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Der Wert ist ungültig.
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Gemeindewerke Waging

Gemeindewerke Waging
Salzburger Str. 1
83329 Waging am See

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Gemeindewerke Waging mit Sitz in Salzburger Str. 1, 83329 Waging am See, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbieter: Gemeindewerke Waging a. See

Rechtsform: Eigenbetrieb des Marktes Waging a. See gemäß Art. 88 BayGO

Anschrift: Am Höllenbach 18, 83329 Waging am See

Telefon: 08681 47119-0

Fax: 08681 47119-29

E-Mail: info@gw-waging.de

Werkleitung: Andreas Schramm

Ansprechpartner Vertrieb und Mahnwesen: Theresa Le

Ansprechpartner Vertrieb: Elisabeth Hinterbrandner

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr

Öffnungszeiten: Montag 14:00 bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten: Donnerstag 14:00 bis 18:00 Uhr

Grundversorger im Stromnetzgebiet: 2025 bis 2027

Störungsnummer Stromversorgung: 0941 28003366

Überblick

Die Gemeindewerke Waging a. See sind ein klassischer kommunaler Stromanbieter mit engem Bezug zur Region. Das Unternehmen ist kein austauschbarer Online-Versorger, sondern ein örtlicher Eigenbetrieb mit eigener Struktur, persönlicher Erreichbarkeit und sichtbarer Netz- und Versorgungskompetenz. Genau das ist die Stärke. Wer nur auf Hochglanzmarketing schaut, verpasst den Punkt: Hier steht nicht maximale Vermarktung im Vordergrund, sondern funktionierende Grundversorgung und regionale Verlässlichkeit.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist breiter, als man bei einem kleineren Gemeindewerk zunächst erwarten würde. Es gibt die klassische Grund- und Ersatzversorgung, die Vertragstarife Klassik und Premium, einen Heizstromtarif unter der Bezeichnung Therm, einen dynamischen Stromtarif, Baustrom sowie Modelle für 1/4-Stunden-Lastgang. Zusätzlich wird mit Ruperti auch ein Tarif außerhalb des eigenen Netzgebietes angeboten. Positiv ist, dass für mehrere Tarife aktuelle Preisblätter für 2026 veröffentlicht sind. Das wirkt geordnet. Gleichzeitig gilt: Mehr Tarifnamen bedeuten noch lange nicht automatisch mehr Transparenz. Wer einen Vertrag auswählt, muss sauber prüfen, welcher Tarif technisch und wirtschaftlich überhaupt zur eigenen Verbrauchssituation passt.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung wirkt stärker als bei vielen anderen kleinen Versorgern. Laut Stromkennzeichnung 2024 wird der Produktmix beziehungsweise Unternehmensverkaufsmix mit 100 Prozent erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweisen ausgewiesen. Auch der Gesamtenergieträgermix des Unternehmens ist nahezu vollständig erneuerbar. Das ist kein belangloses Detail, sondern ein echter Pluspunkt. Trotzdem sollte man nicht blind romantisieren: Eine grüne Stromkennzeichnung ersetzt nicht die Prüfung der Vertragsbedingungen. Sie zeigt aber, dass der Anbieter bei der Strombeschaffung deutlich sauberer dasteht als viele klassische Versorger mit stark fossil geprägtem Mix.

Stromangebote

Für normale Haushalte sind vor allem Grundversorgung, Klassik und Premium relevant. Für besondere Verbrauchssituationen kommen Therm für Heizstrom, dynamische Tarife für flexible Stromnutzung, Baustrom für Übergangsphasen und Lastgangmodelle für größere oder anders gemessene Verbräuche hinzu. Mit dem Ruperti-Tarif existiert zudem ein Angebot außerhalb des eigenen Netzgebietes. Das ist ordentlich, weil unterschiedliche Kundentypen nicht mit einem Einheitsprodukt abgespeist werden. Es zeigt aber auch, dass man beim Abschluss nicht schlampig sein darf. Falscher Tarif gleich unnötiger Ballast.

Regionale Rolle

Regional sind die Gemeindewerke Waging a. See kein Beiwerk, sondern ein zentraler Versorger. Nach den Angaben der Verwaltungsgemeinschaft versorgen die Gemeindewerke mehr als 3800 Einwohner mit Strom. Sie sind außerdem im eigenen Stromnetzgebiet als Verteilernetzbetreiber präsent und wurden für die Kalenderjahre 2025 bis 2027 erneut als Grundversorger festgestellt. Das zeigt: Der Anbieter ist in der Region nicht nur irgendein Lieferant, sondern strukturell tief verankert. Genau daraus entsteht der Vorteil kurzer Wege, klarer Ansprechpartner und lokaler Verantwortung.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die kommunale Stabilität auf. Dazu kommen echte Ansprechpartner vor Ort, aktuelle Tarifunterlagen für 2026 und eine ungewöhnlich breite Tariflandschaft für einen regionalen Eigenbetrieb. Stark ist auch die erneuerbare Ausrichtung in der Stromkennzeichnung. Zusätzlich ist der Anbieter nicht in der Vergangenheit stecken geblieben, sondern bietet auch einen dynamischen Stromtarif an. Das ist sinnvoll, weil moderne Verbrauchsmodelle wie Wärmepumpe, Smart Home oder flexible Lastverschiebung heute keine Spielerei mehr sind, sondern reale Entscheidungskriterien bei der Tarifwahl.

Was man kritisch prüfen sollte

Man sollte den Anbieter nicht automatisch gut finden, nur weil er kommunal ist. Genau das wäre bequem und dumm. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Passgenauigkeit des Tarifs. Der dynamische Stromtarif ist nur dann sinnvoll, wenn ein intelligentes Messsystem vorhanden ist und der Verbrauch zeitlich flexibel gesteuert werden kann. Beim Heizstromtarif kommt es auf die technische Ausgestaltung der Anlage und die Zählerkonstellation an. Zudem sind online nicht für jeden Tarif alle Detailinformationen gleich offen sichtbar, teilweise wird auf direkte Kontaktaufnahme verwiesen. Das ist kein Drama, aber eben auch nicht maximale Transparenz. Wer saubere Entscheidungen treffen will, muss genauer hinschauen statt sich von Tarifnamen blenden zu lassen.

Fazit

Die Gemeindewerke Waging a. See sind ein ernstzunehmender regionaler Stromanbieter mit kommunaler Substanz, eigener Netzrolle und einer für diese Größenordnung starken Tarifpalette. Besonders überzeugen die regionale Verankerung, die aktuellen 2026er Tarifunterlagen und die sehr erneuerbare Stromkennzeichnung. Der Schwachpunkt liegt nicht in der Grundidee des Anbieters, sondern wie üblich in den Details: Tarifwahl, Technikvoraussetzungen und Vertragslogik müssen sauber geprüft werden. Unterm Strich ist das kein Blender, sondern ein solider kommunaler Versorger. Aber solide reicht nur dann, wenn der gewählte Tarif auch wirklich zum Kunden passt.

Stand: 04.04.2026

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