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LichtBlick SE
Klostertor 1
20097 Hamburg
LichtBlick SE mit Sitz in Klostertor 1, 20097 Hamburg, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 4,3 von 5 Sternen bewertet. 86 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von LichtBlick entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.
Die LichtBlick SE ist kein beliebiger Stromanbieter, sondern eine der bekanntesten Ökostrom-Marken in Deutschland. Genau das ist ihr größter Vorteil und zugleich der Punkt, an dem viele die Sache zu weich bewerten. LichtBlick verkauft nicht nur Strom, sondern ein ganzes Narrativ aus Ökostrom, Klimastrategie, digitaler Steuerung und modernen Energielösungen. Das wirkt stark, ist aber kein Freifahrtschein dafür, jeden Tarif automatisch gutzufinden.
Unterm Strich ist LichtBlick ein professionell aufgestellter, stark digitaler Anbieter mit klarem Fokus auf Ökostrom, Wärmestrom, Gas und intelligente Energielösungen. Wer einen Anbieter mit sauberer grüner Positionierung und moderner Produktwelt sucht, kann LichtBlick ernsthaft prüfen. Wer allerdings glaubt, dass starke Marke automatisch bester Preis oder einfachste Tarifwelt bedeutet, macht es sich zu leicht.
Name: LichtBlick SE
Sitz / Anschrift: Klostertor 1, 20097 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 80803030
E-Mail: kundenservice@lichtblick.de
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: HRB 126094
Umsatzsteuer-ID: DE266269060
Geschäftsführung: Marc Wallraff, Tanja Schumann
Vorsitzender des Verwaltungsrats: Cornelis Johannes Rameau
LichtBlick tritt klar als Ökostrommarke auf und verbindet das mit dem Anspruch, Energielösungen für Zuhause und unterwegs anzubieten. Das Unternehmen verkauft sich nicht als klassischer Grundversorger alter Schule, sondern als moderne Energieplattform mit grünem Profil.
Genau das muss man sauber einordnen. LichtBlick lebt stark von Marke, Haltung und Zukunftserzählung. Das ist nicht automatisch schlecht, aber man sollte nicht vergessen, dass am Ende trotzdem Verträge, Laufzeiten, Preisgarantien und Produktgrenzen zählen. Gute Inszenierung ersetzt keine saubere Tarifprüfung.
Im Kern bietet LichtBlick Ökostrom, Wärmestrom und Gastarife an. Dazu kommen dynamische Stromtarife, App-gestützte Steuerungslösungen sowie Energielösungen rund um Photovoltaik, Speicher und intelligente Verbrauchsoptimierung. Damit ist LichtBlick deutlich breiter aufgestellt als ein reiner Stromlieferant.
Wichtig ist aber die saubere Trennung: Nicht alles, was unter der Marke LichtBlick läuft, muss automatisch von derselben juristischen Einheit erbracht werden. Innerhalb der LichtBlick-Gruppe gibt es verbundene Unternehmen für E-Mobilität sowie für Solar-, Wärmepumpen- und sonstige Energiedienstleistungen. Wer das nicht trennt, bewertet Marke und Gesellschaft unsauber.
Beim Thema Strom ist LichtBlick sehr klar positioniert. Laut offizieller Stromkennzeichnung erzeugt LichtBlick-Strom kein CO2 und keinen radioaktiven Abfall. Für alle Neukundinnen und Neukunden im Privatkundenbereich bezieht LichtBlick nach eigener Kennzeichnung 100 % Ökostrom aus deutschen Wind- und Solaranlagen.
Das ist stark und deutlich konkreter als das übliche grüne Werbegerede vieler Anbieter. Trotzdem gilt auch hier: Man sollte zwischen Produktversprechen und Gesamtwahrnehmung unterscheiden. Die Ökostrom-Positionierung ist ein echter Pluspunkt, aber sie ersetzt nicht den nüchternen Blick auf Vertragsmodell, Preisniveau und Tarifdetails.
LichtBlick arbeitet nicht mit einem einzigen Standardtarif, sondern mit mehreren Modellen. Im Strombereich gibt es klassische Ökostromtarife, variable beziehungsweise dynamische Tarife sowie Wärmestromtarife für Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung. Beim dynamischen Tarif wird der Strompreis alle 15 Minuten angepasst, und der Tarif ist monatlich kündbar.
Gleichzeitig weist LichtBlick selbst darauf hin, dass je nach Tarif unterschiedliche Preisgarantien gelten. Genannt werden Preisgarantie, eingeschränkte Preisgarantie und Energiepreisgarantie. Genau hier liegt ein kritischer Punkt. Wer Preisgarantie liest und nicht prüft, was konkret abgesichert ist, bewertet schlampig. Nicht jede Garantie ist gleich stark.
Neben Ökostrom bietet LichtBlick auch Gastarife an. Laut den veröffentlichten Informationen enthalten die Gastarife mit Biogasanteil mindestens 10 Prozent Biogas im Jahresmittel. Im Wärmestrombereich bietet LichtBlick spezielle Tarife für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen an und wirbt dabei ebenfalls mit 100 % Ökostrom aus deutscher Wind- und Sonnenenergie.
Das macht den Anbieter für Haushalte interessanter, die mehr als nur einen Standardstromvertrag suchen. Gleichzeitig erhöht genau diese Breite die Komplexität. Strom, Gas, Wärmestrom, dynamische Modelle und Zusatzlösungen klingen stark, aber je mehr Produktlinien im Spiel sind, desto leichter verliert der Kunde den Überblick.
LichtBlick geht deutlich über den reinen Energievertrieb hinaus. Unter der Marke werden auch Lösungen für Solaranlagen, Speicher, intelligente Steuerung und vernetzte Energieoptimierung angeboten. Bei Solarlösungen arbeitet LichtBlick mit Partnern wie Viessmann Climate Solutions, zusätzlich gibt es in der Gruppe eigene Gesellschaften für E-Mobilität und Energy-as-a-Service.
Das ist strategisch clever. Aus Unternehmenssicht entsteht damit ein größeres Ökosystem, in dem Kundinnen und Kunden mehrere Energiethemen über eine Marke bündeln können. Aus Kundensicht heißt das aber auch: Nicht jedes Zusatzprodukt blind als logische Erweiterung ansehen. Oft ist es einfach gutes Cross-Selling mit grünem Anstrich.
Beim digitalen Service ist LichtBlick stark aufgestellt. Es gibt ein Kundenportal, eine eigene App, FAQ-Bereiche, Kontaktformular, Kündigungsstrecken und digitale Services rund um Vertrag, Rechnung und Tarifwechsel. Vertragsdokumente stehen im Kundenportal zum Download bereit, und Kündigungen können über das Portal angestoßen werden.
Das ist ein echter Pluspunkt. Viele Anbieter reden von digitalem Service und liefern dann nur halbgare Formulare. LichtBlick wirkt hier deutlich strukturierter. Wer eine schlanke Online-Abwicklung und App-Nutzung will, bekommt bei LichtBlick ein passendes Umfeld.
Positiv ist zuerst die klare Ökostrom-Positionierung. LichtBlick redet nicht nur diffus von Nachhaltigkeit, sondern verknüpft die Marke sichtbar mit Ökostrom aus deutschen Wind- und Solaranlagen sowie transparenter Stromkennzeichnung.
Zweiter Pluspunkt ist die moderne Produktwelt. Dynamische Tarife, Wärmestrom, App, intelligente Steuerung und Solarlösungen zeigen, dass LichtBlick nicht in alten Versorgerstrukturen hängen geblieben ist.
Drittens ist die digitale Infrastruktur stark. Kundenportal, App, Vertragsverwaltung und Kündigungswege wirken sauber aufgebaut und nicht wie ein notdürftig nachgerüstetes Zusatzmodul.
Der größte Schwachpunkt ist die Komplexität hinter der schönen grünen Fassade. Marke, Gesellschaft, Gruppenunternehmen, Partnerlösungen und unterschiedliche Vertragsmodelle werden schnell unübersichtlich. Wer das alles einfach unter dem Label LichtBlick zusammenfasst, bewertet zu grob.
Zweiter Punkt: Unterschiedliche Preisgarantien sind kein Detail, sondern ein Risikofaktor für Kunden, die nur auf Schlagworte schauen. Preisgarantie klingt gut, aber die Unterschiede zwischen voller, eingeschränkter oder energiebezogener Garantie sind entscheidend.
Dritter Punkt: LichtBlick verkauft nicht nur Energie, sondern auch eine Haltung. Das macht die Marke sympathisch, kann aber dazu führen, dass Kundinnen und Kunden weniger hart auf Preis, Laufzeit und Detailbedingungen schauen als sie sollten. Genau das wäre ein Fehler.
Die LichtBlick SE ist ein starker, moderner und klar grün positionierter Anbieter mit breiter Produktwelt und guter digitaler Infrastruktur. Für Kundinnen und Kunden, die bewusst Ökostrom, Wärmestrom oder intelligente Energielösungen suchen, ist LichtBlick ein ernst zu nehmender Anbieter.
Man sollte die Marke aber nicht romantisieren. Gute grüne Positionierung und starke Kommunikation sind viel wert, aber nicht alles. Am Ende muss der konkrete Tarif passen. Wer sauber vergleicht, kann bei LichtBlick etwas Gutes finden. Wer sich nur von Marke und Haltung tragen lässt, prüft zu weich.
Stand 31.03.2026
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