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Gas- und Wärmedienst Börnsen GmbH
Zwischen den Kreiseln 1
21039 Börnsen
Gas- und Wärmedienst Börnsen GmbH mit Sitz in Zwischen den Kreiseln 1, 21039 Börnsen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbieter: Gas- und Wärmedienst Börnsen GmbH
Kurzbezeichnung: GWB
Sitz: Börnsen
Anschrift: Zwischen den Kreiseln 1, 21039 Börnsen
Rechtsform: GmbH
Registergericht: Amtsgericht Lübeck
Handelsregisternummer: HRB 520 GE
Geschäftsführer: Helge Spehr
Prokura: Stephan Winkelmann und Oksana Gerner
Telefon: 040 3020844-0
Fax: 040 72977055
E-Mail: info@gw-boernsen.de
Bürozeiten: Montag bis Mittwoch 08:00 bis 14:00 Uhr, Donnerstag 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr
Störungshotline Strom: 04106 6489090
Störungshotline Trinkwasser, Erdgas und Wärme: 0800 0800 545
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 185 367 401
Grundversorger im Netzgebiet: 2025 bis 2027
Energieversorgung seit: 1996
Die Gas- und Wärmedienst Börnsen GmbH ist ein echter regionaler Stromanbieter und nicht bloß ein Gas- oder Wärmebetrieb. Das Unternehmen versorgt Börnsen und das Umfeld mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser und positioniert sich im Strombereich klar über Regionalität, persönliche Erreichbarkeit und lokale Erzeugung.
Der Anbieter hebt sich dadurch von austauschbaren Tarifverkäufern ab. Das klingt erst einmal gut. Aber man sollte sich davon nicht einlullen lassen. Regional ist praktisch, aber praktisch ist nicht automatisch der beste Tarif. Wer nur wegen Heimatgefühl unterschreibt, prüft zu wenig.
Die Tarifstruktur ist klarer als der Firmenname vermuten lässt. Öffentlich sichtbar sind unter anderem die Stromprodukte GWB Power, GWB Power Plus, GWB I-Power, GWB I-Power Plus und die Grundversorgung. Damit gibt es sowohl klassische Haushaltstarife als auch spezielle Modelle für bestimmte Nutzungssituationen.
Die normalen Tarife sind eher klassisch aufgebaut und keine wilde Spielerei. Je nach Produkt gelten unterschiedliche Mindestlaufzeiten. Einige Tarife laufen mit einer einjährigen Bindung, andere mit einer längeren Laufzeit von zwei Jahren. Das ist nicht dramatisch, aber eben auch nichts für Kunden, die maximale Flexibilität erwarten.
Besonders relevant sind die I-Power-Modelle. Diese richten sich an steuerbare oder unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen. Das ist sachlich sinnvoll, weil solche Anlagen nicht sauber in einen gewöhnlichen Standardtarif gepresst werden sollten. Gleichzeitig bedeutet es aber auch: Ohne passende technische Voraussetzung ist der Tarif schlicht die falsche Baustelle.
Hier muss man sauber trennen, sonst erzählt man Unsinn. Die GWB wirbt stark mit 0 Prozent Kohle und 0 Prozent Kernkraft. Das ist erst einmal positiv und im Markt keine Selbstverständlichkeit.
Gleichzeitig ist der Anbieter aber kein pauschaler Voll-Ökostromversorger für jedes Stromprodukt. Nach veröffentlichter Stromkennzeichnung besteht der Energiemix aus 81 Prozent fossilen und sonstigen Energieträgern sowie 19 Prozent erneuerbaren Energien aus Wasserkraft. Der ausgewiesene CO2-Wert liegt bei 198 g/kWh. Wer hier einfach pauschal von reinem Ökostrom spricht, redet also Müll.
Wichtig ist der Unterschied zwischen den einzelnen Tarifen. Die Plus-Tarife werden ausdrücklich als Strom aus erneuerbaren Energien beschrieben. Wer also gezielt ein grüneres Produkt will, muss genau den passenden Tarif wählen und darf nicht automatisch annehmen, dass jeder Standardtarif der GWB ein reiner Ökostromtarif ist.
Zum Stromangebot gehören klassische Haushaltsstromtarife, die Grundversorgung, Tarife für steuerbare Verbrauchseinrichtungen sowie stromnahe Angebote rund um Elektromobilität und Wallboxen. Das Portfolio ist damit breiter als bei vielen kleinen Versorgern, die außer einem Basistarif kaum etwas auf die Reihe bekommen.
Die GWB hebt außerdem hervor, dass ein großer Teil des Stroms lokal in eigenen Blockheizkraftwerken in Börnsen erzeugt wird. Das ist ein echter Unterschied zu Anbietern, die Strom nur einkaufen und mit regionaler Folklore bekleben.
Für Kunden mit besonderem Verbrauchsprofil kann das Angebot interessant sein. Für reine Standardhaushalte bleibt aber die Pflicht zum genauen Vergleich bestehen. Mehr Tarifnamen bedeuten nicht automatisch mehr Qualität.
Die regionale Rolle ist hier nicht bloß Dekoration. Die GWB ist in Börnsen sichtbar verankert, persönlich erreichbar und eng mit der örtlichen Energieinfrastruktur verbunden. Das Unternehmen tritt ausdrücklich als regionaler Versorger für Strom, Gas, Fernwärme und Wasser auf.
Gleichzeitig sollte man sauber unterscheiden: Stromlieferung und regionale Präsenz sind das eine, Eigentum am Stromnetz das andere. Das örtliche Stromnetz liegt nicht bei der GWB selbst. Wer also alles in einen Topf wirft, versteht das Geschäftsmodell nicht richtig.
Für Kunden vor Ort ist die regionale Nähe trotzdem ein echter Vorteil. Gerade bei Wechsel, Ablesung, Fragen zu Zählern oder speziellen Stromanwendungen ist ein erreichbarer Anbieter oft mehr wert als irgendein gesichtsloser Billigtarif.
Positiv ist vor allem die glaubwürdige regionale Verankerung. Das Unternehmen verkauft nicht nur Strom unter einem hübschen Namen, sondern verbindet das Angebot mit lokaler Erzeugung, Service vor Ort und einer klaren Präsenz in Börnsen.
Gut ist auch, dass die Tarifstruktur mehrere reale Nutzungssituationen abdeckt. Standardhaushalte, Kunden mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und Nutzer rund um Elektromobilität werden nicht alle in dasselbe Tarifkorsett gezwungen.
Ebenfalls positiv ist die klare Abgrenzung gegenüber Kohle- und Kernkraftstrom. Das ist in der Außendarstellung nachvollziehbar und hebt den Anbieter vom stumpfen Standardmarketing vieler kleiner Versorger ab.
Der wichtigste Punkt ist die Ökostrom-Frage. Wer hier blind von einem durchgehend grünen Stromanbieter ausgeht, liegt daneben. Die Stromkennzeichnung zeigt klar, dass der allgemeine Mix nicht einfach pauschal als reiner Ökostrom durchgeht. Wer echten Grünstrom will, muss gezielt den passenden Tarif wählen.
Außerdem sollte man bei I-Power und ähnlichen Spezialtarifen die technischen Voraussetzungen genau prüfen. Solche Angebote können sinnvoll sein, aber nur dann, wenn die eigene Anlage dafür tatsächlich zugelassen und geeignet ist. Alles andere endet in unnötigem Vertragsmüll.
Auch die Laufzeiten sollte man nicht übersehen. Manche Tarife binden länger. Das ist nicht per se schlecht, aber eben nur dann okay, wenn man bewusst so etwas will. Wer Flexibilität sucht und dann zwei Jahre festhängt, hat vorher schlecht hingesehen.
Und wie immer gilt: Regionalität ersetzt keinen Preis- und Vertragsvergleich. Nur weil ein Anbieter sympathisch und nahbar wirkt, ist er noch lange nicht automatisch die beste Wahl.
Die Gas- und Wärmedienst Börnsen GmbH ist als Stromanbieter deutlich interessanter, als der Name zunächst vermuten lässt. Das Unternehmen ist regional stark verankert, hat sichtbare Stromkompetenz und bietet mehr als nur einen lieblosen Standardtarif.
Besonders stark sind die lokale Erzeugungsnähe, die greifbare Präsenz vor Ort und die brauchbare Tarifdifferenzierung. Schwächer ist die Gefahr, dass Kunden die Umweltkommunikation zu pauschal verstehen und Standardstrom mit echtem Ökostrom verwechseln.
Unterm Strich ist das ein solider regionaler Anbieter mit eigenem Profil. Wer gezielt den passenden Tarif auswählt und die technischen Voraussetzungen sauber prüft, kann hier vernünftig landen. Wer blind auf Regionalimage oder grüne Schlagworte springt, macht es sich zu einfach.
Stand: 06.04.2026
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