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Gemeindewerke Hardt
Mariazeller Str. 1
78739 Hardt
Gemeindewerke Hardt mit Sitz in Mariazeller Str. 1, 78739 Hardt, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Gemeindewerke Hardt
Rechtsform: Eigenbetrieb der Gemeinde Hardt
Träger: Gemeinde Hardt
Sitz: Hardt
Adresse: Mariazeller Straße 1, 78739 Hardt
Telefon Gemeindewerke: 07422 9588-20
Telefon Gemeindeverwaltung Zentrale: 07422 9588-0
Fax Gemeindewerke: 07422 9588-30
E-Mail Gemeinde allgemein: info@hardt-online.de
Leitung Gemeindewerke: Anne-Christine Rimmele-Ganter
Telefon Leitung Gemeindewerke: 07422 9588-23
E-Mail Leitung Gemeindewerke: rimmele.ganter@hardt-online.de
Kundenmanagement Strom, Wasser und Abwasser: Heike Fleig
Telefon Kundenmanagement: 07422 9588-20
E-Mail Kundenmanagement: heike.fleig@hardt-online.de
Bauhofleiter Mehrspartenhausanschlüsse: Markus Flaig
Mobiltelefon Bauhofleiter Mehrspartenhausanschlüsse: 0160 4788761
Telefon Bauhof: 07422 9592275
E-Mail Bauhof: bauhof.hardt@t-online.de
Störungsdienst Stromversorgung: 07623 921818
Störungsdienst Wasserversorgung: 0171 8671366
Netzservice Strom: naturenergie netze GmbH
Stromnetz: Eigentum der Gemeinde Hardt, seit 2022 an die naturenergie netze GmbH verpachtet
Grundversorger Strom: Gemeindewerke Hardt
Grundversorgungszeitraum: 01.01.2025 bis 31.12.2027
Versorgungsbereiche: Strom, Wasser und Abwasser
Öffnungszeiten Montag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Dienstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Mittwoch: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Donnerstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Die Gemeindewerke Hardt sind der kommunale Eigenbetrieb der Gemeinde Hardt für Strom, Wasser und Abwasser. Im Strombereich treten sie als lokaler Stromvertrieb und Grundversorger im Netzgebiet der Gemeinde Hardt auf.
Das Hardter Stromnetz steht im Eigentum der Gemeinde und ihrer Bürger. Der operative Netzbetrieb ist seit 2022 an die naturenergie netze GmbH verpachtet. Das ist wichtig, weil Stromvertrieb und technischer Netzbetrieb nicht blind in einen Topf geworfen werden dürfen.
Der Anbieter ist klar lokal ausgerichtet. Die Stärke liegt nicht in bundesweiter Tarifmasse, sondern in persönlicher Erreichbarkeit im Rathaus, regionaler Verantwortung und einem Stromvertrieb, dessen Gewinn nach Anbieterangaben wieder in die Infrastruktur der Gemeinde fließt.
Die Tarifstruktur der Gemeindewerke Hardt umfasst Grundversorgung, Ersatzversorgung, Wasserkraft Naturenergie, Naturenergie Gold, Ladetarif für Elektromobilität, Wärmepumpenstrom, Speicherheizungsstrom und einen dynamischen Stromtarif.
Die Grundversorgung ist der automatische Basistarif im Netzgebiet. Sie gilt für Kunden, die keinen Sondervertrag abgeschlossen haben. Sie ist wichtig für Versorgungssicherheit, aber nicht automatisch die beste Dauerlösung.
Wasserkraft Naturenergie ist ein Sondervertrag für Kunden, die aktiv einen Stromliefervertrag abschließen möchten. Der Tarif wird mit 100 Prozent Wasserkraft aus den Wasserkraftwerken der naturenergie hochrhein AG beschrieben.
Naturenergie Gold ist als höherwertiger Ökostromtarif positioniert. Der Tarif ist mit dem Grüner-Strom-Label verbunden und enthält einen Förderaufschlag für den Ausbau regenerativer Energieprojekte.
Für Wärmepumpen und Speicherheizungen gibt es eigene Tarifmodelle. Dabei wird zwischen separater Messung und gemeinsamer Messung unterschieden. Wer das ignoriert, vergleicht technisch falsch und landet schnell im unpassenden Tarif.
Für Elektromobilität gibt es einen eigenen Ladetarif, der das Laden eines Elektrofahrzeugs mit Haushaltsstrom kombiniert. Zusätzlich werden öffentliche Ladestellen in Hardt angeboten.
Der dynamische Stromtarif setzt ein intelligentes Messsystem mit Smart Meter Gateway voraus. Der Verbrauchspreis hängt vom Spotmarkt ab und kann deshalb stärker schwanken als bei Festtarifen.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei den Gemeindewerken Hardt sehr deutlich. Der Anbieter gibt an, im Stromvertrieb 100 Prozent emissionsfreien Ökostrom aus Wasserkraft zu liefern.
Die Stromtarife basieren nach Anbieterangaben auf Wasserkraftstrom aus den Kraftwerken des Hochrheins. Auch Grundversorgung und Ersatzversorgung werden mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft beschrieben.
Mit Naturenergie Gold gibt es zusätzlich einen Tarif mit Grüner-Strom-Label. Der Aufschlag dieses Tarifs soll für die Förderung von Wasser-, Windkraft- und Solarstrom eingesetzt werden.
Auch bei Elektromobilität setzen die Gemeindewerke Hardt auf Ökostrom. Die öffentlichen Ladestellen und der private Ladetarif werden mit 100 Prozent Ökostrom beziehungsweise 100 Prozent Wasserkraftstrom verbunden.
Das ist stark. Aber auch hier gilt: Ökostrom macht einen Tarif nicht automatisch perfekt. Grundpreis, Arbeitspreis, Laufzeit, Kündigungsfrist, Zählertechnik und Verbrauchsprofil müssen trotzdem geprüft werden.
Für Haushaltskunden gibt es die Grundversorgung. Sie wird automatisch relevant, wenn kein anderer Stromliefervertrag besteht. Für bequeme Kunden ist das einfach, aber Bequemlichkeit ist kein Tarifvergleich.
Wasserkraft Naturenergie ist das klassische Sonderprodukt für Kunden, die aktiv einen Vertrag mit den Gemeindewerken Hardt abschließen möchten. Der Tarif setzt auf emissionsfreien Wasserkraftstrom.
Naturenergie Gold richtet sich an Kunden, die einen stärker ökologisch ausgerichteten Stromtarif mit zusätzlichem Förderansatz wünschen. Hier sollte geprüft werden, ob der ökologische Mehrwert den Tarif insgesamt rechtfertigt.
Für Wärmepumpen gibt es Tarife bei separater Messung sowie bei gemeinsamer Messung von Haushalt und Wärmepumpe. Bei separater Messung ist ein eigener Zähler für Haushalt und Wärmepumpe erforderlich.
Für Speicherheizungen gibt es ein Angebot für Bestandskunden mit gemeinsamer Messung von Haushalt und Nachtspeicherheizung. Das ist ein spezieller Fall und darf nicht mit normalem Haushaltsstrom verwechselt werden.
Für Elektroautos gibt es einen Ladetarif für das Laden zu Hause. Außerdem werden öffentliche Ladestellen am Parkplatz der Arthur-Bantle-Halle und am Parkplatz der Kindertagesstätte St. Elisabeth genannt.
Der dynamische Tarif richtet sich an Kunden mit intelligentem Messsystem, die ihren Verbrauch aktiv an Börsenstrompreise anpassen können. Ohne Smart Meter und ohne flexible Verbraucher ist dieser Tarif keine clevere Sparidee, sondern unnötiges Risiko.
Die Gemeindewerke Hardt haben eine starke lokale Rolle in der Gemeinde Hardt. Sie versorgen Bürgerinnen und Bürger mit Strom und Wasser und sind zusätzlich in Abwasserfragen erreichbar.
Das Stromnetz bleibt im Eigentum der Gemeinde. Die technische Betreuung erfolgt über die naturenergie netze GmbH. Damit kombiniert Hardt kommunales Eigentum mit einem spezialisierten Netzpartner.
Die Gemeinde investiert nach eigenen Angaben weiter in ein zukunftsfähiges Stromnetz. Das ist wichtig, weil die lokale Energiewende ohne belastbare Netzinfrastruktur nicht funktioniert.
Auch bei erneuerbaren Energien ist die regionale Rolle sichtbar. Die Gemeinde Hardt nennt zahlreiche Photovoltaikanlagen auf Gemeindegebäuden und eine geplante Hackschnitzelheizung ab 2026 für mehrere kommunale Gebäude.
Für Kunden ist der größte Vorteil die Nähe: Ansprechpartner im Rathaus, klare Telefonnummern, persönliche Beratung und lokale Zuständigkeit. Das ist deutlich greifbarer als ein anonymer Online-Anbieter.
Positiv fällt die klare Ökostrom-Ausrichtung auf. 100 Prozent Wasserkraftstrom in den Stromtarifen ist ein starkes Argument für Kunden, die nachhaltigen Strom beziehen möchten.
Gut ist auch die lokale Struktur. Die Gemeindewerke sitzen im Rathaus, kennen die örtlichen Gegebenheiten und bieten direkte Ansprechpartner. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Stromanbietern, bei denen Kunden nur in einer Hotline hängen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Tarifbreite. Grundversorgung, Ersatzversorgung, Wasserkraft Naturenergie, Naturenergie Gold, Wärmepumpe, Speicherheizung, Ladetarif und dynamischer Tarif decken mehrere reale Verbrauchssituationen ab.
Für Kunden mit Wärmepumpe, Speicherheizung oder Elektroauto ist positiv, dass es eigene Tarifmodelle gibt. Diese Verbrauchsarten brauchen keine Standardlösung, sondern passende Mess- und Tariflogik.
Auch der Verbleib der Gewinne in der kommunalen Infrastruktur ist positiv. Wer bewusst regionale Wertschöpfung unterstützen will, findet hier ein klares Argument.
Kritisch prüfen sollte man zuerst, ob der eigene Bedarf zur Tarifstruktur passt. Grundversorgung, Wasserkraft Naturenergie, Naturenergie Gold, Wärmepumpentarif, Speicherheizungstarif und Ladetarif sind keine austauschbaren Produkte.
Die Grundversorgung sollte man nicht aus Bequemlichkeit dauerhaft nutzen. Sie ist sicher und unkompliziert, aber nicht automatisch die wirtschaftlich beste Lösung.
Bei Naturenergie Gold muss geprüft werden, ob der zusätzliche ökologische Förderansatz den Tarif für den eigenen Haushalt sinnvoll macht. Wer nur sparen will, muss nüchtern rechnen.
Bei Wärmepumpenstrom muss das Messkonzept stimmen. Separate Messung und gemeinsame Messung sind grundverschieden. Wer das nicht prüft, vergleicht Müll.
Bei Speicherheizungen ist zusätzlich wichtig, ob es sich um einen Bestandskundenfall mit gemeinsamer Messung handelt. Das ist kein Tarif, den man beliebig auf jede Heizsituation übertragen kann.
Beim dynamischen Tarif muss man brutal ehrlich sein. Ohne intelligentes Messsystem, ohne flexible Verbraucher und ohne Bereitschaft zur Verbrauchsplanung ist der Tarif eher Risiko als Vorteil.
Auch beim Ladetarif für Elektromobilität muss das eigene Ladeverhalten passen. Wer fast nie zu Hause lädt oder kein passendes Mess- und Anschlusskonzept hat, sollte nicht blind abschließen.
Die Gemeindewerke Hardt sind ein lokal starker Stromanbieter mit kommunalem Hintergrund, persönlicher Erreichbarkeit und konsequenter Ökostrom-Ausrichtung. Besonders überzeugend ist die Kombination aus 100 Prozent Wasserkraftstrom, regionaler Nähe und kommunaler Infrastrukturverantwortung.
Für Kunden in Hardt ist der Anbieter eine ernstzunehmende Option, wenn Service vor Ort, regionale Wertschöpfung und Ökostrom wichtig sind. Trotzdem gilt: Nicht blind unterschreiben. Entscheidend sind Verbrauch, Zählertechnik, Heizsystem, E-Auto, Laufzeit, Tarifmodell und die Frage, ob ein Festtarif oder ein dynamischer Tarif wirklich passt.
Stand: 27.04.2026
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