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Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG
Dessauer Str. 76
39261 Zerbst
Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG mit Sitz in Dessauer Str. 76, 39261 Zerbst, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Sitz: Zerbst/Anhalt
Anschrift: Dessauer Straße 76, 39261 Zerbst/Anhalt
Dienstleistungscenter: Markt 13, 39261 Zerbst/Anhalt
Telefon Zentrale: (0 39 23) 73 72-0
Telefon Strom / Notrufnummer Strom: (0 39 23) 73 75-0
Telefon Dienstleistungscenter: (0 39 23) 4 86 80 00
Telefax: (0 39 23) 73 72-32
Telefax Dienstleistungscenter: (0 39 23) 4 86 80 05 0
E-Mail Geschäftsführer: j.konratt@swzerbst.de
E-Mail Sekretariat: y.lambrecht@swzerbst.de
E-Mail Dienstleistungscenter: dlcenter@swzerbst.de
Geschäftsführer: Jürgen Konratt
Registergericht: Amtsgericht Stendal
Handelsregister: HRB 12388
Umsatzsteuer-ID: DE 231055892
Steuernummer: 114/113/20113
Öffnungszeiten Dienstleistungscenter: Montag 09:00 bis 12:00 Uhr und 12:30 bis 15:00 Uhr
Öffnungszeiten Dienstleistungscenter: Dienstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 12:30 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Dienstleistungscenter: Mittwoch geschlossen
Öffnungszeiten Dienstleistungscenter: Donnerstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 12:30 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Dienstleistungscenter: Freitag 09:00 bis 12:00 Uhr
Bereitschaftsdienst Strom: (0 39 23) 73 75-0
Notfallnummer Stadtgebiet Zerbst/Anhalt: (0 39 23) 24 64
Anteilseigner: Stadtwerke Zerbst GmbH 70 %
Anteilseigner: Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG 30 %
Unternehmensentwicklung: 2003 Umwandlung in die Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG
Netzrolle: eigene Netzseiten, Netzentgelte, Netzstruktur und Ansprechpartner Netze veröffentlicht
Grundversorgung: Basistarif (Grundversorgung) für 2026 veröffentlicht
Hinweis zur Grundversorger-Feststellung: auf der Website ist öffentlich nur eine ältere Feststellung zum Stichtag 01.07.2018 sichtbar
Regionale Ausrichtung: Zerbst/Anhalt und Umgebung
Die Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG ist kein beliebiger Fernvertrieb mit Regionaletikett, sondern ein gewachsener lokaler Versorger mit echter Infrastrukturrolle. Das ist der entscheidende Unterschied. Hier wird nicht nur Strom verkauft, sondern es werden auch Netzentgelte, Netzstruktur, Ansprechpartner Netze und technische Veröffentlichungen bereitgestellt. Genau das spricht für einen Anbieter mit realer operativer Substanz.
Für Kunden in Zerbst und Umgebung ist das grundsätzlich ein Pluspunkt. Ein Anbieter mit Dienstleistungscenter vor Ort, festen Ansprechpartnern und greifbarer Unternehmensstruktur ist im Alltag oft belastbarer als irgendeine anonyme Vergleichsportalmarke. Trotzdem gilt auch hier: Lokal ist kein Automatismus für den besten Tarif. Wer das glaubt, macht es sich zu leicht.
Die Tarifstruktur wirkt übersichtlich und nicht künstlich aufgeblasen. Sichtbar sind ein Basistarif als Grundversorgung, ein klassischer Sondertarif unter dem Namen Zerbst Strom, ein separater Ökotarif, Heizstrom sowie ein Smart-Meter-Tarif. Das ist sinnvoll, weil nicht jeder Haushalt dieselbe Nutzungssituation mitbringt.
Positiv ist, dass hier nicht einfach zehn Fantasienamen erfunden werden, um Vielfalt vorzutäuschen. Stattdessen sind die Produktlinien nach Funktion getrennt. Standardhaushalte, Kunden mit elektrischer Heizung und Haushalte mit digitalem Zähler werden erkennbar unterschiedlich angesprochen. Genau so sollte eine Tarifwelt aussehen: verständlich statt aufgeschäumt.
Der Nachteil bleibt derselbe wie fast überall. Auch eine saubere Struktur bringt nichts, wenn der Kunde den eigenen Bedarf nicht versteht. Wer nur nach Namen kauft, entscheidet schnell am Alltag vorbei.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden, aber nicht so glasklar und tief erklärt wie bei manchen anderen Stadtwerken. Es gibt mit Zerbst Strom Öko einen eigenen Ökotarif, und die Produktübersicht bezeichnet ihn als grünen Strom für die Region. Das ist erstmal positiv.
Man sollte trotzdem sauber bleiben. Der Ökotarif ist sichtbar, aber die öffentlich schnell auffindbaren Produktseiten liefern im Browser weniger klare inhaltliche Tiefe als bei manch anderem Anbieter. Genau deshalb wäre es Unsinn, hier mehr hineinzuinterpretieren, als die offizielle Seite tatsächlich sauber hergibt. Ein eigener Ökotarif ist ein Pluspunkt. Eine weitreichende grüne Heldengeschichte lässt sich daraus ohne weitere belastbare Details nicht machen.
Im sichtbaren Stromangebot stehen vor allem fünf Richtungen im Vordergrund: Basistarif, Zerbst Strom, Zerbst Strom Öko, Heizstrom und Smart Meter. Das ist für einen regionalen Anbieter ordentlich. Es zeigt, dass nicht nur das absolute Pflichtprogramm angeboten wird, sondern auch spezielle Verbrauchssituationen mitgedacht werden.
Besonders sinnvoll ist die erkennbare Trennung von normalem Haushaltsstrom, elektrischem Heizen und digitalem Zählermodell. Viele Anbieter reden groß über moderne Energiewelt und liefern dann fast nur einen Standardvertrag. Zerbst ist an dieser Stelle zumindest breiter aufgestellt.
Regional spielt die Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG eine echte Rolle. Die Unternehmensgeschichte zeigt einen langen lokalen Bezug zur Stromversorgung in Zerbst, und heute werden fast 10.000 Haushalts- sowie knapp 100 Gewerbekunden versorgt. Zusätzlich wird ein 177 Kilometer langes Versorgungsnetz genannt. Das ist keine Randnotiz, sondern echte regionale Bedeutung.
Wichtig ist aber die saubere Ehrlichkeit beim Thema Grundversorger. Auf der Website gibt es zwar eine Grundversorger-Seite, öffentlich sichtbar ist dort aber nur die Feststellung zum Stichtag 01.07.2018 für die damals folgenden drei Kalenderjahre. Für 2026 ist diese einzelne Veröffentlichung deshalb nicht sauber aktuell genug. Wer hier einfach blind „Grundversorger bis heute“ behauptet, arbeitet schlampig.
Positiv fällt zuerst die echte regionale Verankerung auf. Das Unternehmen ist kein leeres Vertriebslabel, sondern sichtbar in Zerbst verwurzelt und mit Netzthemen, Servicecenter und technischer Infrastruktur verbunden.
Ebenso positiv ist die nachvollziehbare Tarifwelt. Basistarif, Sondertarif, Ökotarif, Heizstrom und Smart Meter sind funktional voneinander getrennt. Das ist besser als Tarifchaos mit viel Marketing und wenig Substanz.
Auch die Eigentümerstruktur ist interessant. Mit 70 Prozent Beteiligung der Stadtwerke Zerbst GmbH bleibt die kommunale Nähe stark erkennbar. Das macht den Anbieter greifbarer als reine Fernvertriebsmodelle.
Dazu kommt ein Energiesparbonus für private Tarifkunden bei deutlicher Verbrauchsreduktion. Das ist kein Riesending, aber immerhin ein sinnvoller kleiner Anreiz statt bloßer Werbesprüche.
Der größte Fehler wäre, aus Regionalität automatisch auf den besten Tarif zu schließen. Das ist bequem, aber fachlich schwach. Auch ein lokaler Anbieter kann im Einzelfall schlechter passen, wenn Laufzeit, Tariflogik oder Verbrauchsprofil nicht zusammenpassen.
Besonders beim Ökotarif sollte man nicht romantisieren. Es ist positiv, dass es einen eigenen Ökotarif gibt. Aber wenn die öffentlichen Produktinformationen dazu weniger tief ausfallen als bei anderen Anbietern, sollte man genau hinschauen und nicht einfach mehr hineinlesen, als offiziell sauber sichtbar ist.
Auch Smart-Meter- und Heizstromprodukte sind nur dann sinnvoll, wenn die technische Situation im Haushalt wirklich dazu passt. Wer bloß nach modern klingendem Namen auswählt, kauft schnell am Bedarf vorbei.
Und beim Thema Grundversorgerstatus muss man sauber bleiben. Die veröffentlichte Grundversorgerseite auf der Website ist sichtbar veraltet. Wer daraus einfach eine aktuelle Feststellung für 2026 bastelt, arbeitet unsauber.
Die Stromversorgung Zerbst GmbH & Co. KG ist ein ernstzunehmender regionaler Stromanbieter mit echter lokaler Substanz, greifbarer Infrastruktur und einer funktionalen Tarifstruktur. Das Unternehmen wirkt nicht wie eine leere Hülle, sondern wie ein Versorger mit realer Bedeutung im Raum Zerbst.
Stark sind vor allem die regionale Verankerung, die verständliche Produktlogik und die sichtbare Netzrolle. Kritisch prüfen sollte man die konkrete Tarifpassung, die inhaltliche Tiefe der Ökostromlinie und die öffentlich veraltete Grundversorger-Veröffentlichung. Wer das nüchtern macht, kann die Stromversorgung Zerbst ernsthaft in Betracht ziehen. Wer nur wegen Lokalgefühl unterschreibt, entscheidet zu weich.
Stand: 16.04.2026
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