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Gemeindewerke Schwarzenbruck GmbH
Unterer Zeidlerweg 1
90537 Feucht
Gemeindewerke Schwarzenbruck GmbH mit Sitz in Unterer Zeidlerweg 1, 90537 Feucht, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Gemeindewerke Schwarzenbruck GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz / Verwaltung: Unterer Zeidlerweg 1, 90537 Feucht
Technische Verwaltung: Nürnberger Straße 9, 90537 Feucht
Handelsregister: HRB 22124
Registergericht: Amtsgericht Nürnberg
Geschäftsführer: Raimund Vollbrecht
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Markus Holzammer
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates: Jörg Kotzur
Telefon: 09128 9914-0
Fax: 09128 9914-29
E-Mail: fgw@feucht-gw.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 246 552 528
Versorgungsgebiete laut Unternehmensauftritt: Schwarzenbruck und angrenzende Bereiche, mit enger Verbindung zu Feucht
Versorgungsbereiche: Strom, Gas, Netze, Messstellenbetrieb, Elektromobilität
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Montag und Mittwoch 08:30 bis 12:00 Uhr sowie 13:00 bis 15:30 Uhr
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Donnerstag 08:30 bis 12:00 Uhr sowie 13:00 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Dienstag und Freitag 08:30 bis 12:00 Uhr
Störungsdienst Strom: 0172 8933771
Die Gemeindewerke Schwarzenbruck GmbH ist ein regionaler Energieversorger mit kommunaler Nähe und klarer lokaler Ausrichtung. Der Name klingt klein, aber der Anbieter ist für die Region relevant. Laut Unternehmensauftritt versorgen die Netze mehr als 8.500 Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr. Das ist keine belanglose Tarifmarke, sondern ein echter Infrastrukturbetreiber mit technischem Unterbau.
Für Stromkunden ist vor allem wichtig, dass hier nicht nur Standardstrom verkauft wird, sondern mehrere Tarifmodelle, Heizstrom, ein Doppeltarif und inzwischen auch ein dynamischer Tarif angeboten werden. Gleichzeitig bleibt der Auftritt bodenständig. Das Unternehmen verkauft nicht die übliche Marketing-Show, sondern eher Versorgungssicherheit, Erreichbarkeit und regionale Nähe.
Ein weiterer Punkt: Die kaufmännische und technische Betriebsführung wird durch die Feuchter Gemeindewerke GmbH wahrgenommen. Das zeigt, dass hinter dem Anbieter organisatorisch mehr Struktur steckt als bei irgendeinem kleinen Fantasieversorger ohne Substanz.
Die Tarifstruktur ist ordentlich aufgebaut und nicht unnötig aufgeblasen. Im Privatkundenbereich gibt es mehrere Sonderprodukte mit abgestufter Tariflogik. Dazu kommen Grundversorgung, Heizstromangebote, ein Doppeltarifmodell sowie ein dynamischer Tarif.
Besonders auffällig ist, dass die Tarifwelt nicht wie bei vielen Billiganbietern über Boni und Lockangebote konstruiert ist, sondern stärker über Nutzungsprofile. Es gibt einfache Eintarifmodelle, ein Modell für Doppeltarifmessung und zusätzliche Lösungen für spezielle Verbrauchssituationen. Das ist sinnvoll, weil unterschiedliche Haushalte eben nicht alle in dasselbe Raster passen.
Für größere Abnahmemengen bietet der Anbieter außerdem individuelle Lösungen für Sonderkunden und Großkunden an. Das zeigt, dass nicht nur typische Privathaushalte bedient werden, sondern auch größere Verbrauchseinheiten mit gesondertem Bedarf.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist einer der stärkeren Punkte des Anbieters. Seit Anfang 2021 wurden laut Unternehmensdarstellung alle Tarife für Haushalts- und Kleingewerbekunden auf Ökostrom umgestellt, und zwar ohne Aufpreis. Das ist deutlich mehr als das übliche grüne Etikett, das manche Anbieter nur gegen Aufschlag verkaufen.
Die Gemeindewerke verweisen dabei auf das Qualitätslabel HKN NEU100. Nach eigener Darstellung basiert dieses Modell auf Herkunftsnachweisen, die Stromproduktion erfolgt zu 100 Prozent in Neuanlagen, und die Einhaltung der Kriterien wird jährlich vom TÜV Rheinland geprüft. Inhaltlich ist das sauberer kommuniziert als bei vielen regionalen Wettbewerbern.
Man muss trotzdem nüchtern bleiben: Auch wenn die Ökostrom-Ausrichtung stark ist, sollte man im Einzelfall prüfen, auf welche Kundengruppe sich welche Aussagen konkret beziehen. Für Haushalte und Kleingewerbe ist die Linie klar. Bei Sonderkunden oder Spezialmodellen sollte man die Produktdetails separat prüfen.
Zu den sichtbar angebotenen Stromprodukten gehören GWS-Single, GWS-Privat und GWS-Profi als Eintarifmodelle. Dazu kommt GWS-Select als Doppeltariflösung für Verbrauchssituationen mit Hoch- und Niedertarif. Außerdem werden Heizstromprodukte angeboten.
Besonders interessant ist der dynamische Tarif. Der Anbieter beschreibt ihn offen als variables Modell, bei dem sich der Arbeitspreis stündlich nach dem Markt verändert. Dafür wird ein intelligentes Messsystem benötigt. Positiv ist, dass die Gemeindewerke das nicht als Wundermittel verkaufen. Im Gegenteil: Sie sagen selbst, dass ein dynamischer Tarif für normale Haushaltskunden meist keinen nennenswerten finanziellen Vorteil bringt.
Für Haushalte mit Wärmepumpe oder Ladeeinrichtung kann ein dynamischer Tarif laut Anbieter sinnvoller sein, wenn das Verbrauchsverhalten aktiv an die Preisschwankungen angepasst wird. Genau so muss man das auch sehen: nicht als Standardlösung, sondern als Spezialwerkzeug.
Neben den Sonderprodukten existiert selbstverständlich auch die Grundversorgung. Das gehört zur Pflicht eines regional verankerten Versorgers und ist für Kunden relevant, die keinen Sondervertrag wählen oder in die Ersatz- beziehungsweise Grundversorgung fallen.
Die regionale Rolle der Gemeindewerke Schwarzenbruck ist deutlich stärker als bei reinen Stromvertriebsmarken. Das Unternehmen betreibt Netze, kümmert sich um Messstellenbetrieb, ist im Thema Elektromobilität aktiv und übernimmt klassische Aufgaben der lokalen Energieinfrastruktur.
Außerdem ist die Verbindung zu Schwarzenbruck und Feucht sichtbar. Das Unternehmen ist nicht nur als Lieferant präsent, sondern tief im regionalen Versorgungssystem verankert. Laut Unternehmensdarstellung wurde das Stromverteilungsnetz der Rummelsberger Diakonie bereits zum 01.01.2016 übernommen, was die technische Rolle zusätzlich unterstreicht.
Für Kunden kann das ein echter Vorteil sein. Regionale Versorger mit realer Netzverantwortung sind meist näher dran, wenn es um Service, Störungen, Erreichbarkeit und praktische Abwicklung geht. Das ist mehr wert als jeder billig klingende Fantasietarif von einem anonymen Callcenter-Anbieter.
Positiv fällt zuerst die klare und ehrliche Tarifkommunikation auf. Der Anbieter benennt unterschiedliche Modelle sauber und tut nicht so, als wäre jedes Produkt für jeden ideal. Gerade beim dynamischen Tarif ist die Selbstkritik ungewöhnlich ehrlich. Das ist gut, weil Kunden so eher vor Unsinn geschützt werden.
Sehr stark ist die Ökostrom-Ausrichtung für Haushalts- und Kleingewerbekunden. Die Umstellung auf Ökostrom ohne Aufpreis ist kein kosmetischer Nebensatz, sondern ein echtes Produktmerkmal. Zusammen mit HKN NEU100 und TÜV-Prüfung ist das ein brauchbares Argument für Kunden, die regionale Versorgung und grüne Ausrichtung kombinieren wollen.
Ebenfalls positiv ist die regionale Substanz. Hier steht ein Unternehmen dahinter, das Netze betreibt, erreichbar ist und nicht nur Stromverträge durch die Gegend schiebt. Dazu kommen mehrere Tarifoptionen, Heizstrom, Doppeltarif und individuelle Lösungen für größere Kunden. Das ergibt insgesamt ein rundes Bild.
Auch Aktionen wie der Zusatzbonus für Saisonkartenbesitzer des Feuchtasia zeigen, dass der Anbieter lokale Bindung tatsächlich lebt. Das ist kein Riesenvorteil für jeden, aber es zeigt den kommunalen Charakter des Unternehmens.
Der erste kritische Punkt ist wie immer der konkrete Vertragsinhalt. Nur weil ein Anbieter regional, seriös und ökologisch ordentlich wirkt, ist nicht automatisch jeder Tarif optimal. Laufzeiten, Kündigungsfristen, Preisgarantie und eventuelle Einschränkungen müssen trotzdem sauber geprüft werden.
Der zweite Punkt betrifft den dynamischen Tarif. Viele Verbraucher hören das Wort dynamisch und fantasieren sofort von großen Einsparungen. Das ist oft Quatsch. Ohne intelligentes Messsystem, flexible Lasten und diszipliniertes Verbrauchsverhalten bringt das Modell in vielen normalen Haushalten wenig bis gar nichts.
Der dritte Punkt ist die regionale Reichweite. Solche Anbieter sind besonders stark im eigenen Umfeld. Wer maximale bundesweite Tarifaggressivität oder ständig wechselnde Online-Sonderaktionen sucht, wird bei einem kommunalen Anbieter oft nicht die extremsten Kampfpreise finden. Dafür bekommt man aber meist mehr Stabilität und Service. Man muss wissen, was man will.
Der vierte Punkt ist die Tarifpassung bei Heizstrom und Doppeltarif. Solche Produkte können sinnvoll sein, aber nur dann, wenn Zählertechnik, Verbrauchsverhalten und Nutzungsprofil wirklich dazu passen. Wer blind irgendeinen Spezialtarif nimmt, weil er technisch klingt, macht schnell einen unnötigen Fehler.
Die Gemeindewerke Schwarzenbruck GmbH ist als Stromanbieter kein Blender und kein Tarifschrotthändler, sondern ein ernstzunehmender regionaler Versorger mit echter Infrastruktur, mehreren Strommodellen und sauberer Ökostrom-Ausrichtung für Haushalts- und Kleingewerbekunden.
Besonders stark ist der Anbieter für Kunden, die regionale Nähe, nachvollziehbare Tarifstrukturen, persönliche Erreichbarkeit und einen Versorger mit echter Netzverantwortung schätzen. Wer so etwas sucht, bekommt hier deutlich mehr Substanz als bei vielen austauschbaren Discountmarken.
Kritisch prüfen sollte man trotzdem, welcher Tarif wirklich zum eigenen Verbrauch passt. Vor allem bei Doppeltarif, Heizstrom und dynamischem Tarif entscheidet nicht das Marketing, sondern die Realität im Haushalt. Unterm Strich wirkt der Anbieter solide, glaubwürdig und für die Region klar relevant.
Stand: 13.04.2026
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