungsfälle ab, ohne komplett ins Tarifchaos zu kippen. Gerade AM Strom dynamic und AM Strom netzflex zeigen, dass moderne Verbrauchssituationen ernst genommen werden.
Ein weiterer Pluspunkt ist die klare Ökostrom-Ausrichtung. Dass sämtliche Stromprodukte auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt wurden, ist mehr als ein netter Marketingnebensatz. Genau das gibt dem Angebot Substanz.
Der größte Fehler wäre, Regionalität automatisch mit dem besten Vertrag gleichzusetzen. Das ist bequem, aber fachlich schwach. Auch ein kommunaler Anbieter mit echter Infrastrukturrolle kann im Einzelfall weniger gut passen, wenn der gewählte Tarif nicht zum tatsächlichen Nutzungsverhalten passt.
Besonders bei AM Strom dynamic und AM Strom netzflex sollte man genau hinschauen. Solche Tarife klingen modern, sind aber nicht für jeden Haushalt sinnvoll. Wer seinen Verbrauch nicht flexibel steuern kann oder die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt, kauft schnell am Bedarf vorbei.
Auch die regionale Vielfalt der Produkte kann Kunden in die Irre führen. Wer nicht sauber versteht, ob er im eigenen Netzgebiet, in einem Regio-Gebiet oder in einem speziellen Vertriebsgebiet wie Pottenstein sitzt, vergleicht unsauber. Genau hier passieren unnötige Fehler.
Die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH ist ein ernstzunehmender regionaler Stromanbieter mit echter kommunaler Substanz, operativer Netzrolle und einer breiteren Produktwelt als viele klassische Stadtwerke. Das Unternehmen wirkt nicht wie eine leere Hülle, sondern wie ein Versorger mit echter Funktion im regionalen Markt.
Stark sind vor allem die klare Ökostrom-Ausrichtung, die sichtbare Weiterentwicklung des Tarifsortiments und die Kombination aus lokaler Infrastruktur und regionalem Vertriebsausbau. Kritisch prüfen sollte man trotzdem jeden einzelnen Tarif nüchtern. Wer das macht, kann die Stadtwerke Amberg ernsthaft in Betracht ziehen. Wer nur wegen Lokalbonus oder Öko-Schlagworten unterschreibt, entscheidet zu weich.
Stand: 16.04.2026
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