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Gemeindewerke Taufkirchen (Vils) GmbH & Co. KG
Rathausplatz 1
84416 Taufkirchen (Vils)
Gemeindewerke Taufkirchen (Vils) GmbH & Co. KG mit Sitz in Rathausplatz 1, 84416 Taufkirchen (Vils), gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Gemeindewerke Taufkirchen (Vils) GmbH & Co. KG
Kurzbezeichnung: GWT
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Sitz: Taufkirchen (Vils)
Anschrift: Rathausplatz 1, 84416 Taufkirchen (Vils)
Telefon: 08084 37-39
E-Mail: info@gw-taufkirchen.de
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Stefan Haberl
Registergericht: Amtsgericht München
Handelsregisternummer: HRA 95933
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE273816501
Persönlich haftende Gesellschafterin: Gemeindewerke Taufkirchen (Vils) Verwaltungsgesellschaft mbH
Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin: Christopher Ruthner
Handelsregisternummer der Verwaltungsgesellschaft: HRB 187278
Gesellschafter: Gemeinde Taufkirchen (Vils) 51 %
Gesellschafter: Stadtwerke Erding GmbH 49 %
Unternehmensprofil: regionaler Energieversorger für Strom, Erdgas und Fernwärme
Grundversorger Strom: seit 01.01.2022 im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH im Großteil des Gemeindegebiets Taufkirchen (Vils)
Besonderheit im Gemeindegebiet: das Gebiet um Gebensbach gehört nicht zu diesem Grundversorgungsgebiet
Die Gemeindewerke Taufkirchen (Vils) GmbH & Co. KG ist ein klassischer kommunal geprägter Regionalversorger. Das ist kein austauschbarer Online-Anbieter, sondern ein Unternehmen mit klarer lokaler Verankerung, direkter Anlaufstelle vor Ort und nachvollziehbarer Gesellschafterstruktur.
Im Strombereich wirkt der Anbieter bodenständig und nicht künstlich aufgeblasen. Die Gemeindewerke setzen auf eine überschaubare Tarifwelt mit Eintarif, Doppeltarif, Wärmestrom, Ladestrom und optionalem Ökostrom. Das ist für viele Kunden besser als ein Tarifzoo mit zehn halbgaren Produktnamen.
Wichtig ist aber die saubere Einordnung: Die Gemeindewerke sind Stromlieferant, aber im maßgeblichen Gebiet nicht selbst Stromnetzbetreiber. Im Großteil des Gemeindegebiets läuft das Netz über die Bayernwerk Netz GmbH. Genau deshalb hängen einzelne Tarifdetails und technische Voraussetzungen stark am jeweiligen Netzgebiet.
Die Tarifstruktur ist klar gegliedert. Öffentlich ausgewiesen sind klassische Eintarif- und Doppeltarifmodelle, Wärmestrom und Ladestrom bei getrennter Messung sowie Wärmestrom bei gemeinsamer Messung. Dazu kommt die gesetzliche Grund- und Ersatzversorgung.
Für Sonderverträge gilt laut veröffentlichtem Stromvertrag eine Grundlaufzeit von zwölf Monaten. Danach läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Das ist solide, aber eben nicht maximal flexibel ab Tag eins.
Die Grundversorgung läuft nach den Regeln der StromGVV und ist davon getrennt zu betrachten. Wer einfach nur irgendeinen Tarifnamen liest und daraus dieselbe Vertragslogik für alles ableitet, macht es sich zu leicht.
Zusätzlich wichtig: Die veröffentlichten Preisblätter gelten ausdrücklich für das Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH. Für andere Netzgebiete können abweichende Konditionen gelten. Wer diesen Punkt ignoriert, vergleicht im Zweifel den falschen Tarif.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist vorhanden, aber man muss sauber unterscheiden. Die Gemeindewerke bieten ihre Tarife optional auch als zertifizierten Strom aus 100 Prozent Wasserkraft an. Das ist kein loses Marketingetikett, sondern eine klar ausgewiesene Zusatzoption.
Positiv ist, dass der Ökostrom nicht nur beiläufig erwähnt wird, sondern mit Zertifikat und klarer Produktlogik hinterlegt ist. Wer bewusst einen grüneren Tarif will, bekommt hier also eine nachvollziehbare Möglichkeit.
Gleichzeitig zeigt die veröffentlichte Stromkennzeichnung für das Lieferjahr 2024 deutlich, dass der allgemeine Unternehmensmix nicht identisch mit dem Ökostromprodukt ist. Die Ökostromprodukte sind vollständig erneuerbar, der Gesamtstrommix des Unternehmens ist dagegen deutlich gemischter. Genau diese Trennung muss man ernst nehmen.
Heißt brutal einfach: Ja, es gibt echten Ökostrom. Nein, nicht jeder automatisch abgeschlossene Tarif ist deshalb automatisch auf demselben grünen Niveau.
Für normale Haushalte stehen Eintarif- und Doppeltarifmodelle im Mittelpunkt. Das ist die klassische Versorgungslinie für Kunden ohne besondere technische Anforderungen.
Für steuerbare Verbrauchseinrichtungen gibt es Wärmestrom und Ladestrom bei getrennter Messung. Diese Produkte richten sich an Anlagen nach den entsprechenden regulatorischen Vorgaben und sind nur dann sinnvoll, wenn die technische Konstellation wirklich passt.
Zusätzlich gibt es Wärmestrom bei gemeinsamer Messung. Das ist eine Lösung für bestimmte Bestands- oder Mischkonstellationen, aber eben nichts, was man blind auswählen sollte. Hier entscheidet das Messkonzept.
Für Kunden mit höherem Verbrauch aus Gewerbe oder Landwirtschaft gibt es laut Preisblatt eine gesonderte tarifliche Entlastung oberhalb bestimmter Verbrauchsmengen. Das zeigt, dass die Gemeindewerke nicht alles stumpf in einen Privathaushaltstarif pressen.
Die Ökostromoption kann auf die regulären Tarifmodelle aufgesetzt werden. Das ist sinnvoll, weil Kunden so nicht in eine komplett separate Tarifwelt gezwungen werden.
Regional spielen die Gemeindewerke Taufkirchen eine klare Rolle. Das Unternehmen versorgt das Gemeindegebiet mit Strom, Erdgas und Fernwärme und ist damit mehr als ein bloßer Stromverkäufer.
Besonders wichtig ist die kommunale Struktur. Mehrheitsgesellschafter ist die Gemeinde Taufkirchen (Vils), dazu kommt die Stadtwerke Erding GmbH als starker regionaler Partner. Das gibt dem Anbieter mehr Bodenhaftung als irgendeiner Strommarke ohne greifbare Trägerstruktur.
Hinzu kommt der lokale Service. Wer einen Ansprechpartner im Ort will und nicht nur eine Hotline irgendwo im Nirgendwo, bekommt hier ein deutlich greifbareres Modell als bei vielen Vergleichsportal-Tarifen.
Man sollte aber auch hier nicht romantisieren. Regionalität ist ein Vorteil, aber kein Beweis dafür, dass jeder Tarif automatisch die beste Wahl ist.
Positiv fällt zuerst die klare und verständliche Tariflogik auf. Eintarif, Doppeltarif, Wärmestrom, Ladestrom und Ökostromoption sind nachvollziehbar getrennt. Das ist besser als Tarifchaos.
Stark ist außerdem die lokale Verankerung. Kommunale Mehrheit, regionaler Partner und Service vor Ort machen den Anbieter greifbar und vertrauenswürdiger als viele anonyme Strommarken.
Ebenfalls positiv ist die Möglichkeit, alle Tarife als zertifizierten Wasserkraftstrom zu beziehen. Das ist eine saubere Option für Kunden, die bewusst auf erneuerbare Energien setzen wollen.
Auch die Vertragslogik ist insgesamt brauchbar. Zwölf Monate Grundlaufzeit mit anschließender monatlicher Kündbarkeit ist kein Traum für Flexibilitätsfanatiker, aber für einen Regionalversorger durchaus ordentlich.
Der größte Punkt ist die Netzgebiet-Abhängigkeit. Die Preisblätter gelten ausdrücklich für das Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH. In anderen Gebieten können andere Konditionen gelten. Wer das ignoriert, vergleicht schnell Unsinn.
Der zweite Punkt ist die Ökostrom-Frage. Der Ökostrom ist eine Option, nicht automatisch die Grundeinstellung aller Tarife. Wer das vermischt, bewertet den Anbieter zu oberflächlich.
Drittens sollte man Wärmestrom und Ladestrom nicht blind anklicken. Diese Produkte setzen die passende technische Infrastruktur und das richtige Messkonzept voraus. Ohne diese Grundlage ist der Tarif schnell unpassend.
Auch die Vertragslaufzeit sollte man nicht kleinreden. Zwölf Monate sind okay, aber eben nicht hochflexibel. Wer sofort monatliche Beweglichkeit will, sollte das sauber einordnen.
Und noch etwas: Das Unternehmen wirkt bodenständig, aber nicht sonderlich modern in der Produktarchitektur. Wer dynamische Tarife, hochdigitale Zusatzwelten oder besonders viele Spezialmodelle sucht, wird hier eher wenig Spielraum finden.
Die Gemeindewerke Taufkirchen (Vils) GmbH & Co. KG ist ein seriöser kommunal geprägter Regionalversorger mit greifbarer lokaler Struktur, klarer Tarifwelt und sauberer Ökostromoption. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine austauschbare Strommarke ohne Profil.
Stark sind vor allem die regionale Verankerung, die verständliche Tarifstruktur, die optionale zertifizierte Wasserkraft und die ordentliche Vertragslogik. Kritisch prüfen sollte man vor allem die Unterschiede zwischen Standardmix und Ökostrom, die technische Eignung bei Wärme- und Ladestrom sowie die Abhängigkeit vom jeweiligen Netzgebiet.
Unterm Strich ist der Anbieter für Kunden in Taufkirchen (Vils) und Umgebung klar ernst zu nehmen. Die richtige Wahl hängt aber wie immer nicht am kommunalen Etikett, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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