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Gemeindewerke Gundelfingen GmbH
Alte Bundesstr. 31
79194 Gundelfingen
Gemeindewerke Gundelfingen GmbH mit Sitz in Alte Bundesstr. 31, 79194 Gundelfingen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbieter: Gemeindewerke Gundelfingen GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Gundelfingen
Adresse: Alte Bundesstraße 35, 79194 Gundelfingen
Handelsregister: Amtsgericht Freiburg
Handelsregisternummer: HRB 6734
Umsatzsteuer-ID: DE 218 859 907
Geschäftsführer: Sebastian Giesel
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Bürgermeister Raphael Walz
Telefon Kundenservice: 0761 88 797-510
E-Mail Kundenservice: kundenservice@gwg-gundelfingen.de
Entstörungsdienst Strom, Erdgas, Wasser: 0800 2 767 767
Gesellschafterstruktur: 70 % Gemeinde Gundelfingen über die Gundelfinger Wärmeversorgungs- und Hallenbad GmbH, 30 % badenova AG & Co. KG
Die Gemeindewerke Gundelfingen GmbH ist ein kommunal verankerter Regionalversorger mit klarer lokaler Rolle. Das Unternehmen versorgt die Gemeinde seit 2002 mit Strom, Gas, Wasser und Wärme und ist damit kein austauschbarer Stromverkäufer ohne Substanz, sondern ein echter Teil der örtlichen Infrastruktur.
Im Strombereich fällt sofort auf, dass die gwg ihr Angebot nicht nur über Standardversorgung aufzieht. Neben der Grund- und Ersatzversorgung gibt es einen regulären Umweltstromtarif, einen dynamischen Stromtarif und spezielle Lösungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Das ist für einen kleineren Regionalversorger ordentlich und nicht lieblos zusammengeschraubt.
Die Tarifstruktur ist sauber gegliedert. Sichtbar sind die Grund- und Ersatzversorgung unter BasisStrom, der Sondertarif Gundelfinger Umweltstrom außerhalb der Grundversorgung, ein dynamischer Stromtarif sowie besondere Tarifmodelle für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach §14a EnWG.
Zusätzlich gibt es Lösungen für getrennt gemessene oder netzdienlich steuerbare Anwendungen wie Wärmepumpen, Elektrospeicherheizungen, private Ladepunkte für Elektromobile, Stromspeicher und bestimmte fest installierte Klimaanlagen. Damit wird nicht alles stumpf in einen Einheitstarif gepresst.
Beim regulären Umweltstrom arbeitet die gwg mit Verbrauchsstufen wie mini und medi. Bei den §14a-Lösungen werden unterschiedliche Modelle wie Modul 1, Modul 2 oder Tarife für unterbrechbare Anlagen sichtbar. Das wirkt sachlich sinnvoll, weil diese Verbrauchsarten technisch und preislich eben nicht identisch sind.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist hier kein dekorativer Werbesatz, sondern Kern des Angebots. Die gwg erklärt ausdrücklich, dass seit 2015 alle Kunden ausschließlich Strom aus 100 % erneuerbaren Energien erhalten, unabhängig davon, welches Produkt gewählt wird.
Die Stromkennzeichnung 2024 stützt das. Im Gesamtenergiemix der gwg werden 100 % erneuerbare Energien ausgewiesen. Im Produktmix entfallen 49,1 % auf erneuerbare Energien mit Herkunftsnachweisen und 50,9 % auf nach dem EEG geförderte erneuerbare Energien. Die ausgewiesenen CO2-Emissionen liegen sowohl für Gesamtenergiemix als auch Produktmix bei 0 g/kWh.
Man muss aber trotzdem sauber denken: 100 % erneuerbar heißt hier nicht automatisch 100 % regional erzeugt. Bei den Herkunftsnachweisen werden Norwegen, Frankreich und Italien genannt. Wer regionale Erzeugung erwartet, darf sich also nicht selbst etwas vormachen.
Für Privatkunden sind mehrere Stromangebote erkennbar. Dazu gehören BasisStrom als Grund- und Ersatzversorgung, Gundelfinger Umweltstrom als regulärer Sondertarif, der dynamische Stromtarif sowie spezielle Stromprodukte für steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
Besonders relevant sind die Lösungen rund um Wärmepumpen, Speicherheizungen, Wallboxen und Stromspeicher. Genau dort trennt sich ernsthafte Tarifarbeit vom üblichen Einheitsbrei. Die gwg versucht sichtbar, moderne Verbrauchssituationen nicht mit einem alten Standardmodell zu erschlagen.
Regional ist die Rolle der gwg stark. Nach Angaben der Gemeinde versorgt das Unternehmen mehr als 12.000 Bürgerinnen und Bürger und liefert jährlich rund 30 Millionen kWh Strom, etwa 550 Millionen Liter Wasser sowie rund 55 Millionen kWh Wärme und Erdgas.
Das Unternehmen ist damit für Gundelfingen weit mehr als nur ein Stromanbieter. Es betreut zusätzlich weitere Teile der Daseinsvorsorge und ist eng mit der Gemeinde verbunden. Gerade diese kommunale Einbettung macht den Anbieter für viele Haushalte belastbarer als einen anonymen Billigvertrieb.
Positiv fällt zuerst die klare Ökostromlinie auf. Wenn ein Anbieter seit Jahren alle Kunden mit Strom aus erneuerbaren Quellen beliefert, ist das deutlich stärker als das übliche halbgrüne Marketing vieler Wettbewerber.
Stark ist außerdem die Tarifdifferenzierung. Grundversorgung, Sondertarif, dynamischer Tarif und §14a-Lösungen für moderne Verbrauchstechnik ergeben ein brauchbares Portfolio statt austauschbarer Standardware.
Zusätzlich spricht die kommunale Verankerung für den Anbieter. Wer Wert auf regionale Nähe, nachvollziehbare Ansprechpartner und einen echten lokalen Versorger legt, bekommt hier mehr Substanz als bei einer reinen Internetmarke.
Bei der Ökostrom-Ausrichtung sollte man nicht romantisieren. Erneuerbar ist nicht automatisch gleich regional. Ein relevanter Teil des Mixes basiert auf Herkunftsnachweisen aus dem Ausland. Wer unbedingt maximale Regionalität will, muss genauer hinschauen.
Beim Gundelfinger Umweltstrom sollte die eingeschränkte Preisgarantie sauber gelesen werden. Sie schützt nicht pauschal vor allen Änderungen. Bestimmte staatlich veranlasste Preisbestandteile sowie einzelne externe Kostenbestandteile können weiterhin Einfluss haben. Wer Preisgarantie liest und dann gedanklich alles einfriert, macht eine schlechte Analyse.
Auch bei den Tarifen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen und beim dynamischen Tarif gilt: Ohne passende Technik und ohne sauberes Verständnis der eigenen Verbrauchssituation ist das schnell der falsche Vertrag. Gerade bei Wärmepumpe, Wallbox oder dynamischer Abrechnung sollte man nicht nach Schlagwort buchen, sondern nach Eignung.
Die Gemeindewerke Gundelfingen GmbH ist im Strombereich ein solider regionaler Anbieter mit echter kommunaler Substanz, klarer Ökostrom-Ausrichtung und sinnvoller Tarifbreite. Das ist kein Müllanbieter und auch keine leere Vertriebsmarke.
Besonders stark sind die konsequente Versorgung mit erneuerbarem Strom, die regional verankerte Rolle und die sichtbare Anpassung an moderne Verbrauchsanwendungen wie Wärmepumpe, Wallbox und §14a-Modelle. Der Haken bleibt derselbe wie fast immer: Nicht das Image kaufen, sondern den konkreten Tarif. Wer das sauber prüft, hat hier eine ernstzunehmende Option.
Stand: 08.04.2026
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