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Gemeindewerke Wildeck Obersuhl
Eisenacher Straße 98
36208 Wildeck Obersuhl
Gemeindewerke Wildeck Obersuhl mit Sitz in Eisenacher Straße 98, 36208 Wildeck Obersuhl, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Gemeindewerke Wildeck
Rechtsform: Eigenbetrieb der Gemeinde Wildeck
Sitz: Wildeck
Adresse: Eisenacher Straße 98, 36208 Wildeck
Ort des Stromversorgungsgebiets: Wildeck, Ortsteil Obersuhl
Telefon: 06626 9200-0
Fax: 06626 9200-50
E-Mail: gemeinde@wildeck.de
Ansprechpartner laut Anzeige zur Energiebelieferung: Tobias Bornschier
Telefon Ansprechpartner: 06626 9200-18
E-Mail Ansprechpartner: tobias.bornschier@wildeck.de
Betriebsnummer: 20002945
Tätigkeitsbereiche der Gemeindewerke: Strom, Wasser, Abwasser, Schwimmbäder und weitere kommunale Aufgaben
Stromnetzbetreiber im Ortsteil Obersuhl: Gemeindewerke Wildeck bis 31.12.2025
Grundzuständiger Messstellenbetreiber im Netz Obersuhl: Gemeindewerke Wildeck seit 01.07.2017
Frühere Grundversorgerrolle Strom: im Netzgebiet Wildeck, Ortsteil Obersuhl
Ursprünglich festgelegter Zeitraum als Grundversorger: 01.01.2025 bis 31.12.2027
Aktueller Status Stromvertrieb: beendet zum 31.03.2026
Aktueller Grundversorger im Ortsteil Obersuhl seit 01.04.2026: E.ON Energie Deutschland GmbH
Die Gemeindewerke Wildeck war im Strombereich ein klassischer kommunaler Eigenbetrieb mit stark lokalem Zuschnitt auf den Ortsteil Obersuhl. Das war kein überregionaler Stromverkäufer mit Fantasietarifen, sondern ein kleiner örtlicher Versorger mit direkter Anbindung an die Gemeinde. Genau das war lange der eigentliche Vorteil: kurze Wege, klare Zuständigkeit und ein greifbarer Ansprechpartner vor Ort.
Der Haken ist aber entscheidend und man muss ihn klar benennen: Als Stromanbieter ist das Modell faktisch beendet. Die Gemeindewerke Wildeck haben die Strombelieferung zum 31.03.2026 eingestellt. Wer den Anbieter heute bewertet, darf also nicht so tun, als wäre das noch ein normal aktiver Stromvertrieb mit laufendem Neugeschäft. Das wäre schlicht falsch.
Bis zur Einstellung der Strombelieferung war die Tarifstruktur für einen kleinen kommunalen Anbieter erstaunlich ordentlich. Es gab mit Wildeck-Vario einen normalen Sondertarif, mit Wildeck-Basic und Wildeck-Basic HT/NT die Grundversorgung, dazu Wildeck-Nacht für elektrische Wärmespeicheranlagen, Wildeck-WP für Wärmepumpen in Ein- und Doppeltarif-Varianten sowie Wildeck-E-Mobil als Sondertarif für Autostrom.
Das war sachlich sinnvoll aufgebaut. Normale Haushalte, Kunden mit HT/NT-Messung, Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und E-Mobilität wurden nicht stumpf in ein einziges Produkt gedrückt. Für einen kleinen Anbieter war das keine schlechte Struktur. Aber Stand April 2026 ist das vor allem noch historisch interessant, nicht mehr als aktuelles aktives Tarifangebot.
Positiv fällt auf, dass die Gemeindewerke Wildeck ihre Tarife ausdrücklich als Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien beschrieben haben. Das galt nicht nur für einen einzelnen Nischentarif, sondern laut Vertriebseite für alle Stromtarife. Für einen kleinen kommunalen Anbieter ist das durchaus ordentlich.
Trotzdem muss man auch hier sauber bleiben. Ein Ökostromhinweis ist gut, aber er ändert nichts daran, dass der Stromvertrieb inzwischen beendet wurde. Für die heutige Bewertung ist das also eher ein Pluspunkt in der Rückschau als ein aktuelles Verkaufsargument. Wer daraus heute noch ein starkes laufendes Marktprofil ableiten will, ignoriert die Realität.
Das frühere Stromangebot war breiter als man bei einem so kleinen lokalen Versorger erwarten würde. Neben dem normalen Sondertarif und der Grundversorgung gab es eigene Produkte für Wärmespeicherheizungen, Wärmepumpen und Autostrom. Gerade für Haushalte mit speziellen Verbrauchsprofilen war das grundsätzlich vernünftig, weil diese Anwendungen eben nicht sauber in einen simplen Standardtarif passen.
Entscheidend ist aber der aktuelle Stand. Diese Stromangebote sind heute kein normales laufendes Marktangebot mehr, weil die Gemeindewerke Wildeck die Belieferung von Haushaltskunden beendet haben. Wer aktuell einen Stromanbieter sucht, kann dieses Unternehmen deshalb nicht mehr wie einen regulär aktiven Versorger behandeln.
Regional hatte die Gemeindewerke Wildeck lange eine echte Rolle. Im Ortsteil Obersuhl war sie Stromanbieter und Netzbetreiber, dazu kamen Wasser, Abwasser und weitere kommunale Aufgaben. Das war ein echter Infrastrukturbezug und keine bloße Vertriebsfassade. Auch die Geschichte der Stromversorgung in Obersuhl zeigt, dass der Ort seit über hundert Jahren eng mit lokaler Stromversorgung verbunden ist.
Diese Rolle hat sich aber spürbar verändert. Das Stromverteilnetz im Ortsteil Obersuhl wurde zum 01.01.2026 von der EAM Netz GmbH übernommen. Zusätzlich endete die Grundversorgung durch die Gemeindewerke Wildeck zum 01.04.2026. Damit ist die frühere Rolle im Strommarkt nicht mehr dieselbe wie noch 2025.
Positiv war die klare lokale Verankerung. Dazu kam eine für die Größe brauchbare Tarifdifferenzierung mit Lösungen für Wärmepumpe, Nachtspeicher und E-Mobilität. Ebenfalls ordentlich war die Aussage, dass in allen Tarifen ausschließlich Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien angeboten wurde.
Außerdem war die Gemeindewerke Wildeck kein reiner Papierversorger, sondern tatsächlich Teil der örtlichen Infrastruktur. Genau das unterscheidet so ein Modell von vielen austauschbaren Strommarken, die nur auf Vergleichsportalen sichtbar sind.
Der größte kritische Punkt ist nicht irgendeine Kleinigkeit im Tarifdetail, sondern die Geschäftsrealität selbst: Der Stromvertrieb wurde beendet. Wer heute noch so schreibt, als sei die Gemeindewerke Wildeck ein normal aktiver Stromanbieter, liefert schlicht veralteten oder schlechten Inhalt.
Ein zweiter Punkt ist die Bruchkante beim Grundversorgerstatus. Formal war zunächst eine Grundversorgerrolle bis Ende 2027 veröffentlicht, später wurde das wegen Netzübernahme und Einstellung der Grundversorgung für Obersuhl ab dem 01.04.2026 auf E.ON Energie Deutschland GmbH umgestellt. Genau solche Übergänge muss man sauber benennen, statt sie weichzuspülen.
Und drittens: Die frühere Tarifstruktur war zwar ordentlich, ist aber für aktuelle Neukunden kaum noch relevant. Wer heute einen Vertrag bewerten will, muss den Ist-Zustand bewerten und nicht nostalgisch auf alte Produktnamen starren.
Die Gemeindewerke Wildeck war als lokaler Stromanbieter für Obersuhl ein bodenständiger kommunaler Versorger mit brauchbarer Tarifstruktur und erkennbarer Ökostrom-Ausrichtung. Das war kein Müll, sondern für einen kleinen Ort durchaus ordentlich gemacht.
Stand 14.04.2026 ist aber der entscheidende Punkt, dass dieser Stromvertrieb beendet wurde. Genau deshalb taugt die Gemeindewerke Wildeck heute nicht mehr als normaler aktiver Stromanbieter für einen frischen Vertragsvergleich. Wer das verschweigt, schreibt an der Realität vorbei.
Stand: 14.04.2026
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