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Gemeindewerke Peißenberg KU
Hauptsraße 116
82380 Peißenberg
Gemeindewerke Peißenberg KU mit Sitz in Hauptsraße 116, 82380 Peißenberg, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Gemeindewerke Peißenberg KU sind kein anonymer Stromanbieter, sondern ein kommunales Unternehmen vor Ort. Das ist der entscheidende Unterschied. Hier steckt kein austauschbarer Online-Vertrieb dahinter, sondern ein echter lokaler Versorger mit Kundencenter, Netzbezug, Wasser- und Abwasserbereich sowie weiteren kommunalen Aufgaben. Das macht den Anbieter greifbarer und glaubwürdiger als viel Stromanbieter-Müll ohne regionale Substanz.
Anbietername: Gemeindewerke Peißenberg KU
Rechtsform: Anstalt des öffentlichen Rechts
Unternehmensform: Kommunalunternehmen der Marktgemeinde Peißenberg
Anschrift: Hauptstraße 116, 82380 Peißenberg
Sitz: Peißenberg
Registergericht: Amtsgericht München
Handelsregisternummer: HRA 76102
Steuernummer: 119/114/21404
USt-IdNr.: DE274775843
Vorstand: Stefan Ziegler
Stellvertreter des Vorstandes und Prokurist: Richard Krüger
Verwaltungsratsvorsitzender: Frank Zellner
Telefon: 08803 690-200
Fax: 08803 690-250
E-Mail: werke@peissenberg.de
Kundencenter: Hauptstraße 116, 82380 Peißenberg
Öffnungszeiten Montag: Termine nach Vereinbarung
Öffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag: 08:30 bis 12:30 Uhr
Öffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag: Termine nach Vereinbarung
Öffnungszeiten Freitag: Termine nach Vereinbarung
Störungsdienst Strom: 0171-8554606
Störungsdienst Wasser: 0171-8554605
Störungsdienst Kläranlage: 0170-3349759 oder 08803 2997
Kundenportal: online verfügbar
Die Gemeindewerke Peißenberg sind ein klassisches Kommunalunternehmen mit starkem Lokalbezug. Das Unternehmen betont selbst, seit über 100 Jahren für sichere Ver- und Entsorgung in Peißenberg zu stehen. Genau das ist ein echter Pluspunkt, weil hier nicht bloß Verträge verkauft werden, sondern regionale Infrastruktur und Wertschöpfung eine Rolle spielen.
Gleichzeitig ist der Anbieter nicht völlig stehen geblieben. Neben klassischem Ökostrom gibt es auch dynamischen Strom, Mieterstrom und verschiedene Tarifmodelle für Haushalte, höhere Verbräuche und Heizstrom. Das ist für ein kleineres kommunales Unternehmen ordentlich. Man sollte daraus aber nicht automatisch ableiten, dass jeder Tarif stark ist. Entscheidend bleibt, ob das Produkt wirklich zum Verbrauchsprofil passt.
Die Tarifstruktur ist überschaubar, aber brauchbar. Für Haushaltskunden außerhalb der Grundversorgung gibt es die Modelle Peißenberger Strom Mini und Peißenberger Strom Maxi. Für höhere Verbräuche außerhalb der Grundversorgung gibt es Sonderkundenmodelle wie Extra und Gewerbe sowie jeweils Doppeltarif-Varianten. Dazu kommen Heiztarife für getrennte und gemeinsame Messung.
Zusätzlich bietet das Unternehmen einen dynamischen Stromtarif und ein Mieterstrommodell an. Damit ist die Produktwelt nicht riesig, aber breit genug, um normale Haushalte, größere Verbrauchsstellen, Heizstromkunden und bestimmte moderne Anwendungsfälle abzudecken. Das ist mehr als bloße Standardversorgung, aber eben auch kein hochkomplexes Tarifsystem mit unzähligen Spezialvarianten.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist klar und sichtbar. Die Gemeindewerke bewerben ihr Angebot ausdrücklich mit 100 Prozent Ökostrom. Auf der offiziellen Ökostromseite wird sogar von zertifiziertem Ökostrom aus dem Alpenraum gesprochen. Zusätzlich wird mit dem Projekt REGIO WALD die Aufforstung von Wäldern gefördert. Das ist deutlich greifbarer als das übliche grüne BlaBla vieler Anbieter.
Auch die offizielle Stromkennzeichnung 2024 zeigt beim ausgewiesenen Stromprodukt einen reinen erneuerbaren Produktmix ohne ausgewiesene CO2-Emissionen. Gleichzeitig sollte man sauber unterscheiden: Das ist ökologisch klar positionierter Strom, aber nicht automatisch ein rein lokal in Peißenberg erzeugter Tarif. Wer also echten Regionalstrom aus der unmittelbaren Umgebung erwartet, sollte das nicht mit der allgemeinen Ökostrom-Botschaft verwechseln.
Im Strombereich decken die Gemeindewerke Peißenberg mehrere sinnvolle Fälle ab. Es gibt normale Haushaltsstrommodelle, Sonderkundenmodelle für höhere Verbräuche, Heiztarife, einen dynamischen Tarif und Mieterstrom. Gerade das Mieterstrom-Angebot ist interessant, weil dabei Strom direkt aus einer Erzeugungsanlage im Gebäude oder an der Immobilie genutzt wird und fehlende Mengen mit Ökostrom aus dem Netz ergänzt werden.
Das ist für ein kleineres Kommunalunternehmen ordentlich. Besonders positiv ist, dass hier nicht nur allgemeiner Stromverkauf stattfindet, sondern auch lokalere Modelle wie Mieterstrom aktiv angeboten werden. Der Nachteil ist klar: Die Produktwelt ist zwar sinnvoll, aber nicht extrem tief ausgebaut. Wer sehr spezielle Kombitarife oder ein riesiges Baukastensystem sucht, bekommt eher solide Standardlogik als endlose Auswahl.
Regionalität ist hier keine Werbehülse, sondern Teil des Selbstverständnisses. Die Gemeindewerke beschreiben sich selbst als wichtigen Arbeitgeber in Peißenberg und betonen, dass Investitionen, Arbeitsplatzsicherung, faire Preise und Wertschöpfung vor Ort zusammengehören. Das ist ein echter Unterschied zu bundesweiten Billiganbietern, die mit der Region praktisch nichts zu tun haben.
Hinzu kommt, dass die Gemeindewerke nicht nur Strom verkaufen, sondern auch Wasser, Abwasser, Dienstleistungen und weitere kommunale Bereiche mittragen. Wer einen echten lokalen Versorger sucht, bekommt hier deutlich mehr Substanz als bei irgendeinem gesichtslosen Online-Tarif.
Positiv fällt zuerst die echte lokale Verankerung auf. Kommunalunternehmen, direkter Ansprechpartner vor Ort, Wertschöpfung in Peißenberg und ein seit Jahrzehnten gewachsenes Versorgerprofil sind mehr wert als schicke Werbesätze. Dazu kommt eine klare Ökostrom-Positionierung, die nicht nur über ein Label läuft, sondern zusätzlich mit REGIO WALD einen regionalen Umweltbezug aufbaut.
Ebenfalls positiv ist, dass die Gemeindewerke mehr als nur einen Standardtarif liefern. Haushaltsstrom, Sonderkundenmodelle, Heiztarife, dynamischer Strom und Mieterstrom zeigen, dass das Angebot nicht eindimensional ist. Für ein kleineres Kommunalunternehmen ist das ein ordentliches Paket.
Der erste kritische Punkt ist der dynamische Tarif. Die Gemeindewerke sagen selbst offen, dass die Preise an der Strombörse stark steigen können, geringe Planungssicherheit besteht und ein Smart Meter zwingende Voraussetzung ist. Wer seinen Verbrauch nicht aktiv in günstigere Zeiten verschieben kann, sollte von so einem Tarif besser die Finger lassen. Sonst kauft man sich eher Risiko als Vorteil ein.
Der zweite Punkt betrifft die Technik. Für den dynamischen Tarif reicht ein digitaler Zähler ausdrücklich nicht aus. Es braucht ein echtes Smart Meter mit Kommunikationseinheit. Dazu kommen praktische Voraussetzungen wie Zugang zum Zählerplatz und stabiler Mobilfunkempfang am Zählerstandort. Das ist nichts für Leute, die einfach nur einen modernen Tarifnamen anklicken wollen.
Der dritte Punkt betrifft die Tariflogik allgemein. Die Preisblätter für Haushalts-, Sonder- und Heizkunden gehen jeweils von einer konventionellen Messeinrichtung aus. Wer eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem hat, landet bei den Entgelten schnell in einer anderen Kostenlogik. Das ist kein Skandal, aber etwas, das man vor Vertragsabschluss sauber prüfen sollte.
Und noch ein Punkt: Der dynamische Tarif gilt laut offizieller Tarifseite im Netzgebiet der Gemeindewerke Peißenberg KU, für andere Gebiete nur auf Anfrage. Wer außerhalb sitzt, sollte also nicht automatisch davon ausgehen, dass alles genauso verfügbar oder sinnvoll ist.
Die Gemeindewerke Peißenberg KU sind ein ernstzunehmender lokaler Stromanbieter mit echter kommunaler Substanz, klarer Ökostrom-Ausrichtung und einer für die Größe des Unternehmens brauchbaren Tarifwelt. Das ist deutlich mehr wert als anonymer Stromanbieter-Schrott ohne lokale Rolle.
Der Haken liegt wie fast immer im Detail. Ökostrom ist gut positioniert, aber nicht automatisch Regionalstrom aus Peißenberg. Der dynamische Tarif ist nur für technisch passende und flexible Haushalte sinnvoll. Und auch bei den Standardtarifen sollte man sauber auf Messkonzept und Vertragslogik schauen. Unterm Strich: solides Kommunalunternehmen mit echter regionaler Glaubwürdigkeit, aber natürlich nichts für blindes Draufklicken.
Stand: 02.04.2026
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