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Der Wert ist ungültig.
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MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG

MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG
Dr.-Max-Straße 26
82031 Grünwald

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MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG mit Sitz in Dr.-Max-Straße 26, 82031 Grünwald, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 4,5 von 5 Sternen bewertet. 90 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von MONTANA entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.

Kurzfazit

Die MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG ist kein kommunaler Regionalversorger und auch kein billiger No-Name-Anbieter ohne Substanz, sondern ein großer mittelständischer Energievertrieb mit klarem Fokus auf Strom, Gas und angrenzende Energielösungen. Genau das ist die saubere Einordnung. Hinter MONTANA steckt ein familiengeführtes Unternehmen mit langer Marktpräsenz, breitem Produktportfolio und stark digitalisiertem Vertrieb.

Unterm Strich ist MONTANA ein Anbieter für Kunden, die einen etablierten, privat geführten Energieversorger mit bundesweiten Strom- und Gastarifen suchen. Wer einen lokalen Stadtwerke-Charakter oder romantische Regionalnähe erwartet, ist hier falsch. Wer dagegen solide Marktpräsenz, klare Tarifmodelle und zusätzliche Themen wie Wärmestrom, Autostrom oder dynamische Tarife sucht, kann MONTANA ernsthaft prüfen.

Stammdaten

Name: MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG

Sitz / Anschrift: Dr.-Max-Straße 26, 82031 Grünwald

Telefon: 0800 55 55 990

Weitere Telefonnummer: 089 641 65-0

E-Mail: impressum@montana-energie.de

Geschäftsführer: Stefan Koburger, Florian Koburger, Jan Weber, Tobias Wolf

Registergericht: Amtsgericht München

Registernummer: HRA 91510

Umsatzsteuer-ID: DE257647386

Persönlich haftende Gesellschafterin: MONTANA Energieversorgung Verwaltungs GmbH

Unternehmensprofil und Einordnung

MONTANA tritt nicht wie ein kleiner Nischenanbieter auf, sondern wie ein breit aufgestellter mittelständischer Energieversorger. Nach eigener Darstellung versorgt die MONTANA Gruppe über 800.000 Kunden in Deutschland und Österreich, beschäftigt rund 300 Mitarbeitende und verfügt über 15 Niederlassungen und Verkaufsbüros. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als größter mittelständischer Energieversorger Deutschlands.

Wichtig ist dabei die saubere Einordnung: MONTANA ist keine staatliche oder kommunale Versorgerstruktur, sondern ein familiengeführtes Unternehmen in zweiter Generation. Das schafft ein anderes Profil als bei Stadtwerken oder Konzernmarken. Es wirkt unabhängiger, aber eben auch klar privatwirtschaftlich und vertriebsorientiert.

Was das Unternehmen konkret macht

Im Kern liefert MONTANA bundesweit Ökostrom und Erdgas. Dazu kommen Biogas, Wärmestrom, Autostrom, ein dynamischer Stromtarif sowie Angebote für Geschäfts- und Immobilienkunden. Darüber hinaus bietet die MONTANA Gruppe im Großraum München technische Services rund um Heizungen und Solaranlagen an, außerdem Heizöl in Südbayern.

Das ist deutlich mehr als die Minimalversion eines simplen Stromanbieters. MONTANA verkauft nicht nur Kilowattstunden, sondern baut rund um Energieversorgung, Mobilität und Haustechnik ein breiteres Geschäftsmodell auf. Das ist strategisch stark, macht die Struktur aber auch komplexer als bei einem reinen Stromtarif-Anbieter.

Regionalität und Marktrolle

MONTANA ist kein klassischer Regionalversorger mit klar abgegrenztem Heimatnetz oder Grundversorgerrolle wie ein Stadtwerk. Die Strom- und Gastarife werden bundesweit vermarktet. Gleichzeitig liegt ein spürbarer regionaler Schwerpunkt der erweiterten Leistungen im Raum München und in Südbayern, vor allem bei Heiztechnik, Solaranlagen und Heizöl.

Das ist wichtig für die Einordnung. Wer einen Anbieter mit echter lokaler Versorgungsrolle sucht, findet hier eher einen bundesweiten Energievertrieb mit regionaler technischer Zusatzkompetenz als einen klassischen Heimatversorger.

Stromtarife und Tarifwelt

Im Strombereich ist die Tarifwelt klar vertrieblich aufgebaut. Angeboten werden unter anderem ÖkoStrom Basic (12M), ÖkoStrom Plus (12M), ÖkoStrom Plus (24M) und ÖkoStrom Plus (Dynamic). Die Unterschiede liegen vor allem in Preisgarantie, Vertragsbindung, Bonuslogik und Flexibilität.

Das ist grundsätzlich sauber strukturiert. Es gibt Tarife ohne Neukunden- und Sofortbonus, aber auch Modelle mit 15 Prozent Neukundenbonus und zusätzlichem Sofortbonus. Genau da muss man aufpassen. Sobald Bonusmodelle im Spiel sind, schauen viele Kunden nur auf den Einstieg und zu wenig auf den echten Tarif über die gesamte Laufzeit.

Ökostrom und Energieprofil

Beim Strom ist die Positionierung klar grün. Die Stromtarife werden als 100 Prozent Ökostrom vermarktet. Zusätzlich verweist MONTANA auf das ok-power-Label. Auch der dynamische Stromtarif und der Autostromtarif werden ausdrücklich als ok-power-zertifizierter Ökostrom beschrieben.

Trotzdem muss man sauber trennen. Laut offizieller Stromkennzeichnung besteht MONTANA Ökostrom zu 50,9 Prozent aus erneuerbaren Energien, die nach dem EEG gefördert werden, und zu 49,1 Prozent aus erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweis. Der Gesamtenergieträgermix des Unternehmens ist dagegen nicht vollständig identisch mit dem Ökostrom-Produkt und enthält auch fossile Anteile sowie einen geringen Kernkraftanteil. Wer das nicht trennt, bewertet den Anbieter schlampig.

Dynamischer Tarif, Wärmestrom und E-Mobilität

MONTANA ist deutlich moderner aufgestellt als viele klassische Mittelständler im Energiemarkt. Mit ÖkoStrom Plus (Dynamic) gibt es einen dynamischen Tarif, bei dem sich der Lieferpreis ab dem zweiten Monat variabel entwickelt. Laut Anbieter können Kunden Börsenpreise viertelstundengenau in der App verfolgen und monatlich kündigen oder in einen Tarif mit Preisgarantie wechseln.

Zusätzlich gibt es Wärmestrom für Wärmepumpen und Nachtspeicher sowie spezielle Autostromtarife für Wallboxen. Das ist ein echter Pluspunkt, weil das Unternehmen damit nicht nur Standards verkauft, sondern auch moderne Anwendungsfälle wie steuerbare Verbrauchseinrichtungen und E-Mobilität sauber mitdenkt.

Gas und weitere Produkte

Auch im Gasbereich ist MONTANA breit aufgestellt. Das Unternehmen bietet verschiedene Erdgastarife an und verweist zusätzlich auf Biogas sowie variable Gastarife. Im Geschäftskundenbereich kommen weitere flexible Tarifmodelle hinzu.

Darüber hinaus endet die Produktwelt nicht bei Strom und Gas. Die MONTANA Gruppe verbindet den Energievertrieb mit Haustechnik, Solaranlagen, Heizungsmodernisierung, Wärmepumpen, Wallbox-Lösungen und Heizöl. Das ist wirtschaftlich stark, aber eben auch klassisches Cross-Selling. Man sollte das nicht mit selbstlosem Rundum-Service verwechseln.

Kundenservice und digitale Abwicklung

Beim Service ist MONTANA ordentlich aufgestellt. Es gibt ein Online-Kundenportal, eine eigene App und zahlreiche Quicklinks für Standardvorgänge. Kunden können dort unter anderem Zählerstände melden, Abschläge anpassen, Rechnungen einsehen, Bankdaten ändern und Vertragsdaten verwalten.

Gerade die App ist ein echter Pluspunkt. Sie bildet nicht nur Standardfunktionen ab, sondern integriert auch den dynamischen Stromtarif und E-Mobility-Funktionen wie eine interaktive Ladekarte. Das zeigt, dass MONTANA die digitale Verwaltung nicht nur pro forma anbietet, sondern aktiv als Teil des Geschäftsmodells ausbaut.

Was positiv auffällt

Positiv ist zuerst die klare Unternehmenssubstanz. MONTANA ist kein zusammengebasteltes Tarifkonstrukt, sondern ein seit Jahrzehnten bestehendes familiengeführtes Unternehmen mit großer Kundenbasis und eigener Marktpräsenz.

Zweitens ist die Produktwelt breiter als bei vielen einfachen Strommarken. Ökostrom, Erdgas, Biogas, Wärmestrom, dynamischer Tarif, Autostrom und zusätzliche Technikangebote ergeben ein deutlich substanzielleres Bild.

Drittens wirkt die digitale Infrastruktur solide. App, Kundenportal und die Integration moderner Tarife und E-Mobilitätsfunktionen sprechen dafür, dass der Anbieter technologisch nicht stehen geblieben ist.

Was kritisch zu sehen ist

Der größte Schwachpunkt ist die klare Vertriebslogik. Bonusmodelle, Sofortboni, mehrere Tarifvarianten und Zusatzprodukte sehen attraktiv aus, können aber Kunden davon ablenken, den eigentlichen Vertrag hart zu prüfen. Genau dann gewinnt nicht der beste Tarif, sondern der am besten vermarktete.

Zweiter Punkt: MONTANA ist zwar mittelständisch und familiengeführt, aber kein regionaler Grundversorger mit klassischer Heimatrolle. Wer Nähe, Kundencenter vor Ort und kommunale Verankerung erwartet, wird hier eher ein bundesweites Vertriebsmodell mit regionalen Ergänzungen finden.

Dritter Punkt: Beim Thema Ökostrom muss man sauber trennen zwischen dem konkreten Ökostrom-Produkt und dem veröffentlichten Gesamtenergieträgermix des Unternehmens. Wer einfach alles pauschal als komplett grün einordnet, bewertet zu weich.

Einordnung

Die MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG ist ein etablierter, familiengeführter, mittelständischer Energieanbieter mit bundesweitem Vertrieb, breiter Produktwelt und solider digitaler Infrastruktur. Für Kunden, die einen nicht-kommunalen, aber substanziellen Anbieter mit klarer Ökostrom- und Gaslogik suchen, ist MONTANA eine ernst zu nehmende Adresse.

Man sollte den Anbieter aber nicht idealisieren. Auch hier entscheidet am Ende der konkrete Tarif und nicht das sympathische Mittelstandsbild. Wer sauber vergleicht, kann bei MONTANA gut landen. Wer sich nur von Bonus, Preisgarantie oder Mittelstandsromantik tragen lässt, prüft zu oberflächlich.

Stand 31.03.2026

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