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Remstalwerk GmbH & Co. KG
Stuttgarter Straße 85
73630 Remshalden
Remstalwerk GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgarter Straße 85, 73630 Remshalden, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Das Remstalwerk ist ein klar regional ausgerichteter Energieversorger mit kommunalem Hintergrund. Der Anbieter wurde von vier Gemeinden gegründet und verbindet lokale Verankerung mit einem vergleichsweise differenzierten Stromangebot. Das ist deutlich solider als der übliche austauschbare Online-Tarifmüll, der nur mit Preisen um sich wirft und sonst nichts zu bieten hat.
Anbietername: Remstalwerk GmbH & Co. KG
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Anschrift: Stuttgarter Straße 85, 73630 Remshalden
Sitz der Gesellschaft: Remshalden
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart
Handelsregisternummer: HRA 727933
USt-IdNr.: DE286035190
Vertreten durch: Regionalwerk Remstal Verwaltungs-GmbH
Geschäftsführer der Komplementär-GmbH: Dr. Torsten Briegel
Handelsregister der Komplementär-GmbH: HRB 728092
Registergericht der Komplementär-GmbH: Amtsgericht Ulm
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Reinhard Molt
Telefon Strom und Gas: 07151 36971-0
Gebührenfreie Hotline: 0800 0542 542
Telefax: 07151 36971-21
E-Mail: info@remstalwerk.de
Hauptgeschäftsstelle: Stuttgarter Straße 85, 73630 Remshalden-Grunbach
Öffnungszeiten Hauptgeschäftsstelle Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Hauptgeschäftsstelle Freitag: 08:00 bis 12:30 Uhr
Beratungsstelle Urbach: Konrad-Hornschuch-Straße 12, 73660 Urbach
Sprechzeit Urbach: Montag 16:00 bis 18:00 Uhr
Beratungsstelle Kernen-Rommelshausen: Stettener Straße 12, 71394 Kernen im Remstal
Sprechzeit Kernen-Rommelshausen: Dienstag 16:00 bis 18:00 Uhr
Beratungsstelle Winterbach: Marktplatz 1, 73650 Winterbach
Sprechzeit Winterbach: Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr
Gründungsjahr: 2012
Gründung durch: die Gemeinden Kernen, Remshalden, Urbach und Winterbach
Das Remstalwerk ist kein gesichtsloser Billiganbieter, sondern ein regionales Versorgungsunternehmen mit kommunaler Trägerschaft und echter Vor-Ort-Präsenz. Genau das ist der große Unterschied. Hier wird nicht nur online verkauft, sondern auch über Geschäftsstelle und Beratungsstellen vor Ort gearbeitet. Wer auf regionale Ansprechpartner Wert legt, bekommt hier mehr Substanz als bei vielen bundesweiten Discountmarken.
Interessant ist außerdem, dass das Stromangebot nicht nur aus einem Standardprodukt besteht. Das Remstalwerk trennt zwischen klassischen Laufzeittarifen, Naturstrom, regionalen Spezialtarifen und Wärmestrom. Das wirkt insgesamt deutlich durchdachter als das übliche Einheitsprodukt vieler Wettbewerber.
Die Tarifstruktur ist breit genug, um verschiedene Verbrauchssituationen sinnvoll abzudecken. Es gibt klassische Laufzeittarife mit 12 oder 24 Monaten, einen Naturstromtarif, Zweitarifzähler-Varianten mit Hoch- und Niedertarif, spezielle regionale Produkte sowie Wärmestrommodelle nach § 14a EnWG. Zusätzlich spielt die Grundversorgung weiterhin eine Rolle, wobei das Remstalwerk selbst offen darauf hinweist, dass diese teuer sein kann.
Das ist grundsätzlich stark, weil nicht jeder Kunde in denselben Tarif gepresst wird. Gleichzeitig wird die Sache dadurch anspruchsvoller. Wer blind abschließt, kann sich schnell den falschen Tarif holen. Gerade bei Wärmestrom, Zweitarifzähler oder regionalen Sonderprodukten muss man verstehen, was technisch und vertraglich überhaupt passt.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist deutlich sichtbar. Mit RemstalStrom Natur bietet das Remstalwerk ein Produkt aus 100 Prozent erneuerbaren Energien an, das im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes geführt wird. Darüber hinaus gibt es mit RegioStrom+ und RemsStrom+ sogar Tarife mit regionalem Bezug, die über die normale grüne Standardkommunikation hinausgehen.
Gerade RegioStrom+ ist interessant, weil dort regional erzeugter Photovoltaikstrom mit regionalem Windkraftstrom kombiniert wird. RemsStrom+ geht noch lokaler, weil der Strom aus dem Wasserkraftwerk in Remshalden-Geradstetten stammt. Das ist mehr als die übliche Ökostrom-Floskel. Der Haken ist aber offensichtlich: Solche regionalen Spezialprodukte sind nicht unbegrenzt verfügbar.
Im Strombereich bietet das Remstalwerk klassische Festpreistarife, Naturstrom, Tarife für Zweitarifzähler, regionalen RegioStrom+, den besonders lokalen RemsStrom+ sowie Wärmestromprodukte für Wärmepumpen und andere steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Dazu kommen Lösungen für getrennte und gemeinsame Messkonzepte im Wärmestrombereich.
Das Angebot ist damit breiter als bei vielen kleineren Regionalversorgern. Positiv ist vor allem, dass nicht nur ein einfacher Standardtarif verkauft wird, sondern auch konkrete Produkte für besondere Haushaltskonstellationen. Schwach ist eher, dass einige attraktive Spezialprodukte aktuell gar nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind. Das muss man nüchtern so sagen, sonst wäre die Bewertung weichgespült.
Regionalität ist beim Remstalwerk keine leere Marketinghülse, sondern der Kern des Geschäftsmodells. Das Unternehmen wurde von vier Gemeinden gegründet, um die Energieversorgung vor Ort eigenverantwortlich zu gestalten und die Region zu stärken. Damit unterscheidet sich das Remstalwerk deutlich von überregionalen Marken, die nur mit dem Wort Nähe werben, ohne tatsächlich lokal verankert zu sein.
Die regionale Rolle zeigt sich nicht nur in der Eigentümerstruktur, sondern auch in den konkreten Produkten. Mit RegioStrom+ und RemsStrom+ wird Strom mit lokalem beziehungsweise regionalem Erzeugungsbezug angeboten. Dazu kommen Beratungsstellen in mehreren Rathäusern. Das ist echte regionale Einbindung und nicht bloß Werbetheater.
Positiv fällt zuerst die glaubwürdige Regionalität auf. Kommunale Gründung, Vor-Ort-Beratung und eine klare Fokussierung auf das Remstal wirken deutlich glaubwürdiger als der aufgesetzte Heimatkitsch vieler anderer Anbieter. Dazu kommt die breite Tariflogik mit klassischen Laufzeitprodukten, Naturstrom, regionalen Spezialtarifen und Wärmestrom.
Auch die Ökostromseite ist stärker als bei vielen Wettbewerbern. RemstalStrom Natur ist sauber als erneuerbares Produkt positioniert, RegioStrom+ bringt regionalen Wind- und Solarstrom zusammen, und RemsStrom+ basiert sogar auf lokalem Wasserkraftstrom aus Geradstetten. Das ist inhaltlich deutlich interessanter als anonyme Standard-Ökostromware.
Der erste kritische Punkt ist die tatsächliche Verfügbarkeit. RegioStrom+ ist laut aktueller Tarifseite derzeit nicht verfügbar. RemsStrom+ ist aktuell ausgebucht und nur über Warteliste erreichbar. Das heißt schlicht: Die spannendsten Produkte auf dem Papier sind nicht automatisch sofort buchbar. Wer sich davon blenden lässt, bewertet nicht sauber.
Der zweite Prüfpunkt ist die regionale Begrenzung. Mehrere Tarifseiten nennen ausdrücklich, dass die Preise und Bedingungen nur im Netzgebiet der Remstalwerk Netzgesellschaft gelten. Wer außerhalb dieses Gebiets sitzt, muss also genau prüfen, ob der gewünschte Tarif überhaupt angeboten wird. Regionalität ist hier Stärke und Begrenzung zugleich.
Der dritte Punkt betrifft die Spezialtarife. Wärmestrom nach § 14a EnWG, Zweitarifzähler und kombinierte Haushalts- und Wärmestrommodelle sind kein Spielzeug für Leute, die keine Ahnung von ihrem Messkonzept haben. Wer nicht sauber prüft, ob ein eigener Zähler, eine gemeinsame Messung oder eine steuerbare Verbrauchseinrichtung vorliegt, handelt fahrlässig. Dazu kommt: Auch der neue 24-Stunden-Lieferantenwechsel ändert nichts daran, dass Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen weiter gelten.
Das Remstalwerk ist im Strombereich ein ernstzunehmender regionaler Anbieter mit echter kommunaler Verankerung und deutlich mehr Produktlogik als viele andere Regionalversorger. Besonders stark ist die Kombination aus Vor-Ort-Präsenz, Naturstrom und regionalen Spezialtarifen mit echter Herkunftserzählung. Das ist kein Tarifschrott, sondern ein Anbieter mit Profil.
Der Haken ist, dass man die Angebote nicht romantisieren darf. Manche der interessantesten Tarife sind aktuell gar nicht verfügbar oder nur begrenzt buchbar, und mehrere Produkte sind klar regional eingegrenzt. Wer innerhalb des passenden Gebiets sitzt und einen Anbieter mit echter regionaler Substanz sucht, sollte das Remstalwerk ernsthaft prüfen. Wer blind nur auf schöne Begriffe wie regional oder Naturstrom anspringt, macht denselben Fehler wie überall sonst.
Stand: 02.04.2026
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