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Der Wert ist ungültig.
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SCHARR WÄRME GmbH & Co. KG

SCHARR WÄRME GmbH & Co. KG
Liebknechtstraße 50
70565 Stuttgart

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SCHARR WÄRME GmbH & Co. KG mit Sitz in Liebknechtstraße 50, 70565 Stuttgart, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 3,9 von 5 Sternen bewertet. 78 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von SCHARR WÄRME entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.

Stammdaten

Name: SCHARR WÄRME GmbH & Co. KG

Rechtsform: GmbH & Co. KG

Unternehmenszuordnung: Energiehandelsunternehmen mit Strom-, Erdgas-, Heizöl-, Pellet- und Elektromobilitätsangeboten

Sitz: Stuttgart

Anschrift: Liebknechtstraße 50, 70565 Stuttgart

Telefon: +49 711 7868-620

Fax: +49 711 7868-366

E-Mail: info@scharr-waerme.de

Persönlich haftende Gesellschafterin: SCHARR WÄRME Verwaltungs-GmbH

Geschäftsführer der Verwaltungs-GmbH: Rainer Scharr, Axel Wolff, Markus König

Registergericht: Amtsgericht Stuttgart

Handelsregister: HRA 13975

USt-IdNr.: DE234716924

Freecall: +49 800 7972-725

Besonderheit: Kein klassischer kommunaler Regionalversorger, sondern ein süddeutsch geprägter Energiehändler mit bundesweit möglicher Strombelieferung

Überblick

SCHARR WÄRME ist kein typisches Stadtwerk und auch kein klassischer lokaler Grundversorger, sondern ein traditionsreiches Energiehandelsunternehmen mit starkem Schwerpunkt im süddeutschen Raum. Das Unternehmen verkauft nicht nur Strom, sondern auch Heizöl, Erdgas, Pellets und energienahe Lösungen. Genau das ist die Stärke: breite Energieerfahrung, mehrere Standorte, persönlicher Ansprechpartner und ein Auftritt, der weniger nach hipper Tarifmarke und mehr nach bodenständigem Mittelstand aussieht. Wer einen regional geprägten, aber nicht kommunalen Anbieter sucht, kann das interessant finden.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist sinnvoll aufgebaut und deutlich moderner als bei vielen klassischen Energiehändlern. Öffentlich erkennbar sind ein fixer Stromtarif mit 12 oder 24 Monaten Preisgarantie, ein flexibler Tarif mit monatlich angepassten Preisen und ein echter dynamischer Tarif mit Smart-Meter-Pflicht. Dazu kommen Heizstromtarife für getrennt gemessene Wärmepumpen. Das ist ordentlich, weil Standardhaushalte, vorsichtige Preisoptimierer und technisch affine Kunden jeweils ein passendes Modell finden können. Die Schwäche liegt wie immer darin, dass dynamische oder flexible Tarife nur dann stark sind, wenn man das Modell wirklich versteht.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei SCHARR WÄRME klar und belastbar. Der Anbieter wirbt bei Strom ausdrücklich mit 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen und hebt einen hohen Anteil aus Wasserkraft hervor. Auf der Ökostrom-Seite wird für 2024 sogar konkret ausgewiesen, dass der Strom aus Wasserkraft mit Herkunft aus Italien und Österreich stammt. Das ist sauberer als das übliche grüne Werbegeschwurbel vieler Discount-Anbieter. Gleichzeitig sollte man sich nichts vormachen: Das ist zertifizierter erneuerbarer Strom, aber keine romantische Regionalstrom-Geschichte aus dem direkten Umfeld des Kunden.

Stromangebote

Im Strombereich stehen im Kern drei Modelle im Vordergrund. Erstens der klassische fixe Tarif für Kunden, die 12 oder 24 Monate Preisstabilität wollen. Zweitens der flexible Tarif, bei dem sich der Arbeitspreis monatlich an Börsenstrompreise anpasst und der als Vorstufe zum dynamischen Tarif gedacht ist. Drittens der dynamische Tarif, bei dem der Verbrauch viertelstundengenau über ein Smart Meter mit den jeweils geltenden Börsenpreisen verrechnet wird. Ergänzend gibt es Heizstromtarife für Wärmepumpen mit getrennter Messung. Damit ist das Angebot breiter als bei vielen reinen Standardanbietern, aber nicht künstlich aufgeblasen.

Regionale Rolle

Regional hat SCHARR WÄRME durchaus Substanz, aber eben nicht die Rolle eines klassischen kommunalen Grundversorgers. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als eines der führenden Energiehandelsunternehmen im süddeutschen Raum, spricht von über 140 Jahren Erfahrung, neun Verkaufsbüros und über 160.000 Kunden. Gleichzeitig ist die Strombelieferung nicht auf ein kleines Heimatnetz beschränkt, sondern deutlich breiter angelegt. Übersetzt heißt das: regional verwurzelt, aber nicht lokal monopolartig verankert.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die klare Tariflogik auf. Fix, flexibel und dynamisch sind sauber voneinander getrennt. Zweitens ist die Ökostrom-Ausrichtung deutlich sichtbarer und glaubwürdiger als bei vielen Anbietern, die nur grüne Schlagworte benutzen. Drittens wirkt der Anbieter serviceorientiert und nicht wie ein reines Callcenter-Konstrukt. Viertens ist der flexible Tarif ohne Smart Meter für Kunden interessant, die sich langsam an marktnahe Strompreise herantasten wollen, ohne direkt voll ins dynamische Modell zu springen.

Was man kritisch prüfen sollte

Hier liegt der eigentliche Knackpunkt. Der dynamische Tarif ist nur sinnvoll, wenn ein Smart Meter vorhanden ist und der Verbrauch aktiv verschoben werden kann. Der Anbieter sagt selbst, dass ohne Smart Meter kein dynamischer Tarif möglich ist. Auch der flexible Tarif ist nicht automatisch ein Selbstläufer, sondern nur dann spannend, wenn man schwankende Preise akzeptiert. Bei der Preisgarantie der fixen Tarife gilt außerdem: Sie umfasst nicht alles. Steuern, hoheitliche Umlagen oder Abgaben können laut Anbieter trotzdem weitergegeben werden. Und beim Heizstrom ist die Belieferung nur für Wärmepumpen mit getrennter Messung vorgesehen. Wer solche Punkte ignoriert, wählt schnell den falschen Tarif.

Fazit

SCHARR WÄRME ist kein Müll, sondern ein ernstzunehmender süddeutscher Energieanbieter mit solider Substanz, klarer Ökostrom-Positionierung und moderner Tariflogik. Die größte Stärke liegt in der Kombination aus Erfahrung, persönlichem Service und der sauberen Trennung zwischen fixem, flexiblem und dynamischem Modell. Die größte Schwäche liegt darin, dass die spannenderen Tarife eben nur dann gut sind, wenn Technik und Nutzungsverhalten wirklich passen. Für normale Haushalte kann der Fixtarif gut passen. Für experimentierfreudigere oder technisch affine Kunden können Flex- und Dynamikmodell interessant sein. Blind abschließen sollte man trotzdem nichts.

Stand: 01.04.2026

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